Machen schlägt Karriereplan! Mit Konstantin Dreyer | Dreyer Capital (#39)

Shownotes

In der 39. Ausgabe von Finance | Data | People spreche ich mit Konstantin Dreyer, Managing Partner bei Dreyer Capital.

Vom österreichischen Wirtschaftsingenieur über den technischen Außendienst und eine Wiener Strategieboutique ins eigene Beteiligungsmodell – Konstantins Weg ist alles, nur nicht linear. Geprägt von einem Unternehmer-Vater, der Anfang der Neunziger einen Hidden Champion übernommen und an die Börse geführt hat, war das Thema Nachfolge früh gesetzt – die Bühne dafür musste Konstantin aber selbst bauen: Drei Deals in einem Jahr, parallel zum MBA!

In dieser Episode erfährst du mehr über

  • Konstantins Werdegang vom englischen Internat über die TU Graz bis zum MBA
  • die prägende Vater-Sohn-Dynamik nach dem Prinzip „tough love"
  • wie aus dem geplanten Management-Buy-in ein skalierbares Modell mit erfahrenen Konzern-Operatoren wurde
  • warum Kapital im Nachfolgegeschäft der letzte – nicht der erste – Engpass ist
  • eine Reise in die Ukraine, um einen Familienkonflikt zu lösen

Darüber hinaus sprechen wir darüber, warum bei Dreyer Capital die Struktur immer dem Geschäft folgt – und weshalb am Ende das Tun über alles entscheidet.

Hört rein, abonniert den Podcast und teilt die Episode!

Finance | Data | People mit Dr. Sascha Haggenmueller erscheint wöchentlich jeden Freitag um 08:00 Uhr. Überall, wo es Podcasts gibt.

Link zur Videofolge auf YouTube:

https://youtu.be/FVvUH892ATs

Let's connect via LinkedIn:

https://www.linkedin.com/in/saschahaggenmueller

https://www.linkedin.com/in/konstantin-dreyer

Website:

https://radial.consulting

https://dreyer-group.com

Media: Sebastian Pleyer

Transkript anzeigen

00:00:00: Da habe ich zum ersten Mal verstanden, was eigentlich dieser deutsche Mittel stand.

00:00:04: Also was da für Hidden Champions irgendwo schlummern wo jetzt leider in dritter Generation keine Kinder sind oder die Kinder einfach ganz was anderes machen wollen und das quasi per se zur Veräußerung kommen muss.

00:00:18: Und ich meine diese Nachfolgewände ist eh in aller Munde.

00:00:20: Da gibt es so wahnsinnig beeindruckende Firmen und wenn man vorher in der Unternehmensberatung war oder in den internationalen Konzernen im Vertrieb gearbeitet hat dann beeindrucken einfach diese Potenziale.

00:00:32: Aber Jahrzehnte kannst du dort riesige Wertsteigerungshebel ziehen und gleichzeitig für eine Familie, die nicht weiß wie es weitergeht soll mit Familienunternehmen ne sympathische Alternativlösung zu den klassischen strategischer Konzernen oder Private Equity.

00:00:50: Es ist natürlich voll personalisiert, individualisiert.

00:00:53: auf das was wir aus der Kompensation und aus vielen Gesprächen hören.

00:00:56: Dass die sich vorstellen da gibt es ja unterschiedliche Themen die eben einzeln von ihnen wichtig sind.

00:01:01: dann probieren wir eine ganz individualisierte Nachfolgelösung anzubieten.

00:01:06: man braucht einfach auch diesen Glauben dass wenn man etwas tut das dann auch was passiert.

00:01:10: und wenn man das mal hat und wenn er damals Blut geleckt hat da ist man so in Bewegungen Und wie du vorhin gesagt hast, dann kriegt man da Rückenwehen.

00:01:16: Dann bewegt sich da was und dann kommt auch so eine kleine Magnetwirkung.

00:01:19: Dann kommt ja irgendwie der Zufall zu einem.

00:01:21: Dann erarbeitet sich das Glück und am Ende macht es unser Nehmertum einfach.

00:01:25: so viel Spaß her.

00:01:26: Herzlich willkommen zu einer weiteren Episode von Finance Data People!

00:01:30: Heute freue ich mich sehr konstantin Dreier von Dreier Capital begrüßen zu dürfen.

00:01:34: Wenn ihr jetzt verstehen wollt, was Bitcoin Investments Eine Angestellten-Tätigkeit im technischen Außendienst und drei Private Equity Deals in einem Jahr gemeinsam haben, dann bleibt jetzt unbedingt dran.

00:01:44: Viel Spaß beim Zuhören und beim Zuschauen!

00:01:47: Herzlich willkommen München Konstantin!

00:01:49: Hallo Servus!

00:01:50: Schön dass du den Weg hierher gefunden hast.

00:01:52: wir steigen jetzt wieder eine sehr unternehmerische Reise.

00:01:57: auch in der Investorenreise freue ich mich drauf ist ja bei euch so ein etwas ungewöhnliches Setup Aber das Ungewöhnliche zieht sich ja durch den ganzen Werdigern.

00:02:06: Vielleicht holst uns mal vorne ein bisschen ab?

00:02:09: Ja gerne, gerne!

00:02:10: Also wenn man da mal ganz vorne anfängt... Ich darf als Kind, da wird mir in der Schule oft gefragt was machen deine Eltern?

00:02:18: und dann zeichnet mei also Skizzen oder schreibt so Profile von den Eltern und die Kinder von den Ärzten und von den Rechtsanwälten und vom Polizisten und Feuerwehrleuten haben es ja relativ einfach.

00:02:29: Und wenn du halt so ein Unternehmerkind bist, dann fragst du dich selber immer.

00:02:32: Was soll ich da eigentlich zeichnen?

00:02:33: Ich weiß ja gar nicht genau was meine Eltern machen oder was mein Vater macht.

00:02:37: und das sind die ersten Berührungspunkte mit Unternehmertum an die ich mich erinnern kann als Kind.

00:02:42: Das geht natürlich auch dann Hand in Hand mit Dass dein Vater selten zu Hause ist und oft auch wenig Geld da ist Bis man das dann versteht also warum und wie und wozu.

00:02:54: Da vergehen viele Jahre.

00:02:56: Also.

00:02:56: ich habe dann auch oft probiert irgendwie meinen eigenen Weg zu finden ... dann wieder probiert, genau das Gleiche zu machen.

00:03:01: Man eigentlich in so einem ständigen Wechsel... ... wo man quasi so testet ob das für einen was ist?

00:03:07: Ja ich zeute es jetzt hier als Unternehmer jedenfalls... ... Vollblutunternehmer voll überzeugt.

00:03:12: aber dazwischen waren viele Stationen und ziemliches Abenteuer.

00:03:17: Lass dir mal einsteigen hast du ganz klassisches Bachelorstudium gemacht oder wie kann man sich's vorstellen?

00:03:22: Ich glaube das komplizierte Fang schon viel früher an.

00:03:25: also ich wurde schon mit fünf eingestult Weil da ging mein Nachbarn in die Schule, das war mein bester Freund.

00:03:31: Er war ein Jahr älter also bin ich da gleich mit im Nachhinein wirklich sagen dass ein Kind ordentlich überfordert ist wenn alle anderen dann Älter sind.

00:03:37: Also ich habe mir eigentlich in der Schule von Anfang an extrem schwer getan.

00:03:42: Das äußert sich dann meistens im Verhalten aber ich glaube es hat auch viel einfach mit der Geschwindigkeit und der Kompetenz zu tun Dass man einfach nicht versteht worum's geht Und sich dann bisschen anders behaupten muss.

00:03:55: Dann ging ich ins Gymnasium Und da wurde es dann richtig kompliziert.

00:04:00: Eigentlich so kompliziert, dass ich da fast von der Schule geflogen wäre und meine Eltern mich nach England in den Internat geschickt haben was ich eigentlich ziemlich auch wegen fand.

00:04:09: Ich fand das schon richtig cool So ein bisschen Hogwarts-Style ohne fliegende Sachen.

00:04:14: Aber da gab's viel zu tun Da gab's richtig gute Lehrer die auch motiviert haben auch zu lernen.

00:04:19: Da hab' ich zum ersten mal irgendwas gelernt Zum ersten Mal eine gute Note bekommen also auch diese Erfolgserlebnisse.

00:04:25: Da ging es aber nicht nur um Akademisches, da ging es zum Beispiel auch um Sport.

00:04:28: Da ging's auch um Musik und Kunst.

00:04:30: also da wurde jedes Talent gefördert.

00:04:32: Das hat mir sehr gut gefallen.

00:04:33: Da konnte irgendwie jedes Kind sich entwickeln und dann hatte ich zum ersten Mal ein bisschen Selbstvertrauen.

00:04:37: Ich kam dann wieder zurück nach Österreich war dann wieder an dem Punkt wo es Richtung Studium ging Und da habe ich dann einfach mal das Gleiche gemacht was mein Vater studiert hat und hab da Ingenieurwesen studiert An der TU in Graz also in Österreich und Es war dann wie eine andere Welt.

00:04:53: So ein Ingenieurstudium weiß man eh, kennt man eh.

00:04:56: Hat zu recht einen harten Ruf weil das dann nochmal vom Lernaufwand so das zehn bis hundertfache von dem was man vorher gewohnt ist war da auch paar mal an den Punkt wo ich sage okay es ist nix für mich Ich werde jetzt Kindergärtner oder Physiotherapeut und mein Vater hat immer gesagt ok du kannst aufgeben aber davor musste es einmal richtig probieren.

00:05:18: Dann hab' ich's mal richtig probiert Und hatte ja auf einmal gute Noten auch auf der Uni.

00:05:22: Da war dann wieder ganz ungewohnt für mich, da waren die Ausreden weg.

00:05:25: Also es war quasi immer so eine Balance zwischen was glaube ich, was ich kann und was glaube das nicht kann?

00:05:31: Und also dieses Kalibrieren von dem Selbstbild vom Selbstvertrauen bis am Ende auch ein guter Abschluss auf der Technischen Uni war.

00:05:39: Dann ging's ins Arbeitsleben – nächste Herausforderung!

00:05:45: Das war schon eine ziemlich unternehmerische Geschichte.

00:05:47: Da wollte ich eigentlich zuerst mal einfach im Bewerbungsgespräch üben Und ging zu einer Firma, wo ich gar nicht arbeiten wollte einfach nur um diesen Prozess zu üben.

00:05:56: Das war auch in der falscher Stadt.

00:05:57: also das war dann noch in Graz aber ich wollte wieder nach Salzburg ziehen und da gehe ich da so hin und dann hat er es erzählt ja habe ich die gefragt was ist ihre Strategie?

00:06:06: Vertriebsstrategie für Österreichen haben sie gesagt ja Sie bewerben sich hier für die Stelle in Grazz.

00:06:12: Die wollen wir besetzen jetzt und nächstes Jahr suchen wir dann wen in Westösterreich Salzburg oder oder Ähnliches.

00:06:17: Da hab ich gesagt, wenn's sein muss, würd' ich für die Arbeit nach Salzburg ziehen.

00:06:20: Dann waren die ganz begeistert und mir hat es zufällig reingepasst.

00:06:23: Es war so kleine Momente, wo man merkt ... Wenn man was probiert im Leben oder auch was riskiert ohne viel Risiko zu nehmen, dann wird man da manchmal mit ganz unerwarteten Geschenken vom Leben belohnt.

00:06:35: Und irgendwie ... Manchmal ist das naiv natürlich, wenns nicht funktioniert.

00:06:39: Manchmal wirkt's total abgeklärt, wenn es dann funktioniert aber eigentlich immer diese ... diese Abenteuerlust und dieser Mut.

00:06:47: Und so zieht sich das doch meine ganze Karriere eigentlich oder doch mein ganzes Leben, ne?

00:06:50: Das heißt

00:06:51: du hast mit... ... vierundzwanzig, fünfundzwanzig was dann fertig.

00:06:53: im Studium hast dich auf die Stelle beworben?

00:06:55: Was war das für eine Stelle?

00:06:57: Technischer Außendienst also ein klassischer Vertrieb.

00:07:01: Ich fand die Stelle spannend weil irgendwie als Ingenieur da weißt du nicht genau wo ist eigentlich mein Platz in dieser Wirtschaftswelt.

00:07:11: Einerseits bist du der volle Technikexperte, andererseits gibt es ja noch so viel mehr.

00:07:15: Da gibts ja die Wirtschaft, da gibts Sachen wie Marketing in alle Richtungen und ich dachte im Vertrieb kombiniert das ein bisschen die Technik des Soziales und die Wirtschaft.

00:07:25: also ich hatte auch während der Uni einen Startup gekündet.

00:07:32: Das war ein soziales Startup, also ich wollte auch jedenfalls im Austausch bleiben mit Menschen und nicht dann wie alle meine Andalsstudie-Kollegen zu irgendeinem Ingenieurplanungsbüro gehen.

00:07:43: Und da hat den ganzen Tag irgendwas rechnen, sondern ich wollte raus, ich wollte Firmen sehen, ich will wieder unterwegs sein, bisschen Abenteuer on the road!

00:07:50: Und das war der Job.

00:07:51: Was

00:07:51: hast du denn für Produkte verkauft?

00:07:53: Das waren Pumpen, Flüssigkeitspumpen, Wärmetauscher, Ventile... Also Komponenten für die Industrie, Lebensmittelindustrie, Farmerindustrie.

00:08:03: Alles Mögliche.

00:08:03: Das war eigentlich ... Ich fühlte mich immer wie ein selbstständiger Unternehmer weil diese Firma hat das nicht sehr gut gesteuert.

00:08:13: also ich war da im Westen, die Zentrale war da in Südosten und ich war sehr selbstständig unterwegs.

00:08:19: Am Anfang dachte ich mir, was soll das eigentlich?

00:08:21: Warum sagen die mich nicht ganz genau, dass ich zu tun habe.

00:08:23: Ich weiß es ja nicht.

00:08:25: Die machen das seit zehn Jahren und der Geschäftsführer ist seit dreißig Jahren.

00:08:28: Warum sagt er mir nicht jeden Tag, was ich zu Tun

00:08:29: hab?".

00:08:30: Und natürlich im Umkehrschluss heißt das natürlich selber anfangs dir zu überlegen okay wie kauft eine Firma ein, was brauchen sie für Sachen da kalter Küsse betreibst in der Gegend herumfaßt.

00:08:38: Das waren so viele leeren Kilometer dabei Aber es macht halt dann Spaß.

00:08:42: Irgendwo trifft man, hat man dann so ein Lucky Punch und ist da der erste Neukunde den du generiert hast, den du akquiriert hast ... Und du merkst also wie das funktioniert?

00:08:53: Also wenn du da wenig beitragst, dann ist natürlich nur ein Preiskampf.

00:08:57: aber wenn du probierst eine Beziehung aufzubauen zu diesem Einkäufer, diesen Instandhaltungsleiter oder zum Produktionsleiter, dann erzählt er dir ja vor seinen Problemen.

00:09:04: Da weiß ich noch genau, da war so ne Brauerei und da wollte ich immer ne Pumpe hinverkaufen Und der hat mir dann immer nur die Preise von den Konkurrenten genannt.

00:09:12: Ich fand das so wahnsinnig langweilig, ich dachte mir warum bin ich überhaupt hier?

00:09:15: Wenn du eh unsere Produkte kennst und wenn du weißt was jedes kostet er dann will halt irgendeines aus und er sagt er weiß nicht welches er sich auswählen soll weil er braucht dann noch einen anderen Teil und er weiß da nicht wie die zusammen passen und er braucht da noch ein dritten Teil.

00:09:27: und ich habe dann zu ihm gesagt ja bei uns gibt es alle diese Teile ja und der war dann ganz begeistert.

00:09:30: wirklich das wusste ich gar nicht.

00:09:32: und so ja dann bitte ein Angebot.

00:09:33: dann dann beziehen wir das über sie oder ging ich daraus und musste erstmal diese andern Teile irgendwie finden von anderen Differanten und ich fand es dann total lustig.

00:09:40: Und habe mich dann gefühlt wie ein Projekt,

00:09:41: auch wieder so ein Beispiel.

00:09:42: Projektentwickler

00:09:43: ging dann zu diesen Diferanten und musste dann denen die Zeichnungen bringen und die haben das dann für mich konstruiert.

00:09:48: und am Ende war das dann, wenn die Komplexität steigt, dann sinkt er auch... gespür für den Preis.

00:09:54: Dann weißt er ja nicht mehr genau, wie viel es da jetzt Dienstleistung ist oder Materialkosten ist.

00:09:58: und am Ende konnte ich dem Riesenprojekt verkaufen wo dann unsere Pumpe nur ein kleiner Teil war und vielleicht fünfzig Prozent von diesem Umsatz ging an einen Subunternehmer.

00:10:07: aber ich war total happy und mein Chef nannte das dann Lucky Punch.

00:10:12: und dann war ich dort raus weil ich mir dachte wenn du meinen Business Development nicht honorierst, dann muss ich mir was anderes suchen.

00:10:18: Ach so wurde der nicht honoriert?

00:10:20: Wie lange warste denn da?

00:10:22: Ich bin ja generell sehr ungeduldig.

00:10:24: Also das war dann ungefähr eineinhalb Jahre.

00:10:25: Okay,

00:10:26: wo ging's denn hin?

00:10:27: Ja dann wollte ich eben Ziefereien in die Unternehmen... also das hat mich inspiriert.

00:10:31: Da gab es noch zwei drei andere Beispiele, wo ich eben aus so einem Produkt quasi so ein System oder so ein Projekt gemacht habe und ich wollte dann in die Unternehmensberatung eigentlich in eine operative Unternehnungsberatungen nicht zur Strategie mit dem CEO sondern wirklich in der Fabrik.

00:10:45: was kann man besser machen?

00:10:47: Kosten einsparen oder auch im Vertrieb Umsatz steigern also eher das Handwerkliche.

00:10:52: Meine Noten waren natürlich nicht so, dass man da bei McKinsey oder BCG eine Chance hatte.

00:10:57: Also im McKinsee kannte ich natürlich schon mal ganz das Leben weil mein Vater war beim McKinsea.

00:11:00: also ich kannte schon diese Brand und ich kante mich auch in diesem Ökosystem aus.

00:11:04: Und ich ging dann zu einer kleinen österreichischen Boutique In Wien SS Unternehmensberatung Und hat mir sehr gut gefallen Weil die gingen eigentlich direkt rein in diesen Unternehmen.

00:11:16: klassisch Effizienzanalyse Aktivitäten erheben, also zuerst mal analysieren dann konzipieren und später bei der Umsetzung begleiten und immer mit kostenreduzierenden Umsatz steigern.

00:11:27: Also eigentlich gar nichts außergewöhnliches.

00:11:30: wirklich das Handwerk.

00:11:31: uns hat mir die Chance gegeben da jetzt von so einem Differanten von so dem Verkäufer richtig reinzugehen in diese Firmen.

00:11:37: Mir hat es gut gefallen.

00:11:38: meister gleich bei der Geschäftsführung.

00:11:39: Die erzählen einem gleich die Probleme immer.

00:11:41: Meister gleich beim Produktionsleiter.

00:11:42: manchmal war man schon unangenehm weit oben für das dass man eigentlich jung ist und wenig weniger Erfahrung hat.

00:11:48: aber Aber ich fand das natürlich super.

00:11:50: Also umso mehr Stress wusste ich schon, um so mehr lernt man da.

00:11:54: und nach drei Wochen musste ich in Innsbruck bei einer großen Bank dem Vorstand präsentieren wie er seine Abteilungen organisieren soll.

00:12:03: Da bist du natürlich auch schweißgewadet.

00:12:05: vorher und nachher merkst du okay sind alles Menschen und alles kann man lernen.

00:12:09: und ich glaube ich habe dann einen guten Sprung gemacht.

00:12:12: ja und nach zehn Projekten war da natürlich auch wieder meine Geduld am Ende weil

00:12:18: Zwei Jahre dann oder wie lange?

00:12:19: Eineinhalb.

00:12:20: Anderneinhalb wieder?

00:12:21: Ja,

00:12:21: also nach einer Halbverlierung nehmen wir eigentlich die Begeisterung bei der Unternehmensberatung.

00:12:27: da war es so... Da machst du dann tolle Projekte und dann findest du eine Million Euro Einsparungsbutton per Teil.

00:12:32: Erklärst denen, wie sie das holen können.

00:12:34: Und dann hörst du nichts mehr von ihnen.

00:12:36: Dann weißt du nicht hat's funktioniert?

00:12:39: und vor allem du hast auch nix davon wenns funktioniert hat.

00:12:42: Du stellst deine Rechnungen und dann laufst du weg.

00:12:45: Das fühlte sich so steril an.

00:12:47: Man verbringt da so viel Zeit damit, dass der einem die Story glaubt.

00:12:52: Aber das ist ja irgendwie nur der erste Schritt.

00:12:53: Eigentlich geht's dann drum in der Umsetzung und dann irgendwann im Ergebnis hat es funktioniert.

00:12:59: Und da war man immer relativ weit davon entfernt.

00:13:01: Deswegen war für mich auch nicht so authentisch, dass ich mein ganzes Leben lang machen wollte.

00:13:07: Ich hatte natürlich schon im Hinterkopf ... Diese Nachfolgestory von meinem Vater, die hat mich schon immer natürlich beschäftigt.

00:13:16: Da wollte ich jetzt gerade auf dem Haus... Kann das dann also dass sich eure Wege gekreuzt haben?

00:13:20: oder wie hat sich das Ganze entwickelt?

00:13:22: Von mir und meinen Vater.

00:13:25: Die haben sich schon früher gekreutzt.

00:13:27: Ich meine es unternehmerisch.

00:13:28: Ja ja klar.

00:13:30: Nein klar!

00:13:31: Also ich mein als ich hab's der Anfang schon erwähnt wenn man so ein Unternehmervater hat eine starke Persönlichkeit Also der lebte das ja vor, er bringt es quasi bei diese Art zu denken.

00:13:41: Das ist ja ganz anders als so ein gewöhnlicher Mensch denkt.

00:13:52: Voll in Bezug auf Risiko und auf Chance.

00:13:53: und was bringt was?

00:13:54: Und was bringt nix?

00:13:56: Da orientiert man sich nicht an Gehalt oder... an Kostenstrukturen, sondern man interessiert sich ja für Anteilsstrukturen und für Märkte und Internationales.

00:14:07: Man denkt da ganz anders, ich war immer schon voll geprägt.

00:14:09: Mein Vater hat in den ersten Jahren eine Firma übernommen also zwei Jahre vor meiner Geburt mit vier Freunden gemeinsam eine Elektrotechnikfirma gekauft in Gelsenkirchen.

00:14:20: Dreizig Mitarbeiter, tolles Produkt, so ein schlummernder Hiddenschampion... in Deutschland am Land.

00:14:28: und seine drei Kumpels, die wollten schon ein bisschen Beteiligungsgeschäft machen.

00:14:34: Und haben diese Firma gekauft.

00:14:35: und er war bei McKinsey frustriert vom Folienschrubben.

00:14:38: damals echt auch Obert Folien zeichnen und der bin angerufen und sagt du musst da reingehen als Geschäftsführer.

00:14:44: und er hat sich gefreudert und dachte sich ja endlich bin ich Unternehmer und hat das dann ... ... siebzehn Jahre lang gemacht und davon waren die ersten zehn Jahre richtig hart.

00:14:53: also da war zu wenig Cash für eigenes Gehalt.

00:14:56: Der ging dann als Berater bei anderen Firmen in die Geschäftsführung, damit wir zu Hause was zum Essen haben.

00:15:03: Das kriegt man schon mit wenn da wenig Geld ist.

00:15:07: Aber später lief es dann gut.

00:15:09: Die haben Elektrogeräte für Kohlebergbau gemacht also explosionsgeschützte Sicherungskästen.

00:15:14: Was ganz was Nischiges, was ganz was Kompliziertes wo auch die Konzerne nicht reingehen wollten in diese kleinen Nischenmärkte.

00:15:20: daher haben wir das natürlich prägend bei uns immer mitschwingen.

00:15:24: und später konnte er dann Management-Buyout machen, damit der Investor geht mit dem größten PE quasi aus Österreich.

00:15:31: Die anderen Gesellschafte auskaufen, da haben die in Börsen gegangen gemacht.

00:15:34: im Folgejahr in Frankfurt und im FolgeJahr gab es einen Exit an den polischen Konzernen.

00:15:37: also gab's ein Hype in der Industrie und den konnten sie toll mitnehmen.

00:15:42: Also die haben eh fünfzehn Jahre gehungert bis zu diesem Hype aber dann hinten raus lief das richtig gut.

00:15:48: Ich hatte das immer im Hinterkopf.

00:15:52: Als Kind habe ich nie verstanden, warum die Firma nicht so heißt wie er.

00:15:55: Wenn man eine Firma gründet, dann nennt man diese auch irgendwie nach sich und sie hieß Hansen.

00:16:00: Mit diesem Namen konnte ich nie was anfangen.

00:16:02: der war aber so omnipresent und so hieß halt der Lars Hansen von dem mein Vater die Firma übernommen hat.

00:16:06: ja Und deswegen dieses Nachfolgethema.

00:16:08: Das war schon immer präsent und als kind fragt man dann schon die Eltern Was machst du eigentlich?

00:16:15: Und wo kommt eigentlich das Geld her?

00:16:17: Und dann hatte ich das immer so im Hinterkopf, weil mein Vater hat schon manchmal auch mir auch so Projekte vorgestellt die ihm zugetragen wurden aber die viel zu klein waren.

00:16:27: Also während dem Studium kann ich mich erinnern da kam einmal zu mir und sagt willst du so eine Mini Mikrofirma kaufen mit mir oder wir?

00:16:35: Oder du?

00:16:37: Dann haben wir uns da eingearbeitet und ich muss so lachen jetzt im Nachhinein weil es war ein Postkartenvertrieb in Wien mit hunderttausend Euro Jahresumsatz.

00:16:46: Und ich kann mich noch genau erinnern, dass ich damals einfach der Meinung war, dass das so extrem viel Geld ist.

00:16:52: Hunderttausein-Euro-Jahresumsaats.

00:16:54: und jetzt natürlich muss man dann lachen wenn wir da mal sieht wo klein Unternehmen sich bewegen.

00:17:00: ja oder da redet man ja noch gar nicht von größerem Org.

00:17:02: Dann haben wir da verhandelt mit diesem Unternehmer und ja waren verschiedene Meinungen und da ging es schon um den Kaufpreis Diskussionen Vielleicht dreiundzwanzig.

00:17:12: Und das war damals schon prägend, wenn man sich vorstellt, okay, das wäre dann meine eigene Firma und da könnte ich dann alles machen und müsste ich alles machen.

00:17:20: Das heißt, dieses Hirngespinste-Unternehmer hat mich schon immer begleitet.

00:17:25: Ja?

00:17:27: Und dann am Ende von der Unternehmensberatungszeit ... Also, ich war echt schon frustriert.

00:17:32: Ich kann das ja auch nicht verstecken und wollte da nicht mehr.

00:17:36: Und ich dachte mir, wenn ich ein MBA mache, dann kriege ich vielleicht noch mal diesen runter in diese Ausbildung, diese holistische Ausbildung wo quasi der Ingenieurwesen, Wirtschaftsingenieurswesen ist da Kern.

00:17:50: aber rundherum kannst du dann auch mit Strategie, Marketing und alles was dazugehört, was damit anfangen.

00:17:56: Und natürlich war das auch stark angelehnt dass mein Vater auch ein MBA gemacht hat im Insert nach dem er auf der ETH Maschinenbau studiert hat und das einfach eine tolle Ausbildung ist.

00:18:05: und für mich war es so bisschen ticker draus aus der Unternehmensbewertung eine Periode von dem dreiviertel Jahr.

00:18:14: Von Ende Unternehmensberatung bis zum Startstudium und da habe ich dann angefangen, dass sich eine Firma sucht zur Nachfolge.

00:18:21: Also da hab' ich dann anfangen mit Markler zu schreiben, mit Banken zu schreiben...

00:18:24: Also du hast dann selber gesucht?

00:18:26: Genau!

00:18:26: Und genommen was du übernehmen kannst.

00:18:28: Einfach aus der Prägung raus?

00:18:29: Genau einfach aus dieser Idee heraus.

00:18:32: Das könnte ja wirklich etwas richtig aufregendes sein.

00:18:36: Und so vom Job, wo viel was zu mir passen könnte.

00:18:39: Eben natürlich ein bisschen mit dem Mentoring und dem Coaching von meinem Vater aber der hat immer gesagt wenn du das machen willst dann musst du dasselbe machen.

00:18:47: ich mache da nichts für dich.

00:18:48: also wenn du Fragen hast kannst mich anrufen.

00:18:50: wir treffen uns einmal im Monat für den Feedback.

00:18:54: wie war das Verhältnis?

00:18:55: Familie weil ich sage mal Wenn man jetzt nicht aus einem unternehmerischen Background kommt, ich komme auch nicht unbedingt aus dem unternehmerischem Background.

00:19:05: Mein Vater war zwar selbstständig aber sehr klein im Stil und man hört ja oft die Diskussionen so das ist dann keine Ahnung Familienunternehmen und da ist er sowieso Geld da in der Nachfolge macht und sodass ihr das easy leben.

00:19:18: dann was ich komplett konträr sehe als ich glaube manchmal sogar würde ich die Hypothese wagen dass in Nachfolges schwieriger ist als eine eigene Gründung weil du irgendwo Privat noch mal ganz anders da drin hängst.

00:19:30: und wie du vorhin auch gesagt hast die Väter oder die Unternehmerväter sind ja auch keine normal gestrickten Personen in der Rehe.

00:19:36: Die haben alle irgendeinen Rat ab, ansonsten hätten sie das endlich gemacht!

00:19:41: Wie war dein Vater für dich?

00:19:42: War das Mentor-Autorität?

00:19:46: War der schwierig als Typ oder hat er quasi irgendwo so... wie du gerade eben auch beschrieben hast, du kannst es machen.

00:19:53: aber machst selber also was ist So eine harte Mentorship?

00:19:56: oder wie war das Verhältnis, wie war die Rolle zwischen euch?

00:20:01: Also ich glaube im Englischen sagt man da glaube ich tough love.

00:20:04: Ich glaube es war quasi im Nachhinein oder auch wäre dessen glaube ich der ideale Zugang weil du musst selber lernen wie man geht und wenn du hinfallsst dann helfe ich dir auf aber du musst dein Weg finden, du musst selbst lernen wie das funktioniert Und ich bin da, ich beschütze dich und ich unterstütze dich.

00:20:27: Aber du musst das machen.

00:20:28: Ich halte jetzt nicht da deine Hände um wir gehen kilometerweit sondern so hast ja gesehen bei mir wie man geht und jetzt musste selber rausfinden und von dem her war es so... ...ich kann mich schon erinnern zum Beispiel ich hatte eine Start-up Idee während einem Studium und das war eben ein ehrenamtliches Geschäftsmodell also so ein Sozialunternehmen.

00:20:52: also unterm Strich kannst du damit darfst du per se kein geld verdienen also du kannst den normalen don zahlen aber du hast keine gewinn erwirtschaften also du darfst keine gewinne ausschütten.

00:21:01: das waren vereinen.

00:21:02: und da kann ich noch genau erinnern hat er zu mir gesagt ja macht es nicht dass die voll der zeitverschwendung und ich dachte mir ja perfekt das mache ich jetzt ums dir zu beweisen und ich habe das dann gemacht.

00:21:13: uns haben wir total viel spaß gemacht und ich hab total viel gelernt.

00:21:16: aber ich habe zum beispiel weil du das thema gründungen angesprochen hast.

00:21:19: Ich habe das schon gemerkt wenn man was von null startet also da die ersten Kunden finden sozusagen, die waren halt hier öffentliche Geldgeber und dann die ersten Mitarbeiter.

00:21:27: Das waren halt ehrenamtliche Und die Ersten Die aus diesem es war so ein Mentoring Programm die da mitmachen.

00:21:33: zwei extremer Aufwand ist aus dem Boden zu stanzen.

00:21:36: aber nachher was was total Wir Rühren zu sehen was dafür was dafür geschichte entstanden sind.

00:21:41: und letztes Jahr waren wir dort bei fünf Jahre feier und Dann war der gerade der tausendste Mensch der dieses programm durchlaufen hat und hat so erzählt und war total rührend.

00:21:50: also Da war mir schon klar irgendwie Wenn man da was aus dem Nix startet, dann ist das voll beeindruckend.

00:21:56: Und ich glaub mein Vater hat auch im Nachhinein gesehen, dass das was Cooles war, was er zum Beispiel nicht vorhergesehen hat und deswegen war dieses Verhältnis immer so, dass er eigentlich meinen Sparing-Partner war.

00:22:06: Also ich geh dann zu ihm und sag hier hab' ich eine Idee, was hältst du davon?

00:22:09: Und der gibt dann seine Meinung ab und die nehme ich dann als einen Datenpunkt an.

00:22:14: Und er hat mir immer schon gesagt ja du musst es selber machen und das hier ist meine Meinung und so hätte ich's gemacht.

00:22:18: aber du musst das selber machen war die Autorität immer da und er unterstützt mich ja immer noch in ganz vielen Situationen, aber es war auch immer die Freiheit da das selber zu machen.

00:22:33: Und gerade in diesem Nachfolge-Kontext glaube ich was du vorher gesagt hast manchmal wäre gründenleichter als nachfolgen.

00:22:39: dann glaube ich ist das in Situationen wo die zehnjährige Person nicht loslassen kann sondern so ein achtziger Jähriger der dann seinem fünftigjährigen Sohn die ganze Zeit sagt was der machen soll.

00:22:52: Da kommt er ja nie in die Gänge, da findet er nie seinen eigenen Stil.

00:22:55: Dann macht der nie seine eigenen Fehler und dann lernt er das nie, dann hat er da keine Freude damit.

00:22:59: und bei uns war es schon immer so dass... Das war klipp und klar.

00:23:03: also wenn ich das machen will, dann muss sich das selber machen Und das finde ich ist dann im Kern total unternehmerisch und ich habe noch vier Geschwister.

00:23:11: Die dürfen auch alle machen was sie wollen und die sind alle ganz anders.

00:23:16: Mir das so wie er ist und es ist total okay.

00:23:18: Und von dem her würde ich sagen hat da mein Vater auch sehr viel richtig gemacht.

00:23:22: Verstanden, schön!

00:23:24: So dann hattest du die Idee zu Entrepreneurship for Acquisition?

00:23:29: Würden wir's ja heute nennen?

00:23:30: Ja genau.

00:23:30: Das war wann?

00:23:33: Ja das war so...

00:23:36: ...zu achtzehn, dann alle neunzehnt.

00:23:38: Also die erste Postgartenfirma, das war zu achtzehnten.

00:23:43: War das natürlich die ganze Zeit in meinem Kopf, wenn es braucht in der Zeit lang bis man sich mit so einem Gedanken anfreundet.

00:23:48: Da Bücher liest und Podcast hört und mal nebenbei ein bisschen.

00:23:50: also ich habe das schon während der Unternehmensberatung immer nebenbei Firmen angeschrieben und gesucht und mit Leuten geredet.

00:23:56: und dann war das aber erst vor zwei Jahren dass ich da aus der Unternehmerberatungsberatungen raus bin und das Mal Vollzeit gemacht hab' und ist auch richtig cool fand', dass man da auch dann die Flexibilität hat Wenn da ein spannendes Projekt ist, dass man dann sagt okay ich komme morgen vorbei Und ich hab dann auch gemerkt, dass diese Geschwindigkeit und diese Freude... ...dass das auch im Wettbewerbsvorteil sein kann.

00:24:19: Es gibt ja sehr viel professionelle Parteien.

00:24:22: Vieles jetzt in München, Frankfurt London also die würden nicht morgen da zum Mittelstandsunternehmen irgendwo in Baden-Württemberg fahren.

00:24:30: Da muss er zuerst, muss eine Analyse gemacht werden und indikatives Angebot gestellt werden und in der Duty-Legends kommen die mal vorbei.

00:24:38: Also es gab mir schon viel Energie in diese Materie einzutauchen.

00:24:45: Aber

00:24:46: du warst dann quasi Unternehmensberater und hast nebenher nach einem Unternehmen gesucht, übernehmen konntest?

00:24:50: So

00:24:51: war es mal eine Zeit lang ja!

00:24:52: Genau.

00:24:52: also anfangs war das auch schon immer mit dem Management bei ihnen Gedanken.

00:24:58: Also man sagt ja da schon ITA Entrepreneurship Through Acquisition heißt der quasi Nachfolgeunternehmer Und die Idee war immer dass ich das so mache wie mein Vater das damals gemacht hat.

00:25:11: Also, dass sich da wen findet ... Dass eine Firma veräußern will?

00:25:15: Da gibt's ja viele Gründe, warum es zustande kommt und dass ich da ne Beziehung aufbaue mit dieser Person und langsam die Nachfolge anträgt.

00:25:23: Und dann gibts ne Übergabephase und so.

00:25:26: Hansen war mittlerweile verkauft

00:25:28: bis zum Beispiel

00:25:29: die Wörbe gefaft,

00:25:30: ne?

00:25:31: Ja.

00:25:31: Alles schon deutlich länger herverstanden.

00:25:33: Genau.

00:25:34: Es war dann schon ...

00:25:35: Dein Vater war nur an Bord oder ... im Prinzip raus.

00:25:38: Also

00:25:38: bei meinem Vater war es so, ich würde sagen das war dann so eine normale Übergangsfrist wo er noch zwei Jahre Geschäftsführer sein müsste musste mit dem neuen Eigentümer waren polnischer Konzern und dann hatten die eine andere Strategie.

00:25:48: und wie das so ist beim Unternehmen wenn man der Andere Meinung ist dann trennen sich auch die Wege.

00:25:53: mein Vater hat da nochmal das auch sehr lustig im Nachhinein nochmal bei einem viel größeren beursten notierten Konzernen in der Branche als Vorstandsvorsitzender angeheuert.

00:26:05: Und weil wir vorher schon gesagt haben, dass Unternehmer ja nicht sehr gut angestellt sind.

00:26:10: War das dann auch glaube ich für beide Seiten auch klar, dass das natürlich so nicht harmoniert ist?

00:26:19: Aber es war natürlich interessant, weil in der Branche mein Vater dann auch den Dirk Markus zum Beispiel kennengelernt hat und die waren da gemeinsam im Aufsichtsrat vorher und dann ging mein Vater da einen Vorstand Und deswegen war dann auch unsere Nähe mit dem Diakon, mit Aurelius.

00:26:32: Das war für uns immer ganz interessant weil das natürlich von der Größenordnung und von der Professionalität eine ganz andere Liga ist als dieses Freestyle-Unternehmertum dass wir gewohnt waren.

00:26:44: und mein Vater ging da aus dem Konzern raus und hat gesagt er macht jetzt nur mehr Minderheitsbeteiligungen und hat angefangen in den Beteiligungsthirma aufzubauen wo er sagt hier ist ein toller Unternehmer mit einer tollen Idee.

00:26:56: dem gebe ich ein bisschen Startkapital und ich halte mich da als strategischer Beirat im Hintergrund.

00:27:02: Und gehe jedenfalls nicht mehr in diese operative Rolle, genau das macht er jetzt seit zwanzig Jahren.

00:27:08: Einzel Tickets dann?

00:27:09: Ja genau!

00:27:13: Wie es so ist.

00:27:14: bei StarLabs haben natürlich viele Sachen nicht funktioniert Aber er hatte auch, es gab auch erfolgreiche Projekte.

00:27:21: Also eher so Clubdeals, Co-Investments bei anderen Unternehmern.

00:27:24: Ein Startup ging durch die Decke weil das hat dann Coronatests gemacht und so hat er jetzt würde ich sagen ein sehr umfassenden Wissensschatz was Unternehmertum betrifft.

00:27:35: Er sitzt ja auch bei Aurelius im Aufsichtsrat und sieht also quasi diese Welt und die verschiedenen Welten.

00:27:42: aber was mir auffiel ist dass er halt ein guter sehr guter Manager, also Operator.

00:27:47: Richtig operativ in der Geschäftsführung und dann natürlich auch ein wertvoller Investor-Beirat für Strategie.

00:27:54: aber was er natürlich nie gemacht hat ist dieses Deal Making.

00:27:58: Also richtig im Investment Team also entweder als Einzelperson oder im Team Deals finden, Deals analysieren, Finanzierungen aufstellen strukturieren.

00:28:07: und das musste ich mir eigentlich selber beibringen und das war dann für mich natürlich ganz wichtig.

00:28:11: wenn du einen Deal machen willst da musst du wissen, wo das herkommt.

00:28:15: Und ich war dann eigentlich in der Rolle, wo damals seine Kumpels waren die diese Firma gefunden haben Hansen und genau war eine andere Rolle und da konnte er mir dann teilweise die Detailfragen auch nicht erklären und ich musste mich da viel selber informieren und konnte da mein eigenes Netzwerk aufbauen natürlich viele München und auch bei meinem Studium da viel dazulernen.

00:28:36: Das heißt du hast vor rund drei Jahren quasi ein Unternehmen übernommen.

00:28:43: Nein, mein erstes Übernahme war vor einem Jahr.

00:28:46: Vor einem Jahr?

00:28:47: Genau.

00:28:47: Und dann ... Da waren dann drei Deals letztes Jahr.

00:28:51: Also es ist ja während meinem Studium ... Es ist nicht linear so, dass du sagst dieses Jahr mach ich ein Deal und dann machst du dieses Jahr einen Deal, sondern es ist so, das du da herumlaufst.

00:29:01: Ich hab in diesem Dreivierteljahr so Gas gegeben und über hundert Firmen angesehen.

00:29:06: Das sind endlos lange Prozesse.

00:29:07: Das wusste ich vorher nicht, dass diese Verhandlungen sich manchmal ... bis zu eineinhalb Jahre ziehen.

00:29:14: Das heißt, ich hab da richtig angeheizt die Vertriebstrommel sozusagen den Trichter richtig voll gefüllt und bin dann aufgegeben unter Anführungszeichen, bin in die Schweiz gezogen und habe mein MBA gestartet.

00:29:27: Und wie das halt so ist kommt dann jemand und sagt können wir noch mal reden?

00:29:31: Dann kommt jemand anderer und sagt ja ein anderer Kopf interessant das hat nicht funktioniert.

00:29:38: Wir öffnen dem Prozess wieder Ihr Angebot ist das zweitbeste.

00:29:42: Und dann kommt ein Netzwerkpartner und sagt, hey wir hatten noch einen guten Austausch letztes Jahr.

00:29:45: Ich glaube hier ist ein Unternehmen das super zu euch passen

00:29:47: könnte.".

00:29:48: Und so zweimal gebedinselt gab es dann letztes jahr drei Deals währenddessen im Studium nochmal voll in Frage gestellt was ich machen will natürlich unten rausgekommen dass es genau das was ich mache will nochmal auch hier alle Lücken vom Ingenieurwesen gefüllt sodass sich jetzt sagen kann ich verstehe auch alles was da passiert wie das halt so ist, da kriegt man ja dann auch Rückenwind.

00:30:14: Da kommen dann jetzt Manager die mit uns arbeiten wollen, da kommen Investoren die bei uns investieren wollen und da kommen Operator-Dealmaker diese ganzen verschiedenen Rollen, die kommen jetzt alle zu uns.

00:30:22: also es gibt da jetzt richtig Rücken Wind und ich glaube dass wir dieses Jahr wieder zwei Deals machen werden und hoffentlich in den nächsten drei Jahren auch Stark,

00:30:30: okay.

00:30:31: Aber ist ja keine Vorstruktur hinten dran oder irgendwas?

00:30:33: Genau.

00:30:33: Das ist einfach Eigenmittel plus Bank plus wahrscheinlich Verkäufer darlehnen und dann auch... Alles

00:30:38: was es gibt!

00:30:40: Und wir haben natürlich ein starkes Netzwerk von Co-Investoren die da mitmachen würden.

00:30:44: also diese Kapitalthematik das ist sehr interessant und das hat mich auch lange gehemmt und es glaubt auch jeder der sich nicht mit der Materie beschäftigt um eine Firma kaufen zu können muss man reich sein und die Reichen kaufen die Firmen und die Arme nicht Einfach überhaupt nicht.

00:31:01: Also das Kapital, und ich sage das immer zu allen die mich fragen wie geht es?

00:31:05: Firma kaufen?

00:31:05: Ich sag den immer kapital ist der letzte wichtige punkt.

00:31:09: vorher gibt so viele andere wichtige punkte die du klären musst Und wenn die vorne alle richtig sind dann hast du beim kapital suchen kein problem.

00:31:16: Wenn das vorne unklar ist da gibt ja niemand kapital und dann will schon ein eigenes da auch nicht reinlegen.

00:31:22: und deswegen ist dieses kapital thema Ja immer so bisschen Nicht ironisch aber Aber fast selbsterklärend, ja.

00:31:32: Also es ist... Ja wir sind ein Family-Office so nennt man das Weiß ja keiner genau was das ist.

00:31:38: aber viele stellen sich vor dass da die Kübel Geld rumstehen und dass man dann entscheidet wenn man's gibt.

00:31:44: Aber so ist es nicht, das ist alles veranlagd.

00:31:46: Das Geld arbeitet ja.

00:31:49: Und im wahrsten Sinne des Wortes Wenn man Eigenkapital braucht dann geht man das suchen.

00:31:52: Dann schaut man Wo sind die quider Positionen die man vielleicht auflöst?

00:31:57: Oder wo kann man etwas beleihen?

00:31:59: also man will ja ein anderes Projekt auflösen, aber Kapital findet man immer für ein gutes Projekt.

00:32:06: Was waren das für Unternehmen?

00:32:09: Im Schneiderichlauf Branche, Größe, Mitarbeiter, Stammdeorte...

00:32:14: Also es hat klein angefangen.

00:32:16: Das erste war eine Marke für Kindermode.

00:32:20: bei Baubau heißt die hatte ne lange Historie in Wien.

00:32:26: In der Höchstphase haben die schon über zehn Millionen Euro Umsatz aufgemacht.

00:32:29: Es war so eine klassische Gründerstory von dem Ehepaar, die nicht die richtigen Kinderklamotten finden konnte und das dann selber machen wollte.

00:32:37: und auf einmal sagen die Freunde ich will es auch haben und dann ganz organisch sind die gewachsen bis hundert Mitarbeiter und zehn Millionen euro Umsatz.

00:32:46: Dann haben sie schon mal verkauft Dann haben die neuen Eigentümer das nicht gut geführt, dann ging es in den Inservenz.

00:32:51: Dann haben sie alten Eigentömer das wieder gerettet und so ging das hin und her.

00:32:54: Und über einen Freund kamen das zu mir und ich fand das total interessant weil die hatten oder haben eine große Facebook-Community von über zweihunderttausend Fans und diese Fans... Also so nennt man die auf Facebook.

00:33:05: Diese Community ist ganz nah dran!

00:33:08: Das hat mir irgendwie gefallen und dann hatten die keine Lust mehr, das weiterzuführen und wir haben das dann übernommen und neu aufgebaut.

00:33:13: also das war ein Mix aus Nachfolger und Startup

00:33:16: Aber ihr seid voll rein Ja,

00:33:17: ein bisschen da voll rein.

00:33:18: Also ich war dann schon...

00:33:19: Hier war dann du und?

00:33:22: Also es war so.

00:33:24: Ich war dann vielleicht schon mal erzählen, wo sich mein Management bei in den Plan ein bisschen verändert hat weil ich war in diesem Jahr zwanzig vier, zwanzighierundzwanzig ganz aktiv Und wir haben ein starkes Netzwerk mit vielen Unternehmern.

00:33:41: und ich wusste aber eine Firma in Düsseldorf.

00:33:45: Und dann habe ich zu meinem Vater gesagt, ich will nach Düsseldorf fahren und diese Firma anschauen.

00:33:50: Dann meinte er so ja, die Firmen anschauen ist immer gut und das Lauf ist auch nicht soweit weg.

00:33:55: aber ich kenne wen in DüsselDorf der war bei mir bei Hansen zwanzig Jahre Geschäftsführer.

00:33:58: lasst den doch dort vorbeischauen.

00:34:00: also der wohnt ja um die Ecke.

00:34:02: Okay, da nahm ich Kontakt auf mit dem und dann hat er die angeschaut und sagt es vielleicht nicht so passend.

00:34:08: und vier Wochen später kam der zu mir mit einem Projekt und sagt Ich hab jetzt eine richtig spannende Firma lassen uns doch dorthin fahren.

00:34:14: Okay, dann sind wir da sofort hingefahren und so.

00:34:16: Und dann waren wieder dort, da war mein Vater auch mit.

00:34:18: Ich war immer noch in diesem Management bei Ihnen Modus.

00:34:21: Dann gingen wir da raus und dann sagte der Christoph heißt er... Ja also für ihn wäre das perfekt!

00:34:27: Er würde sofort Geschäftsführer werden, für ihn wär das perfekt, er wird aus dem Konzern rausgehen und dann wieder rein.

00:34:33: Und hat meinen Vater zu mir gesagt, ach super ja ich meine wenn der Christof da reingeht, dann brauchst du da nicht reingehen.

00:34:39: Er ist siebzig Mitarbeiter gemütlich, jetzt macht er im Konzern siebenhundert Mitarbeiter.

00:34:46: Und da war für mich zum ersten Mal klar okay wir kaufen die Firma gemeinsam mit dem Manager, der Manager geht da rein und ich bin dann nicht vollzeit drinnen.

00:34:54: das heißt ich kann ja dann eine andere Firma suchen und auf einmal hatte ich quasi organisch diese Idee dass es auch skalierbar ist.

00:35:01: Ich meine im Nachhinein ist auch nicht Rocket Science aber so habe ich's mir halt selber hat sich das halt selber so ergeben.

00:35:06: Und dann gab es noch einen anderen Unternehmer, mit dem mein Vater schon ein paar Projekte hatte der auch wieder unbedingt mit uns arbeiten wollte.

00:35:12: Auch aus einem Konzern rausgehen.

00:35:13: also wir sind so quasi... Wir sind in den Auffangbecken für Unternehmer die im Konzert gefangen sind und der ging dann bei der Kindermodemarke rein Weil.

00:35:23: der wollte er raus aus seinen großen Strukturen.

00:35:27: Private Equity gebackt bei ein Bildcase, hat ihm keinen Spaß gemacht als COO für vierzehn Firmen für die Operations zuständig und der hat gesagt super so eine Kindermodemarke die Bauma auf das ist cool da gibt es ne große Reichweite.

00:35:40: Und wir haben da auch gleichzeitig noch eine andere Firma angesehen für den Werkzeughandel für Dachdecker und Spengler und Der Case war dann so dass er jetzt Geschäftsführer von beiden ist und sie sind beide am gleichen Standort.

00:35:53: Super, der ist ein super Typ und führt das komplett alleine.

00:35:59: Ich habe das unterschätzt.

00:36:00: Diese richtigen Macher-Geschäftsführer brauchen sicher nicht meinen Rat.

00:36:06: Habe ich manchmal überlegt, ich bin eigentlich so Management by an SS Service könnte man auch sagen weil diese Unternehmer sowie auch mein Vater ja immer einer war die so stark im Operativen sind, die wissen nicht genau wie dieses Steelmaking funktioniert Und gleichzeitig diese Verkäufer, die sind auch so im Tagesgeschäft drin.

00:36:25: Die finden dann nicht diese Manager, die die perfekten Nachfolger wären.

00:36:29: und dann habe ich manchmal das Gefühl, ich bringe halt diese Parteien zusammen, die sonst nicht zusammen kämen.

00:36:35: Der dritte Deal war schon ein bisschen größer.

00:36:39: Er kam über den Münchner Private Equity Freund der gesagt hat wir haben eine Firma analysiert für unseren Fonds.

00:36:45: Das passt da nicht ganz rein aber wir glauben es ist ein richtig spannendes Unternehmen.

00:36:49: Schaut euch doch das mal an!

00:36:51: Da war es schon November und ich wusste mein Studium geht los im Jänner.

00:36:55: Und dann so eine Nacht- und Nebelaktion nach Düsseldorf geflogen, im Schneesturm und darüber gefahren eben wieder mit dem Christoph und diese Firma angesehen.

00:37:03: Das war halt ein absoluter Hidden Champion.

00:37:05: also da war von Anfang an klar, da könnte man so viel machen um zu wachsen.

00:37:10: und gleichzeitig ist dieses Unternehmen steht schon so sensationell dar seit sechzig Jahren und da habe ich zum ersten Mal verstanden was eigentlich dieser deutsche Mittel stand.

00:37:22: Oder vielleicht gibt es das auch in Österreich.

00:37:23: Also was da für Hidden Champions irgendwo schlummern, wo jetzt leider in dritter Generation keine Kinder sind oder die Kinder einfach ganz was anderes machen wollen und das quasi per se zur Veräußerung kommen muss?

00:37:37: Und ich meine diese Nachfolgewände ist eh in aller Munde.

00:37:39: Die Baby-Bloomer gehen in Rente aber das ist einfach... Da gibt's so wahnsinnig beeindruckende Firmen!

00:37:46: Wenn man vorher in der Unternehmensberatung war oder in den internationalen Konzernen im Vertrieb gearbeitet hat dann beeindrucken einfach diese Potenziale, dass du da mit ganz einfachen Management-Methoden und ganz einfachem Logiken, die sich bewährt haben über Jahrzehnte kannst du dort riesige Wertsteigerungshebel ziehen.

00:38:06: Und gleichzeitig für eine Familie, die nicht weiß wie es weitergehen soll in Familienunternehmen ne sympathische Alternativlösung zu den klassischen strategischer konzern oder private equity übernimmt ein unternehmen.

00:38:19: das wollen die vielleicht nicht?

00:38:21: die wollen dass andere unternehmer, andere familienunternehmer dieses familien Unternehmen übernehmen.

00:38:27: Und gleichzeitig wollen sie sofort wissen wer ist der neue geschäftswerfer?

00:38:30: Wer ist der neu eigentümer?

00:38:31: und wenn es in summe zwei drei leute sind und die sitzen da beim ersten termin alle am tisch dann ist das für manche leute extrem sympathisch.

00:38:38: und das ist jetzt so bisschen unsere brand geworden.

00:38:41: Zuerst ihr spielt diese Karte quasi, habt ihr keine klassische Vorstruktur?

00:38:44: Sie haben ein klassischer Finanzinvestor.

00:38:46: Ich meine sie spielen diese Karten mit...

00:38:48: Das klingt so als würden wir was spielen.

00:38:49: ja ich würde eher sagen wir sind so und wir sitzen da und wir sagen so können es ausschauen mit uns.

00:38:57: Es gibt ganz viele Alternativen.

00:38:58: das wäre unser Angebot.

00:38:59: wenn sie das annehmen dann würde uns das total freuen.

00:39:02: das ist natürlich voll personalisiert individualisiert auf des was wir aus der Kombination aus vielen Gesprächen hören dass die sich vorstellen unterschiedliche Themen, die eben einzelnen von denen wichtig sind.

00:39:13: Dann probieren wir dann eine ganz individualisierte Nachfolgelösung anzubieten.

00:39:18: Manche sagen super und manche sagen für uns passt das nicht.

00:39:21: Und es ist so ... Ja, die Karte, die wir spielen aber es ist jedenfalls keine Schauspielrolle, die Wir spielen sondern das ist unsere Brand ja unser ... Dafür stehen wir quasi.

00:39:34: Ich finde auch das was du sagst sehr sehr wichtig dass So ein Unternehmenskauf, wenn man nach so viel Eigenkapital klingt.

00:39:40: Aber du kannst ja wirklich so dies richtig geil strukturieren und sinnvoll für dich strukturierend.

00:39:46: ich nehme an ihr habt jetzt bei den drei dir ist auch nicht irgendwie Millionen dann Eigenkapitale irgendwie?

00:39:50: nein

00:39:50: gar nicht gar nicht.

00:39:51: Und was mich was mich immer so frustriert hat ist dass das alle meine Freunde Immobilien kaufen wollen.

00:39:57: Das ist irgendwie so der Traum von einem jungen Erwachsenen um meine Freundin.

00:40:01: die wollte auch immer dass wir eine Wohnung kaufen Und ich dachte mir immer, es geht mir einfach nicht ein.

00:40:06: Warum man in eine Immobilie steckt ja schon im Namen auch?

00:40:09: Wie unbeweglich das ist... Wir wissen gar nicht wo wir in fünf Jahren wohnen und wie viele wir denn sind.

00:40:15: haben wir dann mehrere Teilnehmer in unserer Familie oder bleiben wir zu zweit Das weiß man alles vorher nicht so einen riesigen Kreditvertrag auf dreißig Jahre eingehend.

00:40:26: Das ging mir gar nicht ein, aber bei einer Firma einen Kredit Vertrag eingehenden das war für mich total logisch.

00:40:31: ja also das war nämlich quasi der Enabler.

00:40:34: man tauscht hier mit der Bank Liquidität und zahlt dafür Zinsen.

00:40:38: also man mietet quasi das Kapital bei der Bank.

00:40:41: ich finde es war ganz einfach verständlich und am Ende braucht's ein bisschen Eigenkapital.

00:40:45: da bin ich jetzt natürlich in eine Luxusposition dass jetzt bei den ersten drei Transaktionen.

00:40:51: Ich da wenig Co-Investoren brauchte, aber mir ist klar dass natürlich das Eigenkapital auch endlich ist.

00:40:55: und auch gute Partner haben mittlerweile die da auch Eigenkapitale beisteuern würden zu attraktiven Konditionen Und wir gehen das ganz unternehmerisch an.

00:41:05: und dann Four Raising oder so.

00:41:07: Das macht für uns gar keinen Sinn.

00:41:08: Also ich wüsste doch gar nicht, wer mir Geld geben soll.

00:41:11: Aber ihr macht da eine klassische Struktur?

00:41:12: Also ihr habt quasi einen Bankdarlehen, Banken geben in der Regel so dreimal EBTA ganz grob und dann muss man gucken, dass man gut ein Multiple zahlt.

00:41:20: Vielleicht wird er Verkäuferinnen- und Verkäuferdarlehen reingeben vielleicht kriegt man irgendwas über den Arnaut strukturiert und dann wird das Eigenkapital natürlich überschalten wobei einem siebenstelligen Deal.

00:41:30: Ja genau, genauso ist es.

00:41:35: Also was uns aufgefallen ist und es ist ja auch so ein bisschen das Logon auf unserer Website, da ist er irgendwie gemeinsam weiterentwickeln.

00:41:41: also was uns ganz wichtig ist.

00:41:43: Und es kommt auch immer aus dieser Hansen-Geschichte.

00:41:45: Der Lars Hansen der gab da auch Verkäufer Darlin, der war da noch zwei Jahre mit dabei am Anfang natürlich öfter dann weniger weniger weniger, der hatte auch noch zehn Prozent Restbeteiligung oder Rückbeteilen?

00:41:56: Ja Rückbetteiligungen

00:41:57: sind noch spannend!

00:41:58: Genau und wir hatten auch zum Beispiel bei der Buffer Text letztes Jahr Da war die Bank dann total beeindruckt.

00:42:05: Die Verkäuferfamilie, die kriegt eine Rückbeteiligung und gibt einen Verkäuferdalein.

00:42:10: Unser Manager, der kriegt natürlich auch eine Beteiligung.

00:42:13: also es war immer der Ansatz von meinem Vater man muss hier mit allen teilen.

00:42:16: Man muss alle mit ins Boot holen beim Risiko und alle dann belohnen beim Return.

00:42:20: Es war immer ganz wichtig wir machen das alles gemeinsam ja und nicht die Arbeiten für uns sondern wir arbeiten zusammen.

00:42:30: draufgekommen, dass die Banken das auch sehr schätzen und dann dir auch sehr entgegen kommen.

00:42:35: Bei ihren Konditionen bei ihren Angeboten wenn sie sehen wow da ist wirklich von allen verschiedenen Parteien Commitment langfristig dabei ja und es so ein bisschen das was wir machen und das was uns richtig Spaß macht.

00:42:49: Ja ist super spannend.

00:42:50: ich mein auch der Punkt mit den Immobilien und so habe ich auch meine offen gestanden meine eigene Meinung.

00:42:55: dazu haben Leute Leute zu mir kommen und sagen, das Eigenheim wäre ein Investment.

00:42:59: Dann weiß ich immer nicht ob ich lachen oder weinen sehr... ...und was halt niemand macht ist eine Opportunitätskostenbetrachtung für einen.

00:43:06: Wenn du dich halt dreißig Jahre bindest irgendwo dann denkst du nicht outside der Box.

00:43:09: Also es ist so konträert zum Unternehmer tun wie sagt er nur geht.

00:43:12: deswegen bin ich da voll und ganz breit.

00:43:15: Da hatte ich auch schon herrliche Diskussionen über dieses Thema.

00:43:17: Wärt da auch immer leicht emotional?

00:43:19: Ich weiß gar nicht warum aber.. Wie man einen Luxusgegenstand als Investment sehen kann das ist für mich ein absolutes Rätsel.

00:43:26: Es gibt sicher Beispiele, wo es Sinn macht weil man das schafft ohne Auktion irgendwo von sehr guten Einstiegspreis in sehr guter Lage irgendwie wieder zu erwerben oder weil man die Fertigkeit hat da große Renovierungen kostengünstig vorzunehmen.

00:43:42: Da gibt's sehr ähnliche Parallelen zum Unternehmenskauf.

00:43:46: aber per se würde ich sagen mache das eigentlich keinen Sinn.

00:43:49: so ja ich meine die Rechtsanwälte und die Ärzte die sagen dann immer die Miete ist rausgeschmissenes Geld.

00:43:55: Aber eigentlich ist die Miete, also das ist die Gebühr für die Freiheit bezahle, dass ich immer mit einer weiß ich gar nicht genau drei monatigen Kündigungsfrist komplett meinen Standort wechseln kann wenn es zu teuer ist in was einfacheres ziehen und wenn es so klein ist in etwas größeres ziehen.

00:44:12: Also ich zahl ja quasi ein Abo für die freiheit und mir gefällt es voll.

00:44:18: Ich habe da gar kein Problem mit Mieterzahlen.

00:44:20: Also auch Vermieter sein und Immobilien Investments machen ist total sinnvoll, mach ich ja auch.

00:44:25: Aber das Eigenheim hab' ich bisher noch nicht verstanden.

00:44:30: Thema operativ noch... jetzt bist du Ingenieur und ihr seid generell ja aus Tiefen in Operations mit drin.

00:44:38: Was sind so die Themen, die ihr üblicherweise angeht?

00:44:40: Jetzt sind es gleich unterschiedliche Branchen und so.

00:44:42: aber bis jetzt ein klassischer Produktioner der normal sagt jetzt nicht die Produktion mal auseinander oder wie tief bist du da dann drinnen?

00:44:49: schlussendlich

00:44:51: Also in der Vergangenheit war das ja so, dass wir da ein sehr Geschäftsführer fokussiertes Beteiligungsmodell hatten.

00:44:59: Es war dann so, was man mit dem Geschäftsführerspricht ... Was hättest du denn für Ideen, was hier besser machen könnte?

00:45:05: Und die zwei Geschäftsföhrer, mit denen ich das bis jetzt gemacht habe, die hatten gleich eine Liste von zehn Ideen wo ich sage Ja, das kann man alles verbessern!

00:45:15: Aber seit diesem Jahr hab' ich auch einen operativen Partner bei mir der diese Value Creation Analysen auch macht.

00:45:22: Der Martin, der war voll bei.

00:45:24: Aurelius lässt uns nicht los, diese Marke aber dort sind einfach viele gute Leute und der schaut immer drauf was können wir da eigentlich machen?

00:45:32: Weil es ist ja ganz witzig wenn man da reinkommt in dieser Welt dann ist man am Anfang so fokussiert auf das Deal Making und irgendwann kommt an der Tag hoffentlich an dem man seinen ersten Deal macht und das ist ja eigentlich erst ein Start also eine schlechte Firma oder einen zu hohen Preis kaufen, der irgendwie das Geld findet oder jemanden findet, der ihm das gibt.

00:45:52: Aber da die Potenziale auch wirklich heben, das war ja auch das was ich wovon ich immer geträumt habe, dass man diese Potenzial nicht nur identifiziert sondern auch umsetzt und dann auch verbessert.

00:46:03: also das ist das wo wir immer unseren Fokus drauf hatten und immer mehr eigentlich wenn wir eine Firma sehen wo uns gar nichts einfällt wie wird er etwas besser machen?

00:46:14: Dann haben wir auch schon ein bisschen Bauchweh.

00:46:16: Mein Vater sagt immer, was ist die Story?

00:46:19: Die Story ist ja immer irgendwie, dass da ein tolles Unternehmen mit einem tollen Produkt ist aber dann gibt es keinen Vertrieb.

00:46:25: Okay, dann fangen wir an, Vertriebsstrukturen zu bauen.

00:46:28: Das sind keine Rocket Science, wir kochen auch noch mit Wasser.

00:46:32: Aber zum Beispiel in der Produktion, du hast angesprochen, gibt's kein Produktionsplan.

00:46:36: Okay!

00:46:36: Da fangen weh an, die Auslastung zu erhöhen weil man das genauer planen kann.

00:46:41: Also es sind eigentlich einfache Managementprinzipien, die wir da einführen.

00:46:45: Und da ist unser voller Fokus drauf und wir wollen natürlich in Zukunft jetzt – und vor allem mit meinem Kollegen Martin – da auch vorher genau identifiziert haben was wir da machen wollen weil manche Sachen lassen sich ja dann nicht so umsetzen wie geplant und das kommen ja auch neue dazu.

00:46:59: aber der Plan was man alles machen könnte Der soll natürlich groß sein und da sollen es natürlich viele Ideen geben.

00:47:05: Und wenn man sich damit beschäftigt, dann kriegt man auch eine richtige Energie, dann hat man eigentlich richtig Lust, dass morgen schon losgeht.

00:47:11: Manchmal analysieren wir Firmen ... Da wissen wir gar nicht was würden wir da machen?

00:47:16: Da verstehen wir auch gar nicht so genau, was die machen!

00:47:19: Da ziehen wir uns dann auch zurück.

00:47:20: Also ich würde sagen, es gibt auch so eine gesunde Komplexität.

00:47:23: Es gibt eben die ganz einfachen Sachen und an die mega komplexierten Sachen.

00:47:26: Und da suchen wir immer so eine mittlere Komplexkeit.

00:47:29: also sodass wird das noch verstehen aber dass da auch jemand ne Marge dir gönnt weil du was komplexes schaffst.

00:47:36: Und das ist natürlich bei Produktionen schnell mal angedankt ja.

00:47:41: Das heißt ihr kauft dann Firmen die man quasi wie du sagst, die man gut verstehen kann.

00:47:45: Das heisst doch viel produzierendes Gewerbe.

00:47:48: Genau!

00:47:48: Also einfache Branchen nenne ich es jetzt mal nicht.

00:47:51: Nix-Tecchi, AI und

00:47:54: Saas und Zutzeug

00:47:55: also eher klassisches klassische Themen und dann wird auch irgendwo die ich sage mal die Tradition ein bisschen bewahrt im Unternehmen.

00:48:02: aber es wurden halt einige Hebel gezogen die man operativ einfach anfassen kann genau

00:48:06: eigentlich das gute bewahren und anschauen wo kann man was bisschen besser machen?

00:48:10: Also nicht Restrukturierungsansatz oder hier große Richtungsänderungen.

00:48:15: also es gibt ja.

00:48:16: dann.

00:48:17: Ganz wichtig ist ja auch diese menschliche Komponente.

00:48:20: Also kannst du ja nicht in eine Firma kommen und da dann den Kurs von hundred achtzig Grad drehen, dann sind die Leute komplett verwirrt.

00:48:27: Die gehen dann weg, sie blockieren um wenn du da reinkommst.

00:48:31: also es war jetzt auch Wahnsinn zu sehen wie diese zwei Geschäftsführer da reingehen.

00:48:35: ich weiß gar nicht ob ihr das so bewusst gemacht haben oder ob das einfach die Erfahrung und die Routine ist.

00:48:40: Wie die das geschafft haben da die Leute mitzunehmen auf diesen neuen Weg.

00:48:43: für viele heißt das doch ne deutliche Umstellung Und die sind teilweise begeistert, dass die Arbeit, die sie immer gerne gemacht haben, das jetzt noch aufregender ist.

00:48:52: Und diese menschliche Komponente ... Wenn man da diese operativen Pläne macht über die wir gerade gesprochen haben, dann muss man auch die Menschen mitdenken und muss auch überlegen, okay, es ist ein traditionelles Familienunternehmen, wo jetzt ein gewisser Stil war, sechszeig Jahre?

00:49:07: Und du bist ... Da sind Leute teilweise seit dreißig Jahren bei dieser Firma.

00:49:10: Kannst du nicht von einem Tag auf dem anderen alles anders machen?

00:49:12: Und da schauen wir auch, dass wir diese Veränderungen schon mitbringen und auch umsetzen.

00:49:16: Aber eben auch in gesunden Geschwindigkeiten.

00:49:20: Mhm.

00:49:21: Verstanden jetzt habt ihr letztes Jahr drei Deals gemacht.

00:49:23: Das ist ja schon ein Track record.

00:49:25: Von dem wir das sprechen haben das ja gesagt aber Leute natürlich dann noch drauf aufmerksam was was noch wichtig ist fürs Netzwerk.

00:49:30: Jetzt machte dieses Jahr vielleicht nochmal eins zwei drei Deal.

00:49:34: wie stellst du dir das ganze denn so?

00:49:36: Das haben wir vorhin gerade schon besprochen.

00:49:38: Wir sind nicht so die Eigenheimtypen, weil wir wissen wollen wo wir in fünf Jahren sind.

00:49:41: Ja das denke ich ist auch wichtig.

00:49:44: aber gibt es einen mittelfristigen Horizont?

00:49:47: Du sagst du wirst die Unternehmensgruppe da hin entwickeln.

00:49:51: Ich würde sagen ja ein klares ja ein, weil es ist so.

00:49:56: also sicher hatte ich da jetzt ein super Jahr letztes Jahr Aber ich bin immer noch Realistisch schon optimistisch, aber auch ein realistischer Unternehmer der auch vorher da auch viel Zeit im Dunkeln verbracht hat wo man einfach auch in der Gegend herumläuft.

00:50:10: Also ich weiß auch dass es zum Beispiel sein kann das ist dieses Jahr nicht klappt.

00:50:13: Aber ich glaube es ist mittlerweile so dass unser Netzwerk sehr gut ist und Ich glaube wenn man da wächst dann kann man auf die Strukturen nachziehen Und mein Geschäftspartner Martin träumt immer von seiner eigenen Operations Truppe Die Aurelius und die Roland Berger DNA natürlich tief in seinem Denken drin, aber der weiß auch das.

00:50:39: natürlich mit diesem Overhead kommt natürlich auch Druck.

00:50:42: Und so lange wir da jetzt zu zweit rum suchen ist eigentlich relativ wenig Druck am Kessel.

00:50:47: Er hat noch so eine Beratungsmandate mit denen er sich gemütlich über Wasser hält und gleichzeitig haben wir auch die volle Freude am Tun.

00:50:52: und wenn es jetzt sein sollte dass dieses Jahr zwei Firmen dazu kommen und nächstes Jahr zwei firmen dazukommen Ja dann kommen da Beteiligungsmanager dazu und dann werde ich mir Leute holen die mich ... bei den Transaktionen unterstützen.

00:51:05: Aber das ist was, glaube ich... ... wo man sagen kann ja die Struktur folgt dem Geschäft und... Ich glaub zwei Deals kann man auf jeden Fall noch machen bevor wir Mitarbeiter brauchen und dann würde man organisch wachsen.

00:51:20: Und ihr finanziert euch denn über die Management-Fee?

00:51:22: oder wie macht ihr es?

00:51:23: Ja genau also bis jetzt habe ich von meinem Sparbuch gelebt aber jetzt gibt's auch bisschen Management-Fi ja!

00:51:30: Ich hab wirklicherweise Bitcoin-Koen-Sebzien entdeckt.

00:51:36: Da konnte ich jetzt mal acht Jahre lang da von meinem surrealen Sparbuch leben, aber das geht auch dem Ende zu.

00:51:45: also da muss man natürlich die Strukturen nachziehen ja?

00:51:48: Also dann muss man sich überlegen es war auch der erste was Martin gemacht hat wo er hier in diesen Freestyle Unternehmerladen kam, mal rückwärts rechnen was wir denn eigentlich an Fixkosten haben im Jahr und da auch gesagt okay wir brauchen diese Summarenmanagement viel um mal unsere Kosten zu decken.

00:52:04: Aber ich würde immer sagen, bei uns folgt die Struktur dem Geschäft und das ist sehr unternehmerisch.

00:52:10: also die Pläne so für die Hohlingstruktur ziehen wir dann nach je nachdem.

00:52:15: vielleicht klappt es im nächsten Monat aber vielleicht braucht es auch noch eine halbe Jahre Das weiß man im Vorhinein nicht.

00:52:22: Spannend!

00:52:22: Ich habe auch zwanzig siebzehn Bitcoin gekauft.

00:52:24: Ich glaube da war er bei fünfzehn hundert oder so?

00:52:27: Kann das sein?

00:52:28: Ja

00:52:28: ich glaube ich hab unser Tausend meinen ersten gekauft.

00:52:31: Ich habe dann leider nur, ich glaube eine oder zwei Jahre später bei viertausend verkauft.

00:52:36: Weil ich mir dachte das war es jetzt!

00:52:39: War ein super Investment, ne?

00:52:41: Steigerung war natürlich brutal aber...

00:52:43: Es ist so dass man als Jugendlicher glaubt man ja irgendwie noch alles was man da so liest und sieht und hört und will dann natürlich so Aktien kaufen und solche Sachen machen.

00:52:54: Und ich hab da auch mit Day Trading auf ziemlich viel Geld vernichtet und ziemlich viel Wachstum weggewirtschaftet, also eigentlich umso weniger man da bewegt und so besser.

00:53:05: Also ich hab zwar nicht die Zahlen.

00:53:09: Ich habe da einige Bitcoins gekauft, da war es bei achthundert Euro oder so.

00:53:14: Und wenn ich die gehalten hätte jetzt dann wäre natürlich das Leben gemütlich.

00:53:18: aber die habe ich dann natürlich auch klassisch verkauft als die Kurse ganz unten waren, dann nachgekauft als sie wieder rauf gingen und es war genauso wie wir uns nicht machen soll.

00:53:30: Dementsprechend ist er auch relativ wenig übergeblieben.

00:53:33: Aber es war so, dass das mich jetzt quasi in dieser Selbstständigkeitsfindung ein bisschen über Wasser hielt.

00:53:39: und es ist so glaube ich, dass viele träumen ja so ein bisschen von diesem Ausbruch aus dem Hamsterrad.

00:53:45: Du hast da auch vorher erzählt dich hat es ja auch ewig genervt und da glaube ich schon wichtig, dass man irgendwie einen kleinen Polster hat weil sonst glaube ich wird's schon relativ schnell sehr stressig wenn du nicht weißt wie deine Miete zahlst nächsten Monat.

00:53:59: Dann glaube ich nicht, dass du da gute Analysen und gute Verhandlungstaktiken und geduldige Konversationen haben kannst.

00:54:06: Und deswegen bin ich im Nachhinein voll dankbar, dass ich da so Glück hatte.

00:54:09: Was mir am meisten gefällt auch an den Bitcoin-Investment ist das mir mein Vater sehr stark abgeraten hat davon.

00:54:15: Genau!

00:54:16: Deswegen glaube ich als Kind macht man ja immer so teilweise genau das Gleiche wie die Eltern und teilweise absichtlich dann genau das Gegenteil.

00:54:22: Und da hat es geklappt und das hat im Endeffekt viel dazu beigetragen, dass der Weg so möglich ist.

00:54:28: Ja

00:54:28: also jetzt so ja ich meine sonst hätte man halt einen anderen Weg gefunden.

00:54:32: Findest

00:54:32: immer irgendeiner.

00:54:33: Das ist ja der Punkt.

00:54:34: Ich meine wenn du da umtriebig bist dann findest du immer irgenden Weg.

00:54:38: Genau!

00:54:39: Also so würde ich auch sagen... Wenn man die Freude hat am Tun und man hatte auch Vortrieb, und man ist auch ehrlich zu sich selber reflektiert, laufend macht das eigentlich Sinn was ich hier mache.

00:54:50: Wie kann man es besser machen?

00:54:51: Warum hat's in der Vergangenheit nicht geklappt?

00:54:52: wenn man da so ein bisschen ehrlich zu sein ist und mit viel Schwung in die richtige Richtung geht dann glaube schon dass das irgendwann funktioniert.

00:55:00: Ja passiert ja auch viele wo es nicht funktioniert.

00:55:02: Das ist natürlich dann auch immer traurig.

00:55:05: Aber das Leben ist nicht fair.

00:55:06: aber Unternehmertum glaube ich ist schon irgendwo ein bisschen fair Und was halt das Wichtigste ist oder was ich mir halt immer gedacht habe, was ich mich immer noch denke.

00:55:14: Wenn ich mein ganzes Leben in einem Unternehmertum mache und dann hat es nicht geklappt... ...und ich bin mit sechzig Armen, da hatte ich einfach ein total aufregendes Leben und hab als Opa die wildesten Geschichten, die ich meinen Enkeln erzählen kann im Gegensatz zu.. Ich bin im Konzern kriegsstabilis gehalten und hab dann relativ wenig zu erzählen.

00:55:34: Und deswegen war das für mich auch.. ..ich habe auch einfach die Freude am Tun und das glaube ich muss im Vordergrund stehen.

00:55:40: Und dann, weil dann schaffst du es sowieso.

00:55:42: Weil dann ist ja quasi der finanzielle Erfolg der Bonus und der Erfolg der Freiheit das Du entscheidest was Du tust und mit wem und wo und wie... Das ist ja schon für mich Luxus dann.

00:55:54: Mein Obwohlmaß noch nicht hat.

00:55:56: zwangsläufig ist das Geld ja nie der Motivator.

00:55:59: also war's für mich auch noch nie Der Motivators irgendwie ein Team zu bauen was es noch nicht gab einen Logo zu kreieren was es nur nicht gab ... einen Büro zu haben, was man nach seinem Gusto irgendwie einrichtet.

00:56:13: jetzt auf unsere Branche bezogen.

00:56:15: Das ist halt... das finde ich das, was antreibt, dass du irgendwie der Spaß an der Verantwortung ist es bei mir persönlich eigentlich.

00:56:23: Weil du viel mehr Impact irgendwie hast durch deinen Tun und Handeln als du irgendwie hast wenn du so ein kleines Zahnrad irgendwo bist ne?

00:56:30: Und jetzt hast du natürlich mehr Druck und zahlst auch den Preis dafür und dein Telefon klingelt immer als Letztes, wenn's kritisch wird!

00:56:38: Seit der Preis, den du zahlst.

00:56:39: Aber Spaß an der Verantwortung ist für mich auch so ein Riesenthema.

00:56:44: Ja ich glaub... Ich glaube für viele ist das nix.

00:56:47: Viele die sind da voll gestresst können nicht mehr schlafen aber ich finde es halt total aufregend.

00:56:51: also ich kriege da so viel Energie.

00:56:54: Ich hatte sogar schon die wildesten Abenteuer obwohl ich das eigentlich noch gar nicht so lange mache.

00:57:01: Aber da war diese eine Firma, wo der Christoph gesagt hat schauen wir die an.

00:57:06: Es sind immer komplizierte Familienaufstellungen weil sonst würden sie eine saubere internen Nachfolge machen und dann kämen es ja nicht zu diesen Gesprächen.

00:57:14: aber das war zum Beispiel in einer Familie aus Deutschland Und da war der Vater was.

00:57:20: Ein wahnsinniger Unternehmer hat schon zum dritten Mal eine Firma gegründet, alle in der gleichen Stadt und in der gleiche Branche und war einfach so ein genialer Ingenieur, sodass Daniel Düsentrieb jeden Tag etwas Neues an seiner Maschine erfunden.

00:57:33: Wir wollten von dem die Firma übernehmen und dann kamen wir drauf.

00:57:37: okay, ein Teil gehört zu einer Tochter und die blockierte die Transaktion und die haben nicht mehr miteinander geredet.

00:57:46: Und dann ist natürlich für uns immer die Überlegung, okay kann man diesen Konflikt irgendwie lösen?

00:57:49: Können wir da irgendwie der Mediator sein, dass dieses Chaos aufräumt?

00:57:55: und dann kamen wir drauf das sie hat ein Bruder.

00:57:58: Und Sia sagt immer dem Bruder was er dem Vater sagen soll oder der Vater sagt immer den Sohn was er seiner Schwester sagen soll.

00:58:04: und es war quasi so ok.

00:58:05: wenn der Bruder, wenn wir uns mit ihm verbünden, dann könnte es sein dass wir hier einen riesigen Ding lösen.

00:58:10: und der Brudder wohnt aber in der Ukraine.

00:58:13: Und ich dachte, für mich war dann zu der erste Gedanke okay schade.

00:58:16: Dann ist es quasi keine Option und mein Vater hat gesagt... Ja, ein Fall

00:58:20: hin?

00:58:20: Genau!

00:58:21: Also muss er hinfahren.

00:58:23: Und drei Tage später saß ich da im Flugzeug nach Polen und er hat mich am östlichsten Flughafen in Polen abgeholt.

00:58:28: Da sind wir zudem mit die Ukraine gefahren, in seine Fabrik haben dort seine Geschäftspartner kennengelernt und seine Frau und haben da zwei-drei Tage geredet Und am Ende fand er das super.

00:58:39: Er hat gesagt, okay wir wollten den auch beteiligen und dass der die Innovation weiter treibt.

00:58:44: wenn der Vater einmal nicht mitarbeitet wo kommen dann die neuen Maschinen her?

00:58:47: Der hatte selber voll viele Ideen.

00:58:48: Der hat selber die gleichen Maschine in der Ukraine gebaut und hatte da auch schon fünfzehn Verbesserungen zur Maschine vom Vater gefunden und hat uns extrem gut gefallen.

00:58:56: Leider wurden wir uns dann am Ende nicht einig mit der Tochter Und ich glaub, letztens hat mir der auch geschrieben, dass wir sich versöhnt haben und das jetzt gemeinsam probieren.

00:59:04: Das ist auch was, wo wir uns dann für die freuen.

00:59:06: Habt ihr

00:59:06: einen bestimmten Beitrag geleistet?

00:59:07: Ja vielleicht

00:59:08: ganz genau.

00:59:10: Und der Sohn war oft in Deutschland und es ist ja so ein Prozess.

00:59:13: Vielleicht steigen wir da ein oder nicht aber es war einfach.

00:59:18: dieses Kennenlernen, dieses in die Ukraine fahren und wieder zurück war einfach etwas, wo ich gemerkt hab wie nah man da an spannende Themen rankommt Beim Feedback von anderen, die das Gleiche machen in der Beteiligungswelt auch gemerkt wie unkonventionell.

00:59:36: Das ist was wir da machen.

00:59:37: Obwohl mein Vater ... Wo er diese Firma in Gelsenkirchen hatte, hat er relativ zeitnah einen Werk in Polen, ein Werk in Tschechien und später auch in Südafrika eine Tochterfirma und in der Ukraine und in Russland.

00:59:48: also der war ja immer schon international.

00:59:50: du musst dorthin gehen wo die Märkte sind Und deswegen war das für uns jetzt nicht so ein Riesending, dass ich da in der Ukraine war.

00:59:55: Aber für andere war es ein Riesending.

00:59:57: und dann habe ich auch gemerkt okay, das ist so bisschen das was uns auszeichnet weil am Anfang wenn du ja nur das kennst, was du immer machst, dann weißt du ja gar nichts, was ist eigentlich bei uns anders als bei anderen?

01:00:06: Ich dachte es machen eh alles so wie wir!

01:00:08: Und dann natürlich probiert man das auch so bisschen zu schärfen weiterzuentwickeln... ...und jetzt ist natürlich was den Betriebsbesuch etwas, was wir uns natürlich ganz weit oben auf die Fahnen schreiben und da natürlich auch probieren diese Beziehung mit einem Eigentümer, mit einer Eigentümerin auch relativ schnell aufzubauen.

01:00:28: Weil am Ende, worum geht es am Ende in der Transaktion?

01:00:31: Das geht um Vertrauen weil das Geld ist meistens da bei den bei der Art von Firmen die wir anschauen und das Geld is am Ende vom Leben vielleicht auch nicht mehr das Wichtigste für so einen Menschen sondern was ist dem wichtig, dem ist wichtig wer ist der neue Eigentimmer von unseren Familienunternehmen Und wer sind hier die neuen Führungspersonen, die jeden Tag entscheiden was passiert?

01:00:52: Und da probieren wir diese Beziehungen sehr früh, sehr intensiv aufzubauen und auch dieses Vertrauen dann herzustellen.

01:01:00: Das braucht Zeit, das braucht viel zuhören, gute Fragen und ja, das ist so ein bisschen das, was wir machen und so eine Betriebsbesichtigung in fernen Ländern macht richtig Spaß!

01:01:13: Ja und das zeigt halt auch wieder, dass der einzige limitierende Faktor im Zweifel des eigenen Limitierte Denken ist.

01:01:18: Das ist ja wie Ukraine fahren um irgendwie deinen nächsten Deal vielleicht zu machen beziehungsweise vielleicht sogar ein Familienkonflikt zu lösen.

01:01:27: Und ich denke mir jetzt also in dieser digitalen Welt – und ihr seid's ja noch viel digitaler als wir!

01:01:33: Also da ist es ja dieses Vernetzen in Ferne-Länder total einfach.

01:01:36: Ich habe ja meinen Vater mal gefragt wer eigentlich in den neunziger Jahren einen Werk in Polen aufbauen konnte Und er hat gesagt, der hat da beim österreichischen Außenwirtschaftsministerium von Österreich in der Partnerstelle in Polen irgendwie angerufen und die haben ihm eine Liste gegeben von dreißig Elektroingenieuren.

01:01:51: Die hatte alle durch telefoniert, neunundzwanzig, die haben gar nicht verstanden was sie will, haben gesagt bitte lassen Sie mich in Ruhe!

01:01:56: Und einer war da und er hat sagt ja Elektronechnik für Bergbau das finde ich super spannend.

01:02:01: Das war dann jahrelang der stärkste Standort.

01:02:03: später war dort das Hauptquartier Und in Tschechien war es überhaupt so, da hat mein Vater eine Vorlesung auf der TU in Brünn über Kohlebergbau gegeben.

01:02:14: Da war dann ein anderer Professor, der wusste viel mehr als mein Vater und er hatte gesagt kann ich da einsteigen?

01:02:18: und das war später dort der Geschäftsführer also dieses entfernen Länderreisen und dort schon opportunistisch auch versuchen nach Kontakten.

01:02:28: Das ist schon was, was mein Vater mir vorgelebt hat.

01:02:31: Und ich dachte zum Beispiel auch, wo ich die ersten Mal in München war und ich hab dann auch z.B.

01:02:34: bei Aurelius'n Praktikum gemacht, das Jahr aus den Achtzehn, da dachte ich mir immer, in Münchern macht es ja jeder!

01:02:40: Also wie soll man denn hier jemals überhaupt ein Netzwerk aufbauen?

01:02:43: Eine Personal-Brand aufbauten?

01:02:44: Überhaupt eine

01:02:44: Brand?!

01:02:45: Wie soll man dann jemalers erfolgreich werden wenn ja hier eine Million Leute das Gleiche probieren... ...und jetzt nachdem ich quasi drei bis fünf Jahre oder wann noch immer man sagt dass ich damit angefangen habe, habe ich schon auch ne Orientierung von verschiedenen Dimensionen von den verschiedenen Parteien und sie da schon auch für uns irgendwo in der Mitte irgendwie so ein kleines Plätzchen, wo es auch passt.

01:03:06: Und fühle mich da sehr wohl in dieser Welt.

01:03:09: Schön!

01:03:09: Ich finde die Geschichten, die so ein bisschen Bumpy sind immer... Sehr?

01:03:13: ...ultraspannend.

01:03:15: Identifiziere mich da selber viel damit weil ich weiß das nicht.

01:03:19: Es gibt halt viele Wege nach Rom, die glaube ich zum unternehmerischen Erfolg führen.

01:03:23: aber was irgendwie alle vereint ist dieses Machen, Großdenken sich nicht limitieren lassen und dauernd in Bewegung zu sein, und Sachen einfach auszuprobieren.

01:03:33: Und mehr ist Unternehmertum eigentlich auch nicht.

01:03:36: Ja, von dem her sind es sehr spannende Einblicke.

01:03:40: Da auf jeden Fall vielen Dank für die Offenheit!

01:03:44: Ja gerne, ja gerne.

01:03:46: Also da kann ich nur zustimmen das tun... Das ist der Kern von allem.

01:03:51: Da gibt's so viele Stories, die wir jetzt erzählen könnten.

01:03:55: Ich weiß noch Ich war da mal beim Rheumeer Festival, das ist ja ziemlich bekannt.

01:03:58: Und der Redner war der Manager von Justin Bieber und er hat das kleine Kind irgendwo in Kanada entdeckt nach einem YouTube-Video und hat den groß rausgebracht.

01:04:07: Der meinte, neun oder neunzehnt Prozent vom Erfolg ist einfach das Machen!

01:04:12: Weil quasi der Erfolg ist ja dann das Endprodukt wenn du gefunden hast was du suchst aber du musst ja mal losgehen weil du gar nicht weißt wie es am Ende ausschaut.

01:04:19: Beim Unternehmentum ist das genau so.

01:04:21: Du tust dir etwas.

01:04:22: unternehmen steckt ja schon im Wort und im österreichischen Dialekt kann man auch sagen, was Unternehmen wird.

01:04:28: Sagt man ja in den österreichischem Dialekt etwas Unternehmer?

01:04:32: Also das ist ja fast schon ein Unternehmer.

01:04:33: also es ist ja in diesem Wort schon so drin im Englischen ich weiß nicht so kompliziert im Engelchen aber im Deutschen ist es total lobig und macht mir extrem viel Spaß.

01:04:41: und einer unserer engsten Partner der Markus Wender von der GCI erhält selbst vierzig Beteiligungen.

01:04:48: Und der sagt immer, wenn du den fragst, Markus machen wir mal ein Projekt gemeinsam.

01:04:52: Oder was hast du mal, was spannend ist?

01:04:54: Dann sagt er immer ja!

01:04:55: Ja auf jeden Fall.

01:04:56: Aber ich weiß noch nicht was und ich weiß nur nicht wann aber ich weiß das ganz bestimmt kommt was Spannendes... ...und dann machen wir das.

01:05:03: Und man braucht einfach auch diesen Glauben dass wenn man etwas tut.. ..das dann auch was passiert.

01:05:08: Und wenn man das mal hat und wenn man da mal Blut geleckt hat.. Da ist man so in Bewegung und wie du vorhin gesagt hast, dann kriegt man da Rücken wehnt, dann bewegt sich da was und dann kommt auch So eine kleine Magnetwirkung, dann kommt ja irgendwie der Zufall auch zu einem.

01:05:20: Und man gibt quasi dem Schicksal die Chance einen Glück zu geben und man erarbeitet sich das Glück... ...und am Ende macht es unser Nehmerturm einfach so viel Spaß heran!

01:05:29: Ja kann ich nur unterschreiben.

01:05:30: an dieser Stelle Konstantin vielen lieben Dank für das coole Interview.

01:05:35: Ich glaube da waren einige Lernen dabei.

01:05:36: auch für die Zuhörer Kann man sich einiges abschauen.

01:05:40: Ja, ich freue mich mal vielleicht im Jahr dann nochmal auf den Status Co.

01:05:44: schauen und schauen wie viele die es ist dann geworden.

01:05:48: Ja, hoffentlich machen wir was gemeinsam!

01:05:49: Hoffen wir's ja!

01:05:50: Vielen lieben Dank fürs da sein!

01:05:52: Danke für die Einladung!

01:05:53: So das war ein wilder Ritt durch Unternehmertum, die habe ich mir gerade eben gelernt haben.

01:05:58: Viele Wege führen nach oben... Es muss nicht immer geradlinig sein aber das Machen führt am Ende zum Erfolg.

01:06:04: Das ist glaube ich die Quintessenz aus dem Gespräch gerade eben.

01:06:09: Wenn ihr weiter so spannende Einblicke haben wollt, dann schaltet auch unbedingt das nächste mal wieder ein wenn es wieder heißt Finance Data People.

01:06:15: Ich bedanke mich ganz herzlich fürs Zuhören und fürs Zuschauen!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.