Durchblick im Datennebel! Mit Janik Dombek | Radial (#13)
Shownotes
Herzlich willkommen zur 13. Ausgabe von Finance | Data | People!
In der heutigen Episode treffe ich Janik Dombek, Manager bei Radial. Janik ist seit 2023 bei Radial und konzentriert sich auf die Implementierung von automatisierten Reporting- und Controlling-Lösungen mit Power BI. Bevor er zu Radial kam, arbeitete Janik im M&A-Team von Siemens an globalen Projekten im Bereich Prozessoptimierung und Power BI Berichterstattung.
Wir tauchen ein in seine persönliche Entwicklung, die Herausforderungen beim Wechsel vom Großkonzern in ein agiles Beratungsteam und warum Ownership und Spaß im Berufsalltag bei Radial großgeschrieben werden! Janik nimmt uns mit auf einen Sprint durch die vergangenen zwei Jahre, seinen Aufstieg vom Consultant zum Manager/Prokurist. Erfahrt außerdem, welche Learnings er aus dem Konzern mitbringt und wie Technologie, KI und Teamspirit unser Unternehmen heute prägen.
Wir diskutieren, was moderne Führung in einem jungen, wachsenden Team bedeutet und warum kontinuierliche Weiterentwicklung entscheidend ist. Wer erfahren will, wie Data Analytics, Unternehmenskultur und persönliche Ambitionen zusammenwirken, sollte diese Folge nicht verpassen. Hört rein!
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Website:
Media: Sebastian Pleyer
Transkript anzeigen
00:00:00: In dieser Folge spreche ich mit Janik Dombek, Manager bei Radial.
00:00:05: Janik war eine glückliche Fügung für Radial, denn ich durfte ihn im Rahmen eines Vortrags in der International School of Medicine kennenlernen, wo Janik damals sein Master gemacht hat.
00:00:15: Mittlerweile ist Janik Manager bei uns im Team und verantwortlich für hochkomplexe Data Analytics Projekte.
00:00:22: Er hat es geschafft innerhalb von zwei Jahren bei uns zum Consultant zum Manager und Prokulisten aufzusteigen.
00:00:28: und ist in der Lage einen Großkonzern wie Siemens, was sein vorheriger Arbeitgeber war, mit einem Schnellboot wie Radial zu vergleichen.
00:00:36: Wenn ihr das nicht verpassen wollt, schaut unbedingt rein.
00:00:39: Viel Spaß bei dieser Episode.
00:00:41: Herzlich Willkommen Janik!
00:00:43: Hi.
00:00:43: Anreise war nicht so weit.
00:00:44: Ich glaub, so drei Meter vom Arbeitsplatz hierher.
00:00:47: So ungefähr.
00:00:48: Haare ich noch schnell gerichtet, weil sie vom Kopfhörer grad so ein bisschen ... Das ist
00:00:51: silzbar.
00:00:52: Vielleicht sieht man den Bügelansatz noch
00:00:53: oben drüber.
00:00:54: Nee, ich glaub, es passt für sie.
00:00:55: Nächsten, ne?
00:00:56: Fünfundvierzig Minuten sind wir mal gerichtet.
00:00:59: Cool, dass das klappt.
00:01:01: Start mal direkt rein.
00:01:02: Leistungssport.
00:01:03: Mhm.
00:01:04: Erzähl mal.
00:01:05: Ja, ich hab früher, hat mich meine Mutter immer zu so einem Mutter-Kind-Touren mitgenommen, weil ich ein bisschen ... aktiv unterwegs war mit noch zwei Brüdern und dann hieß es halt irgendwie, kommen wir mal ein bisschen dahin und schauen mal.
00:01:19: Dann hatte sie irgendwann jemand angesprochen und gemeint, es sieht gar nicht so schlecht aus.
00:01:23: Vielleicht möchte der das ja mal ein bisschen professioneller machen.
00:01:27: Der kleine Mann und dann bin ich eben irgendwie zum Leistungssport gekommen, hab dann eigentlich mit sechs Jahren angefangen, wirklich das intensiver zu machen mit mehrmals die Woche Training und genau dann... ... war die Entscheidung, als ich aufs Gymnasium gegangen bin ... ... soll es jetzt dann wirklich Richtung Sport gehen, ... ... also Sportgymnasium und dann auch irgendwie ... ... ja, sieben, acht Mal die Woche Training ... ... oder gehe ich den normalen Weg?
00:01:53: und ... ... habe ich damals gesagt, meine Eltern waren eher so ... ... ne, mach mal lieber nicht ... ... oder haben jetzt mir offen gelassen und ich habe dann halt gesagt ... ... ja, doch muss jetzt sein ... ... und dann bin ich da ... ... beigeblieben und habe das dann insgesamt ... ... so zehn Jahre gemacht.
00:02:08: Genau, bis ich dann verletzt ... oder eine Verletzung hatte und dann aufhören musste, was dann wahrscheinlich den Weg bereitet hat, dass ich heute hier so sitze.
00:02:16: Was ist da passiert?
00:02:19: Ich hab nicht so die besten Gene und dann hatte ich quasi im Endeffekt im Rücken schon so eine Vorbelastung.
00:02:26: Irgendwann wär das sowieso passiert, aber dann hatte ich einen doppelten Wirbelbruch und hab dann zwei Schrauben reingekommen.
00:02:32: Und jetzt ist es stabiler als bei anderen Leuten.
00:02:35: Geil, warst du da?
00:02:36: Ist gut.
00:02:37: Äh, fünfzehn.
00:02:38: Genau.
00:02:39: Und dann hab ich noch ein bisschen ... Ja, ich hab noch versucht, wieder reinzukommen.
00:02:42: Aber durch die Verletzung, das war dann schon so halbes Jahr- bis Jahrausfall.
00:02:46: Und dann hab ich gesagt, gut, kann ich da noch wieder zurückkommen.
00:02:50: Ist halt alles auch sehr kompetitiv.
00:02:53: Und ja, dadurch hat man dann, wenn man wirklich in dem Alter irgendwie ein Jahr raus ist, dann ist es schon relativ schwierig, wieder zueinander aufzuschließen.
00:03:00: Okay.
00:03:00: Also war's ein Jahr raus und hast dann trotzdem wieder quasi das genaue Thema aufgenommen in der Schule.
00:03:05: Genau.
00:03:05: Also ich bin dann weiter auf dem Sportgymnasium gewesen.
00:03:08: Hab das dann, ja im Endeffekt war ich auch die ganze Zeit im Kader, hatte so einen verletzten Status und hab halt wieder versucht, so ein bisschen reinzukommen.
00:03:16: Hat er bei mir nicht geklappt, weil dann natürlich neben dem Abi, da muss ich mich auch noch ein bisschen drauf konzentrieren, damit das alles wird.
00:03:23: Aber genau, dann hab ich's dann im Endeffekt gelassen und bin dann danach nicht weiter irgendwie.
00:03:27: ... den aktiven Weg dahinter.
00:03:29: Okay.
00:03:29: Aber dann warst du zumindest bis zum ... ... Unfall so einer, der dann ... ... achttausend Flickflaggs hintereinander ... ... und achtfache Schrauben ... ... und vier Saftseite und so Zeug war dann ...
00:03:37: ... genau, also vielleicht nicht in ... ... der Quantität mit vier, ... ... aber also zwei, zweieinhalb ... ... und so in die Richtung ... ... das habe ich schon hinbekommen.
00:03:45: Und ... ... ja, also kennen auch ein paar von den ... ... Leuten, den habe ich zusammentrainiert, ... ... die dann irgendwann später ... ... mal zu Olympia gegangen sind.
00:03:53: Also von daher war hier in München schon eigentlich echt ein guter Standort um das Ganze zu machen.
00:03:58: Ja.
00:03:58: Okay.
00:03:59: Sehr spannend.
00:04:00: Und dann hast du dich entschieden, dual zu studieren.
00:04:03: Genau.
00:04:04: Nicht klassisch, sondern dann Siemens und duales Studium.
00:04:07: Wie kann ich da zu?
00:04:09: Also im Endeffekt.
00:04:11: Ich hab so einen kleinen Umweg gemacht, hab mal angefangen an der TU zu studieren, hab dann gemerkt, dass das irgendwie nicht so ganz so das Richtige ist, ein bisschen, vielleicht sehr akademisch sehr weit weg von praktischen Themen.
00:04:23: Was
00:04:23: war das?
00:04:24: Ich hab TUM-BWL gemacht und... ... hatte dann den Schwerpunkt Maschinenbau ... ... und als ich da in der ersten Vorlesung ... ... im Grundsatz habe ich mir gedacht, ... ... dass das vielleicht nicht so das Ganze ... ... das Richtige ist.
00:04:34: Darf der
00:04:34: Jan jetzt nicht hören?
00:04:35: Genau,
00:04:35: das darf der Jan auf keinen Fall hören.
00:04:38: Aber das war irgendwie nicht so.
00:04:40: meine Welt ... ... und dann habe ich eigentlich ... ... familiär bedingt.
00:04:44: Mein Opa war lange Zeit bei Siemens, ... ... mein Onkel auch.
00:04:48: Und dann hab ich gedacht, ja, was mach ich?
00:04:50: Mein Cousin hatte damals auch schon eine Ausbildung dort angefangen.
00:04:52: Und dann hab ich gedacht, ich bewert mich einfach mal aufs duale Studium.
00:04:56: Und bin dann tatsächlich auch nach mehreren Interviewrunden und Assessment-Centern, wie das dann immer so ist, dann genommen worden.
00:05:02: Und hab dann dreieinhalb Jahre dual studiert.
00:05:05: Und genau, war auch eine coole Zeit.
00:05:07: Das war dann in-Haus-Consulting M&A, oder?
00:05:09: Bei Siemens.
00:05:11: Ja, also am Anfang kriegt man so eine Abteilung zugewiesen.
00:05:14: Ich war da eigentlich im HR-Bereich am Anfang.
00:05:17: hatte dann sozusagen die Möglichkeit, mich auf verschiedene Praktika im Endeffekt intern bei Siemens dann zu bewerben oder dazu sagen, dass ich Interesse habe, dann wirklich alles Mögliche gemacht habe im Accounting eine Station gehabt, hat aber auch eine Station im Innovationsmanagement Bereich, hatte eine Station im HR Bereich, war auch mal im Ausland für zwei Monate in Dubai, also wirklich einmal die Bandbreite durch, alles Mögliche gesehen, viele verschiedene Abteilungen.
00:05:45: Und ja, das war eine sehr spannende Zeit auf jeden Fall.
00:05:48: Und schon viel mit Power BI auch damals gearbeitet.
00:05:52: Tatsächlich auch nicht.
00:05:53: Nee, das war ja schon
00:05:54: im Kopf.
00:05:56: Nee, damals noch gar nicht.
00:05:58: Also das war wirklich so Studium und Ausbildung.
00:06:01: Und dann bin ich danach sozusagen, bin ich dann in den House Consulting gewesen.
00:06:06: Und darüber kam das Ganze dann.
00:06:09: Da hab ich dann halt auf verschiedenen Projekten mitgearbeitet und... Ich weiß nicht, es gibt noch eine Frage später, wo es genauer drauf eingeht.
00:06:16: Wie dann auf einmal die Abdeigung Richtung Power BI kam, aber ist wie immer Netzwerk-Zufall viele von diesen ganzen Faktoren, die da rein spielen.
00:06:25: Wie das
00:06:25: Leben so spielt.
00:06:26: Ja,
00:06:26: richtig.
00:06:27: Leben hat ja dann auch so gespielt, dass du vom großen Tanker zum Schnellboot gewechselt bist.
00:06:32: Genau.
00:06:33: Wir haben uns bei einem Vortrag kennengelernt, wo ich an der ESM halten durfte.
00:06:39: dann ein bisschen was erzählt, dann noch ein Bier trinken.
00:06:42: Und irgendwie ist das ja dann relativ schnell gegangen, aber dahinter sind ja mit Sicherheit auch Denkprozesse, Entscheidungsprozesse.
00:06:50: Was war der Reiz oder was hatte ich dazu bewegt?
00:06:53: Also ich war ja zu dem Zeitpunkt so knapp dreieinhalb Jahre dann da schon in der Beratung unterwegs und hatte doch schon einige Projekte mitbegleitet.
00:07:03: Ich habe aber so ein bisschen, sag ich mal, den Fokus, den ich zu dem Zeitpunkt schon eingeschlagen hatte mit dem ganzen Finanzbereich.
00:07:09: Es hatte mich schon, ja, hatte mir unter den Fingernägeln gebrannt, dass es mal ein bisschen mehr in die Richtung gehen soll.
00:07:15: Und da hatte ich irgendwie nicht so die Möglichkeit, in die richtigen Projekte reinzugucken.
00:07:19: Und zudem wollte ich halt noch mal so ein bisschen gesamtheitlicher Unternehmen anschauen und verstehen.
00:07:25: Das waren so die zwei Sachen, die dann, sag ich mal, im Endeffekt dazu geführt haben, dass ich auch gesagt habe, ich möchte unbedingt irgendwie die Weiterentwicklung einfach bei mir selbst persönlich sehen, dass ich in... fünfzehn, fünfzehn Jahren irgendwie perspektivisch dann auch noch alle Türen offen habe und ja, sag ich mal, den Wissenschatz aufbauen kann.
00:07:46: Der ist mir dann halt ermöglicht, das zu machen, worauf ich Lust habe.
00:07:50: Ähm, und vielleicht noch kleine Side Story, das war eigentlich ganz lustig.
00:07:53: Ich hab genau eine einzige Veranstaltung in der Uni-Zeit an der ESM freiwillig besucht.
00:07:59: Und das war dein Vortrag, weil ich die ... Ich glaub, es war in die E-Mail gesehen hatte.
00:08:03: Und es war einfach genau die Kombi von den Themen, die ich bisher schon ein bisschen gemacht hatte.
00:08:07: Die ganzen Data-Sachen.
00:08:09: Und das, was ich dann eben im Studium noch nebenbei gemacht hab.
00:08:12: Ähm, mit Finanzthemen.
00:08:14: Und deswegen klag es eigentlich so wie der perfekte Match.
00:08:17: Mhm.
00:08:18: Ja.
00:08:19: Er war es ja aus unserer Sicht auch.
00:08:21: Ich glaube, dir macht es ja auch ein bisschen Spaß.
00:08:23: Das ging ja dann auch sehr, sehr schnell.
00:08:25: Ich meine, du bist dann im Juni, dreiundzwanzig, glaube ich, bei uns eingestiegen.
00:08:30: Also so eineinhalb Jahre nach Gündung ungefähr.
00:08:33: Damals noch als Berater.
00:08:35: Und jetzt bist du ja schon Manager innerhalb kürzester Zeit.
00:08:39: Wir haben dich ja glaube ich auch zweimal früher gefördert, als das ursprünglich geplant war.
00:08:43: Auch das gibt's bei Radial, wenn Leute entsprechend gut sind und performen.
00:08:49: Und ich glaub, das Unternehmen hat sich in der Zeit ja auch wahnsinnig verändert.
00:08:53: Wir holen die Zuhörer vielleicht mal ein bisschen ab, weil gerade Leute, die sich für so einen Job interessieren, wie sich dann auch der Arbeitsalltag verändert.
00:09:00: Von einem Berater zu einem tatsächlichen Manager, Schreckstrichprojektleiter, Punkuristen.
00:09:08: Also ich hatte das ehrlich gesagt nicht so ganz so erwartet.
00:09:12: dass es dann doch so eine starke Veränderung am Ende des Tages ist.
00:09:16: Ich hatte halt immer gedacht, ja, ich mache halt irgendwie ein Projekt, ich mache so zwei Projekte, als ich dann noch Berater war und hab dann ... Natürlich auch viel operativ die Themen vorangetrieben, da auch die ganze, sag ich mal, Data Power BI Expertise so ein bisschen ausgebaut.
00:09:32: Und es war wirklich so ein bisschen schlagartig, fast schon.
00:09:36: Als ich dann auf einmal Manager war, wenn dieses Sohn jetzt sind hier nochmal zwei, drei weitere Projekte und nochmal ein paar Leute, die kommen jetzt dann noch mit dazu.
00:09:44: Und ja, dann ging es auf einmal los.
00:09:48: Von daher, ich würde sagen, es hat sich schon stark verändert.
00:09:50: Ich habe jetzt mehr die Möglichkeit auch so ein bisschen konzeptioneller zu arbeiten an der einen oder anderen Stelle und eben auch Leute auszusteuern.
00:10:00: Und ja, für mich persönlich, ich wusste nicht so ganz genau, worauf ich mich einlasse.
00:10:04: Aber macht jetzt am Ende super viel Spaß.
00:10:07: Ich habe auch recht viel Spaß immer bei der Arbeit, wie du vorhin schon gesagt hast und magst einfach auch mit Leuten zu arbeiten und auch so ein bisschen die Sachen, die ich jetzt über die letzten zweieinhalb Jahre schon mitgenommen habe, auch weiterzugeben.
00:10:19: Von daher.
00:10:21: Ja, sitze ich gerne in den Kreuz mit den Leuten und rede irgendwas schlau daher.
00:10:27: Was auf jeden Fall anders wurde als Manager, oder was ich sehe ist auf dem Tisch dieser Würfel.
00:10:33: Was macht dieser Würfel?
00:10:34: Dieser Würfel.
00:10:36: Ja, das ist ganz lustig.
00:10:37: Ich hab den eigentlich ursprünglich mal meiner Freundin, als sie bei PVC gearbeitet hat, geschenkt, damit sie ihre verschiedenen Projekte tracken kann.
00:10:46: Dann ist sie weggegangen von PVC, dann lag er lange in der Schublade.
00:10:49: Und als ich jetzt der Manager wurde, habe ich irgendwann gedacht, am Abend so, ich wollte meine Stunden buchen, wusste nicht mehr, was ich eigentlich buchen soll und wo ich wie viele Stunden drauf gearbeitet habe.
00:10:59: Und dann habe ich diesen Würfel aus dem Schrank ausgegraben und die ganzen Seiten beschriftet und vielleicht für die Zuhörer damit sie es wissen.
00:11:05: Also man dreht den Würfel und immer die Seite, die oben ist, ist quasi das Projekt, an dem man arbeitet.
00:11:10: Und am Ende vom Tag kriegt man dann eine Auswertung darüber, an welchen Projekten man wie viele Stunden.
00:11:14: gearbeitet hat und ja, wie viel Zeit dann reingeflossen ist.
00:11:19: Und es ist auch sehr interessant zu sehen, was man dann tatsächlich den ganzen Tag macht und was man denkt, was man macht.
00:11:25: Was man da so Überraschungen, was du nicht dachtest?
00:11:27: Also, ich dachte eigentlich ... sage ich mal aus dem aus der zeit vorher bevor ich manager war.
00:11:33: da habe ich halt hundert prozent der zeit auf projekten gearbeitet und an den themen dort.
00:11:37: und auf einmal habe ich dann die ersten zwei drei wochen getrackt gehabt habe drauf geschaut und habe gesehen dass ich irgendwie dreißig prozent meiner zeit oder fünf prozent interne themen gemacht habe Ob es Stuffing ist oder sich um irgendein internes Projekt kümmern oder irgendjemandem auf einem anderen Projekt helfen, wo man jetzt gerade eigentlich gar nicht gestaft ist, sich konzeptionell irgendwas überlegen.
00:11:59: Also das sind wirklich einige Themen dann auf einmal gewesen, an denen ich vorher nicht so wirklich so viel Zeit oder wo ich nicht so viel Zeit darauf verbracht hatte.
00:12:07: Ja, ich meine, das ist halt auch für mich immer wahnsinnig spannend, wie sich... so ein Unternehmen dann einfach professionalisiert und auf einmal ist halt viel mehr Recruiting Prozesse, das viel mehr Bewerbungsgespräche, das viel mehr ... ... interne Workstreams, wo ... ... Produkte, Lösungen entwickelt werden, wo irgendwelche Technologien erforscht werden, wo wir sagen, wir ... ... installieren jetzt mal intern irgendwie eine IKI, die auf einem eigenen Server läuft und so, und dann sind natürlich ... ... Leute, die Technik affin sind, wie du natürlich irgendwo immer ... ... eingebunden, weil ich bin's nicht, ich hab keine Ahnung davon.
00:12:38: Ich mach nur so Podcasts und so Sachen.
00:12:42: Das ist dann natürlich einfach notwendig, die Ressourcen da auch zu nutzen.
00:12:45: Ja,
00:12:46: absolut.
00:12:47: Und das passt auch ganz gut zum Zitat, was du mir mitgegeben hast.
00:12:52: Du hast gesagt, wir entwickeln radial und radial entwickelt uns.
00:12:54: Das fand ich sehr, sehr schön.
00:12:56: Wir machen ja auch ein bisschen Employer-Branding.
00:12:58: Wir holen uns da gerne mal ab, was das für dich heißt.
00:13:03: Sorry, ich hatte vorher so ein bisschen überlegt, okay.
00:13:05: Was könnte denn so ein Zitat sein, was irgendwie passt?
00:13:08: Und irgendwie habe ich dann mich natürlich in der Vorbereitung hier auf das Interview ein bisschen damit beschäftigt, was eigentlich so die letzten zweieinhalb Jahre passiert ist.
00:13:15: Und wenn ich mich dann zurück erinnere, angefangen habe ich ja in dem, sag ich mal, untergemieteten kleinen Zimmer auch schon am modernen Platz.
00:13:23: ... keine schlechte Lage ist, aber waren halt ... Du hast in der Resultar-Wohnung
00:13:27: in Grünwald nicht gesehen.
00:13:28: Die habe ich, genau, die habe ich geskippt.
00:13:31: Aber dieser eine Raum war dann halt mit ... ... vier Tischen und vier Stühlen bestückt und das war halt so der Start, ... ... wo ich dann angefangen habe.
00:13:41: Und es ist halt irgendwie so schön zu sehen, ... ... das sind ja auch ein paar mehr Leute noch da, ... ... die jetzt auch schon länger teilweise als ich hier sind.
00:13:48: Und man sieht halt wirklich, wie alle Leute ... quasi sich weiterentwickeln, immer wieder neue Themen.
00:13:56: Wir haben am Anfang auch angefangen, Data Warehouses direkt in Power BI zum Beispiel, um ein bisschen technischer zu werden, aufzubauen, was ja auch vollkommen in Ordnung ist, aber mit der wachsenden Größe auch vom Unternehmen und wachsen natürlich auch die... Kunden und die Größe von den Unternehmen.
00:14:15: Und dadurch ist es natürlich so, dass man sich weiter professionellisieren muss.
00:14:18: Und auf einmal reicht es halt nicht mehr, dass man nur noch in Power BI irgendwie ein Datenmodell aufbauen kann, sondern dann muss man auch ein bisschen irgendwie das Data Warehouse mitbeherrschen und so weiter.
00:14:28: Und dementsprechend haben wir uns, also das gilt ja nicht nur für mich hier, haben wir uns alle weiterentwickelt und professionellisiert und dementsprechend auch irgendwie die Firma.
00:14:39: Wie die Zuhörer wahrscheinlich auch wissen, dass der letzte Teil von Finance Data People sind halt am Ende des Tages irgendwie wir Mitarbeiter.
00:14:46: Und wenn wir jetzt alle an der Stelle stehen geblieben wären, dann wäre es wahrscheinlich auch schwieriger geworden.
00:14:51: Ja, das ist absolut richtig.
00:14:52: Also ich meine, der ganze Input, gerade auch aus dem Team, das übersteigt natürlich bei Weipen das, was Wolf und ich jemals für möglich gehalten hätten.
00:15:01: Also jetzt gerade auch die technologische Entwicklung, die wir gerade nehmen.
00:15:06: viel so in den Softwarebereich vordringen, da wird so noch einige weitere spannende Entwicklungen gerade nächstes Jahr dann geben.
00:15:12: Auch KI und solche Sachen, was immer spannender wird.
00:15:15: Und das kommt natürlich im Wesentlichen alles aus dem Team.
00:15:20: Und jetzt dichwort Team, man muss ja wirklich sagen, dass wir so das Thema Ownership extrem groß schreiben, was so das Team angeht.
00:15:30: Ich glaube, jeder muss irgendwo eigenverantwortlich arbeiten an den Themen.
00:15:33: Ansonsten, wenn du jetzt hier eben in den Aar streiten musst auf gut Deutsch, dann geht es halt auch nicht so vorwärts, wie wir das jetzt seit zwei, drei Jahren erleben.
00:15:42: Jetzt bist du plötzlich Führungskraft in so einem Laden, wo fünfundzwanzig junge Leute rumspringen, die alle bestmöglichst eigenverantwortlich arbeiten.
00:15:51: Aber wie nimmst du das Thema Führung jetzt für dich wahr in so einem Umfeld?
00:15:55: Ja.
00:15:56: Ist ja auch irgendwie was Spannendes, weil bevor man irgendwie dann Führungskraft wird, sag ich mal, hat man ja keine Ahnung, wie man selber irgendwie dann führt.
00:16:04: Klar, bei welcher und da auch fachliche Themen, die man irgendwie anleitet.
00:16:08: Aber an sich merkt man, dass er dann erst, wenn man dann in die Rolle reinkommt.
00:16:13: Und ich glaube, am Ende des Tages ist es eigentlich so, dass die Leute ... Ja, bei uns zum Glück schon so selbst oder eigenverantwortlich alle arbeiten, dass ich, wie du sagst, da nicht so wirklich den in den Arsch treten muss oder so.
00:16:29: Ich habe, würde ich sagen, eine sehr laisse-faire Führungsrolle oder bin da sehr laisse-faire unterwegs, was das ganz angeht.
00:16:37: Ich verteile die Themen und versuche eher da, sage ich mal, auf Augenhöhe so eine Art Sparring oder sowas in die Richtung zu machen.
00:16:47: Erst mal alle Themen.
00:16:49: sag ich mal an die Leute weitergeben.
00:16:51: Und dann muss man gucken, wie weit man mit den Themen klarkommt.
00:16:54: Und am Ende bin ich sozusagen immer derjenige, der hinten steht und noch guckt, dass ich dann halt helfe, wenn es nicht mehr weitergeht.
00:17:01: Aber ansonsten muss jeder... die Themen selber vorantreiben.
00:17:06: Und es ist auch ein bisschen witzig zu sehen, weil am Anfang, als ich noch Consultant war, hab ich halt immer gedacht, jetzt muss ich hier noch mal irgendwie was wieder anpassen und da wieder was ein bisschen verbessern.
00:17:14: Und auf einmal bin ich derjenige, der dann sagt, ah, da müssen wir noch mal ein bisschen was anpassen, da müssen wir was verbessern.
00:17:19: Und da hab ich mich eigentlich so vor zwei Jahren gar nicht gesehen.
00:17:22: Aber wenn man dann auf einmal so ein bisschen mehr die letzte Instanz vorm Kunden wird, dann muss man sich halt dementsprechend dafür auch rechtfertigen oder halt sich auch wohlfühlen mit dem, was man raus schickt.
00:17:33: Ja, und das ist, glaube ich, eigentlich das, was man am Ende oder was wir am Ende immer allen mitgeben.
00:17:38: Und wenn jeder nach dem Credo handelt, dann sind wir da eigentlich schon sehr gut unterwegs, was das Ganze angeht.
00:17:44: Wenn jeder konfident damit ist, dass das, was er produziert, am Ende auch so in den Kunden kann,
00:17:48: dann
00:17:49: passt das auch immer.
00:17:50: Bist du trotz aller Ernsthaftigkeit auch ein Verfechter dessen das Spaß?
00:17:57: und Stimmung bei der Arbeit die Professionalität nicht ausschließt oder andersrum das Professionalität nicht heißt, dass man keinen Spaß haben kann.
00:18:06: Wie baust du das in den Alltag ein?
00:18:11: Ich würde sagen, es fängt von den kleinen Themen an, dass man nicht in den Call geht und sagt übrigens Thema eins und dann geht es direkt los, sondern dass man halt auch mal hier und da so ein bisschen die persönlichen Themen mit einfließen lässt und Ich glaube, was auch so ein bisschen das Geheimnis ist.
00:18:30: Also ich bin jetzt niemand, der seine Persönlichkeit zu Hause ablegt, bevor er hier ins Büro kommt.
00:18:35: Sondern ich nehme das schon alles mit und deswegen ist mir das auch so wichtig, dass ich hier immer super gerne herkomme und das um jeden Tag.
00:18:42: Ansonsten kann man das nämlich nicht so machen.
00:18:45: Dann drückt das schnell aus, gemüht.
00:18:48: Ich glaube, man muss am Ende des Tages einfach nur so ein bisschen wissen, an welchem Punkt ist es jetzt ernst?
00:18:53: und ich muss den Spaß ein bisschen zurückstellen.
00:18:56: Aber es gibt auch genug Punkte, wo man auch mal mit Mandanten einfach, ja, wo man ein lockeres Verhältnis haben kann, gerade wenn das Projekt irgendwie gut läuft und ein Track ist, dann kann man das auf jeden Fall mal machen.
00:19:09: Und manchmal ist es halt auch so, dass dann die Themen halt nicht so laufen, da muss man natürlich ein bisschen ernster werden.
00:19:14: Aber auch wenn ich einiges an Arbeit immer zu tun habe, lasse ich mir dann die fünf Minuten nicht nehmen, mal hier durchs Büro zu laufen und mal einen über die Schulter zu gucken und mal einen blöden Spruch zu machen oder so.
00:19:25: Das gehört irgendwie für mich auch dazu.
00:19:26: Das ist
00:19:27: vielleicht nochmal spannend, glaube ich, weil gerade so das Thema Arbeitszeit, das hat sich aber dir auch ein bisschen verändert, würde ich sagen.
00:19:34: Gerade am Anfang jetzt... zu jetzt.
00:19:37: Auf welche Nase?
00:19:38: Schmeer geworden, habe ich zumindest das Gefühl.
00:19:42: Aber ich habe das Gefühl, dass du es intrinsisch irgendwie lieber machst.
00:19:44: Also hast du ja zu mir auch mal gesagt, bist du jetzt nicht der, der sich gerne die Nächte um die Ohren erhaut, aber dann hockst du dich halt am Sonntag mal irgendwie zwei, drei Stunden hin, das eracht dir dann wieder nichts aus.
00:19:52: Ja.
00:19:53: Also das spricht ja dafür, dass die Arbeit am Ende Spaß macht und dass man hier nicht geknichtet wird, hoffe ich mal.
00:20:00: Ja.
00:20:00: ... muss ich jetzt ja natürlich ja sagen.
00:20:04: Na, wir lassen das dabei.
00:20:06: Nee, cool.
00:20:07: Genau, also ... ... vielleicht dann mal so in Richtung ... ... mehr in die Projekte rein.
00:20:14: Ich sage mal, du hast jetzt ja ... ... sage mal eine Latte an Projekten hier ... ... durchgeführt, natürlich immer mit diesem Power BI, ... ... Data Warehouse, Reporting, Controlling, ... ... Automatisierungsfokus.
00:20:25: Das ... Was ist ich?
00:20:27: War im Handwerksbereich schon der Fall?
00:20:29: Das war jetzt oder ist jetzt auch grad viel im Bereich.
00:20:33: Software saß der Fall.
00:20:37: Was sind da so die typischen Herausforderungen, die du in so Projekten immer wieder siehst?
00:20:43: Also eigentlich ist es immer ähnlich gelagert, würde ich mal sagen.
00:20:49: Wir haben ja, wenn man jetzt so im technischen Umfeld bleibt, da hat man halt immer den ETL oder LT-Prozess.
00:20:55: Das heißt, ich möchte irgendwoher Daten extrahieren, irgendwo reinladen, transformieren und dann visualisieren.
00:21:00: Und eigentlich entlang dieser Kette befinden sich dann auch die ganzen Stolpersteine und Probleme oder Herausforderungen, die man auf die man halt trifft.
00:21:10: Ja, zunächst halt, wie bekomme ich überhaupt an die Daten?
00:21:15: Da müssen deine Ressourcen in meinen Kunden zum Beispiel vorhanden sein, auch teilweise das Knowledge.
00:21:20: Wie man das macht, sind die damit fein, dass man zum Beispiel auch direkt auf die Daten zugreift, indem man einen Nutzer bekommt, der zum Beispiel Leserechte hat oder so, da wollen die Daten pushen.
00:21:30: Das heißt, erst mal muss ich Daten bekommen.
00:21:33: Im zweiten Schritt muss ich halt eben gucken, wie transformiere ich die Daten, damit ich sie dann am Ende... tatsächlich darstellen kann.
00:21:40: Und im letzten Schritt ist es okay, welche Sachen muss ich mir dann jetzt wirklich angucken, welche KPIs muss ich mir anschauen, damit ich damit dann auch optimal steuern kann.
00:21:49: Und ja, ich würde sagen, deswegen die größten Probleme, wir stehen eigentlich immer, wie gesagt, in diesen Schritten und ein großer Teil unserer Arbeit, wir stehen natürlich immer darin, verschiedene Systeme irgendwie zu homogenisieren, dass wir da die Daten halt konsistent in einer guten Qualität hinbekommen, damit man sie auch auswerten kann und die Insights, die man dann generiert, auch wirklich nutzbar sind.
00:22:16: Was sind also der typische Mehrwert für einen Mandanten, wenn wir sowas machen?
00:22:21: Der Mandant hat, also ich würde mal sagen, es fängt schon damit an, dass man überhaupt Transparenz generiert.
00:22:27: Habe ich auch schon öfter bei Projekten gehabt, ja, unsere Daten sind super.
00:22:32: Datenbank angebunden aufgemacht und dann war dem halt vielleicht dann noch nicht an jeder Stelle immer unbedingt so.
00:22:40: Aber ich glaube halt wirklich Datentransparenz und dann danach auch natürlich Verfügbarkeit.
00:22:46: Wenn man jetzt irgendwie sagt, okay, ich baue einen Reporting und einmal Monat wird mir einen Datenpunkt geliefert, dann habe ich natürlich einen Datenpunkt, aber der ist dann vielleicht auch schon mal einen Monat eben verspätet da.
00:22:56: Das heißt, die Geschwindigkeit mit der ich steuern kann, ist auf jeden Fall auch erhöht.
00:23:01: Und dass ich dann halt die ganzen manuellen Prozesse irgendwie reduziere auf einem Minimum, wenn ich einen Report erstelle, indem ich einmal auf den Knopf drücke und da sind alle Systeme angebunden, ist das natürlich wesentlich angenehmer auch jetzt für einen Head of Finance oder CFO, als wenn er sich dann noch mal einen halben Tag oder Tag hinsetzen muss und die ganzen Sachen wieder in Exis zusammenschiebt oder noch mal gegen kontrolliert.
00:23:24: und ja, ich würde sagen das sind so die.
00:23:27: Zumindest für die guten Head of Finance und CFOs, weil manche die mögen die Transparenz ja auch nicht.
00:23:31: Das ist richtig.
00:23:32: Da kann man auch ein bisschen was verstecken, wenn man das nicht möchte.
00:23:36: Aber im Grunde ist ja genau das der Punkt, der Präzision und Geschwindigkeit gleichermaßen aufzubauen.
00:23:43: Und wir hatten ja mal ein Projekt, das haben nicht wir gemacht, das habe ich mit einem Corby zusammen gemacht, da hat der Head of Finance tatsächlich gesagt, dass die Lösung, die wir implementiert haben, ihm acht Arbeitstage im Monat spart.
00:23:55: Also das ist jetzt mit Sicherheit auch nicht der Regelfall.
00:23:58: Manchmal sind es vielleicht ein halber Tag oder ein Tag, aber selbst das, bei jemandem, der hoch bezahlt ist und der eigentlich den Mehrwert generiert, inhaltlich zu arbeiten und nicht Daten von einer Exeltape, den die andere zu kopieren, ist das natürlich schon ein Wort.
00:24:14: Ja.
00:24:14: Absolut.
00:24:16: So, jetzt ist ja das Thema Technologie immer wichtiger.
00:24:19: Also ich merke auch, dass wir eine Transformation durchlaufen.
00:24:23: Wolf und ich haben am Anfang mal als Finance Guys angefangen, würde ich sagen.
00:24:28: Wir wussten zum Glück schon immer, wie Excel funktioniert und konnten ein bisschen moddeln und wussten, was eine Financial Religion ist und was es ist, wie man einen Value Creation Plan irgendwie aufmalt und immer gute Folien macht und so.
00:24:40: Aber radial entwickelt sich ja immer mehr zum Technologieunternehmen und wir sagen ja mittlerweile auch, dass wir eigentlich Tech und AI-enabled Transaction und Value Creation Services anbieten.
00:24:53: Und entsprechend ist der eigene Texteck natürlich auch extrem entscheidend, dass wir die entsprechende Kompetenz uns reinholen.
00:25:01: Das fängt jetzt ja auch immer mehr IT-ler bei uns an, die wirklich auch programmieren können.
00:25:06: Du arbeitest ja auch sehr, sehr viel an dem Thema Texteck mit, beziehungsweise Treibsysteme auch, also Stichwort Würfel auf internen Projekten, mit Sicherheit eins davon, ohne jetzt dazu viel zu verraten.
00:25:18: Aber was siehst du da gerade als strategisch wichtig an, was treibt das gerade um?
00:25:22: Also ich merke sehr extrem, durch die Anzahl einfach an Projekten, die ich jetzt sehe.
00:25:28: Früher war es immer so, ich habe ein Projekt angefangen.
00:25:30: Ich habe auf Power BI gedrückt, das ist aufgegangen.
00:25:33: Ich habe wieder angefangen, neue Datumstabelle einzufügen.
00:25:38: Ich habe wieder angefangen, die gleichen Datenquelle, die wir schon fünf Projekten, aber halt bei unterschiedlichen Leuten im Team, angebunden hatten, wieder neu zu verstehen, wieder neu anzubinden.
00:25:49: Ich glaube, ich habe das jetzt auch über die letzten Jahre mit der Größe des Unternehmens einfach gesehen, dass wir da schon auch ein gewisse Reibungsverluste einfach haben.
00:25:58: Jeder muss sich wieder neu in die Sachen einarbeiten, die eigentlich schon mal jemand erarbeitet hat.
00:26:02: Und ich glaube, gerade bei den Datenthemen auf der Power BI Seite ist das halt so der nächste Schritt für uns auch als Radio, dass wir halt einfach sagen, das neues Projekt, man geht rein in den Texteck, man holt sich genau raus, welche Komponenten man braucht.
00:26:18: ist dann so eine Art Baukastensystem, so ungefähr würde ich es mir vorstellen.
00:26:22: Und dann sagt man, okay, ich bin jetzt halt zum Beispiel gerade im Projektgeschäft unterwegs.
00:26:28: Ich habe eine Datenbank, die ist mein wegen der PostgreSQL.
00:26:31: Und dann habe ich noch ungefähr diese und jene Zielstruktur, nehme ich mir diese drei Komponenten raus und stöpsel die erst mal zusammen.
00:26:39: Und dann habe ich schon mal was, mit dem ich starten kann und muss halt eben nicht wieder komplett bei null anfangen.
00:26:44: Von daher ist so der Text deck auch das.
00:26:47: Wo ich mir natürlich, wie sagt man, intrinsisch wieder erhoffe, dass ich mehr Arbeit spare, indem halt nicht wieder die gleichen Fragen immer wiederkommen, weil halt jemand wieder komplett von neuem an einem Thema arbeitet und das vorhin noch nie gesehen hat.
00:27:01: Und ich kenn's ja auch selber, wenn man wieder von einer neuen Datenquelle steht und nicht weiß, wo was ist, aber jemand anders hat's schon mal gemacht und sagt, er muss hier, hier, hier drauf achten.
00:27:09: Und das würde einem dieser Text-Sector mit einer entsprechenden Dokumentation halt stark abnehmen.
00:27:15: Von daher glaube ich, dass das schon ein Thema ist, was für uns perspektivisch, sag ich mal, in Richtung nächstes Jahr gedacht, was schon nochmal ein großer Baustein sein könnte.
00:27:24: Also auch eine Effizienzerhöhung auf unserer Seite.
00:27:29: Ja, ich meine, es redet auch jeder jetzt über KI-Mittelstand und so.
00:27:32: Ich glaube, KI-Mittelstand in Deutschland ist, dass manche Mitarbeiter halt GPD benutzen.
00:27:37: Ansonsten ist es schwierig, außer ... Man spricht mit auch geschätzter Podcast-Gast Simon Sack von Nurologic, der tatsächlich KI-Projekte im Industrial-Umfeld umsetzt.
00:27:48: Aber die Arbeit, die wir tun und je schneller wir die tun, desto schneller ist natürlich auch eine Basis für KI-basierte Value-Creation oder KI-basierte Auswertungen da.
00:27:57: Weil ich glaube, das verstehen viele Mittelständler.
00:28:00: Man hört noch nicht so richtig, dass du ohne Datentransparenz und ohne Datengrundlage auch wenig mit KI machen kannst.
00:28:06: Ja,
00:28:07: ich glaube, dass es immer viele Leute erhoffen sich von der KI, dass sie einen Schritt überspringen können.
00:28:13: Dass sie quasi von, ich hab halt eine Datenquelle, die so semi-gut aufbereitet ist, also systemseitig und semi-gut gepflegt ist.
00:28:23: Aber am Ende des Tages hilft es nicht.
00:28:27: Man muss erst diesen Schritt gehen zu, ich mach halt meine Datenquelle vorne.
00:28:31: Einmal glatt und sauber, ob das dann jetzt Stammdaten sind oder tatsächlich Leistungszeiträume oder so was im Saas-Geschäft.
00:28:39: Das ist Arbeit, die muss halt einmal erledigt werden.
00:28:42: Und dann kann die KI auf jeden Fall auch den nächsten Schritt irgendwie dann nochmal gehen.
00:28:48: Aber wenn sie auf falschen Daten aufsetzt, dann bringt es halt auch nicht so viel.
00:28:51: Ja, also ich glaube, das ist echt wirklich wichtig zu verstehen, weil ich ... Merkt jetzt aber, wenn mein USA viel mit Leuten spricht, die sprechen jetzt schon nur noch von KI.
00:29:01: Und du musst dann auch von KI sprechen, du pitchen willst, aber die Basisarbeit muss halt auch in den USA gemacht werden.
00:29:09: Das ist jetzt gar nicht so ein typisch deutscher Satz, wo ich sage, ja, das geht alles nicht oder das alles nicht möglich.
00:29:13: Aber ich glaube, im Gegenteil, das ist sehr, sehr wohl möglich und die Potenziale sind unfassbar.
00:29:19: Aber die Basics müssen halt gemacht werden.
00:29:22: Wenn ich halt keine Datengrundlage habe, dann ... wird die K.I.
00:29:26: am Ende wenig anrichten können.
00:29:29: Stimmt.
00:29:29: Und vielleicht da noch so ein bisschen aus dem Nähkästchen geprodert hier aus der täglichen Arbeit, aber wirklich durch die K.I am Anfang, als wir angefangen haben, gab es ja keinen Chat-GPT und wir haben uns diverse Videos im Internet angeschaut, wie man jetzt das ein oder andere Thema abbilden kann.
00:29:46: Und dann ... Auf einmal kam chatchi bt.
00:29:48: man hat angefangen so ein bisschen.
00:29:49: wie funktioniert das denn in?
00:29:50: der programmier sprach oder der bisschen dachs und m ist ja jetzt noch nicht mal richtig.
00:29:54: programmieren aber so die anfängend in richtung sql und auf einmal wird man so viel schneller in der umsetzung was ja am ende des tages bedeutet.
00:30:05: dann für den mandanten für den das gleiche geld bekommt er halt einfach mehr output oder halt.
00:30:11: wenn man will, auch günstiger oder in welche Richtung man das noch denken möchte.
00:30:15: Aber das ist einfach schon ... ... eine unfassbare Erleichterung gewesen, auch für unsere tägliche Arbeit, dass wir auf einmal die KI haben.
00:30:23: Und jetzt haben wir mit unserer internen, eigenen Radio-KI auch noch mal ... ... den Vorteil, dass wir da wirklich alle Daten reinschmeißen können.
00:30:30: Das war ja vor, muss man schon sehr aufpassen.
00:30:34: Ja, gerade bei so Queries zu schreiben und enden um Sachen zu koden, ist das natürlich ... Wahnsinnige Erleichterung.
00:30:42: Man kriegt auch manchmal, das finde ich ausspannend, wenn wir auch Praktikanten Werkstudenten und dann auf einmal kriegt man da Formeln von jemandem, wo ich gedacht habe, okay, das ist ja schon sehr komplex und sieht sehr gut aus.
00:30:56: Und wenn man halt mal fragt, was da drin steht in der Formel, dann ist das manchmal relativ dünn, dass wir wissen darüber.
00:31:04: Und da muss man natürlich auch mal ein bisschen aufpassen.
00:31:06: Also aktuell ist es noch nicht so, dass die... KI alles übernehmen kann, aber es ist halt eine super Enable und hilft halt extrem viel schneller, die Themen umzusetzen.
00:31:14: Es gab ja gerade den ersten Fall von einer Big Four in Australien, die verklagt wurde oder wo es jetzt zumindest um eine größere Geld Summe, glaube ich, geht, wie der zurückgezahlt werden muss, weil irgendein Bericht KI basiert, erstellt wurde, total fehlerhaft ist, Quellen beinhaltet, die es gar nicht gibt.
00:31:32: Also man kann es durchaus nutzen und das ... wird mit Sicherheit auch immer besser, aber man muss halt schon irgendwo wissen, was drinsteht.
00:31:39: Und wie gesagt, hat dann ein langes Gespräch mit Simon von Nurologic zu dem Thema, der, glaub ich, auch einer der wenigen ist, der wirklich weiß oder der wirklich über KI sprechen kann.
00:31:50: Und der meinte halt auch, dass die ganzen Qualitätsprüfungsprozesse von dem, was die KI dann irgendwann mal ausspuckt, immer noch im Zweifel von den Menschen gemacht werden.
00:32:01: Und das ... Und zwei für die Profile am spannendsten sind von den Leuten, die am Ende verstehen, wie die Daten durch die KI sozusagen durchlaufen.
00:32:11: Das ist eigentlich das Profil der Zukunft.
00:32:14: Ein Softwareprogrammierer, den brauchst du in Szene an, im Zweifel nicht mehr.
00:32:17: Weil den Coach schreibt dann das Programm.
00:32:20: Aber zu verstehen, wie laufen die Daten, wie wurde die KI gefüttert, mit was arbeitet die, wie denkt die, wie biegt die ab?
00:32:28: Und so, das sind eigentlich die ... die Profile, die spannend werden.
00:32:31: Das fand ich höchst spannend.
00:32:35: Ja, also da wird es auf jeden Fall einiges geben, glaube ich, KI-technisch.
00:32:40: Wir sagen ja auch immer, warum sollte in zwei Jahren noch irgendjemand einen Reporting selber kommentieren.
00:32:47: Klar, da kann man jetzt wieder argumentieren, der CFO sollte auch ein Thema stecken.
00:32:50: Vielleicht schaut er sich die Daten nochmal lieber selber an.
00:32:52: Aber da wird es sich auf jeden Fall einiges tun in Sachen Vorarbeit, insbesondere auch im Intelligence-Bereich, im Reporting-Controlling-Bereich.
00:32:59: Du brauchst halt immer noch jemanden, der die Data-Pipeline-Prozesse hochzieht und die Daten halt zusammenzieht.
00:33:05: Und von dem her gibt es uns hoffentlich auch noch in ein paar Jahren.
00:33:09: Ich glaube
00:33:10: auch.
00:33:10: Es ändert sich einfach nur das Skillset so ein bisschen, was man benutzen muss.
00:33:13: Also vorher war es halt, ich schau mir effizienten YouTube-Videos an, um dann zum Ziel zu kommen.
00:33:18: Heute muss ich halt verstehen, was die KI mir ausgibt.
00:33:21: Und das dann halt effizient als letztender.
00:33:25: Sehr schön.
00:33:26: Noch mal zurück zur Managerrolle.
00:33:28: Kommt da immer mehr aufs Netzwerken drauf an.
00:33:32: Oder, dass das Netzwerk auch wichtige Türen öffnen kann.
00:33:36: Wir waren jetzt erst mal zusammen auf der Dealsourcing und so die Geschichten.
00:33:41: Ja, was ist da neu?
00:33:43: Warum ist das Netzwerk so wichtig?
00:33:45: Ja.
00:33:46: Vielleicht, ich spring noch einmal ganz kurz zum Anfang des Podcasts zurück, weil ich da ja darauf verwiesen hatte, wie ich überhaupt zu Power BI gekommen bin.
00:33:55: Und es war einfach an der Stelle.
00:33:57: Grüße an Markus, ein Kollege bei Siemens damals.
00:34:01: Ich hatte eine Schulung gemacht, weil es mich interessiert hat zur Data Analytics und Power BI.
00:34:07: Und dann gab es ein neues Projekt und es hieß ja, wir brauchen hier wahrscheinlich einen Dashboard, wir machen auch was mit RPA.
00:34:14: Wir müssen halt ein bisschen automatisieren.
00:34:17: Wer kann das?
00:34:17: Und dann meinte er einfach, ja, der Annika hat da so eine Schulung gemacht, der macht es jetzt.
00:34:23: Ja, und das ist dann irgendwie in dem Projekt, oder ist dann halt in dem Projekt aufgegangen, das ganze Thema und das war dann irgendwie so für drei Monate, der Projektzeit läuft, das meist genutzte Power BI Dashboard in einem ganzen Konzern, war dann auch nicht mehr so klein.
00:34:40: und ja, da halt am Anfang irgendwie angefangen und ganz klein und das war natürlich alles im Performance im Gegensatz zu dem, was wir heute machen, meilenweit davon entfernt, aber man ist halt irgendwie trotzdem zum Ziel gekommen.
00:34:52: Und ich glaube, das ist halt so, ja, das ist einfach nur beispielhaft dafür, wie das Netzwerk einem dann halt weiter hilft.
00:34:59: Das kann halt aus Freunden, Kollegen oder auch einem Coach oder halt auch eine Mentor oder sowas bestehen.
00:35:07: Und ich glaube, das hat mir jetzt auch immer viel auf der Reise bisher geholfen, auch einfach Leute zu haben, mit denen man sich austauschen kann über gewisse Challenges.
00:35:17: Und ja, ich sage mal natürlich perspektivisch.
00:35:20: Je länger ich jetzt hier noch bei Radio dabei bin, wird das Ganze natürlich auch noch mal wichtiger, wenn es in Richtung Vertrieb geht, dass ich mir dann auch noch mal weiter mein Netzwerk ausbaue und dafür war die D-Sourcing auf jeden Fall schon mal super, da viele Kontakte zu knüpfen.
00:35:34: Aber man muss halt immer auch über seinen eigenen Schatten springen, auch ich, der immer viel redet und eigentlich nicht so die Berührungsexte hat.
00:35:41: Aber ist dann noch mal was anderes, wenn man da ... ... in so ein Pool von doch ... ... sage ich mal grundsätzlich ... ... sehr hochkarätigen Leuten geschmissen wird ... ... und ... ... ja, mit denen allen interagiert ... ... den ganzen Tag über ... ... und irgendwie ... ... fünfzig bis hundert ... ... Visitenkarn sammelt.
00:35:56: Mhm.
00:35:57: Auf jeden Fall was Neues, also ... ... für mich ... ... beim ersten Mal was Neues, da ... ... guckst du ja dann schon mal, ja ... ... und abends ist der Akku auch mehr als leer.
00:36:04: Ja, viele Grüße an Bastian und Iris, ja.
00:36:06: Wir sind der treue ... ... treue Sponsoren der Dealsourcing ... ... und werden es auch weiterhin bleiben.
00:36:10: Ähm, die Sange ist es ... ... der anstrengendste Tag ... ... des Jahres.
00:36:13: Ja.
00:36:14: Manchmal weiß ich nicht, ob es das Oktoberfest ist mit dem Radialteam, ob der nicht anstrengender ist, aber auf jeden Fall dieses Jahr schon, würde ich sagen.
00:36:22: Aber die Deal-Sourcing ist auf jeden Fall ein tolles Event und das Netzwerk ist halt das A und O. Und ich werde auch tatsächlich oft gefragt, wie der Vertrieb so läuft in so einem Beratungs-Business.
00:36:36: Und wenn ich da jetzt zurückschau, dreieinhalb, vier Jahre ist das eigentlich nur Quatschen an jedem Eck.
00:36:40: Ja.
00:36:41: Irgendwie catch up hier, Kaffee da, Mittagessen hier, da mal Abendessen gehen, mal nach Frankfurt fahren, ein paar Leute anschreiben, die man da kennt, Multiplikatoren nutzen.
00:36:50: Ja.
00:36:51: Aber ja, es ist irgendwie komisch, so auf Leute zuzugehen und zu sagen, ja, jetzt red mal mit mir, nicht eine Viertelstunde.
00:36:57: Und über was reden wir dann überhaupt?
00:36:59: Aber irgendwie ... irgendwie geht's dann doch immer, ja.
00:37:03: Deswegen ... auf jeden Fall eine spannende Entwicklung.
00:37:05: Ähm ... Jetzt scheinste ich aber auch nicht loszulassen, immer wieder Neues zu lernen und auch immer mehr Verantwortung zu übernehmen.
00:37:13: Was ist da so der Antrieb innen drin?
00:37:16: Es kennen ja auch Leute, die sagen, ich will mit Verantwortung nichts zu tun haben und ich will einfach meine Ruhe und Energie sparen.
00:37:22: Es gibt Menschen, die sagen, ich will mehr Verantwortung, ich will mehr Exposure nach außen.
00:37:30: Wie ist da dein Take?
00:37:32: Also ... Es gibt ja doch diese verschiedenen Antreiber, die ein Mensch hat und bei mir ist es auf jeden Fall immer wirklich dieses, ich muss mich einfach weiterentwickeln, kontinuierlich weiterentwickeln.
00:37:43: Ich hatte immer die große Sorge, ob das begründet ist oder unbegründet, aber dass ich dann eines Tages in irgendeiner Rolle sitze, die von außen super shiny ist und sich jeder denkt, das hätte ich auch gerne, diese Rolle.
00:37:57: Aber wenn man dann links und rechts guckt, eben nicht mehr die Möglichkeiten hat, vielleicht auch aus dieser Rolle wieder rauszugehen.
00:38:03: In den anderen Firmen in vielleicht ein bisschen andere gelagerte Position oder so zu gehen.
00:38:08: Von daher für mich persönlich ist wirklich immer dieses Weiterentwicklungsthema einfach essentiell.
00:38:15: Ich habe das gar mal so ein Begriff bei Siemens Jason bei Be Employable und das ist so ein bisschen dieses Credo, also dafür, dass man in so einem Umfeld dann halt eben auch mithalten kann, muss man diese Weiterentwicklung mitmachen über die Themen, die wir jetzt auch gerade schon gesprochen haben.
00:38:30: Es ist einfach essentiell, dass man nicht an der Stelle stehen bleibt, ansonsten wird es halt irgendwann dann auch schwierig.
00:38:37: Damit zu halten, von daher, das ist so auf jeden Fall ganz klar mein, mein Antrieb, wie ich mich immer persönlich weiterentwicke.
00:38:45: Und ja, wie gesagt, macht es auch unfassbar Spaß zu sehen, wenn andere Leute sich hier im Team in verschiedenen Rollen jetzt gerade, die sie haben, dann weiterentwickeln.
00:38:56: Und da gibt es ja auch genug Beispiele bei uns, dass hier Leute einfach sich in sehr kurzer Zeit sehr viel weiterentwickeln und auch einfach super schnell sehr viel Eigenverantwortung übernehmen.
00:39:06: Das ist, ja.
00:39:07: Auf jeden Fall toll zu sehen immer.
00:39:09: Sehr schön.
00:39:11: Letzte Frage.
00:39:13: Es war der Leistungssport, mein schlimmer Unfall, Großkonzern, jetzt irgendwie kleineres Unternehmen, noch kleineres Unternehmen.
00:39:21: Guck mal, wie lang es noch dauert, bis wir so ein bisschen größer werden.
00:39:25: Was waren da jetzt so die drei, vier wesentlichen Learnings, die du Leuten mitgeben wollen würdest?
00:39:31: Du hast jetzt erst vielen Welten... oder zumindest zwei sehr konträren Welten Sachen mitnehmen können.
00:39:40: Soll jetzt jemand zu sieben oder soll er zu uns?
00:39:44: Ich glaube, das ist eine Frage.
00:39:46: oder ja, die muss sich jeder selber dann am Ende des Tages beantworten.
00:39:50: Wahrscheinlich das Learning ist, dass man halt das einfach mal ausprobiert, was man machen möchte, wo man hin will, wo man vielleicht auch hinpasst.
00:39:58: Ich meine, ich hatte jetzt natürlich auch nicht so super viele verschiedene Stationen, wenn man ehrlich ist.
00:40:04: Aber am Ende des Tages habe ich jetzt, glaube ich, hier schon was gefunden, was mir noch länger ein bisschen begleiten wird.
00:40:09: Ich hoffe, dass ich euch hoffentlich noch ein bisschen länger begleiten darf.
00:40:13: Von daher, wenn ich jetzt jemanden irgendwie was mitgeben müsste, ich glaube am Ende des Tages halt wirklich einfach, es gibt keine Aufgabe, die unlösbar ist.
00:40:22: Wenn muss man sich halt notif genug in die Themen eingraben.
00:40:26: Ja, offen daran gehen und dann kann man eigentlich immer sehr, sehr coole Lösungen zaubern.
00:40:33: Ich glaube, das ist eigentlich im Wesentlichen.
00:40:36: Ich
00:40:36: finde auch, um das kurz zu untersteichen, das ausprobieren, glaube ich, ganz wichtig.
00:40:40: Weil viele machen sich dann wahnsinnige Gedanken, wenn man lebenslauft, dass da jetzt irgendwie eine Station drin ist, wo man vielleicht mal nur ein halbes Jahr war oder so.
00:40:47: Es war bei mir auch so, einmal.
00:40:51: Aber da sollte man sich lieber selber treu bleiben anstatt dass man versucht den Lebenslauf zu polieren.
00:40:57: Und man kann jede Station die vielleicht auch mal nicht so perfekt läuft im Zweifel erklären und auch authentisch erklären anstatt ja dann irgendwie zu denken vielleicht weiß einem die Eltern mal gesagt haben dann jetzt.
00:41:08: unbedingt fünf Jahre in seinem Job bleiben muss.
00:41:12: Also mein Opa würde wahrscheinlich nicht zustimmen.
00:41:16: Der war halt vierzig Jahre bei Siemens und nachdem ich dann nach acht Jahren gesagt habe, dass jetzt da die Reise nicht mehr weitergeht, würde sich wahrscheinlich auch gedacht haben, warum macht er das jetzt?
00:41:26: Das war doch alles so gut.
00:41:29: Ja, aber kann ihm nur zustimmen.
00:41:31: Am Ende des Tages hatte ich jetzt Glück.
00:41:33: dass ich natürlich auch irgendwie immer wieder die Stationen gefunden habe, die gut zu mir passen.
00:41:38: Aber ich habe ja auch vorhin erzählt, Erststudium hat halt nicht direkt geklappt und habe mich jetzt am Ende auch keine mehr nachgefragt.
00:41:45: Deswegen, ich glaube, wenn man dann authentisch ist und wie du sagst, die Themen erklären kann, oder die Station ist es auch am Ende kam von mir.
00:41:52: Ich wusste das mit dem Erststudium gar
00:41:53: nicht.
00:41:53: Ja, so wie du nie erwähnt.
00:41:56: Ernig, vielen lieben Dank für deine Zeit.
00:41:58: und ja, hofft, dass ... Der Tag wird nicht mehr allzu lang dauert.
00:42:03: Schauen wir mal.
00:42:04: Vielen Dank, dass ich da sein durfte.
00:42:05: So, das war einmal ein Einblick ins Team.
00:42:08: Janek, Manager bei uns, Data Analytics-Spezialist, der sich mit vielen, vielen Datenmengen und Data Warehouses und Power BI-Dashboards auseinandersetzt.
00:42:19: Geht, wenn ihr Fragen habt, gerne auch auf ihn direkt zu.
00:42:21: Die Türen stehen da natürlich immer offen.
00:42:23: Und ja, wir freuen uns gleichermaßen, wenn ihr auch nächstes Mal wieder einschaltet, wenn es wieder heißt, Finance Data People.
00:42:29: Vielen lieben Dank.
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