People First im Private Equity! Mit Benjamin Hubner | Sophora (#37)

Shownotes

In der 37. Ausgabe von Finance | Data | People spreche ich mit Benjamin Hubner, Co-Founder und Managing Partner von Sophora Unternehmerkapital.

Vom McKinsey-Analyst zum Partner bei Silverfleet Capital – und dann der Sprung ins kalte Wasser: Benjamin gründet eine unabhängige und eigentümergeführte Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf mittelständige Unternehmen. Kein Backing einer Großbank, kein institutioneller Anker – stattdessen über hundert Unternehmerinnen und Unternehmer als Kapitalgeber. Was klingt wie ein Konzeptrisiko, wird zum Wettbewerbsvorteil. Mit Sophora beweist Benjamin, dass es im KMU-Segment auf weit mehr ankommt als eine gute Excel-Kalkulation – nämlich echte Partnerschaft, operative Tiefe und die Demut vor dem Unternehmertum.

In dieser Episode erfährst du mehr über

  • den Entscheidungsprozess zur Gründung und warum finanzieller Mut wichtiger war als finanzielle Sicherheit
  • wie man über hundert Unternehmer als LPs gewinnt und was diese Investorenbasis dem Portfolio zurückgibt
  • die ersten vier Beteiligungen im Fonds: von der Digitalisierungsplattform AUXALIA über den AgriTech-Innovator SMAXTEC
  • wie Sophora Exit-Readiness denkt
  • warum Benjamin ein starkes Managementteam über das perfekte Unternehmen stellt

Darüber hinaus spricht Benjamin offen über Fehlgriffe im Beteiligungsgeschäft, die Komplexität der BaFin-Regulierung als First-Time-Fund und warum im Lower Mid-Market am Ende immer People, People, People entscheidet. Eine Episode über Gründermut, unternehmerisches Kapital und die Frage, was Private Equity wirklich leisten kann – jenseits der Heuschreckendebatte.

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Finance | Data | People mit Dr. Sascha Haggenmueller erscheint wöchentlich jeden Freitag um 08:00 Uhr. Überall, wo es Podcasts gibt.

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Media: Sebastian Pleyer

Transkript anzeigen

00:00:00: Je länger ich Beteiligungsgeschäft mache, desto größer wird eigentlich und noch größer werden meine Demut vor den Sachen, die man nicht kontrollieren kann.

00:00:09: Wir für uns haben oft die Erfahrung gemacht das ein sehr gutes Management-Team der Schlüssel war warum Beteilligungen am Ende erfolgreich waren.

00:00:17: weil zu Krisen kommt es irgendwo in eine halte Periode von vier fünf sechs sieben Jahren immer wieder mal und dann trennt sich auch die Speu vom Weizen.

00:00:25: Die eine Sache aus meiner Performance bogen bei McKinsey, die mir immer positive Erinnerungen war.

00:00:30: Es gab eine eigene Dimension für Obligation to Descent und schon als Junior war es so dass ganz klar die Erwartung war du bist hier um deine Meinung zu sagen und dem Senior Partner zu widersprechen wenn Du der Meinung wirst erlegt falsch Und das Element halte ich für ganz ganz entscheidend Wenn wir in Dealphasen immer auf die richtigen Entscheidungen

00:00:50: kommen.

00:00:51: Herzlich willkommen zu einer weiteren Episode von Finance Data People.

00:00:55: Heute begrüße ich Benjamin Hubner, Gründer von Soforra Unternehmerkapital.

00:01:00: Und wir sprechen jetzt ganz konkret über seine Geschichte von Mackenzie über Silverfleet hin zum eigenen Private Equity-Fonds und warum Private Equity in Deutschland ein reines Peoples Business ist!

00:01:13: Wenn ihr das nicht verpassen wollt dann bleibt uns unbedingt dran – viel Spaß bei dieser Folge!

00:01:18: Herzlich willkommen im Büro Benjamin!

00:01:21: Vielen Dank für die Einladung.

00:01:22: Ich freue mich jetzt auf ein Gespräch zu deinem Werdegang, der ja durchaus spannend ist.

00:01:26: Ein Gründer im Private Equity-Umfeld.

00:01:29: Da gehört bekanntlich immer ein bisschen Mut dazu weil die Idee haben ja einige aber ihr habt tatsächlich eine beeindruckende Wachstumsstory hinter euch die wir jetzt mal ein bisschen auseinander nehmen möchten.

00:01:39: fangen wir mal ganz von vorne an.

00:01:41: Wir hatten gerade im Vorgespräch schon gesprochen Zu deinem leicht minimal noch vorhandenen österreichischen Akzent.

00:01:48: holen Sie da mal ab.

00:01:49: zu den ersten Anfängen

00:01:50: Ich bin sehr, sehr gern.

00:01:52: Also in der Tat, ich bin Gepädiger aus Graz, bin in Österreich aufgewachsen und habe bis zum Jahr six dort gelebt.

00:01:59: Bin dann zu wo sechs zum Studium schon nach München gekommen.

00:02:02: Hab initial mal Betriebswirtschaft studiert später auch noch im Bereich Rechtswissenschaften LLM gemacht in Heidelberg Und bin dann eigentlich insbesondere beruflich stärker Deutschland und Bayern verbunden geblieben in der Zeit.

00:02:17: Ich habe meine Karriere dann in der Strategiebehördung begonnen, war vier Jahre bei McKinsey tätig.

00:02:24: Ungefähr die Hälfte der Zeit mit einem starken Restrukturierungsfokus, dann eigentlich immer mehr in den Bereich Corporate Finance und Private Equity reingerutscht.

00:02:33: Und zwölf Jahrzehnte sind dann die Entscheidungen getroffen, dass ich gern mal die andere Seite kennenlernen möchte – sprich auf die Beteiligungseite, Private Equity-Seite zu wechseln, bin dann zu einem Mitmarketspieler gewechselt.

00:02:48: Silverfleet Capital war pan-äuropäische Investmentsstrategie.

00:02:53: Herr Kotterbein London – ich war dort acht Jahre, habe da als Soziät begonnen und war dann am Ende Partner.

00:02:59: Hab immer die Deals in der Dachregion mitbetreut mit nem Team und hab dann so zweiundzwanzig gemeinsam mit vier Kolleginnen und Kollegen die Entscheidung getroffen, dass wir ... sofort ins Leben rufen.

00:03:14: Acht Jahre vom Assoziät zum Partner ist jetzt, glaube ich auch relativ zügig oder?

00:03:18: Vom Werdegang her!

00:03:21: Äh ja... Ich glaub da war ich ganz gut on Track sieben Jahre was.

00:03:25: Also zu andern.

00:03:26: so bin ich dort Partner geworden und ähm... Ja also es ist dann immer im Private Equity auch ein bisschen eine Glückssache am Ende des Tages um Partner zu werden brauchst du auch die nötigen Transaktionen.

00:03:37: dem müssen wir gut laufen.

00:03:38: Du musst meistens auch irgendwie zeigen dass du den einen oder anderen Exit schon gediefert hast.

00:03:42: Da haben manke Sachen gut zusammengepasst und von dem her war das ein guter Wertegang dort.

00:03:47: Ja, verstanden.

00:03:50: Jetzt kann man ja grundsätzlich sagen wenn man so einen Wertegang hinlegt und dann Partner in so einer Organisation ist, dann geht's ja mehr wahrscheinlich insgesamt eigentlich ganz gut.

00:03:59: Man fühlt sich da wohl hat sich da eingegrooft finanziell es auch nicht so verkehrt und trotzdem kam der Wunsch den eigenen Private Equity ins Leben zu rufen, holen wir uns dann mal kurz ab was der Entscheidungsprozess dahinter war.

00:04:13: Ja da gibt es ja meistens viele Gründe die dann irgendwann an einem Punkt zusammenpassen.

00:04:18: das Thema Unternehmerisch Wirken war etwas was mich schon sehr lang beschäftigt hat.

00:04:26: ich bin in einem unternehmerischen Haus aufgewachsen.

00:04:30: Eltern haben beide eine Steuerberatung in einem Unternehmensbeiraten gegründet.

00:04:34: Irgendwo waren so diese Mittelstandsthemen von klein auf seit ich denken kann immer auch Tischgespräch und da denkt man dann später auch selber mal grüber nach, möchte man vielleicht auch meine eigene Firma gründen.

00:04:47: Habt dann immer sehr gute Gründe gehabt es nicht zu tun.

00:04:50: insbesondere dass ich einfach sowohl bei McKinsey als auch bei Silverfield in wahnsinnig starken Teams auf sehr spannenden Projekten gearbeitet habe viele Jahre immer das Gefühl gehabt habe, ich entwickeln mich extrem weiter in dem Umfeld.

00:05:04: und gleichzeitig war es so dass bei mir über die jahre immer stärker der Wunsch gekommen ist noch mehr im KMU Bereich tätig zu sein.

00:05:14: Bei Silberfliedt war das Mandat von uns auf größere Transaktionen ausgerichtet also im Wegelfall waren das Transaktion mit Unternehmenswerten nördlich der hundert Millionen Und bin für mich drauf gekommen, dass eigentlich die kleineren Beteiligungen für mich noch unternehmerischer Ticken noch spannender sind und ich da noch mehr Spaß dran habe.

00:05:35: Und dann war zu zweiundzwanzig ein Punkt wo einige Sachen zusammengepasst haben, wo auch teamseitig sich die Möglichkeit ergeben hat diesen Team abzusufuereben zu machen.

00:05:47: Und solche Gelingheiten ergeben sie jetzt nicht jeden Tag.

00:05:49: im Leben ist es auch ganz viel Bauchgefühl zu sagen, springt man oder springt nicht.

00:05:55: Finanziell getrieben ist die Entscheidung nicht, weil zu Gründen heißt im ersten Schritt mal sehr viel finanzielles Risiko einzugehen und sehr viele finanzielle Sicherheit

00:06:04: aufzugeben.".

00:06:05: Das heisst ihr habt dann in dem Jahr zwanzig zweiundzwanzig zu zweit gegründet?

00:06:08: Wir haben's zu fünft gegründe.

00:06:11: Und wir kannten uns alle aus dem Silverfleet-Context.

00:06:14: Sie sind noch als Team ... also die fünf Leute sind heute, große Dank, alle noch da!

00:06:19: Und war das Team noch sehr, sehr komplementär.

00:06:21: Da war eine Kollegin dabei die Jennifer Regier, die seit Zuführzehn bei Silverfleet mit mir gemeinsam angefangen hat und wir haben fast auf allen Transaktionen zusammen gearbeitet.

00:06:31: Da waren mit Neil McDougall auch der frühere CEO von der Silverfleeth-Plattform mit dabei.

00:06:36: Der ist zu einundzwanzig bei SilverFleet dann rausgegangen wollte aus der operativen Rolle heraus, kam bei uns dann über ne Chairmanrolle wieder rein.

00:06:45: Wir haben mit dem Jo Peinrat und Michael Matros zwei Partner, die wir Value Creation Partner nennen.

00:06:52: Weil sie einen ganz anderen Background haben als der klassische Beteiligungswertegang.

00:06:57: Die haben viele Jahrzehnte im operativen Bereich Firmen gegründet.

00:07:00: Als CEO von Firmen gearbeitet.

00:07:02: auch vom Private Equity geführten Firmen kennen die andere Seite sehr gut und haben dann in den letzten zehn Jahren ihre Karriere sehr stark auf der Beiratsseite gewürgt.

00:07:11: Wir kannten beide, weil wir auf mehreren Beteiligungen mit ihnen schon zusammengearbeitet haben.

00:07:15: Sind da drauf gekommen, dass das extrem gut klickt und wollten diesen komplementären Ansatz dann eben auch in den Lower-Mitmarket reinbringen?

00:07:24: Weil wir gedacht haben, da besteht noch mehr Notwendigkeit ... Und am Ende des Tages auch Bedarf für mehr als nur Kapital, also sprich Kapitalunternehmen, wo auch diesen smart manny Gedanken mit Value Crashing.

00:07:36: Mhm.

00:07:37: Wärst du die Gründungsphase wahrgenommen?

00:07:39: Was waren so die ... Taffenthemen, die schwierigen Sachen.

00:07:42: Was waren da so die wesentlichen Learnings?

00:07:47: Also insgesamt habe ich sie sehr positiv wahrgenommen und es ist schon eine extrem spannende Zeit auf die man sich ja dann irgendwie freut.

00:07:55: Und wenn man dann drin ist... Dann ist das schon auch eine spezielle Zeit.

00:08:01: So die ersten Wochen oder Monate gibt's Tage.

00:08:07: Da kommen wir sie irgendwie vor wie ein Trickbetrüger weil ... baust eine Firma auf, aber irgendwie gibt's noch kein Websites.

00:08:14: Du gründest eine GmbH also die Substanz ist irgendwie nicht da es gibt noch keine Beteiligungen.

00:08:19: Du sagst du machst Beteiligungsgeschäft, aber hast keine Firmen im Portfolio als irgendwie ein spezielles Gefühl und mit jeder Woche wo du weitermachst entsteht da irgendwo eine Eigendynamik und mehr Leben rein und das ist dann auch sehr, sehr erfüllend als Gründer das zu sehen wie irgendwo was entsteht.

00:08:37: ich glaube... Die Taffensachen am Anfang sind, es waren zwei Sachen.

00:08:43: Eins ist ganz trivial das ist einen Namen zu finden.

00:08:47: wir haben uns wahnsinnig schwer getan bis uns irgendwann der Name sofort reingefallen ist und das zweite ist dann auch irgendwo die Entscheidung mit wem machst du so ein Team?

00:08:56: Mit wem macht's das?

00:08:56: vielleicht auch nicht und da ist dann immer ganz viel Bauchgefühl dabei zu sagen fühlt sich das stimmiger an oder fühlt sie es nicht stimmer?

00:09:04: Wo kommt denn der Name her?

00:09:06: Der Naue kommt aus dem Botanischen.

00:09:08: Es gibt einen Baum, den Sufora Yaponica der auch Honigbaum genannt wird weil er Honigbienen anzieht die Blüten davon und wir fanden das sehr passend zu unserem Ansatz dass wir gesagt haben wir wollen Kapital nachhaltig investieren in Wachstum und haben da irgendwo auch diese etwas mittlerweile ausgelayerte deutsche Heuschrecken-Debatte damit aufgegriffen zu sagen, wir definieren uns nicht irgendwo erst die Heuschrecke sondern als die Honigbiene, die Mehrwert bringt in den Beteiligungen.

00:09:44: Hat dann am Ende also den Namen gefunden haben alles ganz viel Sinn ergeben war ein Prozess wirklich von mehreren Monaten wo wir eine sehr große Anzahl vom sehr schlechten Namen.

00:09:54: Asidina

00:09:56: gehört dazu, glaube ich.

00:09:57: Das dauerhafte Iterieren im Unternehmertum ist das Wichtige.

00:10:01: Man formt sich beim... oder man formt das Unternehmen, in dem man macht und nicht in dem er nachdenkt.

00:10:06: Deswegen kann ich das gut nachvollziehen.

00:10:10: Thema Fundraising dann am Anfang?

00:10:13: Ihr seid auch BAFIN reguliert und alles?

00:10:17: Wie sieht so ein Prozess aus?

00:10:18: Also ich weiß jetzt nicht, wie viel du da zu sagen kannst.

00:10:20: Aber generell, wie komplex ist sowas?

00:10:22: Wie kriegt man diese Regulierung?

00:10:23: Das haben wir jetzt glaube im Podcast auch noch nicht besprochen bisher.

00:10:26: Es ist immer spannend das aus Gründersicht mal zu verstehen.

00:10:31: Also es gibt natürlich schon eine gewisse Komplexität in der regulatorischen Situation von dem Ganzen und ohne einem guten Strukturierungsanwalt wird es auch gar nicht möglich, sowas ins Leben zu rufen.

00:10:42: Bei uns ist es insofern überschaubar komplex, weil wir von Anfang an gesagt haben unser Fokus liegt auf der Dachregion.

00:10:48: Unsere Büros werden in Deutschland sein.

00:10:50: Wir werden auch eine deutsche Struktur dahinter schalten, sprich da stecken Kommandiertgesellschaften dahinter und in der pooln wir die Kapitalzusagen von unseren von unseren Investoren Ende des Tages.

00:11:02: Und wenn man da einen guten Strukturanwalt hat dann ist das zwar sehr viel Leerreich ist dabei in den ersten Monaten, wenn man durch den ganzen Prozess durchgeht.

00:11:13: Aber insgesamt war es jetzt keine Raketenwissenschaft sondern etwas was natürlich viele andere schon in einer ähnlichen Form gemacht haben wo man sich reinlesen muss und umsetzen muss.

00:11:26: Was bei uns ein bisschen... komplexer war im Handling ist am Ende des Tages, dass unsere Investorenprasis sehr breit ist und das war auch von Anfang an Teil des Konzepts.

00:11:38: Der vollständige Name ist ja so vorer Unternehmerkapital und es kam daher, dass wir uns selber als Unternehmer definiert haben.

00:11:45: aber, was wir auch gesagt haben Wir wollen diese unternehmerische DNA in unsere Kapitalbasis mit reinbringen.

00:11:51: Das hat dann dazu geführt, eigentlich ausschließlich über Unternehmerkapital zusammengestellt haben.

00:12:00: Das sind dann am Ende noch ein paar Family-Offices mit reingekommen, aber das heißt wir haben in Summe über hundert Unternehmerinnen und Unternehmer die bei uns Kapital so sagen gegeben haben.

00:12:11: Da sind ganz viele Begleiter von unserem Weg in den letzten zehn Jahren mit dabei also sowohl Gründer als auch Managementteams von früheren Beteiligungen, frühere Kollegen, auch früere Wettbewerber, die heute keine mehr sind.

00:12:25: Und der Gedanke von uns war am Ende des Tages, dass wir diesen Leuten die Möglichkeit geben, Exposure zu einem Marktsegment zu bekommen wo sie vielleicht sonst keinen direkten Zugang haben.

00:12:35: Aber umgekehrt bekommen wir über unseren Investorenbasis auch ganz viel zurück.

00:12:40: also sprich das Öffnet-Türen im Portfolio weil man da irgendwo die richtigen Verbindungen herstellen kann und es ist auch mal in einer Einschätzung vom ein oder anderen Deal sehr hilfreich wenn man dann drauf kommt da gibt's irgendwie zwei Investoren die in dem Sektor schon was gemacht haben.

00:12:54: Und vor dem Hintergrund war da Komplexität dahinter, weil da stecken ja dann auch Prozesse wie jetzt irgendwo KYC und EML dahinter.

00:13:03: Und das dann mit über hundert Parteien zu machen waren ein bisschen administrativer Aufwand der es aber absolut wert war.

00:13:10: Das haben wir im zweiten Fonds auch genau so beibehalten.

00:13:12: Wie lange hat's gedauert?

00:13:13: Ist das Fundraising?

00:13:15: Wir sind im Juli zweiundzwanzig gestartet Februar, den ich im Leben gerufen war.

00:13:23: Am Ende des Tages waren es acht Monate bis der Fonds up and running war.

00:13:27: Das war dann noch nicht der Final Close.

00:13:28: Der First Close war damals bei ca.

00:13:30: zwanzig Millionen.

00:13:31: Der Fonds wurde zu einem Fünfzig-Millionen-Vehikel.

00:13:34: Das hat dann nochmal ein Jahr gedauert, bis er am Hard Cap war quasi und das Konzept herunterherum hat sie ja parallel gebildet.

00:13:42: sprich erst wenn man startet irgendwo und sagt mal sucht sich jetzt einen anderen Zugang zur Kapitalbasis, dann ist einem an Tag eins noch nicht klar.

00:13:50: Wird das jetzt in fünfzig Millionen Fonds oder wird es vielleicht ein dreißig Millionen Fond?

00:13:54: Und wir haben dahinter auch für uns das Konzept flexibel geschaltet, dass wir gesagt haben, es kann sein, dass der Fonds tendenziell nur zwei- oder drei Beteiligungen umfassen wird.

00:14:02: Das Portfolio wird auf jeden Fall sehr konzentriert sein.

00:14:05: Am Ende wurden's vier Beteilligungen jetzt aus den fünfzig Millionen Vehikulinen und das hat dann auch sehr gut gepasst.

00:14:09: Wichtig ist ... Dass man das vorher mitdenkt und dass man den Investoren da auch von Anfang an eine Weine einschenkt, sprich wer haben jeden einzelnen Investor bei uns, der auch schon vom ersten Tag dabei war gesagt.

00:14:20: Das wird jetzt ein Konzeptfonds, der eine ganz andere Konzentration im Portfolio aufweist und wenn man da sehr offen und transparent ist was man bauen will kriegt man auch ziemlich wenig Gegenwind in den ganzen ... also es gab jetzt in den Ganzen Jahren sehr wenige Leute die damals nicht mitinvestiert haben zum Beispiel weil sie gesagt haben Der Fonds ist jetzt nicht konventionell gerest.

00:14:46: Okay, verstanden.

00:14:49: Dieses Thema Barfinregulierung und die ganze administrative Prozesse läuft dann so parallel wahrscheinlich mit oder?

00:14:55: Und zum Fundraising oder machst du das erst komplett fertig und dann gehst Du ins Fundraizing wenn alles sauber steht weil das muss ja irgendwie finanziert werden?

00:15:03: ne, das Ganze

00:15:04: Ja.

00:15:05: also wir haben... Jetzt mal zurück denken was das ungefähr in einem Zeitablauf war.

00:15:10: ich glaube wir haben im September twenty-two die BarfinRegulierung gehabt sprich die ersten drei Monate war da schon etwas regulatorische Vorarbeit zu leisten in dem Ganzen, dann hat man eine Struktur die irgendwo auf dem Papier aufgezeichnet ist.

00:15:22: Dann gründet mal die irgendwann.

00:15:23: das haben wir auch noch zu einundzwanzig gemacht.

00:15:26: Nur da stehen doch keine Kapital zu sagen dahinter außer des Team-Commitments im Kontext.

00:15:30: Das heißt ihr müsst es ja selber vorfinanzieren sozusagen ne?

00:15:33: Also dieses ganze anwaltliche Thema und so wo ich mir jetzt auch nicht denke dass sie dann irgendwie acht tausend Euro Rechnung schreiben sondern das wird wahrscheinlich ein bisschen mehr sein.

00:15:41: Ein Tickenmeer!

00:15:44: Das musst du halt vorfinanzieren, wenn du sowas vorhast.

00:15:47: Das ist definitiv so.

00:15:48: Wobei wir da immer sehr gute Anwälte haben mit denen wir zusammenarbeiten, die uns auch schon lange kennen und die da auch immer recht kolant waren, wenn es um Zahlungsziele oder sonst was geht.

00:15:57: also... Die Frage meines Tages, auch von der Anwaltsseite Wenn du dann Partners suchst, stellen sie ja auch die Frage trauen Sie dem Team zu das den Forma aufsetzen?

00:16:08: Und wenn die irgendwo die Einschätzung haben, die werden nie eine Kapitalzusage kriegen wird man in einem oder anderen Anwalt wahrscheinlich auch gar nicht begeistern können für das Projekt.

00:16:15: Ja, verstanden also ganz klare Netzwerkarbeit sowohl im Fundraising als auch mit den Partnern wo man das Ganze dann gründet.

00:16:24: Track record die man sich den ihr euch über acht Jahre bei Silver Fleet aufgebaut habt und das Momentum habt ihr dann sozusagen genutzt um so was überhaupt ins Leben rufen zu können?

00:16:36: Das trifft's gut!

00:16:37: Und der Track Record war jetzt bei uns als Team ... Sehr gut, wobei die Herausforderungen im ganzen Kontext trotzdem war dass wir bei Silver Fleet ja eine etwas andere Strategie hatten.

00:16:48: Das waren anderes Größensegment.

00:16:49: Wir waren auch von der Branchenfokussierung her deutlich agnostischer.

00:16:52: bei Silver fleet sind heute da die Spezialisierter und vor dem Hintergrund kannst du zwar vorweisen als Team das du erfolgreich gearbeitet hast und dass du deinen Investoren immer verlässlich Geld zurückgezahlt hast Und trotzdem ist es eine neue Strategie und ist ein First-Time Fund in dem Kontext.

00:17:09: Das hat dann auch die ganz normalen Herausforderungen damit eingehen.

00:17:12: Hast du aus der Zeit bei Silverfleet irgendwelche Fehlgriffe oder Learnings mitgenommen, wo du gesagt hast das mache ich nicht nochmal?

00:17:23: Definitiv!

00:17:24: Das wäre tragisch wenn ich in acht Jahren dort keine Learnings genommen hätte.

00:17:28: Aber wenn du einmal so komprimieren müsstest in was er sich zwei drei Schlüsselthemen...

00:17:34: Also, was trifft ihr als Investor?

00:17:36: sehr viele Entscheidungen?

00:17:37: Und ich glaube jeder der behauptet das sind keine Fehlgriffe dabei.

00:17:41: Also gratuliere wenn es so ist.

00:17:43: aber grundsätzlich ist es normal dass da Fehlgreife dabei wird sein.

00:17:47: Ich würde da jetzt ungern einen rauspicken in dem Ganzen Aber wenn ich drüber nachdenke wo fehlgriefe dabei waren oder wo irgendwo Entscheidungen zu fehlen wurden dann waren selten Entscheidungen wo man sagt Es war jetzt analytisch extrem gut ableitbar dass das passieren wird sondern es waren meistens menschliche Elemente, systemische Elemente die dann im Nachkang passiert sind oder Themen die noch gar nicht irgendwo absehbar waren zum Zeitpunkt von der Entscheidung.

00:18:14: und ich glaube das ist auch generell etwas was das gesamte Beteiligungsgeschäft am Ende sage ich es auch so spannend macht.

00:18:21: Du kannst den besten Plan in der Welt haben du kannst das beste Axelmodell der Welt habe und ein Powerpoint schaut alles ganz toll aus.

00:18:28: Die Realität ist, es wird bei jeder Beteiligung irgendwas passieren was du so nicht geplant hast.

00:18:33: Es wird immer Herausforderungen geben und du musst Spaß dran haben Lösungen dafür zu finden.

00:18:38: Und vor dem Hintergrund ich finde es gerade erfüllend wenn irgendwo mal ein Fehlgriff beispielsweise durch gewisse Korrekturmaßnahmen dann auch wieder gelöst werden kann.

00:18:50: und manchmal machen Fehler und Krisen dann ein Unternehmen oder eine Idee noch viel residenter Um.

00:18:57: dementsprechend, glaube ich muss man das einfach akzeptieren.

00:19:00: Dass in so einem komplexen System wie Beteiligungsgeschäft wo so viele Menschen am Berg sind immer auch Sachen mal nicht so laufen wie man sich das gerade vorstellt.

00:19:09: Aber es gab jetzt nicht irgendwas wo du gesagt hast dass wollen wir komplett anders machen als klar andere Strategie und Fokus KMU

00:19:15: usw.,

00:19:15: aber irgendwie Fehler die früher gemacht wurden wo ihr gesagt habt das darf bei uns nicht vorkommen oder diese.

00:19:23: oder wir brauchen Einfach das Beispiel, wir brauchen jetzt immer einen Assessment aufs Management in der DD weil wir irgendwie zweimal uns im CFO getäuscht haben oder sowas.

00:19:33: Sowas gab es jetzt nicht, dass ihr so Maßnahmen mitgenommen hat aus der alten Zeit?

00:19:38: Also wenn ich von allen Beteiligungen die wir bis jetzt gemacht haben zusammenfasse dann würde ich schon sagen ein Erfolgsfaktor bei guten Beteilligungen war immer ein starkes Management Team.

00:19:51: Wir haben auch Management bei insgemacht, sprich Situationen wo man Unternehmen kauft und in der obersten Führungsebene mal jemandem mit rein bringt die auch funktioniert haben die aber schon sehr hunkplexities grad dann auch hatten und wo auch die ... Phase der Begleitung des Unternehmens jetzt nicht eine gerade Linie war sondern wo dann schon paar Wellen dabei waren.

00:20:13: und wir haben für uns beispielsweise Klar gesagt das Management bei uns, also vorhin nicht im Fokus stehen.

00:20:19: Sondern dass für uns ganz klar der Fokus ist starke Gründer, starke Managementteams zu finden mit denen wir eine Partnerschaft eingehen wollen.

00:20:26: Aber am Ende des Tages auch was mit Risikoprofil natürlich zu tun.

00:20:29: wie schätzt man gerade das Thema Loa Mitmarket sprich kleinere Unternehmen die eine höhere Personenabhängigkeit ein mit der Kombination aus möchte mal dieses System stark verändern indem er von Tag eins weg jetzt völlig neues Management Team reinbringt.

00:20:45: Und da ist zum Beispiel, ich weiß nicht ob es ein Learning ist in dem Ganzen.

00:20:47: Das ist eher die Ableitung aus all unseren Erfahrungen und dass wir sagen... Wir füllen uns wohl damit in einen Unternehmen zu investieren wo wir zu hundert Prozent vom bestimmten Team erzeugt sind.

00:20:57: Ist

00:20:57: ja auch das spannende, am Ende ist es analytisch wie du sagst aber halt auf den Bauchgefühl dann ob das alles so funktioniert?

00:21:04: Ob das Management-Team funktioniert etc.

00:21:06: pp.,

00:21:06: das ist ja eigentlich das Schöne an der Branche.

00:21:09: Also im Enten der Traumwelt ist es natürlich so, dass du sagste hast ne Top-Firma mit einem Topmanagement Team in einem Topmarkt und Wettbewerber soll es auch noch keine geben.

00:21:18: Aber die Realität ist ja, dass du diese Firma und diese Konstellationen in der Form extrem selten finden wirst.

00:21:22: Du wirst immer überlegen müssen wo liegt dein Schwerpunkt?

00:21:27: Mit welchem Gleichgewicht aus diesen Elementen fühlst du dich als Investor besonders wohl?

00:21:32: Und ich beispielsweise fühle mich in einer guten Firma mit einem sehr guten Managementteam deutlich wohler als in einer sehr guten Firma mit keinem guten Management Team.

00:21:44: und ich glaube am Ende des Tages, da hat jeder so seinen eigenen Ansatz.

00:21:48: Und irgendwo seine längeren Ableitungen aus den Erfahrungen wo es mal geklappt hat und was nicht geklappt hat.

00:21:53: wir für uns haben oft die Erfahrung gemacht dass ein sehr gutes Management Team.

00:21:58: der Schlüssel war warum Beteiligungen am ende erfolgreich waren weil zu Krisen kommt's irgendwo in eine halte Periode von vier fünf sechs sieben Jahren ... immer wieder mal.

00:22:07: Und dann trennt sie auch die Skäufer im Weizen und das sind dann, ... ... es ist da nicht das Beteiligungsunternehmen, dass das macht, sondern ... ... das ist dann das Team in den Portfoliofinern?

00:22:17: Ja!

00:22:18: Gehen wir mal so ein bisschen dann rein.

00:22:20: also ich habe dann das Fundraising ... ... im Februar, dreiundzwanzig quasi abgeschlossen.

00:22:25: Das heißt dann war der Fonds quasi dicht... ... und dann habt ihr logischerweise auch investiert.

00:22:31: Ich hab damals schon wahrgenommen, dass die ersten Deals ja sehr schnell kamen.

00:22:35: Hol uns mal so ein bisschen ab, welche Deals habt ihr gemacht?

00:22:38: Was war der Fokus?

00:22:39: Wann kamen die ersten Deals.

00:22:42: Ja also wir haben in dem ersten Fund insgesamt vier Plattforminvestitionen aufgebaut alle im BtoB-Bereich, alle mit einem starken Technologiefokus wobei wir sektoral etwas breiter sind.

00:22:55: Also wir haben sowohl Industrieunternehmen dabei als auch Service und Softwareunternehmern.

00:22:59: Die ersten zwei Beteiligungen davon kamen schon in den Jahr zwanzig.

00:23:03: Und die erste Beteidigung war ein Hamburger Unternehmen im Bereich Bau-Digitalisierung, die Auxalia war damals an einem Punkt wo die Gründerin tatsächlich raus wollte aber altersbedingt weil sie auch auf die siebzig Zugänge damals und die war aber eine Vollblutunternehmerin, mit der wir uns extrem gut verstanden haben.

00:23:29: Und die so smart war dass sie die Firma auch für die Nachfolge schon extrem gut aufgestellt hat, sprich die hat schon zwei Jahre bevor sie den in die Verkaufsgespräche gestartet hat einen zweiten Geschäftsführer reingeholt, den sie erst nachfolger mit aufgebaut hat.

00:23:44: das Team war komplett da also da gab's überhaupt keine Notwendigkeit irgendwo was zu ändern in dem Kontext.

00:23:52: Und das war tatsächlich eine Beteiligung, die wir aus einer Auktion erworben haben ist immer so.

00:23:58: die Frage kommt zur der Deal flow aus dem klassischen proprietären oder kommt da über Intermediäre?

00:24:05: in dem Fall kam er über eine Intermediär.

00:24:07: Und ein

00:24:08: M&A-Berater, den wir gut kannten aber wo wir auch sehr sehr früh schon erkannt haben dass die Beteiligung bei uns extrem gut reinpassen würde.

00:24:16: und das war dann auch glaube ich der Schlüssel für die Bedeutigung dass es dann auch geklappt hat in der Form die Gründerin und auch das Management-Team sehr stark gespürt haben, dass der Fit da extrem gegeben ist.

00:24:30: Die Herausforderung ist natürlich als neue Plattform den allerersten Deal zu machen oder auch im Wettbewerb mit anderen zu stehen und teilweise sehr etablierten Fonds.

00:24:39: Und das hat dann irgendwo Chancen und Risiken zugleich – ich glaube was bei uns den Ausstatt gegeben hat war, dass es auf der persönlichen Ebene extrem gut geklickt hat.

00:24:49: Natürlich muss die Bewertung auch dazu passen sonst… wird es auch nicht passen.

00:24:54: und wir haben's auch geschafft jetzt neben der Gründerin, auch den Nachfolge CEO oder heute CEO von der Gruppe ist da sehr stark mit ins Boot zu holen.

00:25:04: Und er wäre sicherlich auch die getreibende Kraft dann in der Umsetzung vom ganzen Thema.

00:25:09: Da haben viele Komponenten zusammengepasst.

00:25:13: Wir haben die Beteiligung auch deshalb spannend gefunden weil wir der Meinung waren dass das ein ... klassisches mittelständisches Unternehmen hat, ist was aber eigentlich nach oben hin noch sehr viel Potenzial hat.

00:25:25: Das war eine sehr gute Mischung aus Platinum Partner von Autodesk im einen Bereich, aber auch eigene IP und ein sehr großen Dienstleistungsanteil für ein sehr breites Kundenportfolio.

00:25:38: Und unser Gedanke war dass Skalierung und Größe in diesem Markt schon ein Wettbewerbsvorteil sein kann.

00:25:48: Und wir haben das dann auch von Anfang an so positioniert, also gesagt haben.

00:25:52: Wir wollen das Organische Wachstum beschleunigen aber auch über unorganische Zugkäufe die Plattform weiter stärken und haben es auch mit dem Team genauso umgesetzt.

00:26:00: Sprich wir haben dann zwei Zugkäufen gemacht einen in Holland und den Benelux Markt zu erschließen.

00:26:05: eine eine Zugreife in Österreich sehr materiellen Zugreifen Österreich der uns auch noch ein zusätzlichem Vertical gegeben hat und geografisch nochmal eine Erweiterung gegeben hat.

00:26:17: Hieß mal Auxalia, heute heißt sie Auxalia Westcam Group.

00:26:20: Was schon zeigt das dann mittlerweile viel verbunden ist und ist sicherlich eine sehr wichtige Beteiligung in unserem ersten Portfolium.

00:26:30: Also das war relativ zügig?

00:26:32: Dann hatte dir noch einen in den zwanzig-dreinzwanzig?

00:26:35: Genau wir hatten noch eine Beteilligung an einem österreichischen Agrar Technologie Unternehmen der Firma Smxtech.

00:26:42: Das war ein... Ganz anders geleigerte Case.

00:26:46: Da ging es nicht um Bayern-Bild, da ging's auch nicht im Zugkäufe sondern da ging es um ein Hochtechnologieunternehmen das einen Sensor herstellt der im Magen von Milchkühen am Ende des Tages platziert wird sprich die Kuhschluckten und er bleibt dann in einem der vielen wegen der Kuh auch ein Leben lang drinnen.

00:27:05: Und die Firma Essen Saas Unternehmern die über diese Daten in der Lage ist Krankheiten zu erkennen, bevor die ersten Symptome überhaupt auftreten.

00:27:13: Das heißt in vielen Fällen drei vier Tagen, bevor überhaupt die coolen Symptom zeigt kann die Software von Smackstack schon Anschlagen und sagen Achtung da es war sein Entstehen.

00:27:22: so könntest du das konservativ behandeln Und der große RRI für den Kunden entsteht dann daraus dass Du Antibiotika Einsatz verhindern kannst sprich weniger Kosten für das ganze aber am Ende des Tages auch Die Fähigkeit deinem Produkt die Milch weiterzuverkaufen.

00:27:37: in der Sekunde wo du an die Musiker einsetzt hast, heißt das auch dass du den Milch wegschütten musst.

00:27:42: Und wir waren da vom Team und von der Technologie sehr stark überzeugt... ...und haben uns da aufs Jahrzehntzwanzig entschieden, an Bord zu gehen.. ..und auch die Änderung von der Firma bekommen, dass wir da mit dabei sein dürfen.

00:27:56: Da ging es um einen Scale Up!

00:27:58: Die Firma ist sehr, sehr stark gewachsen hat gerade das Thema US-Markteintritt gerade erfolgreich hinter sich gebracht und wir konnten da als Investor einiges beitragen.

00:28:14: Um diesen Spagat zwischen starken Wachstum, aber was ist eigentlich wichtig um die nächste Stufe zu erreichen?

00:28:21: Und dann auch noch größeren Exit gemeinsam hinzubekommen, um den in der richtigen Geschwindigkeit umzusetzen.

00:28:29: Wie kam der Deal zustande?

00:28:30: weil jetzt ist ja der österreichische Markt immer ein bisschen verschlossen.

00:28:33: Ihr seid ja auf dem Papier zumindest, sag ich mein deutscher Investor.

00:28:37: Hat da dein österreichischer Hintergrund geholfen oder war das dann ein proprietäres Thema?

00:28:43: Es waren

00:28:43: ein proprietäres Thema.

00:28:45: Da hat mein österreicher Hintergrund insofern geholpen dass ich einige der Akteure aus dem Firmenumfeld sehr gut kannte auch der CEO der bei SMAC-Stack dann im Jahr zwanzig reinkam weil jemand der schon davor für die Erfahrung hatte, der hat seine erste Firma erfolgreicher an ein deutsches Unternehmen verkauft und dann weiterentwickelt.

00:29:07: Er gibt es diverse Verbindungen zu Steak Holdern und Managern in die Firma.

00:29:15: Und da war auch gar kein M&A-Berater eingeschaltet.

00:29:18: im Kontext.

00:29:18: Das war komplett bilateral!

00:29:20: Die hätten das auch nicht mit uns machen müssen.

00:29:22: Da ging es jetzt auch nicht drum, dass die Kapital gebraucht haben, sondern die wollten uns mit dabei haben.

00:29:27: Deswegen auch vorher der Satz, daß da auch die Einladung von der Firma kamen, dass wir damit machen durften.

00:29:31: War aber

00:29:32: trotzdem Mehrheitsbeteiligung oder?

00:29:33: Nein,

00:29:33: da ist Beteiligungen und wir machen beides.

00:29:37: Wir machen Großteilsmehrheiten was uns wichtig ist... Am Ende des Tages, wir definieren es immer als Control Investments.

00:29:45: Also das Wichtigste am Ende des Tag ist dass wir die Strategie, die wir für ein Investment im Kopf haben auch gemeinsam mit dem Management Team umsetzen können.

00:29:52: und im Fall von Smackstack hat es geheißen, dass wir bevor wir an Bord kamen sehr viel Zeit mit dem Team und auch mit anderen Share Holdern von der Firma verbracht haben um uns über das Thema Strategieentwicklung und Value Creation Plan auszutauschen.

00:30:06: und erst als wir da irgendwo gesehen haben Alle auf dem gleichen Nenner und wir haben alle den gleichen Weg vor uns, sind wir dann an Bord gekommen.

00:30:14: Mhm,

00:30:14: verstanden!

00:30:15: Und was ja krass ist... Jetzt ist es im April, du hast aber den Exit schon hinter euch?

00:30:22: Wir haben einen Teilexit hinter uns letztes Jahr im April.

00:30:28: Also KKR und Highland Europe kommen da an BORD mittlerweile.

00:30:33: Wir haben uns aber auch signifikant rückbeteiligt und sind heute noch mit dabei.

00:30:38: gibt immer diverse Gründe, warum man einen Exit zu früh schon zulässt und anführungszeichen.

00:30:45: Grundsätzlich ist es so dass bei uns die Halteperioden länger angelegt sind.

00:30:48: wir fühlen uns auch sehr wohl damit fünf sechs oder sieben Jahre beteiligt zu sein aber manchmal passend viele Elemente zusammen und im Fall von das MaxTech war's so dass der US-Markteintritt den ich erwähnt habe sehr viel Fahrt aufgenommen hat.

00:31:04: Also damals bei uns im Einstieg waren da fünf Leute in USA, heute sind es über dreißig und das auch die Wachstumsgeschwindigkeit sehr schnell war.

00:31:13: Die Firma hat sich in zwei Jahren verdreifacht und... Da war die Fragestellung ob ein größerer Investor oder wenn es ins zweiein größere Investoren geworden den globales Setup haben beim Thema nochmal Mehrwert liefern können?

00:31:27: Und die Antwort war dann ganz klar ja und von dem her war das eine Lösung mit der ... alle gut leben können.

00:31:33: Sowohl unsere Co-Investoren, als auch die Managementteams.

00:31:37: Die Managementteam sind auch alle am Bord geblieben und haben sich alle rückbeteiligt... ...und wir haben dann erst so vorher ebenfalls entschieden, dass mit der Rückbeteiltigungsmöglichkeit wahrnehmen... …und sind darüber auch sehr, sehr happy.

00:31:48: ganz offen gestanden,... ...weil die Partnerschaft mit KKR & Highland Europe sehr sehr gut

00:31:52: funktioniert.".

00:31:53: Ja ist ja schön wenn alle dran glauben weiterhin ne?

00:31:55: Das schafft er dann auch operativ einfach einen Momentum.

00:31:58: was dann am Ende win, win, min!

00:32:01: Ja,

00:32:01: aus das Wichtigste sind wir allein in so einer Situation.

00:32:04: Das heißt bevor.

00:32:05: wir haben die Entscheidung zu reinvestieren sehr spät getroffen und für uns war die Grundlage der Entscheidung auch dass wir an die Strategie glauben, die am Ende des Tages vom Mehrheitsinvestor dann einen Tag gelegt wird.

00:32:19: Das ist heute KKA.

00:32:20: D.h.,

00:32:21: das entscheidende Kriterium für uns waren eigentlich die Gespräche während der Digital Science mit KKR zu sagen was habt ihr vor mit der Firma?

00:32:28: Wir haben das neben unsere Pläne gelegt, das war erstaunlich nah dran.

00:32:32: Auch das Thema Value Creation spielt für KK eine sehr große Rolle und vor dem Hintergrund haben wir uns dann auch wohlgefühlt zu sagen, dann wollen wir mit dabei bleiben.

00:32:38: Wir kennen den Markt, die Firma, wir kennen die Personen und wir glauben auch dass die Firma weiterhin eine sehr, sehr große Zukunft für sich hat.

00:32:46: Schauen wir mal nochmal auf den Lower Mitcap-Markt wo ihr jetzt ja euch sag ich mir verortet, da ist es vorne von KMUs gesprochen.

00:32:53: Vielleicht schauen wir da noch einmal schnell drauf.

00:32:55: was sind so die typischen Größen, die ihr euch anschaut?

00:32:58: Also wir fangen im Regelfall bei ungefähr fünf Millionen Umsatzvolumen an, dass wir sagen so eine gewisse kritische Größe sollte da sein um auch irgendwo die Schlagzahl zu haben und die Beschleunigungsmaßnahmen umzusetzen.

00:33:16: Bei Einstieg von einem Plattforminvestment geben wir im Regelfall bis ungefähr fünfzig Millionen Umsatzwolumen drauf.

00:33:22: das heißt so klassischerweise sind es Beteiligungen ab zwanzig dreißig Leute auf der unteren Kante, vielleicht zweieinhalbfünfzig Leute auf die oberen Kanten bei Einstieg.

00:33:34: Und dann hängt sehr viel von einer gemeinsamen Strategie ab ob wir in diesem Segment bleiben und sagen Spezialisierung und wir wollen moderat wachsen aber in ganz bestimmten Nischen weil wir glauben dass wir da einen strategischen Wert schaffen oder wir glauben das die Skalierung selbst ein großen Mehrwert für eine Plattform darlegen kann.

00:33:52: also es ist Das ist dann sehr, sehr stark case-by-case.

00:33:55: Was für uns ein wichtiges Kriterium ist und auch mit unserem Hintergrund jetzt aus dem Mitmarktcomment einen Kriteriums um sich zu hundert Prozent beim Dover Mitmarkt zu verschreiben war für uns schon auch die Ableitung dass im Lodgecap Segment und den Mitmarketegment wenn man sich so in den letzten zehn Jahren anschaut sehr viel Kapital reingeflossen ist Die Anzahl der Zielunternehmen nicht unbedingt größer geworden ist.

00:34:19: In Deutschland sind über neunundneinzig Prozent aller Unternehmen KMUs In Österreich sind es neunundneinzig Komma sieben Prozent.

00:34:25: Da ist das noch extremer, also rund als hundert Prozent.

00:34:29: und für uns war da schon der Gedanke, dass wir gesagt haben unsere Strategie ist es Unternehmen zu finden die unterm Radar vom Mitmarkt sind.

00:34:38: Die aber das große Potenzial haben, dass sie die nächste Stufe schaffen und wir sehen uns als Partner, die dazu beitragen wollen, die Eintrittswahrscheinlichkeit so erhöhen, dass es dazu auch kommt.

00:34:48: Jetzt ist ja der lauer Mitmarke trotzdem herausfordernd, was man so die letzten Jahre hört.

00:34:53: Weil ich sage mal es gibt zwar viele Targets aber die Qualität der Targets wird er oft erheblichen Frage gestellt.

00:35:00: gerade seitdem jetzt auch Geld wieder etwas kostet, was ja auch glaube ich okay ist und die ganzen makroökonomischen Themen die natürlich grad so herumschwören hat die Entscheidungsfreudigkeit für einen Investor nicht unbedingt erhöht.

00:35:14: wie nimmst du denn den Markt generell war und wie hatte sich die letzten Jahre verändert?

00:35:19: Das ist schwieriger, es ist irgendwo auch einfacher.

00:35:21: Es ist einfach Tag jetzt zu finden.

00:35:25: oder habt ihr irgendwie ein Geheimnis sag ich mal dass ihr so schnell so viele Deals machen konntet?

00:35:31: also wie nimmst du den Markt allgemein war?

00:35:34: Also ich glaube der Markt selber wenn man jetzt einfach mal die Gesamtheit der Unternehmen nimmt Der ist natürlich nahezu unendlich groß, von dem wir jetzt immer die Frage, wo schaut man hin?

00:35:43: In welches Marktsegment?

00:35:44: und da wird jeder eine andere Einschätzung haben.

00:35:46: Und je nachdem welche Sektoren da im Fokus stehen, wird da eine mit dieser Ableitung rauskommen.

00:35:52: Da anderen würde sagen das ist hochspannend und wir sehen eigentlich viele Top-Unternehmen.

00:35:57: Wir sehen insgesamt schon aber in allen Größensegmenten eine gemischte Qualität von Unternehmen.

00:36:03: Das ist auch nichts Besonderes was im kleineren Segment schon entscheidend ist.

00:36:10: Es ist noch mehr in People Business als bei größeren Firmen, es gibt oft weniger Strukturen und es gibt größere Abhängigkeit von ein oder wenigen Personen in dem ganzen Kontext.

00:36:19: Das heißt auch wenn Leute an Bord bleiben steht in Beteiligungen bei kleineren Unternehmen trotzdem stärker die Maßnahme im Fokus.

00:36:30: zu sagen wie kann man das Thema Personen unabhängiger weiterentwickeln?

00:36:34: Weil das immer eine Zielsetzung zu sagen Wenn das Beteiligungskapital reinkommt, dann möchte man natürlich mit dem genau gleichen Team weiterarbeiten und es noch erfolgreicher machen.

00:36:43: Aber es ist genauso ein Wertreiber von Unternehmen zu sagen, ein Unternehmen ist nicht von einer Person abhängig.

00:36:49: Und wenn irgendwo jemand einen Autorunfall hat, könnten morgen die Firma an der Kippe stehen.

00:36:53: Und vor dem Hintergrund ist das sicherlich ein Themenblock, den man in diesem Marktsegment sehr gut beherrschen muss und wo auch das partnerschaftliche und zwischenmenschliche Erinner einfach eine sehr große Rolle spielt.

00:37:05: dass man irgendwo das Vertrauen aufbaut, zu sagen, Personenabhängigkeit zu reduzieren.

00:37:09: Heißt nicht, dass man vorhat, Personen abzubauen, sondern es heißt im Interesse der Strategie von der Firma ist, wenig abhängig von Einzelakteuren zu sein.

00:37:19: Insgesamt ... Das Thema Kapitalkosten hat natürlich Auswirkungen auf den gesamten Markt.

00:37:24: Wobei bei uns das Thema Leverage gerade zum Zeitpunkt der erste Investitionen nichts haben wir nicht stark in Fokus steht.

00:37:32: Wir sind eigentlich sehr große Freunde davon, den Fremdkapitalhebel jetzt nicht auszumaximieren.

00:37:39: Es ist unserer Sicht nach auch ein großer Vorteil gerade in den ersten ein zwei Jahren einer Beteiligung wenn man da auch unter dem imarischen Freiraum hat, wenn man nicht jeden Tag irgendwo auf die Zahlen schauen muss ob irgendwo der Ein Spielraum ausgeht oder ob eine Bank nervös wird, oder sonst irgendwas.

00:37:57: Wir arbeiten schon mit Banken zusammen aber wir versuchen da wie gesagt im Regelfall auch sehr viel Eigenkapital mit in die Strukturen reinzubringen um die Robust aufzustellen und eine Basis zu schaffen.

00:38:10: Und wenn man dann sehen dass sich die Plattform weiterentwickelt das sie größer und stabiler wird, dass es alles prognostizierbarer wird Dann kann man beispielsweise bei beiden Bildstrategien in den Zukunft immer noch mehr Kapitaleffizienz reinbringen.

00:38:22: Immer sagt, weniger Eigenkapital und mehr Fremdkapital weitere Firmen dazu kauft.

00:38:27: Und vor dem Hintergrund betrifft uns das Thema Finanzierungskosten etwas weniger, macht jetzt nicht den Investment Case deutlich besser oder deutlich schlechter.

00:38:39: die Phase an sich in der Regalzien also meiner Sicht ein sehr spannender weil man könnte jetzt negativ betrachtet sagen ja es gibt irgendwie wenig Marktunterstützung und wir hocken seit zweieinhalb Jahren in der Rezession.

00:38:53: Das ist ein Problem positiv betrachtet.

00:38:56: Ist es aber so, dass man in solchen Phasen auch sehr gut erkennt, welche Unternehmen und welche Management-Teams starke und kreative Lösungen finden und durch eine Zeit durchzunabigieren?

00:39:07: Also vor dem Hintergrund ist es für uns fast ein bisschen Filter um zu sagen wir haben viele Datenpunkte um zu sehen das wir mit diesen Konstellationen komfortabel werden.

00:39:16: Wie viel Leute sind bei euch im Team?

00:39:19: Wir sind jetzt zu elf.

00:39:20: ab März... Zwölf, also zu fünft haben wir es gestartet.

00:39:26: Also zum Zeitpunkt der Ausstrahlung dieses Podcast seid ihr quasi zu zwölf.

00:39:29: Das ist ja auch eine ordentliche Teamgröße.

00:39:34: Sonst ihr über alle möglichen Kanäle oder seid ihr da schon irgendwie KI basiert unterwegs?

00:39:39: Oder was nutzt ihr da so?

00:39:44: Wir haben ne breite Sourcingstrategie und das ... Bild alles rein in seine Mediare haben wir am Anfang gesprochen, also M&A-Berater.

00:39:51: Aber im Loa Mitmarkt muss man sich das so vorstellen dass es da einfach nicht die klassischen fünf großen Investmentbanken gibt sind ein bisschen mehr als fünf Jahre.

00:39:59: Das ist wahnsinnig fragmentiert genau.

00:40:00: Also

00:40:01: jetzt werden insgesamt über zweihundertfünfzig M& A Berater und dann kommen noch Steuerberater und Anwälte mit dazu die oft auch irgendwie die Vertrauensansprechpartner von Unternehmern sind wenn's um das Thema Unternehmensverkäufe gibt und das ist sicherlich ein Standbein unserer Sourcingstrategie.

00:40:16: Das andere Standbein ist, dass wir uns als Team im Bereich Origination immer überlegen in welchen Bereichen wollen.

00:40:23: Wir für unsere Portfoliekonstruktion mehr Exposure haben und da ergeben sich dann auf Sektoren Subsektoren wo wir sagen da gehen wir tiefer und oft dauert es auch sehr lang.

00:40:33: also so jetzt mal von der Auswahl eines Sektors bis zur ersten Beteiligung können locker auch Mal zwei drei Jahre vergehen.

00:40:39: aber Die Beteiligung folgt dann irgendwann, wenn man sich festbeißt und immer mehr Akteure kennenlernt auf mehr Messen vertreten ist.

00:40:46: Und die Dynamiken versteht und irgendwann passt es an.

00:40:49: Irgendwann sind so viele Zufälle da dass man sagt jetzt fühlen wir uns komfortabel wollen reingehen.

00:40:54: Das dritte Thema bei uns ist auch proprietary Ressourcen übers Netzwerk.

00:40:58: also das ist sicherlich auch ein Vorteil für uns, dass wir so eine breite Investorenbasis aus einem unternehmerischen Bereich haben.

00:41:05: Aber das Thema Direct Referals ist schon wichtig.

00:41:09: Es ist am Ende des Tages ein People Business und für eine Transaktion braucht es viel Vertrauen zwischen beiden Seiten, wenn man da irgendwo Leute in seinem Umfeld hat die aus der Branche kommen und dann guten Unternehmer kennen ... und einen freundlichen Hinweis geben, dass die mal mit uns sprechen sollen.

00:41:25: Dann habt ihr es auch schon zu einer oder anderen Deal-Situation

00:41:27: geführt.".

00:41:28: Verstanden?

00:41:29: Ja klar!

00:41:29: Und wenn der Deal dann gemacht ist... Ich meine, dann habt ihr natürlich eine wahnsinnig breite Expertise durch euer Investor ein Team was ja Operating Partner irgendwo ehemalig hat und ihr als Investmentteam und dann dieser ganze Schwung an Unternehmern, der da noch im Hintergrund ist und auf dem man auch zugreifen kann wo ihr aus Beiratssicht natürlich dann viel reingeben könnt in die ... in die Portfolio unternehmen.

00:41:53: Und vielleicht zur Frage KI, also natürlich beschäftigen wir uns auch viel mit KI und nutzen auch KI-Tools bei anderen Sachen im Bereich.

00:42:03: jetzt irgendwo auf die richtigen Unternehmenslisten zu kommen... ...und mal runterzufiltern, mit wem man eigentlich mal sprechen möchte ist das auch sehr hilfreich.

00:42:11: Die KI wird niemals irgendwo dem persönlichen Handhackt ersetzen.

00:42:15: Eine Unternehmerstransaktion kommt per Definition nur zustande wenn sich zwei Parteien kennen und vertrauen.

00:42:23: Und in der Sekunde, wo es einen Erstkontakt zum Unternehmen gibt wird bei uns KI nicht mehr in die Nähe kommen.

00:42:29: Verstanden ja.

00:42:32: Genau nochmal zurück.

00:42:33: also ich habe dann dieses Team was dann quasi auch hier und da Hinweise geben kann wie man sich strategisch weiterentwickeln kann.

00:42:40: Seid da ja auch relativ offen glaube ich und auch aktiv dabei das Management zu unterstützen im Rahmen der Möglichkeiten Und dann geht es ja üblicherweise irgendwann Richtung Exit.

00:42:50: Wenn wir jetzt vielleicht noch mehr Richtung Exits gucken, ich finde da die Frage immer spannend an Investoren oder an Profis wie dich was würdest du denn einem Unternehmen grundsätzlich raten wenn's darum geht in drei Monaten erfolgreich in Exit zu gehen?

00:43:06: Also was sind so die Maßnahmen Themen die man unmittelbar angehen sollte?

00:43:10: Ich habe gerade schon verstanden das Thema zweite Führungsebene aus Gründersicht ist natürlich extrem entscheidend ... arbeiten wir hier auch gerade dran, dass das sich irgendwann mal so ändert.

00:43:21: Nicht weil man Exit gehen wollen aber dann wird's Leben natürlich etwas entspannter... Aber ich sag' mal wenn ihr an Bord seid, dann gibt es die ja in der Regel die Führungsebene,... ...weil ich sage mal sonst wäre es sehr schwierig das Unternehmen, da muss ja jemand steuern.

00:43:34: Das Management Team ist ja key!

00:43:36: Aber was gibt's denn sonst noch für Themen wo du sagst wie stellt ihr als Investor dann Exit Readiness sicher?

00:43:42: Also quasi so ein Einblick in eure Exit readiness Strategie?

00:43:47: Also wenn du drei Monate sagst, dann wäre meine erste Reaktion das drei Monate aus meiner Sicht viel zu kurz ist um irgendwas auf die Beine zu stellen was ansatzweise in Richtung Exitualitas geht.

00:43:58: Das heißt, mein erster Radstag wär zwei-drei Jahre früher anzufangen mit der Fragestellung...

00:44:04: Machen wir es trotzdem nicht?

00:44:05: Ja und viele Sachen brauchen auch Zeit!

00:44:08: Wenn ich jetzt wirklich nur drei Monate Zeit hätte, dann würde ich die drei Monate voll drauf fokussieren zu sagen Du schaffst das eine vernünftige Datenqualität im Unternehmen herzustellen, sodass du es auch schaffst des Unternehmens und die Chancen, die sich ergeben einem möglichen Kaufinteressenten gut zu erklären.

00:44:25: Und Rückfragen auch wirklich datenbasiert zu beantworten und dich nicht in Anekdoten zu verlieren.

00:44:31: das ist glaube ich der einen Punkt wo ich sag auf die drei Monatsfrage bezogen wäre dass mein Hinweis was bei uns oft auch ein Anlass ist, Bilateral zu sprechen.

00:44:44: Und auch bei Smacksteak war das damals durchaus ein Faktor... ...ist es dass ein Teilbereich von unserer Aufgabe, wenn ich sage jetzt ist es Unternehmen für den Exit vorzubereiten aber auch im Exit sehr stark zu unterstützen und die Teams zu entlasten.

00:44:59: Das heißt wenn Firmen in der Phase sind wo sie sehr stark wachsen oder wo sie gerade ihre strategische Agenda zu hundertvierzig Prozent gefüllt haben Und Sie wollen aber jetzt nicht einen vollen Exit machen, sondern wir sehen es als Zwischenschritt und schreiben einen größeren Exit zum anderen Zeitpunkt an.

00:45:15: Dann kann es auch ein sehr großer Vorteil sein für diese Unternehmen jetzt nicht den großen Prozess zu machen, mich irgendwie zehn Management-Präsentationen zu haben und fünfzig Investoren kennenzulernen, sondern da einem Partner zu haben mit dem sie... schnell zusammenfinden, der aber auch die Mission und den Value-Ad darin sieht zu sagen wir wollen weiter beschleunigen.

00:45:35: Und die Exit Readiness erst in einigen Jahren herstellen dann aber auf eine strukturierte und breite Weise weil wir genügend Zeit hatten das zu machen und was da eben auch die verlängerte Werkbahn geht sozusagen Die Exit Perspektive kann dann vom Beteiligungsunternehmen mit übernommen werden.

00:45:51: Das heißt, das ist durchaus auch ein Faktor bei einigen unserer proprietären Deal-Situationen immer wieder dass sie sagen eigentlich wollen wir einen Investor reinholen aber wir wollen jetzt nicht ein halbes Jahr auf Investoren Suche gehen und da steht dann sehr oft auch irgendwo der persönliche Fit ganz am Anfang im Fokus weil die Frage ist ja aus Verkäuferssicht vertraust du der anderen Seite genug, dass du dich dem Unabführungszeichen auslieferst zu sagen wir finden einen gemeinsamen Deal.

00:46:21: Da gibt es dann all der Arten von Ängste und Szenarien was ist wenn ihr den Kaufpreis hängt oder sonst irgendwas.

00:46:26: aber die Realität ist ja das der Deal selbst nur ein kleiner Ausschnitt von einer langen Partnerschaft ist und wir zum Beispiel als Beteiligungs-Unternehmen haben ja auch absolut kein Interesse damit zu beginnen, dass wir die andere Partei irgendwie versucht haben über ein Tisch zu ziehen.

00:46:41: vor dem Hintergrund gibt es da oft sehr faire, partnerschaftliche Lösungen die auch bilateral zustande kommen und den Exit selbst zu machen.

00:46:49: Das lohnt sich durchaus wenn man da einen Beteiligungsunternehmen wie zum Beispiel uns mit rein nimmt einfach weil wir das sehr oft machen, weil wir die Erfahrungen mit dem Ganzen haben und weil wir eine zusätzliche Kapazität haben das Management Team dazu entlasten.

00:47:01: Ja, das ist schön.

00:47:02: Weil ich sag mal der Podcast soll ja dazu dienen die ganze Private Equity Branche einfach auch anderen Zuhörerschaften jetzt vielleicht nicht jeden Tag mit PES reden so ein bisschen näher zu bringen.

00:47:12: und ich finde was hier schön rauskommt ist ja wirklich dieses Thema People-People-People.

00:47:16: die ganze Zeit also Partnerschaft höre ich oft Beziehung Unterstützung Support an der Seite stehen irgendwie dass man menschlich miteinander klarkommt.

00:47:26: Ich glaube das sind so Themen die hört man bei dir Und bei euch relativ stark raus und das ist wahrscheinlich auch so das Thema, was ihr eben sehr, sehr stark aber eben halt auch authentisch fokussiert.

00:47:33: Ich mein sagen tun es viele, aber dass dann auch authentische zu leben ist natürlich etwas anderes.

00:47:39: Jetzt hören auch einige Leute dazu die ein bisschen jünger sind als wir und vielleicht mal in die Private Equity Branche einsteigen wollen.

00:47:50: Was hättest du denn deinem jüngeren Benjamin damals mitgegeben aus deiner heutigen Erfahrung?

00:47:55: ... entschieden hast, ins Private Equity-Geschäft zu gehen.

00:48:01: Puh!

00:48:03: Also erstens mal würde ich es jedem empfehlen der ein großes Interesse daran hat und sagt er... Er hat Lust an lebenslangen Lernen und weiterentwickeln und gefühlt jede Woche eine neue Situation zu erleben die in seinem Leben davon noch nicht hatte und viel kaltes Wasser.

00:48:21: und wenn man das genießt als Mensch dass man sagt Es gibt immer wieder neue Situationen und mein Job ist nicht gleich dann ist es die perfekte Industrie, in der man langfristig sehr, sehr glücklich wird.

00:48:34: Ich glaube, wenn wir vorher mal irgendwie über das Thema Excel-Modell und Power Plant-Präsentationen vs.

00:48:41: Realität gesprochen haben... Also ich glaub grundsätzlich ist es so je länger man, Parallel Equity oder zumindest bei mir, je länger ich Beteiligungsgeschäft mache, desto größer wird eigentlich und noch größer werden meine Demut vor den Sachen, nicht kontrollieren kann.

00:48:57: Und ich glaube, wenn ich jetzt meinen Jüngeren einen Tipp geben würde dann wäre es sicherlich zu sagen geh etwas stärker davon aus dass deine Meinung vielleicht nicht die volle oder richtige Meinung zum jetzigen Zeitpunkt ist und hören auch besser zu was es für andere Perspektiven in dem ganzen gibt weil oft kommt man gerade Daten getrieben und analytisch zu sehr klaren Antworten und sagt ich habe mir das angesehen Das ist ein super Investment und dann hört man irgendwo wieder Wörter.

00:49:27: Und ich glaube, je länger mal das macht, desto mehr kann man irgendwo mit dem Perspektivenwechsel anfangen und mit dem ja am Ende des Teiles auch mit der Wahrheit dass es nicht irgendwo die eine Lösung oder den einen Case gibt sondern du kannst nur ins Szenarien denken und sagen Hier habe ich ein gewisses Chancen-Resigobofil, ich habe eine gewisse Einschätzung zu den Menschen.

00:49:49: Ich glaube das es funktioniert.

00:49:50: da spielt dann teilweise Bauchgefühl mit rein und teilweise sind's auch sehr harte Daten die in die ganzen Sachen mit reinspielen.

00:49:57: Und was zumindest bei uns sehr stark mit reinspielt in alle Entscheidungen ist dass wir die grundsätzlich als sehr breites Investmentkommitee treffen.

00:50:06: Das heißt unser Investmentkomitee besteht insgesamt aus sieben Partnern Und es ist sehr komplementär aufgesetzt.

00:50:12: Da sitzen auch unsere beiden Value Creation Partner zum Beispiel mit drin und das hat eine enorme Wichtigkeit, um sicherzustellen dass man irgendwo wirklich die Bandbreite an Themen ordentlich abdeckt weil ja auch jeder anders drauf schaut.

00:50:26: Dann gibt's den einen der stärker Zahlen getrieben und aus dem LBO-Model kommt und sagt Juhu da machen wir dreimal unseren Einsatz und dann gibts den anderen da macht das LBO Model gar nicht auf.

00:50:39: Ich habe irgendwie ein schlechtes Gefühl, wenn ich den triff und da gemeinsam als Team die Situationen zu finden wo am Ende jeder oder zumindest fast jeder sagt Juhu das wollen wir machen.

00:50:50: Das ist aus meiner Sicht ganz entscheidend.

00:50:54: Ja es ist schön.

00:50:55: Es halt auch ein bisschen nach ich glaube die unterschiedlichen Perspektiven einzunehmen Hat ja oft was mit Ego zu tun, das ein bisschen runterfahren und ... möge die beste Idee.

00:51:06: Und die beste Weitsicht irgendwie im Kollektiv dann zur besten Entscheidung führen.

00:51:11: Ich glaube es ist eine ganz wichtige Leadership-Lektion am Ende auch, die hier mit drin steckt.

00:51:17: Jetzt hätte ich noch eine Abschlussfrage wenn du erlaubst auf deine Person nochmal bezogen.

00:51:23: ihr seid jetzt ein Gründerteam von fünf Leuten.

00:51:26: Und jetzt hat ja meistens jeder in so einem Gründerteam so ne Rolle ... die er einnimmt oder so einen Key-Skill, den er oder sie ins Unternehmen bringt.

00:51:36: Was ist das aus deiner Sicht?

00:51:37: Also wo liegen jetzt deine Stärken, wo du auch deutlich anders... ...oder vielleicht anders vorgehst als andere,... ...oder auch vielleicht mal anext oder so aber einfach in der Tiefe überzeugt bist von deinem Skill.

00:51:51: Wohl wissen dass du total bescheiden bist und auch mit Sicherheit deine Schwächen nennen würdest, aber wo sagst du da bin ich Zutiefste von überzeugt auch ins andere vielleicht manchmal anders sehen, von dem Skill den ich habe oder von einem Know-how oder whatever.

00:52:09: Also ich glaube wenn jetzt bei uns so durch das ganze Team und durch die verschiedenen Profile durchgibt dann ist es ja immer ein Team Effort warum man gemeinsam erfolgreich ist.

00:52:20: Wenn's eine Sache gibt die bei mir recht stark ausgeprägt ist Dann ist es sicherlich Die strategische und manchmal auch visionäre Denkweise Sachen zu sehen, die heute vielleicht noch nicht da sind aber die mit etwas Optimismus da sein könnten.

00:52:40: Und überlege gerade ist es eine Stärke.

00:52:43: Es kann eine Stärke sein wenn's im richtigen Team diskutiert wird.

00:52:47: ich brauche dann auch das richtige Team um alle Elemente reinzukriegen und diese Themen dann zu diskutieren abzulehnen und zu sagen, schöner Gedanke wird aber nicht funktionieren.

00:52:59: Aber ich glaube diesen Optimismus Glashalb vor voll und gewisse Chancen zu sehen die nicht so offensichtlich sind da würde ich ein Stärkenfeld von mir sehen.

00:53:12: das andere Thema ist... kam heute vor.

00:53:17: Ich glaub zutiefst daran dass die Komplexität in unserem Geschäft so hoch ist ... nachhaltige Erfolge nur im Teams passieren kann.

00:53:27: Zumindest persönlich glaube ich nicht dran, dass es diese Einzelpersonen gibt die alle Unternehmen so perfekt einschätzen können das aber immer leicht richtig liegt und... Ich glaube des Mindset dahinter, dass man grundsätzlich sagt Teamentscheidungen irgendwo der Ansatz, dass jede Perspektive was beiträgt zur Ergebnisqualität.

00:53:47: Das ist sicherlich auch etwas was ich sehr stark verkörperbar bin Und ich bin am Ende des Tages auch von meiner ersten Station bei McKinsey irgendwo so erzogen worden.

00:53:58: Wenn man sagt, die eine Sache aus meiner Performance-Bogen war McKinzie, die mir immer positive Erinnerung war es gab ne eigene Dimension für Obligation to Descent und schon als Junior war's das ganz klar die Erwartung war du bist hier um deine Meinung zu sagen und dem Senior Partner zu widersprechen.

00:54:17: wenn du der Meinung wirst liegt falsch und da sind das Element halt dafür Ganz ganz entscheidend, wenn wir in die Phasen immer auf die richtigen Entscheidungen

00:54:26: kommen wollen.

00:54:27: Schön!

00:54:27: Prima!

00:54:28: Dann vielen lieben Dank für die Offenheit und die Reise durch dein Leben und insbesondere die Gründerreise.

00:54:35: Ich glaube da war ein wahnsinnig spannende lehrreiches Thema dabei.

00:54:39: auch Sachen, die ich jetzt wieder mitnehmen darf das ist immer das Schöne bei diesem Podcast folgen wenn man dann so viel Aufsaugung davon von inspirierenden Personen und von dem her wohl wissen dass du viel zu tun hast.

00:54:49: nochmal vielen liebem dank für die Zeit.

00:54:51: Danke dir, hat viel Spaß gemacht.

00:54:53: So das war jetzt wieder mal eine Gründerstory im Private Equity Umfeld die Story zu Sephora gründet von Benjamin Hubner und unserem Team.

00:55:03: Wenn ihr auch weiterhin so spannende Einblicke haben wollt dann schaltet auch unbedingt das nächste Mal wieder ein wenn es wieder heißt Finance Data People.

00:55:10: ich bedanke mich ganz herzlich fürs Zuhören und fürs Zuschauen bis bald.

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