Healthcare Deals & Value Creation! Mit Prof. Dr. med. Maximilian Kriegmair | UKMP (#32)

Shownotes

Herzlich willkommen zur 32. Ausgabe von Finance | Data | People. In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. med. Maximilian Kriegmair, Chefarzt und Klinikdirektor an der Urologischen Klinik München - Planegg.

Direkt nach einem OP-Tag mit zwei Prostataeingriffen kommt Maximilian, Urologe und Experte für robotische Chirurgie, in unserem Münchner Studio vorbei und gewährt uns Einblicke in den Alltag einer hochspezialisierten, technologisch geprägten Urologie – und in ein Gesundheitssystem im Wandel.

In dieser Episode erfährst du mehr über

  • die wachsende Bedeutung von Spezialisierung
  • den demografischen Druck auf das Gesundheitssystem
  • die Auswirkungen neuer Leistungsgruppen auf die Krankenhauslandschaft.
  • die zunehmende Ambulantisierung durch Hybrid-DRGs
  • neue Modelle für ambulante OP-Zentren
  • Chancen für sektorenübergreifende Versorgung

Darüber hinaus geht es um Robotik in der Chirurgie, Telechirurgie über 5G, den Einsatz von KI in der medizinischen Dokumentation und Radiologie sowie die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen rund um MVZ-Strukturen, Kassensitze und Investorenmodelle. Eine Episode über Innovation, Strukturwandel und die Zukunft der medizinischen Versorgung in Deutschland.

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Finance | Data | People mit Dr. Sascha Haggenmueller erscheint wöchentlich jeden Freitag um 08:00 Uhr. Überall, wo es Podcasts gibt.

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Media: Sebastian Pleyer

Transkript anzeigen

00:00:00: Private Equity Force haben erkannt, dass das ein lukrativer Markt ist.

00:00:04: Wobei die Modelle meistens so funktionieren, dass eben MVZ aufgekauft werden, etwas effizient auf Effizienz getrimmt werden und dann wieder verkauft werden und so an große Fondsgesellschaften zum Beispiel.

00:00:18: Das heißt was ich so beobachte ist es auch einige Investoren hergehen und sagen okay für diese Transformation im Gesundheitssystem, die wir gerade erleben von stationär zu ambulant schaffen wir die baulichen Voraussetzungen.

00:00:32: Wir machen in Deutschland wahnsinnig wenig Prävention, wenn man sich mal anschaut wie viel der Gesundheitsausgaben in anderen Ländern in Präventions gesteckt wird das sind wir eher im unteren Drittel tatsächlich.

00:00:43: Herzlich willkommen zu einer weiteren Episode von Finance Data People.

00:00:47: heute begrüße ich im Studio einen der führenden Urologen in Europa Professor Doktor Maximilian Kriegmeier.

00:00:58: Die Hellscare-Landschaft in Deutschland lernen viel über das deutsche Kliniksystem und verstehen, wie eine Privatklinik mit vierhundertzwanzig Mitarbeitern und zwei Da Vinci Robotern in der Praxis funktioniert.

00:01:09: Wenn ihr das nicht verpassen wollt, dann bleibt jetzt unbedingt dran!

00:01:13: Viel Spaß beim Zuhören und beim Zuschauen!

00:01:15: Herzlich willkommen im München, Max!

00:01:17: Vielen Dank!

00:01:18: Freue mich, dass ich hier sein darf.

00:01:19: Ich freue mich auf eine spannende Folge zum Thema HellsCare – zum Gesundheitssektor.

00:01:25: Wir haben gerade ein Begrüßungsgespräch.

00:01:27: Hast du mir gerade noch schnell zugerufen, dass du heute schon eine OP hattest?

00:01:30: Warum gießt das?

00:01:31: Zwei tatsächlich.

00:01:32: Zwei sogar!

00:01:32: Okay.

00:01:33: Wann ging's los morgens?

00:01:35: Wir starten so um viertel nach sieben geht es los in der Klinik.

00:01:38: Der OP ruft dann meist zu vierteln nach acht.

00:01:41: Okay.

00:01:42: Heißt aber, dass die OP-Pflege Anästhesie und so die starten natürlich schon früher.

00:01:48: wir Ärzte, Yorologen machen auch Visite und dann gehts irgendwann im OP los waren zwei OPs, so klassische Prostata-Operationen wie man sie in der Eurologie kennt.

00:01:59: Ganz angenehm.

00:02:00: wir dürfen das ja mittlerweile robotisch assistiert machen.

00:02:02: ich sage es an der Konsole ähnlich bequeme Settings hier und hab da sozusagen dann die Operation gemacht und dann habe ich mich auf den Weg zu dir gemacht.

00:02:11: okay?

00:02:11: Wie lang dauert's eine OP denn?

00:02:13: Die dauern so zwei Stunden ungefähr.

00:02:14: Es hängt jeweils natürlich jeweils ein bisschen am Patienten auch ob ihr vielleicht in der OP Ist es manchmal Usus-Gewebe während der Operation Sympathologen zu schicken, damit er so Einschätzungen geben kann?

00:02:27: Schon ob wir uns da einen gesunden befinden und vielleicht noch mal nachschneiden müssen.

00:02:32: Das kann ja manchmal dauern wenn wir auch die warten müssen.

00:02:35: aber ansonsten zwei Stunden würde ich sagen verstanden Ja, das ist eine ganz, ganz angenehme Zeit.

00:02:40: Das ist so für der Aufmerksamkeit spannender.

00:02:42: Also ich hab längere auch, oder?

00:02:43: Genau,

00:02:43: längere, genau.

00:02:44: Aber zwei Stunden sind es angenehm, sag' ich mal.

00:02:47: Was weiter haben wir's?

00:02:49: Sehr spannend!

00:02:49: Jetzt sind wir schon direkt rein gestartet... Ich sage mal so du hast einen richtigen Doktortitel im Gegensatz zu mir.

00:02:57: Hast du ein Unrichting?

00:02:58: Zum Betriebswirtschaften.

00:03:01: Du bist Klinikdirektor.

00:03:05: Hol uns mal ein bisschen ab wie kamst dazu jetzt angefangen welchem Bereich?

00:03:10: Ich bin Urologe, wenn man so viel Facharzt für Urologie hat.

00:03:14: Also Medizin studiert an der Facharsausbildung durchlaufen war gleichzeitig auch wissenschaftlich aktiv den Professor für urologierende Uni Heidelberg.

00:03:26: es liegt daran dass ich einen Großteil meiner Ausbildungen in Mannheim-Heidelberg gemacht habe.

00:03:30: das ist eine sehr große medizinische Fakultät bzw.

00:03:34: zwei Und bin aktuell, wenn man so will, Chefarztlinikleiter eines Fachkrankenhauses der Urologie-Planek.

00:03:43: Das ist ein... Wenn man so wie kleines Krankenhaus aber einen Fachkrankenhaus und eine sehr große Urologien, weil sich dieses Krankenhaus mehr oder weniger komplett auf den urologischen Bereich spezialisiert hat.

00:03:56: Urologies ja so'n bisschen so'nen Randbereich.

00:03:59: vielleicht gerade so, wenn wir mit Medizin nicht so viel zu tun haben, denkt man okay die machen irgendwie Tastuntersuchung und dann Vorsorge und so, aber das ist tatsächlich vielleicht ein bisschen ein falsches Bild.

00:04:11: Das ist ein sehr, sehr großer Bereich.

00:04:13: Wir haben zwanzig bis dreißig Prozent aller Tumorerkrankungen sind im urologischen Gebiet nicht nur bei den Männern natürlich Prostader Krebs oder das Führende Aber auch Blasenkrebs, Nierenkrebs, Hanleiterkrebs.

00:04:26: Das sind Dinge um die sich die Urologen kümmern Und zwar nicht nur in Sinne des Diagnostizieren Medikamentös behandeln sondern eben auch operieren.

00:04:35: Dann haben wir so große Volksleiden, wie gutartige Prostitervergrößerungen.

00:04:38: Leiden ja bis zu fünfzig Prozent aller älter werdenden Männer darunter.

00:04:42: Wir haben Harnsteine, wir haben Innenkontinenz, wir ham hormonelle Störungen Kinderwunsch.

00:04:47: also das ist ein insgesamt sehr großes Fach wenn man so will und es ist tatsächlich auch wenn man Analysen glaubt die den Versorgungsbedarf in den nächsten Jahren skizzieren dann sieht man dass die Urologie eigentlich das, wenn ja fast das stärkste oder der Bereich ist an dem die der Bedarf an medizinische Versorgung am allerstärksten steigt.

00:05:11: Warum ist es so?

00:05:12: Weil die meisten unserer Patienten sich in dieser Alterspanne fünfundsechzig bis fünfundsiebzig befinden und wir alle kennen die Bevölkerungsparamide und da kommt wahnsinnig viel auf uns zu auf die Medizin insgesamt aber insbesondere auch auf die Urologie.

00:05:28: Und alle diese Krankheiten, die ich gerade erzählt habe in diesem Alltag eigentlich piken.

00:05:32: Das heißt da wird viel zu tun sein.

00:05:35: D.h.,

00:05:35: der Markt spielt euch in die Karten und... Genau!

00:05:38: Es ist fast so dass wir als Urologen schon auch Sorge haben ob wir überhaupt nach hinterher kommen.

00:05:45: Also es ist nicht mehr so das wir irgendwie Angst haben zu wenig Patienten zu haben.

00:05:48: Es ist tatsächlich eher Wir können mir die Patienten In dem Umfeld mit den Vergütungsstrukturen, die es in Deutschland gibt und wie überhaupt noch effizient behandeln.

00:05:58: So wie wir uns das als Mediziner vorstellen.

00:06:01: Aber das ist ja dann ein spannender Weg.

00:06:02: ich meine du hast ja klassisch meine Universitätsmedizin gearbeitet.

00:06:06: was da wahrscheinlich musst du ja deine ... heißt das Referendariat?

00:06:12: Das heißt ja Facharzt Ausbildung oder Facharzteausbildung Durchlaufen, das heißt den Heidelberg macht oder Mannheim.

00:06:18: Nein, gehört zu Heidelberger.

00:06:19: Verstanden

00:06:20: ist der wahnsinnig renommiert hat er glaube ich auch globalen Wahnsinnigen Ruf.

00:06:25: und dann bist du so in das Thema Urologie reingerutscht?

00:06:28: Hat sich das ergeben oder war das schon immer irgendwo für dich ein spannendes Falsch?

00:06:32: Ja, das stand schon immer im Raum.

00:06:34: sagen wir es einfach weil ich familiär vorbelastet bin.

00:06:37: Man fahrt als Urologe und aus dem Grund war das sage ich mal immer eine Option Mühe gegeben, mich umzuschauen muss ich ganz ehrlich sagen.

00:06:45: Ich hab auch in der Kardiologie promoviert und war viel in der Anästhesie unterwegs und um sicher zu sein okay... ...ich habe mir alles andere angeschaut.

00:06:55: die Urologie scheint irgendwie doch das zu sein was ich machen möchte und es ist ein sehr schönes Fach.

00:07:00: Ich habe so vorhin schon erzählt wie breits ist und so und ich bin auch wirklich glücklich da arbeiten zu dürfen in der Urologien weil's sehr schön das Betätigungsfeld ist.

00:07:08: Und dann bist du nach der Facharztausbildung Direkt in die unternehmerische Tätigkeit oder?

00:07:13: Es waren

00:07:13: auch sechs, sechseinhalb, sieben Jahre in Mannheim.

00:07:16: Also und einfach umsoll ich mal einfach Erfahrung zu sammeln.

00:07:20: Das kommt ja in der Medizin auch wieder Verfahrung an da tätig zu sein in einem sehr, sehr produktiven Umfeld.

00:07:29: Und dann stand, hat einen gewissen Zeitpunkt natürlich so eine auch steht im Raum dass man sich denn weiterentwickelt beruflich weil man eine gewisse ich sage man seniorität erreicht hat.

00:07:40: es ist ja nicht nur für einen selber schön sich weiter zu entwickeln.

00:07:43: das ist tatsächlich auch für die kliniken aus der man kommt wünschenswert dass man dann irgendwann mal wieder platz macht.

00:07:49: also gerade so große universitätsmedizin medizin wie manheim die leben ihr auch so ein bisschen davon ist die leute die da gut ausgebildet werden irgendwann auch mal wieder weggehen damit er neue darauf wartet dass er jetzt endlich eine reihe nachrücken darf.

00:08:03: das ist im system was in Mannheim sehr gelebt wurde unter dem dortigen Chef, Stefan Michl heißt der.

00:08:10: Und das war ein Grund und dann waren natürlich auch so bisschen die strategische Nachfolgeausrichtung hier in der eigenen familiär geführten Klinik wenn man so will eine der Ursachen.

00:08:24: Das hat vom Alter her ganz gut gefasst.

00:08:26: Mein Vater ist an einem Zeitpunkt wo er sich beruflich zurückziehen kann und möchte So versuchen wir einen fließenden Generationswechsel hinzukriegen.

00:08:37: Gemeinsam mit seinem Partner, der einen ähnlichen Jahrgang hat wie mein Vater und

00:08:48: sozusagen

00:08:48: so einen... Wir versuchen das Generationen übergreifend jetzt weiterzuentwickeln.

00:08:53: Das heißt die haben das Wann gegründet?

00:08:56: Sie haben es vor circa gut zwanzig Jahren übernommen, also diese Ologie-Planek war schon immer ein oder schon vor vielen Jahren bestehendes Krankenhaus im Versorgungsplan Bayern und wurde glaube ich ursprünglich mal für vierzig Jahre gegründet.

00:09:15: Und ist dann seit wird von seit über zwanzig Jahren von meinem Vater und dem Herrn Dr.

00:09:21: Oberleder betrieben ursprunglich gepachtet aber dann auch vollständig übernommen sozusagen ein ärztlich geführtes Krankenhaus in privater Trägerschaft, wenn man so will.

00:09:32: Spannend!

00:09:33: Was hat so ein Krankenhaus von der Größe?

00:09:35: Also Bettenanzahl oder...?

00:09:37: Wir haben... Oh, fünfundstens Betten.

00:09:39: das sind, wenn wir so will, sechzig stationäre Betten.

00:09:43: Da fallen dann ein paar tagesstationäre Bette und da können wir vielleicht später noch vorsprechen.

00:09:48: Das die erlauben uns besondere Behandlungen wie Chemotherapie oder bestimmte Formen der Strahlentherapie quasi ambulant durchzuführen.

00:09:57: Also die Patienten kommen, sind an einen Tag oder halben Tag in den Bett und gehen dann wieder.

00:10:01: Und dann haben wir noch eine Intensivstation mit acht Betten.

00:10:03: Das ist so für die Größe also im Vergleich zu anderen Krankenhäusern sehr klein muss man sagen weil wenn man die einzelnen Urologien wieder in den großen Krankenhäuser betrachtet, die haben meisten deutlich weniger Betten

00:10:15: verstanden.

00:10:16: Jetzt ist ja das deutsche Gesundheitssystem aus so einer Herausforderung für sich, das alles mal zu verstehen.

00:10:21: Da wäre jetzt zumindest das Ziel des heute zumindest teilweise mit deiner Expertise hinzubekommen.

00:10:27: Wir machen wie gesagt viel M&A, viel Private Equity d.h.

00:10:30: Themen wie MVZ wo man dann auch wieder um ein Krankenhaus braucht und solche Sachen.

00:10:36: Das treibt der Investoren auch um.

00:10:37: es ist ja auch viel im Gespräch.

00:10:39: gerade momentan war auch schon vor Jahren viel im Gespräch Ist ja wieder so ein Thema, was auf dem Papierspannend aussieht.

00:10:45: Irgendwie fragmentierter Markt, kauft man bisschen was zusammen, vereinheitlichts'n bisschen und dann... Strukturiert's?

00:10:51: Dann funktioniert das wunderbar.

00:10:53: aber es ist halt in der Praxis nicht so einfach.

00:10:55: Was sind denn grad die größten strukturellen Herausforderungen im deutschen Klinikmarkt?

00:11:02: Also, jetzt mal auf den Markt betrachtet gar nicht so vom Investor her denkend ist natürlich ... Es ist die große Herausforderung dass wir irgendwie dieses System, was wir haben besser aufstellen müssen.

00:11:15: Also wir hören das ja quasi täglich in den Medien, dass wir zwar ein sehr effizientes Gesundheitssystem... Nein!

00:11:21: Wir haben einen sehr gut ausgestatteten Gesundheitssystem, wenn man so will und ich mich mal richtig aufs Drücken darf sozusagen.

00:11:28: Effizient ist sicherlich nicht das richtige Wort.

00:11:30: Wir haben eine sehr starke Akutmedizin, wir haben tolle Universitätsliniken wo richtig High End Medizin gemacht wird Patienten mit schweren Erkrankungen auch wirklich gut geholfen wird, unabhängig vom Versicherungsstatus.

00:11:43: Also da können wir uns als Gesellschaft glücklich schenzen für diese Power die diese großen Kliniken oder die die Kliniklandschaft insgesamt in Deutschland hat.

00:11:51: Wir haben aber die Herausforderung dass wir so aufgestellt sind das wir eigentlich zu viele kliniken haben und zu viel Unser medizinten medizinischen versorgen klinikbetrieb machen.

00:12:06: Wir müssen sehr, sehr viel Geld ausgeben.

00:12:08: Das ist eines der teuersten Gesundheitssysteme in der Welt und es kommt aber gar nicht so furchtbar für Gesundheit hinten raus weil alles über diese sehr kostenintensive Krankenhausstruktur geregelt wird.

00:12:22: was gibt's für Strukturen die unter Versorgt sind oder die nicht so viel Aufmerksamkeit gekriegt haben in den letzten Jahrzehnten, insbesondere die ambulante Versorgung und die Prävention.

00:12:33: Wir machen in Deutschland wahnsinnig wenig Prävenzion wir haben keine Vorsageprogramme, wir haben wenig Education.

00:12:39: also wenn man sich mal anschaut wie viele der Gesundheitsausgaben in anderen Ländern in Präventions gesteckt wird das sind wir eher im unteren Drittel.

00:12:47: tatsächlich nur da da sind wir schlecht und unsere gesamte Die Kliniken machen einen sehr großen Kostenblock aus.

00:12:56: Das gesamte System, wenn man es vergleicht mit anderen Systemen.

00:12:59: Klinik sind sehr teuer und sind sehr leistungsstarker.

00:13:04: Viele Patienten müssen in Klinicken gehen um gut versorgt zu werden.

00:13:08: Das heißt wir schießen so ein bisschen mit Kanonen auf Spatzen?

00:13:11: Wenn man so will.

00:13:12: Für einen, also Krankheiten die gar nicht so komplex sind müssen trotzdem in Kliniken behandelt werden und dadurch geht viel Geld verloren.

00:13:17: Weil es reguliert ist Struktur genau.

00:13:18: Und dann

00:13:19: zahlst du den Overhead von der Klinik mit und deswegen geht viel geld verloren.

00:13:22: Genau und deswegen ist ja die Idee der Politik und die ist da sicherlich auch richtig mehr von der Versorgung von dem Klinikum in ambulante Strukturen zu bringen.

00:13:31: Ambulant heißt?

00:13:32: AmbulANT heißt letztlich... Also nicht stationär weil der Patient geht nicht irgendwo hin und legt den

00:13:36: Besuch mal zu Hause

00:13:37: und schläft Zuhause wenn man so Will und Geht irgendwie hin, um Untersuchungen machen zu lassen oder Behandlungen zu machen und geht wieder nach Hause.

00:13:45: Das ist für die allermeisten Patienten sogar auch das Bessere Umfeld weil man weiß dass Hospitalisierung also Schlaf im Krankenhaus wenn man so will auch mit Problemen vergesellschaftlich ist.

00:13:56: krank aus Keime rumliegen in Aktivität dann befürzt Probleme wie Lungenentzündung usw.

00:14:02: Wenn ein Patient ambulant versorgt werden kann dann profitiert er meistens davon.

00:14:09: Wir haben sehr viele Krankenhäuser, pro Kopf oder pro hunderttausend Einwohner fast doppelt so viel wie im OLCD-Durchschnitt.

00:14:17: Und wir haben eine ja eigentlich schwache kompliziert und überregulierte ambulante Versorgungsstruktur.

00:14:24: Und diese Idee jetzt besser sektorundübergreifend zusammenzuarbeiten mehr in den ambulanten Bereich zu schieben das ist sozusagen ein sinnvoller Weg in die Politik erkannt hat, ob die Maßnahmen, die sie da zu vereinleiten so sinnvoll sind.

00:14:39: Darüber kann man streiten.

00:14:40: Das betrifft es ja insbesondere sagen wir die gesetzlichen Krankenkassen.

00:14:44: dann oder wie ist das?

00:14:46: Betrifft alles.

00:14:46: Genau also privaten Krankenkassengesetzliche, dass das mit der hat damit eigentlich nichts

00:14:52: zu tun.

00:14:53: Also es ist immer teuer als egal ob du durch privat versicherst oder gesetzlich weil ich weiß jetzt nur die letzten drei Jahre wenn man sich die Kosten anschaut für die gesätzliche Krankenversicherung Das ist ja komplett durch die Decke gegangen.

00:15:06: Also bin ich jetzt mittlerweile, glaube ich vierstellig im Höchstsatz, zweihundert Euro oder was es sind?

00:15:11: Privat bist in der Regel noch ein bisschen günstiger.

00:15:13: aber das ist ja Wahnsinn wie das angestiegen ist in den letzten drei Jahren.

00:15:16: Hat das etwas mit Covid zu tun oder liegt es auch an diesen Strukturen, die du beschreibst?

00:15:20: Es liegt hauptsächlich an den Struktoren.

00:15:24: hat sicherlich mit diesem gesamten Komplex, den wir da haben aus Covid Ukraine Krieg viele Flüchtlinge, die in der gesetzliche Versorgung aufgenommen werden und deren Kosten vom Bund eben nur zum Teil getragen werden.

00:15:41: Die dann die gesetzlich versicherten.

00:15:42: Ich will diese Schiene jetzt eigentlich gar nicht kommen, aber das ist eine der vielen Gründe.

00:15:46: Und eine der Hauptgrundgründe sicherlich dass sie einfach die Versorgenkrankungen aus immer teurer wird.

00:15:52: durch diesen Komplex kann es zu Inflationen.

00:15:54: Die Löhne sind gestiegen.

00:15:56: Die Energiekosten für die Krankenhäuser sind geschieden.

00:15:58: Die Sachkosten sind enorm gestiegen.

00:16:01: wir haben tolle beeindruckende Weiterentwicklungen in der Pharmaindustrie.

00:16:07: Die kosten aber auch richtig viel Geld, diese Menge dieser Medizine als Neimittel und letztlich das alles führt dazu dass die Krankenhausversorgung einfach richtig richtig teuer ist.

00:16:18: Gleichzeitig kommen natürlich mit den Bevölkerungen immer Älter, es werden immer mehr Menschen die versorgt werden und das führt dazu, dass die Beiträge steigen müssen.

00:16:29: Jetzt hast du schon gesagt, Prävention ist bei uns so unterentwickelt.

00:16:32: Hat das irgendwelche Gründe oder was machen da andere Länder besser?

00:16:37: Ja, andere Länder machen wahrscheinlich strukturiertere, haben eher ... Ich glaube eine Herausforderung in Deutschland sind auch der Föderalismus.

00:16:47: Zum sagt zu Vorsorgeprogramme mal bundeseinheitlich zu gestalten.

00:16:52: Da will jedes Bundesland mitreden darf, jedes Bundeslandsmitreden jeder... Kasse darf da vielleicht auch nochmal ihr sozusagen selber das mitgestalten, also so Vorsorgeprogramme aufzusetzen in Deutschland.

00:17:05: Es ist sehr schwierig und es ist auch ein Stück weit historisch gewesen dass wir halt immer vor allem auf die Krankenhäuser konzentriert haben und denen sehr viel zugemutet haben, die auch gut ausgestattet haben.

00:17:16: aber das fällt uns jetzt stückweit auf die Füße.

00:17:18: verstanden

00:17:19: Merkt der Staat ja auch, deswegen gibt es Reformen wie das Krankenhaus-Versorgungsverbesserungsgesetz.

00:17:25: Wie stehst du dazu?

00:17:26: Was wird da genau gemacht?

00:17:28: Also die Idee ist von diesen vielen Krankenhäusern, den wir haben wegzukommen und die einzelnen Krankenhäuser dazu veranlassen sich mehr zu spezialisieren was beides richtig ist.

00:17:41: man muss sagen fairerweise sagen Wir haben in Deutschland so viele Krankenh Häuser auf dem Papier zumindest Und wir haben zu viele Kranken häuser die nicht spezialisiert genug sind.

00:17:53: Spezialisierung ist mittlerweile sehr gut nachgewiesen, führt zu einer besseren Qualität.

00:17:58: also hat es die Idee das ein Krankenhaus nicht immer alles anbietet und jedes Krankenhaus egal wie groß bietet alles an sondern es findet eine stückweite spezialisierung statt wenn zwei benachbarte Krankenhäuser sagen okay kümmerst du dich um die wenn man so will ums Herz und die anderen um die Gelenke oder den Darm usw.

00:18:18: Das heißt Dinge Vorhaltungskosten werden niedriger, Personalkosten werden weniger Qualität steigt.

00:18:25: Es ist im Ansatz sicherlich sehr richtig was da passiert und die Idee ist das man so genannte Leistungsgruppen definiert hat.

00:18:35: Die sind mehr oder weniger Strukturvorgaben die die Krankenhäuser erfüllen müssen bestimmte Anzahl an Fachärzte, bestimmte Geräte die sie vorhalten müssen, bestimmten Kooperationen die bestehen müssen um eine Leistungsgruppe anbieten zu können zum Beispiel Urologie.

00:18:54: Und diese Leistungskruppen können dann über den MDK, über die Kasten und auch die Länder verteilt werden, also man hat so ein bisschen einen Einfluss darauf zu steuern wo welches Krankenhaus welche Leistung erbringen darf.

00:19:06: Und wenn einem Krankenhaus eine Leistungsgruppe auch zugeschrieben bekommt darf sie die in Zukunft auch abrechnen und erbringen dann macht das nur Sinn sozusagen.

00:19:15: Und Krankenhäuser diese Strukturvorgaben nicht erfüllen können bis dato trotzdem noch alle Operation aus diesem Bereich machen durchführen oder abbrechen Und das soll in Zukunft nicht mehr so sein.

00:19:29: Das ist sicherlich vom Ansatz her richtig, muss man sagen und es führt den.

00:19:35: Nordrhein-Westfalen ist ja der Bundesland wo dies am weitesten fortgeschritten ist und wo diese Umsetzung dieser Krankenhausreform jetzt auch dazu geführt hat dass einige Krankenhäuser schließen mussten und Leistungsruppen abgeben mussten wenn man so will.

00:19:51: Aber das ist natürlich für die betroffenen Krankenhäusern vielleicht auch für die getroffenen Gemeinden und Umfeld Erst mal keine gute Nachricht, das will ich gar nicht abstreiten.

00:20:01: Aber natürlich macht es jetzt von der großen Perspektive her Sinn, dass die einzelnen Häuser sich spezialisieren und ist auch eine Chance.

00:20:09: Ja betrifft dann die staatlichen Krankenhäuser?

00:20:13: Wie bei den privaten?

00:20:14: Betrifft alle Krankenhäusern, die in Versorgungsplan sind.

00:20:21: Ein privates Krankenhaus kann ja da hingegen privat sein, dass der Träger privat ist.

00:20:25: Aber es trotzdem ein ganz normales Krankenhaus im Versorgungsplan.

00:20:29: Das Philios die großen Krankenhausketten, die wir kennen zum Beispiel unsere Klinik und das gibt also diese Privatklinik, diese klassische, die sage ich mal auch gar keine staatliche Förderung kriegt, gar nicht im Krankenhausplan vorgesehen ist aber halt nur Privatpatienten behandeln darf Die betrifft es nicht.

00:20:47: In dem Bereich kann man weiterhin machen, was man will.

00:20:52: Der Versorgungsplan ist gut für eine private Klinik.

00:20:55: Es kann man sich das dann vorstellen wie ein Verzeichnis an Leistungen zu einem bestimmten Preis.

00:21:00: Ist da

00:21:01: viel reguliert?

00:21:02: oder könnt ihr als privates Krankenhaus immer noch sagen wir bestimmen den Preis?

00:21:07: Das können wir sowieso, also wenn man als Krankenhaus im Versorgungsplan ist dann kann man die Preise nicht bestimmen.

00:21:13: Es ist kann man nur als reine Privatklinik.

00:21:16: das heißt wir sind die preise bei uns in so wie von den Kassen und Kassen vorgegeben.

00:21:21: Also wir brechen ein DRG-System ab, GOE-Ssystem dass es vorgegeben.

00:21:26: Also eine reine privat klinik kann da beliebig steigern und auch eigene Preise verhandeln, aber das sind wir nicht.

00:21:34: Und es sind die alle allermeisten Kliniken in Deutschland tatsächlich nicht.

00:21:38: Wie sage ich mal?

00:21:40: Was sind dann so die typischen Hebel?

00:21:42: Ich meine du bist jetzt nicht nur im OP, du bist ja auch irgendwo dein Klinikdirektor und bist irgendwie eine Art Geschäftsführer, nenn ich's jetzt mal oder Manager... Genau oder tatsächlich!

00:21:56: macht man sowas dann wirtschaftlich.

00:21:57: Ich sag jetzt mal, sind die Preise vorgegeben?

00:21:59: Jetzt kannst du natürlich wahrscheinlich effizienzhebel definieren oder aus wirtschaftlicher Sicht.

00:22:05: Man muss aber gucken das wieder Qualität nicht leidet.

00:22:07: also was macht ihr so im Geschäftsführeralltag an Themen?

00:22:11: Also es ist schon so dass das eine ganz große Herausforderung ist gute Medizin ökonomisch sinnvoll abzubilden.

00:22:18: Das kann man glaube ich festhalten und es kann auch jeder Geschäftsjurer, jeder Klinik wird das unterschreiben Und es ist immer ein Abwägen zwischen medizinischer Versorgung und Kosten.

00:22:33: Wir haben den Vorteil, würde ich sagen – auch das Glück des Arzt- und Geschäftsführer wie Vereins sind!

00:22:43: Das heißt wir können der Arzt in uns dafür sorgen dass wir sehr gute Medizin machen und vielleicht auch Dinge machen die Ökonomisch jetzt erst mal nicht so sinnvoll sind, aber von denen wir als Mediziner überzeugt sind.

00:22:54: Dass man sie machen sollte und dass die sozusagen zum Großen und Ganzen einfach zur Qualitätssicherung und zur Aufrechterhaltung einer wirklich hohen Qualität in einem Krankenhaus nötig sind.

00:23:06: Und gleichzeitig haben wir natürlich auch die Möglichkeit dadurch das Medizin- und Geschäftsführung vereinzelt Dinge abzuwägen und zu sagen okay wo kann man im medizinischen Bereich Dinge so effizient gestalten, dass der Patient gut versorgt ist und gleichzeitig wir kostet reduzieren können beispielsweise.

00:23:29: In einem klassischen Krankenhaus gibt es den Geschäftsführern im Arzt und die erzählen sich sozusagen aus dem gegnerischem Bereich immer das was von dem sie glauben, der andere hat keine Ahnung und versuchen sich gegen einen Auszuspielen sage ich mal salopp, das ist wahrscheinlich überhaupt nicht so.

00:23:46: Herzlichen Direktoren sehr gut klar.

00:23:48: Aber natürlich ist es so, wenn man aus beiden Welten ein bisschen versucht da einen Mittelweg zu finden das vielleicht sogar sinnvoll sagen kann.

00:23:58: Darüber kann man sicher streiten.

00:24:00: und jetzt, wenn da jemand sitzen würde der das anders sieht würde er sagen das stimmt nicht und es ist unethisch dass der Geschäftsführer und der Arzt eine Person sind was ich auch nicht glaube.

00:24:09: Das waren denn jetzt beispielsweise die Themen wirtschaftlich entschieden habe, die letzten ein zwei Jahre.

00:24:14: Was waren da so richtungsweisende Sachen?

00:24:18: Die man dann so entscheidet.

00:24:19: Also ein großes Thema was die Wirtschaftlichkeit auch beeinflusst hat war...

00:24:25: Hoffentlich positiv!

00:24:26: Ja

00:24:26: ja zunächst mal negativ aber letztendlich großen Sinn auch.

00:24:30: Es gibt von der deutschen Krebsgesellschaft Zertifizierungen.

00:24:34: also man kann sich als umkologisches Zentrum Krebszentrum zertifiziert lassen ist relativ aufwendig und zeugt für eine hohe Qualitätsversorgung.

00:24:44: Hohe Qualität, hohe Quantität die man da auch erbringen muss.

00:24:48: Und um als so ein Tumorzentrum zu werden braucht man Dinge die man normalerweise im Krankenhaus vielleicht nicht unbedingt vorhalten muss um bestimmte Leistungen zu erbringen.

00:24:58: also unseren Beispiel zum Beispiel Psycho-Onkologinnen in dem Krankenhaus einen Palliativ Team Tumor-Dokumentation, die Qualität auch nachsorgt der Patienten.

00:25:11: Dass man seine eigene Qualität beurteilen kann.

00:25:13: Qualitätszirkel jeder Patient.

00:25:16: von der Krebsoperation wird im Stumorboard gesprochen.

00:25:19: Das erst mal.

00:25:19: strukturell muss man da richtig viel fordern.

00:25:21: Mal eine ISO Zertifizierung?

00:25:23: Genau also richtig aufwendig!

00:25:24: Wird auch jedes Jahr ein neuer, jedes Jahr geprüft und das macht natürlich erstmal enorme Kosten für so einen Krankenhaus.

00:25:32: Die eine große Entscheidung in den letzten Jahren, wo man sagt okay wir wollen.

00:25:37: Obwohl dieser Kostenblock da auf uns zukommt dieses Qualitätsstitel führen weil es einfach unseren Ansprüchen entspricht und wir sagen ok wir wollen Tumortherapie auf ganz ganz hohem Niveau machen auf universitärem Nivea.

00:25:52: Und das sind so die Entscheidungen die man trifft.

00:25:56: natürlich kann man sagen Leider ist es nicht so dass diese Qualität direkten maße vergütet wird.

00:26:03: es die kassen sagen okay wenn ein patient in eine klinik geht dieser an siegel hat da zehn prozent mehr oder sowas sich was man auch aufrufen kann bei so salopp gesagt das wäre schön und es wäre meiner mein noch richtig.

00:26:17: aber für die große ausrichtung auch für die zukunftsfähigkeit von so einer klinie war das dann trotzdem die richtigen entscheidungen?

00:26:24: meiner Meinung nach wobei man natürlich auch sagen muss auf der achten anseite wir haben sowieso so eine unterversorgung es gibt so viele patienten uns werden immer mehr dass man auch wenn man's mal ganz nüchtern betrachtet ist das schon ein Sache über die man sicherlich streiten kann ob das jetzt ökonomisch sinnvoll war.

00:26:43: aber nichtsdestotrotz das waren die mediziner in uns die gesagt haben okay, das brauchen wir.

00:26:48: Wir wollen diese qualität einfach abbilden.

00:26:50: Das wollte ich vorhin schon kurz fragen weil du meintest wir haben in deutschland zu viele krankenhäuser Aber wir haben ja auch eine Unterversorgung.

00:26:58: Ja, das ist ganz grotesk.

00:27:00: Das

00:27:01: konnte ich vorhin irgendwie nicht so ausdenken.

00:27:04: Wir haben die Untervorsorge sicherlich nicht überall.

00:27:07: Sicherlich auch regionale Unterschiede.

00:27:10: Die große Herausforderung des in den nächsten Jahren waren sie nicht viel auf uns zukommt was einfach weil die Bevölkerung immer älter wird und diese Unterversorgerung entsteht dadurch dass der mehr Bedarf an Versorgungen durch die ältelnde Bevölkerung diese Krankenhausstrukturen, die wir haben nicht mehr abgefangen werden kann.

00:27:30: Also momentan alles gut?

00:27:31: Momentan

00:27:32: alles.

00:27:32: In einfachen Worten aber in zehn Jahren... Ja und wir

00:27:34: sind ja nicht mehr.

00:27:34: Und wir ... effizienter werden müssen einfach also wir müssen effizienter werden.

00:27:38: es könnte man natürlich noch mehr Krankenhäuser bauen und weiterhin alle so ein stationären Bereich lassen.

00:27:43: aber wie ich auch vorhin gesagt stationäre Bereich ist sehr teuer.

00:27:45: also muss die muss die mehr in die ambulante Medizin.

00:27:50: Wie sieht denn so eine klassische Gewinn- und Verlustrechnungsstruktur jetzt von so einem Krankenhaus aus.

00:27:55: Also wie viel EBITDA, EBITMARGEL bleibt bei sowas jetzt hängen?

00:28:00: oder wieviel Umsatz macht man pro Bett?

00:28:03: Oder wie kann man sowas messen

00:28:05: grob?".

00:28:06: Also ja auch wir rechnerne in die WDTA und machen uns darüber Gedanken.

00:28:11: Auch wir haben Dinge wie Personalquote und so, die wir uns anschauen.

00:28:14: Am Ende des Tages ist die Krankenhausfinanzierung so vorgesehen Für das, was wir da erwirtschaften.

00:28:21: Also diese Fallpauschalen sind ja auch runtergebrochen an Kosten.

00:28:25: Da geht so und so viel fürs Personal und für Sachkosten und für jede einzelne Operation durchgerechnet.

00:28:31: Und eben auch ein kleiner Anteil für den Gewinn.

00:28:36: Ich glaube es sind ungefähr zehn Prozent oder fünf Prozent.

00:28:41: Und die grobe Idee der Politik, der Krankenhausfinanzierung ist das dieser Gewinn dafür dienen soll.

00:28:47: Dass das Krankenhaus die Struktur erhält, Erneuerungen macht, neue Anschaffungen macht und das kommt so ganz gut hin muss man sagen.

00:28:56: also wir investieren sehr viel von dem was wir einnehmen neu in dieses Unternehmen um eben modern zu sein moderne Strukturen zu haben weiterzuwachsen Strukture zu schaffen die uns zukunftsfähig machen.

00:29:11: Diese Herausforderung haben wir letztlich alle Kliniken.

00:29:13: Und die eigentlichen Investitionen, also jetzt mal Neubau oder Großgerät oder so, sollen ja wiederum von den Ländern finanziert werden über die Krankenhausfinanzierung – da ist tatsächlich Bayern das einzige Bundesland, was auch diese Solvorgaben, die es da gibt an Finanzmitteln, denen die Krankenhäuser zur Verfügung gestellt werden, auch erfüllt.

00:29:32: Alle anderen Bundesländer nicht!

00:29:34: Das heißt der überwiegende Teil der Krankenhäuser hat einen Investitionsstau und Probleme Trotz dieses Gewinns, den sie formal mit einer Operation machen können.

00:29:44: Einfach da modern und zukunftsfähig zu sein.

00:29:48: Siebzig Prozent schreiben rote Zahlen.

00:29:51: also das kennst du aus dem Alltag.

00:29:53: Es gibt so eine Uhr von der Deutschen Krankenhausgesellschaft.

00:29:58: Da wird gezeigt ich glaube die steht aktuell bei dreihundertausend Euro.

00:30:02: Also jede Stunde machen die Kliniken in Deutschland dreihundertausende Euro Miese In Bayern sind es fünfzigtausend Euro pro Stunde, die verloren gehen durch den defizitären Krankenhäuser.

00:30:13: Okay aber das heißt wenn man gut wirtschaftet in diesem Versorgungsplan dann kann man fünf bis zehn Prozent EBDA Marge ungefähr erreichen.

00:30:22: und

00:30:25: was sind so Umsatzfröße?

00:30:26: Wobei man sicherlich.

00:30:27: also man kann da sicherlich effizienter machen nicht klar weil man sich die Gewinnmarge von anderen von gewößeren Krankenhausketten anschaut, die sind höher.

00:30:35: Da kenne ich die Zentralfunktionen dann auch.

00:30:37: Die

00:30:37: hast du natürlich darauf getrimmt.

00:30:39: also wir sind jetzt irgendwie im Mittelstand das Familienunternehmen wo wahnsinnig viel Liebe da reingeht dass das Krankenhause gut dasteht und auch zukunftsrechtlich ist und deswegen Und dann mit einem ganz starken Fokus auch auf gute Medizin.

00:30:53: Also wir wollen gute Medizinen machen und das Krankenhaus am Leben halten, modern halten und die Mitarbeiter bezahlen und dann sind wir happy!

00:31:01: Wir haben nicht einen Großkonzern wie Frisinius oder so der sagt, aber damit unser Aktienkurt steigt hier jedes Jahr so und zu viel abgeben.

00:31:09: Das zeigt uns aus dem Stückchen aus, dass wir da eben nicht sehr darauf achten müssen.

00:31:14: Aber du kannst jetzt andersherum als Unternehmer nenn ich es mal, kannst du nicht sagen?

00:31:19: Trin mir den Laden jetzt zurecht und dann ziehe ich mir da jedes Jahr millionenweise das Geld raus.

00:31:23: Das kann

00:31:24: man schon machen, ne?

00:31:25: Also millionenweise nicht.

00:31:26: Nee, das geht nicht.

00:31:27: Also es würde einen sehr schnell auf die Füße fallen, würde ich sagen.

00:31:30: Ja, ja.

00:31:30: Verstanden

00:31:31: Da muss man wahrscheinlich eher so Richtung ambulante Medizin gucken.

00:31:35: Da geht das eher weil ... Die stationäre Medizin auch... Auch sehr stark budgetiert und reguliert ist.

00:31:42: also wir haben zum Beispiel Wir haben ein gewisses Budget was uns die Krankenhassen zugesprochen haben.

00:31:48: Und wenn wir dieses Budget mehr Patienten behandeln als in diesem Budget vorgesehen, dann muss man einen Ausgleich zahlen der sixty-fünf Prozent von dem entspricht was man eingenommen hat.

00:32:00: Selbst wenn wir jetzt maximal Effizienz trimmen würden und tausend Operationen mehr machen würden will die keinen Kassen sagen ja schön schön gut aber fünfundsechzig Prozent zurück bitte.

00:32:11: Das heißt das

00:32:13: macht ihr im ambulanten Bereich irgendwas?

00:32:15: Ja wir machen ambulante Operation Und wir haben mehrere medizinische Versorgungszentren, die zu der Kine gehören.

00:32:22: Die so im Großraum München angesiedelt sind... ...die alle urologischen Schwerpunkten natürlich haben und in diesen medizinischen Versorgungssentern machen wir ambulante Medizin.

00:32:33: Okay!

00:32:35: Was wichtig ist mal... Ich habe schon gesagt es ist der Herausforderungen stationärer Bereich, ambulanter Bereich das sind total zwei völlig getrennte Welten an Deutschland noch und diese Zusammenarbeit inzwischen diesen zwei Welten ist medizinisch und auch rein organisatorisch total wichtig, weil wenn du ein Patient operierst dann soll der ja auch muss nachgesorgt werden und kontrolliert werden und so weiter.

00:33:00: Den kannst du nicht erfahren.

00:33:01: Tschüss!

00:33:02: Gleichzeitig kann man als Krankenhaus darf man formal eigentlich nicht an der ambulanten Versorgung teilnehmen.

00:33:07: das heißt er muss hier irgendwo hin und dann ist es natürlich schon wichtig dass der vielleicht gerade in der Phase frisch nach der Operation irgendwo ist wo ein medizinisches Versorgungszentrum ist, was an die Klinik angegliedert ist und man sagen kann da ist der mit direkten Draht in die klinik auch noch gut betreut.

00:33:26: Das kann eine praxis sein.

00:33:28: jetzt wird er klinisch gar nichts zu tun hat ihr aber eng zusammenarbeitet.

00:33:32: oder das ist so bisschen die idee der politik im medizinische versorgenstehende die von kliniken betrieben werden.

00:33:40: wie siehst du das ganze thema MVZ und wo ja viele Private Equity Investoren auch reingehen.

00:33:46: Sind das spannende Cases oder siehst du da Themen?

00:33:51: Ich persönlich, also das ist ein Thema gerade muss man sagen.

00:33:57: Also wenn man da die Politik und die so verfolgten dann ist dieses Thema Investoren getriebene MVZs grade eine hitzige Debatte.

00:34:07: warum?

00:34:07: weil der Anteil der Investoren geführten MVZ einfach stark zunehmend.

00:34:13: Private Equity Force haben erkannt, dass das ein lokativer Markt ist.

00:34:18: Wobei die Modelle meistens so funktionieren, dass eben MVZ aufgekauft werden, etwas effizient auf Effizienz getrimmt werden und dann wieder verkauft werden und so an große Formgesellschaften zum Beispiel.

00:34:32: Und diese Idee hat Vorteile?

00:34:37: Ich glaube es ist schon auch sinnvoll wenn man so größere MVZ-Ketten hat, wenn man sagt, man führt einheitliche digitale Systeme ein, einheitige Abrechnungsstandards, einhaltliche Versorgungstandards.

00:34:51: Hat vielleicht eine wisse Flexibilität was das Personal betrifft?

00:34:55: Hat einen unübergeordneten QM.

00:34:58: also da kann man ja an vielen Orten auch Kosten sparen.

00:35:00: wo von sagen die denn am Ende des Tages?

00:35:02: natürlich wollen wir kosten sparen Gesundheitssystemen.

00:35:05: Das ist der Vorteil.

00:35:07: der Nachteil und dass es Eine der starken Vorwürfe, die Kassenärztlich-Vereinigung auch in den letzten Monaten gemacht hat.

00:35:14: Dass diese Investoren getrieben mit einem VZ halt A die Erzsituation arbeitend unter Druck setzen, nach dem Motto hier musst du mich medizinischen Leistungen erbringen, die vielleicht gar nicht so wirklich indiziert sind.

00:35:26: So wirkliche harte Daten gibt es nicht dass die Versorgung da umgeschlechter ist.

00:35:30: aber es gibt Fallbeispiele wo die Ärzte dann sagen sie werden da irgendwie getriezt das sie Patienten behandeln sollen die sie gar nicht wollen, so nach dem Motto mal die kranken schwierigen Cases ein bisschen aussortiert.

00:35:41: Das sind die sichtlichen Nachteile.

00:35:44: und dann natürlich diese Vorstellung des aus diesem solidar finanzierten System dann Geld abfließt zu einer Private Equity Firma meistens in UK und Schweden sind die meisten und die dann auch den Steuern auf den Cayman Inseln zahlen, sodass diese Story die da drauf rum gebaut ist sicherlich auch ein wahrer Kern dran.

00:36:01: ja muss man sagen was?

00:36:02: Das hat so ein bisschen so einen Nerv getroffen gerade und da ist der Druck auf die Politik, dem so ein bißchen gegenzusteuern grade dar.

00:36:10: Und ich glaube so ein bisschen dass diese Phase, die wir in den letzten Jahren hatten das sehr stark zugenommen hat jetzt vielleicht wieder abflachen wird mit den Investoren getriebenen MVZ unter anderem auch weil es gar nicht ganz leicht ist ein MVZ zu gründen Führen in Deutschland.

00:36:31: Da wollte ich gar kurz rein, weil du brauchst ja eine Klinik oder wenn du einen MvZ... Man

00:36:35: braucht sogenannte Gründungseigenschaften und die kann man entweder sein indem er selber Vertragsarzt ist also ein Kassenzulassung hat.

00:36:45: Weißt du das System mit den Kassenzulassungen?

00:36:48: Bisschen mal.

00:36:49: Wenn du ambulante Medizin an mit gesetzlich versicherten Patienten in Deutschland betreiben möchtest, also eine Praxis aufmachen willst, wenn ich jetzt Hohologe bin und wir hier in der Praxis haben, dann brauche ich einen Kassenarztsitz.

00:37:00: Und diesen Arztsitzen sind reguliert.

00:37:01: von der Kassenärztlichen Vereinigung werden über diese Kassenärztlich Vereinigung gesteuert, auch weitergegeben.

00:37:10: Also wenn er jetzt ein anderer Urologie ist.

00:37:11: der ist fünfundsechzig da möchte aufhören zu arbeiten.

00:37:13: ich möchte seine Praxis übernehmen.

00:37:15: dann kann nicht dem sagen ich kaufe deine praxis und ich mache weiter sondern dessen Kassenarzt sitzt wird dann sozusagen formal an die kv zurück gegeben.

00:37:23: Die schreibt den wieder neu aus.

00:37:25: Da können sich Leute drauf bewerben wie so ein Auktionär, wenn man zuviel.

00:37:33: Da bewerben sich dann verschiedene Leute.

00:37:34: die KV guckt sich das an und sagt Herr Kriegmeier scheint uns der Beste zu sein um diesen Versorgungsauftrag hier weiterzuführen und dann kann ich diese Praxis übernehmen.

00:37:43: also es ist sehr stark reguliert was sicherlich Vorteile hat wenn man sagen man möchte diesen das System so bisschen schützen eben vor zu viel Spekulationen wenn man so will und so viel Private Equity.

00:37:59: Aber es macht das System auch wahnsinnig träge und wahnsinnisch schwierig, diese ambulanten Strukturen die wir eigentlich brauchen wirklich aufzubauen.

00:38:08: Weil dieses System wenn da jetzt ein ambulantes Versorgungszentrum gründen möchte irgendwo Bedarf.

00:38:14: was mit Radiologie und Urologie und Gynäkologie und was dass ich bis der mal so diese Kassensitze eingesammelt hat und gewündet Kannst du wahrscheinlich in deinem Leben gar nicht wirklich schaffen.

00:38:26: Manchmal sagt, komm,

00:38:27: über die Klinik...

00:38:28: Genau das ist jetzt um da auf deine Frage zurückzukommen.

00:38:32: Ein bisschen ausgeschwenkt.

00:38:33: aber ein MVZ darf nur dieser Arzt gründen der so einen Kassensitz hat oder eine Kliniek?

00:38:41: Weil die Idee ist natürlich dass die Klingek.

00:38:44: den Kliniken muss man irgendwie die Möglichkeit geben doch auch Strukturen aufzubauen um ambulante Medizin zu betreiben.

00:38:50: D.h.,

00:38:51: viele Kliniken haben schon einen oder zwei Mvz, wo sie sagen okay da können wir ambulante Medizin abbilden ist aber trotzdem schwierig für die Klinik, weil da auf zum Beispiel einfach ... es muss trotzdem diesen Sitzen, die dann in diesem MvZ sind einzelne Ärzte zugewiesen sein.

00:39:08: Die müssen dann die Leistungen in diesen Mv Z auch persönlich erbringen.

00:39:11: d.h.

00:39:11: so personelltechnisch bin ich sehr limitiert auf meine Ärzte in der Klinik zugreifen und die ins MVZ schicken oder andersherum.

00:39:19: Ich muss das immer wieder über die KV melden, der Sitz muss anders vergeben

00:39:23: werden.".

00:39:23: Also es ist schon sehr stark reguliertes System.

00:39:27: Ja, es investe dann durchaus ein komplexes Thema?

00:39:30: Genau!

00:39:30: Es ist ein komplexes Thema.

00:39:31: aber diese Sache mit der Kline hat natürlich für die Investoren den Charme, dass sie hergehen können und eine kleine Kline kaufen.

00:39:39: Und zurzeit gibt es ja wahrscheinlich viele Kliniken zu kaufen, weil eben auch ein paar Inverzervenzlehnen mit unsere dreißig Stück pro Jahr haben wir Klinikinsolvenzen in Deutschland.

00:39:49: Wenn man so eine Klinikkauf dann kann man irgendwo in Deutschland einen MVZ gründen.

00:39:54: Also es gibt MVZ-Ketten da ist die Mutter, die Kliniek irgendwo im Nordosten in Deutschland und im Südwesten kauft diese Klinikum MVZ war es auch so ein Wunderpunkt, dass der gerade sehr diskutiert wird.

00:40:10: Weil das natürlich nicht die Idee der Politik war zu sagen, sondern die Idee war ja eigentlich, dass die Klinik um sich herum eine ambulante Versorgungsstruktur aufbauen kann und nicht die klinik würde sozusagen als Hebel genutzt irgendwo anders im deutschen MFZ-Ketten aufzubauen.

00:40:27: Das funktioniert allerdings noch, kann aber sein ist die Politik dagegen steuert was man zum Beispiel gesehen hat Ketten in den investoren getriebenen ketten.

00:40:37: in deutschland waren vor allem zahnarztketten.

00:40:39: auch wurden kliniken gekauft die hatten bezahlen jetzt überhaupt nichts zu tun und ganz woanders sind es irgendwelche Zahnarzteketten entstanden wenn man so will.

00:40:48: das ist natürlich.

00:40:51: Einen eine Möglichkeit für die Investoren zu arbeiten aber natürlich auch eigentlich nicht im Sinne des Erfinders, wobei ich das mit den Investoren getriebene mvz jetzt nicht verteufeln möchte.

00:41:01: also dass schon Da kann auch wirklich, wirklich stärken sein.

00:41:06: Einfach eine Vereinheitlichung, Digitalisierung, Qualitätsmanagement ist ja so viel und man sagt das der einzelne Mediziner vielleicht heutzutage einfach überfordert mal zu komplex geworden.

00:41:16: Das sind so viele Ansprüche und da kann es natürlich schon gut sein wenn sowas irgendwie über einen Konzern oder so erfolgt.

00:41:25: Kann man drehen und wenden wie man möchte.

00:41:27: Da wird's vorn Nachteil geben.

00:41:29: Werde die auch ein paar Briefe in der Woche kriegen wahrscheinlich?

00:41:33: Ja, die kriegen wir.

00:41:36: Kann ich mir vorstellen?

00:41:38: Du hattest das vorhin schon das Thema Investitionen und so weiter angesprochen.

00:41:42: Dass da dann auch Fördergelder quasi vom Start kommen oder eine Finanzierung gestellt wird umfasst dass auch wirklich innovative Team also Robotik und du hast ja gesagt, du hast morgen operiert und warst irgendwie im Wetter-Sessel gesessen und hast ein bisschen romantiert Ist so was auch ein Teil des Programms?

00:42:03: oder sind das Themen, wo die Kliniken selber steuern müssen?

00:42:06: Genau.

00:42:06: Also so Investitionen in Großgeräte und so kann auch über darüber erfolgen.

00:42:11: Der Roboter an sich, da hat die Dingerkosten so eineinhalb bis zweieinhalb Millionen, dass es jetzt meist noch nicht so einen Volumen ist, wo das über Förderungen läuft sondern eher eine Anschaffung wie die Klingen selber tun.

00:42:25: Dinge sind dann vielleicht eher so... mit Neubauten zum Beispiel, also du bist hier nicht wirklich über die Finanzierung der Länder erfolgt.

00:42:33: Ist es so ein Roboter?

00:42:36: Weil du sitzt ja trotzdem da als Arzt, also könnte ich jetzt als dummer Finanzler sagen ob du jetzt am Patienten stehst oder im Roboter sitzt das ändert jetzt an der Effizienz am Ende nichts.

00:42:47: Was hat's für einen Vorteil am Ende wenn nicht als drei Millionen oder zweieinhalb Millionen Messtier in sowas?

00:42:53: Gute Frage Letztlich, der Roboter ist kein Roboter.

00:43:01: In dem Sinne, dass er immer selber entscheidet oder so ein Telemanipulator.

00:43:05: Der steuert letztliche Instrumente die im Patienten angebracht sind und man sitzt an einer Konsole und hat den Vorteil, dass sich Bewegungen der menschlichen Gelenke nachahmen kann auf viel kleineren Raum mit Präzision und das man zittert.

00:43:21: Wenn man es mal ganz runter bricht, sind die Vorteile von diesen robotischen Operationen so dass die Patienten weniger Blut verlieren, weniger Schmerzen haben und früher wieder fit sind.

00:43:31: Die leben nicht länger oder haben nicht nach zehn Jahren, ob ich die besseren Ergebnisse, sondern diese Soft-Kriterien sind besser.

00:43:38: Und die sind aber schon auch sehr wichtig natürlich für die Patientinnen.

00:43:41: Die entscheiden, kriege eine Blutkonserve?

00:43:43: Oder nein... Muss ich vier Tage länger im Krankenhaus sein oder nein, kann ich vielleicht zwei Wochen früher zurück in meine Arbeit.

00:43:50: Und wir haben allen am Leben teilnehmen muss sich vielleicht gar nicht in der Reha.

00:43:54: das sind natürlich Dinge die für Patienten extrem wichtig sind und da hat diese robotischen Eingriffe einfach auf der Grunde der Tatsache dass man sie sehr sehr schonend durchführen kann schon enorm stelle gewonnen.

00:44:07: bringt den Patienten jetzt viel was schönes.

00:44:09: Aber, was ist der Business Case für euch?

00:44:12: Business

00:44:12: Casing gibt's eigentlich nicht wenn man es auch die gibt schon aber der Business case ist so dass man für mir meinst mal zum Beispiel diese Prostata-Operation nimmt ich da heute Morgen durchgeführt habe dann kriege ich Krieg das Kantenhaus für diese Operation den gleichen Betrag.

00:44:26: egal wie wird es durchführen ob wir das offen mit Schnitt machen und offenkirurgisch oder ob wir ein Roboter machen.

00:44:34: Der Roboter kostet Der kostet auch ordentlich Verbrauchsmaterialien, also erst mal ist es der schlechtere Case wenn man so will.

00:44:41: Aber dann ist das wieder halt dadurch dass es die modernere Medizin ist und auch wirklich ein Vorteil.

00:44:46: er hat für die Patienten natürlich schon so dass sie das einfordern und das kann man schon dadurch eine gute medizinische Qualität abbilden.

00:44:55: Also State of the Art, was einfach erwartet wird.

00:44:58: Wie wenn du ein Auto halt kaufst?

00:44:59: Erwartest der irgendwie einen Display und nicht irgendwie...

00:45:02: Ich glaube, wenn wir jetzt hergehen würden unsere Roboter verkaufen würden.

00:45:04: Wir haben zwei von den Dingern Und sagen würden die machen es wieder offen.

00:45:08: Das würde erst mal gut gehen und würde sich wahrscheinlich an zwei drei Jahre vielleicht auch rechnen und besagen Okay, wir haben dann eine enorme Einsparung aber Es wäre in Sachen Zukunft Fähigkeit und Rennenbewerb wäre das der falsche.

00:45:20: Und zum Beispiel ist jetzt auch in diesen Leistungsgruppen festlegen, kann Darf ich eine Urologie betreiben oder nicht?

00:45:30: Ist ein Soft-Kriterium z.B.

00:45:32: aus einem Roboter?

00:45:34: Also es hat kein Ausschlag, kein hartes Kriterium aber es kann trotzdem trotz einer Klinik keinen Roboter haben.

00:45:41: unter Umständen die Ausschüsse sagen, wir machen eine Frotzynborologie und haben ein bisschen Softkletterium.

00:45:46: Und damit ist es schon auch relativ wichtig.

00:45:48: Und jetzt bei den Prostata-Operationen sind in Deutschland mittlerweile eighty-fünf Prozent Roboter assistiert.

00:45:54: Also das ist eigentlich nicht weit weg zu denken.

00:45:56: Ach so viel schon tatsächlich!

00:45:58: Das ging ja noch schnell.

00:45:59: Prostatava

00:45:59: war einer der ersten Eingriffe wo man das wirklich groß eingesetzt hat im Posterstil... Wann ging das los?

00:46:04: Vor fünfundzwanzig Jahren wurde in Frankfurt tatsächlich an dem allerersten Eingriff gemacht.

00:46:10: Ach krass!

00:46:11: Da war Deutschland ganz vorne mit dabei.

00:46:14: Und dann ging das so, ging da hat es hier schlappwunderbar und dann... Prostata sitzt sehr tief im männlichen Becken ist auch gut durch Blut, viele Würzegefäße und da hat dieses Arbeiten auf kleinem Raum mit den zentfeinen Gelenken wirklich einen Vorteil.

00:46:31: mittlerweile machen wir eigentlich alle unsere Operationen jetzt beim Roboter weil sich schon einfach ausgedehnt hat.

00:46:38: Könnt ihr dann bald remote arbeiten als Ärzte?

00:46:41: Genau, das ist tatsächlich eine der Dinge wo es hingehen wird.

00:46:47: Dieses Thema Telekirurgie ist ja einer der ganz großen Zukunftstrends wenn man so will.

00:46:54: Telematik die Radiologen machen das ja schon.

00:46:57: Wird ein CT gemacht oder Radiologe der irgendwo sitzt kann sich das angucken da funktioniert das ganz gut.

00:47:03: So Dinge wie Tumor Board kann man ja remote auch schon machen und die Chirurgie wird das nächste sein.

00:47:08: Und in diesen Transformationsfonds, der aufgesetzt wurde von der Regierung diese fünfzig Milliarden, die verteilt werden auf die Krankenhäuser war zum Beispiel auch Erförderung von Telematik- und Telechirurgien, dieses Konzepten.

00:47:23: da gab es dann relativ viel Gegenwind von einigen Fachgesellschaften die gesagt haben Moment normal ihr könnt ja nicht irgendwas fördern was überhaupt noch nicht möglich Reif ist, wo es ordentliche Fragen gibt.

00:47:34: Der Haftung und der Verbindung... Typisch Deutsch?

00:47:37: Ja, typisch Deutsch muss man sagen.

00:47:39: Da kann man schon so sagen, da sind wir sehr kompliziert in Deutschland.

00:47:44: Während wir hier sitzen, gibt das einen Eurologen in Madrid, der telerobotisch operiert auf den kanarischen Inseln.

00:47:53: also die anderen Länder sind dann ein Stück weit ...offener diesen Technologien gegenüber oder hat vielleicht nicht dieses enorme Risikobedürfnis, was wir in Deutschland immer haben.

00:48:03: Der mein Schwiegervater ist ja Onkologe im USA und der hat mir auch irgendwie erzählt dass er einen Fall hatte wo einer aus, weiß ich UAE Dubai oder so eine OP in Amerika gemacht hat.

00:48:16: Ja

00:48:16: also das ist technisch mittlerweile möglich gutmöglich über diese fünf Genenetze.

00:48:22: Wenn es Internet weg ist, ist natürlich glöd.

00:48:25: Es ist ja auch nicht so, dass da vor Ort niemand ist – also jetzt in dem Fall von Professor Breda auf den kanarischen Inseln.

00:48:35: Da sitzt einer seiner Schüler vor Ort, der diese Operation zu Not durchführen kann.

00:48:43: Wir in Deutschland haben dieses Sicherheitsbedürfnis, das als hundertprozentig abgeklärt sein muss bevor wir solche Sachen machen und Ich glaube, der Deutschland ist eine der schwächsten Märkte für die Telekirurgie.

00:48:56: Weil die Versorgung sehr gut ist... Wir müssen irgendwo hinzufahren.

00:49:00: um einen zu finden, der so ein Roboter gut bedienen kann muss man in Deutschland nicht weit fahren und da gibt es natürlich andere Länder, die haben ganz andere Strukturen.

00:49:09: Da muss man Kilometer und Stunden fahren bis wir auf meinen Krankenhaus trifft Und die kann das erst mal interessant sein.

00:49:16: Aber das klingt ja dann eigentlich Für mich jetzt paradoxerweise danach, dass der Deutschland trotzdem irgendwo immer noch am Zahn der Zeit ist was für Robotics und so angeht.

00:49:26: Aber wenn du dann über Digitalisierung in Krankenhäusern liest und so sind wir ja irgendwie abgeschlagen oder...

00:49:33: Wir sind vielleicht am Zahnen der Zeit was den Einsatz dieser Technologie betrifft.

00:49:37: also ich glaube die deutschen Ärzte sind da gut mit dabei können das gut auf Kongressen vertreten sind weltweit geschätzt als als eine Zunft, die sehr gute Medizin betreibt und robotisch operiert.

00:49:56: Wir sind aber nicht dabei dieses Feld zu prägen von diesen ganzen Firmen, die jetzt robotische Systeme auf den Markt bringen.

00:50:05: Es ist leider keine deutsche Firma dabei.

00:50:09: Die führende Firma ist Intuitive.

00:50:12: Sie sitzt in der USA.

00:50:17: Chinesische Firmen, die sehr weit vorne ist dabei sind.

00:50:20: Die letztlich dieses System von den Tooltif aus ein bisschen nachgebaut haben sieht genauso aus wenn man so will, die aber auch mit eigenen Konzepten kommen, die mit dieser Telekirurgie viel weiter sind Auch als Tooltift tatsächlich.

00:50:35: und dann gibt es in der Firma eine englische Firma Aus dem UK, die einen Roboter-System auf den Markt gebracht hat Und das ist aber auch die einzig europäische tatsächlich, und zwar andere amerikanische.

00:50:48: Aber wir sagen okay da sind wir sozusagen nicht mit dabei zu sein.

00:50:51: Jetzt

00:50:52: kommen nur die abschließende Pflichtfrage künstliche Intelligenz?

00:50:57: Künstliche intelligenz ja wird zunehmend kommen.

00:51:03: also ganz klassische Beispiele.

00:51:06: es gibt so Systeme die in Arzt-Hazienten Gespräch aufnehmen oder mitlaufen lassen und die dann Arztbrief daraus machen, eine Diagnose Liste.

00:51:16: Sowas wird tatsächlich schon eingesetzt und klappt auch ganz gut.

00:51:19: es gibt so online Rezeptionen für Arztraxen wo auch in der KI dahinter sitzt wie viele das dann Intelligenz ist und wie viel Algorithmus.

00:51:29: da bin ich zu wenig IT-ler um das wirklich beurteilen zu können.

00:51:31: aber das sind so die ersten Dinge die funktionieren dass die künstliche Intelligenze aktuell eher noch so im Sinne dieses Protokollions, Zusammenfassens, Formulierens und nicht das völlig selbstständigiges Arbeiten wenn man will.

00:51:47: Zu Diagnostik ist ja glaube ich auch viel ne?

00:51:49: So Kernspinns Bilder und so

00:51:51: Sachen.

00:51:51: Genau also da zum Beispiel was in der Alliologie schon eingesetzt wird wenn man ein Bild macht von der Lunge dass der KI darüber läuft und das vordiagnostiziert und die es natürlich dann sehr sensitiv programmiert, dass sie mehr findet Und der Arzt geht dann drüber und entkräftet diese Befundung.

00:52:08: Da fehlt es doch nichts noch nicht, dass man sozusagen das schafft Sicherheit, dass der Arz nichts übersieht.

00:52:14: Weil das wacht sicherlich Sinn.

00:52:15: Also der Radiologie ist da ein Bereich wo das am allermeisten eingesetzt wird.

00:52:22: Wenn wir jetzt als Investor so in diesen Bereich nach wie vor rein will also Hellscare was würdest du sagen?

00:52:28: Was auf die zukommt?

00:52:31: Sinn ergibt, muss man relativ viel Kappex einplanen als Investitionen.

00:52:35: oder was kann man also erwarten die nächsten Jahre.

00:52:38: Also die Herausforderung ist das dieser Markt diese Medizinmarkt wenn man so will jetzt werden wir vor allem an Krankenhäuser und MVZ denkt einfach sehr reguliert es total reguliert.

00:52:47: uns kann sehr frustrierend sein da als Investor reinzugehen weil man wenig Planungssicherheit hat.

00:52:55: wieviel bringen einzelne operation nächstes jahr noch was wirft?

00:53:00: wird die klinik geschlossen?

00:53:01: wird das mit den mvz völlig umgekrempelt?

00:53:03: also das ist schon ein heikler markt.

00:53:06: es ist allerdings so dass dieser trend oder dieser wunsch oder diese notwendigkeit die wir haben weg von den stationären strukturen hin zu ambulanten strukturnen auch dahin gegen herausforderung weil wir diese ambulanten Strukturen gar nicht haben.

00:53:24: mal an also mein Ein leichtes Beispiel, es gibt diese Hybrid-Diagis.

00:53:28: Das hast du schon mal gehört?

00:53:30: Eine Diagie ist eine Fallforschale.

00:53:32: Wenn ich in einer Prostatoroperation mache, dann kriege ich für diesen Fall eine vorgegebene Summe X für den stationären Bereich.

00:53:40: und jetzt will man das kleine Operationen im ambulanten Bereich erfolgen also nicht in der Klinik zum Beispiel Blasenspiegelung und Entfernung von einem kleinen Polypen aus der Blase.

00:53:52: Dafür gibt es eine Diagee.

00:53:53: und jetzt hat die Politik gesagt, diese kleinen Eingriffe wollen wir gleich vergütet haben.

00:54:00: Egal ob sie im Krankenhaus oder in der Praxis oder einem von Z-Erfolgen.

00:54:05: Und dann hat man Hybriddiages geschaffen, die so ein Mittelwert sind von dem was das Krankenhaus für den Eingriff kriegt und was bisher ne Praxis für den eingekriegt hat.

00:54:13: Also man intensiviert die ambulanten Strukturen diese Operation zu machen und man bestraft stückweit das Krankenhaus dafür, dass sie die OP machen unter stationären Bedingungen.

00:54:26: Und damit es deutlich weniger gibt als vorher.

00:54:28: Darunter leiden unter anderem auch gerade sehr viele Krankenhäuser weil deren Kosten, Kalkulationen und Budgets umso darauf basieren, dass Sie eben einen gewissen Anteil dieser Operation machen.

00:54:38: Die sind jetzt nicht mehr DRG, sondern Hybrid-DRGs und werden schlechter vergütet.

00:54:43: Und man kann ja aufgrund der strukturellen Voraussetzungen meistens einfach nicht mehr Operationen machen mit dem Personal, nicht mehr OP-Säle usw.

00:54:51: So die Idee ist okay, die Krankenhäuser machen sie nicht mehr oder weniger weil es sich nicht mehr so sehr lohnt und die passieren in den Praxen.

00:54:58: aber gleichzeitig erhasen die meisten ambulanten Strukturen, die wir haben nicht dafür ausgerichtet diese große Anzahl jetzt in den Krankenhäusern weniger gemacht wird aufzufangen.

00:55:09: Das heißt man braucht eigentlich ambulante Operationszentren, großambulante Versorgungszentren wo dieser Medizin gemacht werden kann.

00:55:19: und jetzt gibt es natürlich die Krankenhäuser.

00:55:21: sind alle in den roten Zahlen nicht unbedingt viel Geld zu sagen wir schaffen einfach mal die Struktur dafür, also die Immobilien.

00:55:31: Die OP ist die Ausrüstung und so weiter.

00:55:33: Und das ist jetzt in diesem Bereich aber auch an anderen Bereichen.

00:55:36: Das heißt was ich so beobachte ist dass auch einige Investoren hergehen und sagen okay für diese Transformation im Gesundheitssystem die wir gerade erleben von stationär zu ambulant schaffen wir die baulichen Voraussetzungen.

00:55:51: In Mannheim zum Beispiel hat ein Investor Ein Krankenhaus gebaut oder ein Gebäude gebaut mit OP-Sellen und sehr, sehr schönen Stationen.

00:56:01: Alles was man sich so als Arzt so wünscht.

00:56:04: Und in diesem Gebäudekönnen sich jetzt Kliniken Praxen einmieten Und dort ihre Medizin betreiben, das heißt die müssen nicht dieses große Risiko.

00:56:14: Ich baue irgendwie ein Gebäude muss daher muss das finanzieren.

00:56:19: Genau, gleichzeitig

00:56:20: hat der Investor natürlich da sehr lukrative Mieter drinnen und kann im schlimmsten Falle wenn es mit der medizin alles den Bach runtergeht dann auch sagen okay ich widme dieses gebäude um Und das Konzept war so erfolgreich, dass die Uni-Klinik jetzt gesagt hat okay wir nehmen das ganze Gebäude und da jetzt ein High End Klinik für urologische Krebstherapie macht.

00:56:42: Die Wuchsklinik und ganz ähnliches Konzept gibt es zum Beispiel in Ludwigshafen wo die Kliniker gesagt haben ok wir können uns nicht leisten oder wir können das finanziell nichts stimmen ein ambulantes OP Zentrum zu bauen und einen Investor gefunden hat der dieses Gebäud baut ist ausstattet und informiert.

00:57:00: Ich glaube, da ist ein wahnsinnig interessanter Markt für Investoren zu sein.

00:57:08: Wir gehen in den Dialog mit Kliniken und sagen, was brauchen die an Gebäuden und Voraussetzungen?

00:57:13: Bauen euch das und ihr mietet euch ein zum Beispiel.

00:57:17: Also das beobachte ich, dass es an vielelei Stellen gerade so funktioniert.

00:57:20: Ja gibt's ja in anderen Branchen die Design Offices wiebei.

00:57:23: Genau.

00:57:24: So

00:57:25: begründest den Start-up dann wisst ihr nicht direkt irgendwas eigenes Mieten.

00:57:28: In einem Teil erst mal drei vier Räume nach.

00:57:30: Und die Alternate andere Alternative ist ja das Krankenhaus beantragt irgendwie eine Förderung beim Land, dass sie irgendwas bauen und wir wissen diese Förderungen ist zwar schön und gut aber das dauert alles wahnsinnig lange Und da verlieren wir, glaube ich viele Jahre, die wir jetzt brauchen um diese große Summe an Patienten zu versorgen.

00:57:49: Da kann der Investor natürlich viel schnell sein, der vielleicht schon Erfahrung hat mit Gebäuden und weiß wie man so ein Gebäude hochzieht.

00:57:58: Also wir versuchen gerade so ein ambulantes OP-Zentrum zu bauen.

00:58:01: Das ist herausfordernd, sage ich mal, wer da alles mithreden darf.

00:58:07: also das ist erstaunlich!

00:58:10: Echt direkt in der Nähe?

00:58:11: Genau, ja.

00:58:12: Also das ist im Sinne eines Erweiter uns Baus.

00:58:14: Wir sagen okay wir wollen ja diese vielen kleinen OP's auch irgendwie abbilden macht ja auch Sinn in der nähe von der Klinik weil die manchmal doch aufgenommen werden müssen.

00:58:23: so zehn bis fünfzehn Prozent müssen dann herbrauchen dann noch ein Krankenhausbett, deswegen macht es schon Sinn das in der Nähre von der klinik zu machen.

00:58:30: aber ich glaube das Thema Bau und Bauregulierung das ist mal ein ganz anderes thema das möchte ich hier gar nicht ansprechen Wo wir, glaube ich mal drüber nachdenken, was wir vielleicht ein bisschen verbessern können in Deutschland während es auch so ein Thema.

00:58:45: Spannend ja!

00:58:45: Es ist wahnsinnig spannende Einblick und ich lerne gerade wieder viel.

00:58:50: Vielen Dank dafür auf jeden Fall schon Mal.

00:58:52: Vielleicht abschließend noch eine Frage Leute die jetzt Medizin studieren Was wirst du denn mitgeben für Ihren Weg jetzt in der heutigen Zeit?

00:59:01: Also was kommt auf die Zuhoher, wo müssen Sie sich vielleicht heute schon weiterbildend drauf einstellen.

00:59:06: Was wird dem Wettbewerbsvorteil sein?

00:59:08: Ich glaube man kann sagen dass das Medizin wahnsinnig schön ist zu machen und es da total viele Möglichkeiten gibt im ganz vielen Bereichen aktiv zu sein.

00:59:20: Sie müssen sich darauf einstellen, dass sie vermutlich viel zu tun haben werden Das darfst du sagen, dass die Arbeitsverbedingungen sich aber schon auch immer ein Stück weit verbessern.

00:59:30: Also ich glaube das ist meiner Generation an der Arbeitsbelastung deutlich besser geht als den Generationen davor.

00:59:37: und keine

00:59:38: sechsunddreißig Stunden schichten mehr oder

00:59:40: auch keine keine achtenvierzig stunden Schichten zum Beispiel mehr keinen IP wo man meinen Jahr kostenlos im Krankenhaus arbeiten muss.

00:59:47: also das gab es ja auch alles mal.

00:59:50: Wenn man es jetzt mal vergleicht und nach dem Fortschritt für die Arbeitnehmern, wenn man so sagen will.

00:59:55: Ich glaube dass sich die Strukturen auch dahin verbessern weil die Medizin merkt das diese hart arbeitende Mediziner der sein ganzes Umfeld so strukturiert, dass er thirty-seitig achtundvierzig Stunden schichten machen kann.

01:00:10: Die gibt's gar nicht mehr.

01:00:11: Wir haben bei unserem Unternehmen über fünfzig Prozent Teilzahlkräfte viele Mütter, Väter die sozusagen nicht hundert Prozent arbeiten können.

01:00:21: Weil ja auch die Versorgung von den Kindern nicht immer so ganz gewährleistet ist und das wird verbessert.

01:00:27: sich muss man schon sagen Das ist eine schöne Entwicklung.

01:00:33: Es ist schwieriger glaube ich würde es für die jungen Medizin dann noch so eine eigene Praxis oder eigene Unternehmer zu werden.

01:00:40: in der Regel das wird herausfordernder.

01:00:43: Das war ja früher vielleicht ein Stück weit leichter zu sagen, irgendwie zielmittelfristiges Ziel ist eine eigene Praxis und so.

01:00:49: Nicht unbedingt weil das nicht mehr gar nicht mehr geht aber einfach auch die Herausforderungen, die man so erfüllen.

01:00:56: was für Medikine und QM und was weiß ich alles?

01:00:59: Das wird für die einzelne Person ein bisschen schwieriger

01:01:01: anwesend.

01:01:02: Aber man kann sich auch zusammen tun.

01:01:04: Ich habe aus dem bekannten Kreis Komeditoren, die mit mir studiert haben.

01:01:10: Die haben sich zusammengetan und jetzt auch so eine überregionale MVZ-Kette gegründet, die von Landshut nach München reicht.

01:01:16: Sie sind super erfolgreich damit!

01:01:18: Also das geht schon.

01:01:20: Nur dieser Einzelkämpfer wird es vielleicht nicht mehr so geben in Zukunft.

01:01:25: Verstanden?

01:01:26: Okay, haben wir noch irgendwas vergessen aus deiner Sicht?

01:01:29: Ich glaube nicht.

01:01:29: Das war sehr entzielbar.

01:01:32: Ich hoffe, ich habe das für die Nicht-Mediziner eigentlich etwas darstellen können.

01:01:36: Das ist ja schon sehr komplex muss ich sagen und wenn man da nicht viel Berührungspunkte hat schwer zu durchschauen?

01:01:44: Nee also ich fand es sehr informativ auch die strukturellen Herausforderungen einfach mal zu verstehen.

01:01:49: Ich finde viele Artikel dazu sind teilweise zu komplex geschrieben und meine Ziele haben wir alle nicht auf den Kopf gefallen.

01:01:56: aber um die Bits und Pieces einmal irgendwie zusammenzukriegen natürlich mir immer ein bisschen schwer.

01:02:00: Ich fand, du hast es in sehr einfachen Worten sehr gut vermittelt.

01:02:03: Von dem her nehme ich ein bisschen was mit.

01:02:05: Sehr gut!

01:02:07: Vielen Dank!

01:02:08: Besten Dank!

01:02:10: So das war ein Ritt durch die Hellscare-Industrie.

01:02:14: Meines Erachtens auch ein sehr spannendes Feld aus Private Equity, Investoren Sicht immer noch viel Dampf beinhaltet.

01:02:23: Wenn ihr weitere solche spannenden Einblicke haben wollt, dann vergesst auch nächstes Mal nicht einen zu schalten wenn sie da heißt Finance Data People.

01:02:30: Vielen Dank fürs Zuhören und fürs Zuschauen!

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