Family Offices – Langfristig gewinnen! Mit Philine Paschen | Peter Möhrle Holding (#40)
Shownotes
In der 40. Ausgabe von Finance | Data | People spreche ich mit Philine Paschen, Private Equity Associate bei der Peter Möhrle Holding.
Vom Investmentbanking der Deutschen Bank in Frankfurt, London und Singapur ins Hamburger Family Office einer der prägenden Unternehmerfamilien der Hansestadt – Philines Wechsel auf die „Buy-Side" ist mehr als ein Karriereschritt, es ist eine Haltungsfrage. Statt kurzfristiger Exit-Logik zählt bei der Peter Möhrle Holding das Fundament für die nächste Generation. Und doch widerlegt Philine das Klischee vom langsamen, emotionalen Family Office: Beim jüngsten Yellowfox-Deal hat sich das „Hamburger Speedboat" gegen renommierte Private-Equity-Player durchgesetzt – mit klaren Entscheidungswegen, marktüblichem Preis und einem unternehmerischen Mindset, das dem institutionellen Wettbewerb in nichts nachsteht.
In dieser Episode erfährst du mehr über
- Philines Werdegang vom Finance-Studium in New York und Barcelona über das Investmentbanking bis zum Wechsel ins Family Office
- warum Direktbeteiligungen für sie der ehrlichste Weg sind, Wandel zu gestalten
- wie sich die Peter Möhrle Holding nach dem Verkauf der Max-Bahr-Baumarktkette als professionelles Direct-Investment-Vehikel mit rund 30 Mitarbeitenden, 20 Transaktionen und Evergreen-Struktur positioniert hat
- die drei Investmentkriterien, auf die es bei Yellowfox wirklich ankam: Menschen, Geschäftsmodell mit „Tresorwissen" und langfristige Perspektive
- warum die ersten 100 Tage nach dem Closing „eher für die Ohren als für die Excel-Sheets" sind – und wie Kommunikation in beide Richtungen über den Erfolg entscheidet
- warum Diversity in der Finanzbranche kein Nice-to-have, sondern ein wirtschaftlicher Vorteil ist – und was es mit dem Bild vom schwarzen Holzzaun auf sich hat
Darüber hinaus sprechen wir über Triathlon-Disziplin als Übertragungseffekt für Investmententscheidungen, ETFs als Einstieg für die nächste Generation und warum Kontinuität in Sport, Unternehmertum und Investieren am Ende dieselbe Währung ist.
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Finance | Data | People mit Dr. Sascha Haggenmueller erscheint wöchentlich jeden Freitag um 08:00 Uhr. Überall, wo es Podcasts gibt.
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Media: Sebastian Pleyer
Transkript anzeigen
00:00:00: Worauf wir am meisten gucken, würde ich sagen sind drei Dinger.
00:00:04: Die Menschen das Geschäftsmodell und die langfristige Perspektive.
00:00:09: Und wir suchen nach einem Management oder nach Eigentümern, die fachlich stark sind aber genauso unternehmerisch denken wie wir und wo es menschlich passt.
00:00:20: Bei Yellow Fox haben wir uns halt gefragt Passen die Füchse in die Familie?
00:00:25: und die Antwort war ja, Frauen müssen nicht bevorzugt werden.
00:00:28: Wir brauchen keine leichteren Einstellungstests.
00:00:30: Foten helfen alleine nicht, sondern wir müssen Frauen aber ein bisschen anders fordern und fördern.
00:00:38: Traut euch!
00:00:39: Seid wissbegierig... Und auch an die Frauen, geht in die Finanzbranche.
00:00:44: Geht in die Family Office und Private Equity-Industrie.
00:00:48: Es ist super wichtig dass ihr mit entscheidet wo Geld hinfließt.
00:00:53: Herzlich willkommen zu Finance Data People!
00:00:55: Mein Name ist Sascha Hagenmüller und in dieser Folge spreche ich mit Philine Paschen über ihre Tätigkeit im Bereich Direct Investments bei der Peter Mörley Holding.
00:01:04: Darüber hinaus sprechen wir noch zu ihrem ehemaligen Block ETFs statt Handtaschen an der Diversity-Debatte im Finanzumfeld stört.
00:01:14: Wenn ihr das nicht verpassen wollt, dann hört es unbedingt rein.
00:01:17: Viel Spaß!
00:01:18: Lina, herzlich willkommen in München.
00:01:20: Danke dir.
00:01:21: Ich freu mich jetzt auf ein spannendes Gespräch und einen Ausflug in den Bereich der Family Offices.
00:01:26: Das hat man bisher noch nicht in Podcasts.
00:01:29: Freu mich sehr darauf.
00:01:30: Es ist auch nur ein spannender Einblick für die Zuhörerinnen und Zuhörer.
00:01:33: Aber ich fang bei meinen Gästen immer bei der persönlichen Story an.
00:01:38: Ich das richtigem Kopf habe eine Weltenbummlerin mit Aufenthalten in Frankfurt, London und Singapur bei der Deutschen Bank.
00:01:46: Unter anderem Karriere gemacht, holen uns gern mal ab wie alles mit dem Studium losging und wie sich es dann entwickelt hat.
00:01:53: Genau!
00:01:53: Es ist eigentlich ganz lustig weil sich meine Leidenschaft für die ganze Finanzindustrie kommt von einem Podcast.
00:02:00: also ich hab früher so ein Podcast über Finanzen gehört und fand es so spannend dass ich das studieren wollte um wenn dann immer tiefer eingetaucht in die Welt, war dann auch mal ein halbes Jahr in New York.
00:02:10: Wo ich wirklich nur Finance studiert habe und geguckt hab ist es wirklich meins?
00:02:14: Und hab gemerkt das ist meins.
00:02:16: und hab dann verschiedene Praktika gemacht, auch in der Beratung in den Investment Banken und hab entschieden, ich möchte in die Investmentbank gehen nach dem Studium und war dann fast sechs Jahre bei der Deutschen Bank im Investmentbanking als Vorstandsassistenz und auch in einer Coverage.
00:02:34: also unterschiedliche Sachen gesehen hab dann für mich gemerkt, dass ich so ein bisschen unternehmerischer arbeiten möchte.
00:02:42: Und hab gesagt dort wo wirklich Wandel geschieht ist dort wo Kapital langfristig und unternehmerisch eingesetzt wird.
00:02:50: Deshalb hat das Family Office die Peter-Birde-Holdingen perfekt zu mir gepasst weil sie A sehr unternehmerische agieren und B kapitallangfristig anlegen.
00:03:02: Wann ist was passiert?
00:03:03: ungefähr von den Jahren her?
00:03:05: Also wann hast du studiert?
00:03:06: Welchen Zeitraum?
00:03:08: Ganz komisch.
00:03:08: Ich hab zwei vierzehn mit dem Bachelor angefangen, hab dann studiert und dazwischen gearbeitet in der Beratung.
00:03:17: Hab gesagt ich möchte noch mal einen Master machen, war in Barcelona an der Essade ... Und bin eingestiegen, zwei achtzehn, zwei neunzehnt, war das.
00:03:26: Also ... Zum Glück noch weit vor Corona.
00:03:31: Ja.
00:03:31: Okay, zwei Neunzehn eingestigen und bis ...
00:03:34: Bis zum Ende des Jahrzehntausend, war ich bei der Deutschen Bank.
00:03:38: Und dann im Jahr zweifemundzwanzig hab' ich bei dem Peter Mörderhohl den Gang gefangen.
00:03:42: Wie
00:03:42: kam das zustande?
00:03:44: Ich kenne euch jetzt mittlerweile natürlich von der Zusammenarbeit aber kannte ihr euch davor ehrlicherweise nicht.
00:03:51: Viele Family Offices sind ja ein bisschen diskreter.
00:03:54: Würdest du vom Headhunter angesprochen?
00:03:55: oder wie kam es?
00:03:57: Das kam tatsächlich über einen Headhunder rein.
00:03:59: also ich habe... mich schon dafür entschieden, dass ich gerne auf die Beiszeit wechseln möchte und habe mir unterschiedliche Fonds angeguckt.
00:04:06: Und dann war es eigentlich total schüchterner Zufall, dass sie Peter Mörderholing auf mich zukamen weil A bin ich selbst Hamburgerin das heißt das hat sehr gut vom Standort gepasst und B ist die Mörle Familie schon eine bekannte Hamburger Unternehmerfamilie und deshalb ist auch ein Privilegt und Arbeiten zu dürfen.
00:04:26: Und der dritte Punkt ist, dass Family-Offices dürfen noch sehr operativ agieren.
00:04:31: Das hat eine steuerrechtliche Komponente und deshalb hat das gut gepasst.
00:04:36: Ja, sehr schön!
00:04:37: Dazwischen hast du mal noch ein Blog geschrieben, ETFs statt Handtaschen investieren für Anfänger.
00:04:43: War das auch schon so ein unternehmerischer Versuch?
00:04:47: Wann hast du es gemacht, weil wir haben im Studium oder später?
00:04:51: Das habe ich in meinem Studium Bachelorstudium angefangen.
00:04:55: Das hatte schon eine unternehmerische Komponente, weil damals hat man auch noch mit blocks Geld verdient.
00:05:02: Aber der eigentliche Grund ist dass ich einfach finde das es super wichtig ist, dass man einfach versteht wie wichtig Geld ist und wie wichtig investieren ist für Frauen für Männer, für junge und für alte Menschen.
00:05:18: Und deshalb wollte ich einfach einen Blog machen, der einem die Hürde nimmt zu investieren, weil da werden mit super vielen Fachbegriffen um sich geworfen ... Ähm... und eigentlich ist es ganz einfach, schon zwanzig Euro im Monat in den gesamten Markt zu investiern.
00:05:35: Das kann man durch sogenannte ETFs sehr gut abbilden.
00:05:38: Und deswegen wollte ich eher Education betreiben.
00:05:42: Was würdest du den jungen Leuten jetzt raten, wie sie investieren wollen?
00:05:45: Wir haben ja mit Sicherheit auch ein paar Jüngere Zuhörer.
00:05:48: Was sollen die machen?
00:05:50: Ich würde den Raten in ETFs zu investieren weil man dort direkt ein breites Portfolio hat, niedrige Transaktionskosten und man ist breit diversifiziert.
00:06:01: zum Beispiel mit einem DAX ETF ist man quasi in alle vierzig DAX Unternehmen investiert und muss nicht jede Aktie einzeln kaufen.
00:06:09: Genau, und aktiv gemanagte Force.
00:06:11: Ich glaube da gibt es ja Studien dass die von der Performance her nicht an die ETFs rankommen.
00:06:17: allein von der performance her dann hast du natürlich noch höhere Transaktionskosten hinten dran und so von dem er.
00:06:23: ich macht das ja auch.
00:06:24: also ich kann das nur unterstützen.
00:06:26: Gibt's so Faustformeln noch wie viel im Monat?
00:06:29: Im Studium habe ich wirklich so mit twenty fünfzig Euro angefangen.
00:06:35: Natürlich kommt es sehr darauf an, wie viel von deinem Einkommen kannst du sparen.
00:06:40: Wäre natürlich super wenn man Vittel von seinem Einkommen sparen könnte.
00:06:44: ich bin auch sehr eisern.
00:06:46: einfach aus dem Grund dass man passiv investiert bekommt ein passives Einkommen.
00:06:53: davon profitierst Du vor allem langfristig.
00:06:55: glaube unsere Rente ist nicht mehr ganz so sicher
00:07:00: Verstanden.
00:07:01: Ja, es ist mit Sicherheit wichtig und ich glaube, je früher du halt anfängst, desto krasser ist halt auch der Zinssins-Effekt hinten raus, ne?
00:07:07: Also... Der
00:07:08: wird definitiv immer unterschätzt!
00:07:10: Und du lernst halt auch was.
00:07:11: Du lernest auch, was passiert eigentlich wenn's mal runtergeht.
00:07:15: Wichtig ist halt dass man ruhig bleibt.
00:07:17: Dass man also das für sich in die ETS investiere.
00:07:21: Das lasse ich da uns fassig wirklich die nächsten zwanzig dreißig vierzig Jahre nicht an.
00:07:26: Und wenn man sagt, man möchte ein bisschen was aktiver machen hier für schon in sehr viele unterschiedliche Assets-Clusten investiert.
00:07:31: Dann ist es immer mit einem sehr kleinen Anteil also vielleicht ein zwei Prozent vom Gesamtvermögen wo man dann mal auf Sachen setzen kann die man interessant findet oder von dem er mehr versteht als andere.
00:07:44: Ja spannend ich finde das auch einen ganz wichtigen Punkt.
00:07:47: Ich komme aus einer Familie wo so Aktien, ETS gar keine Rolle gespielt haben und da gab's irgendwie wenige Immobilien.
00:07:54: aber Also ich glaube auch nicht an die Rente.
00:07:57: und das Einzige, was ich bereue ist eigentlich dass ich zu spät angefangen habe.
00:08:01: Ich hab klar mit mit den zwanzig oder sowas dann erst richtig angefangen.
00:08:05: aber ich habe jetzt auch Kollegen hier die mit mit siebzehn achtzehn schon anfangen quasi in der ETFs zu investieren wie du sagst mit fünfundzwanzig fünftig Euro im Monat Und das leppert sich halt brutal hinten raus.
00:08:16: also da
00:08:17: Ja, mein Bruder hat auch deutlich früher angefangen als ich.
00:08:20: Der ist nicht jünger als ich!
00:08:22: Das geht dann... Also es ist echt ein riesen Hebel.
00:08:24: Nee spannend aber wollen wir jetzt nicht zu lang Zeit darauf verwenden.
00:08:29: Gehen wir mal ins Kernthema Family Office vs Private Equity.
00:08:33: Ich hatte schon einige private klassische Private Equity Investoren hier sitzen.
00:08:38: Private Equity sind sie am Ende irgendwie auch alles.
00:08:41: Man könnte auch sagen wir reden über institutionelle Investoren.
00:08:46: Grundsätzlich mal die Hypothese wagen, dass Family Offices ja oft als eher langsam, eher emotional und auch ein bisschen weniger diszipliniert gelten.
00:08:57: Und auch nicht so die krasse Renditeorientierung haben sondern eher irgendwie ihr Geld vernünftig verwalten wollen.
00:09:05: holen uns vielleicht mal grundsätzlich ab wie so ein klassisches Family Office grundsächlich fungiert.
00:09:10: Also, wenn ich eine Sache über Family Offices gelernt habe ist das kein Family Office ist wie das andere.
00:09:16: Also es ist eine sehr, sehr heterogene Landschaft noch viel heterogener als die unterschiedlichen Private Equity Investoren.
00:09:24: aber wenn man jetzt uns im speziellen Mal mit den Private Equity Investment vergleicht und so ein bisschen auch was die Vorurteile gegenüber uns sind.
00:09:33: zu der Thema Schnelligkeit Also ich habe keine Investmentgremien in New York, die ich erst mal abholen muss.
00:09:40: Und ich glaube bei unserer letzten Transaktion der Yellow Fox Transaktionen wo ihr ja auch maßgeblich beteiligt wart haben wir gezeigt wie schnell und kompetitiv unsere Entscheidungswege sind.
00:09:52: Wir haben uns gegen sehr reputable Mitcap Private Equity Player durchgesetzt.
00:09:59: Wir haben auch gezeigt dass wir einen marktüblichen Preis bezahlen können.
00:10:04: Der zweite und dritte Punkt war, wir wären zu emotional und zu wenig diszipliniert.
00:10:11: Während Private Equity Player vielleicht direkt schon den Exit rechnen, bauen wir wirklich das Fundament für die nächsten Generationen.
00:10:19: Das heißt aber nicht dass unsere Rendite-Erwartungen ... Das heißt nicht, dass wir geringere Rendite Erwartung haben als Private Equity player, weil wir denken natürlich langfristiger
00:10:33: Verstanden.
00:10:35: Das klassische Family Office ist ja auch oft breiter, also ich weiß jetzt nicht wie es bei der Peter Merle Holding ist.
00:10:40: hier macht wahrscheinlich auch Immobilien, Direct Investments.
00:10:45: viele Family Offices investieren ja dann nur wiederum in Fans of Funds sozusagen, also viel konservativer.
00:10:52: Jetzt ist ja bei euch schon so dass ihr einen Direct Investment Arm habt.
00:10:57: Vielleicht nehmen wir das mal kurz ein bisschen auseinander, wie groß ist das Family Office?
00:11:01: Wie viele Leute arbeiten in welchem Bereich und wie ist so die strategische Marschrichtung.
00:11:08: Genau!
00:11:09: Wir sind natürlich sehr geprägt von unserer Unternehmerfamilie der Mörle-Familien, die damals die Max Barbaumarkette verkauft hat und dann so zero sieben, acht das Family office gegründet hat.
00:11:23: Wie du richtig gesagt hast, liegt unser Fokus.
00:11:26: Das haben wir auch anderen Investments aber der Fokus liegt auf dem Thema Direktbeteiligung einfach weil wir Unternehmertum fördern wollen und Arbeitsplätze in Deutschland sichern wollen.
00:11:37: Und das können wir halt am besten wenn wir direkt für die Investment sorgen.
00:11:42: Dort haben wir zwei große Bereiche.
00:11:45: Das eine ist der Immobilienbereich und das andere ist der Bereich der Direkt-Beteiligungen Und wir sind so ungefähr dreißig Leute im Family-Office.
00:11:54: Dreißig Leute insgesamt und dann so fünfzehn, fünfzehnt ungefähr auf die drei hier?
00:11:59: Ja es sind mehr mit den Immobilien befasst einfach weil Immobilie viel Asset Management benötigen... ...und deshalb ist das Investment Team allen für sich ein Tick kleiner.
00:12:11: Verstanden!
00:12:11: Das heißt ihr macht wirklich wie einen Private Equity Investor auch die Direct Investments aber ja logischerweise kein Exit Druck.
00:12:19: ihr müsst doch keinen größeres Kremium befriedigen im klassischen Sinne, sondern müsst wahrscheinlich mit der Familie dann sprechen.
00:12:26: Wir das Geld investiert und seid dann zügig unterwegs aber trotzdem ganz aktiv auch in den Investments dabei.
00:12:34: Genau also wir haben eine ganz klare Governance Struktur und ein Aufsichtsrat, den wir abholen müssen.
00:12:40: Wir haben Investment Committees sehr ähnlich zu einem Private Equity Investoren.
00:12:46: Okay, aber die Entscheidungswege sind trotzdem weniger kompliziert.
00:12:49: War ja dein Argument freuen oder?
00:12:51: Sie sind sehr kurz und sehr klar.
00:12:54: Wir können den Aufsichtsrat bei wichtigen Fragen jederzeit eintrommeln.
00:13:00: Und das Investment-Comedy besteht aus den Investment-Professionals.
00:13:04: Wenn es zu einer Dealentscheidung benötigt dann sind auch alle schnell an Bord und müssen handlungsfähig sein.
00:13:11: Verstanden Hast du vorhin den Yellow Fox-Deal schon angesprochen?
00:13:14: Also klassisch Saasunternehmen, Telematikbereich.
00:13:19: Sehr, sehr spannend.
00:13:20: Seid ihr brancheentechnisch irgendwie fixiert oder relativ offen was die Direct Investments angeht?
00:13:28: Was die Branchen angeht sind wir ja relativ opportunistisch aufgestellt.
00:13:32: Mhm
00:13:32: also egal was... Was habt ihr sonst so im Portfolio?
00:13:36: Der Shift in letzter Zeit war eher in Richtung BtoB Unternehmen, also wir haben die Yellow Fox gekauft im letzten Jahr und davor haben wir die LAPS gekauft.
00:13:46: Das ist ein spezieller Maschinenbauer der ultereine Medien- und Gassysteme herstellt für die Highlighterindustrie.
00:14:01: Verstanden!
00:14:02: Und Exits auch schon gemacht?
00:14:05: tatsächlich jetzt alles immer beinholt?
00:14:08: Nee, wir haben insgesamt seit der Gründung so zwanzig Transaktionen schon gemacht und da nur noch so fünf Unternehmen in unserem Portfolio sind.
00:14:18: Hatten wir auch schon Exits, wobei dann natürlich auch Addon-Aquisitionen dabei sind die dann in die größeren Unternehmen verschmolzen sind.
00:14:27: Das
00:14:28: ist schon spannend.
00:14:28: ich meine Exit-Addon-Acquisition also das ist ja schon sehr Ungewöhnlich für ein Family-Office.
00:14:38: Woher kommt die Strategie?
00:14:40: Kommt sie von der Familie oder bestimmen die Partner?
00:14:44: Das hört sich schon sehr unternehmerisch an und auch sehr Private Equity getrieben fast, obwohl ihr den Renditedruck in der Form nicht habt.
00:14:54: Wo her kommt dieser Drive, diese Geschwindigkeit auch?
00:15:01: Und wie lange gibt es euch, weil das ist nämlich auch noch eine Frage.
00:15:03: Wie lang gibt's euch wenn ihr mir jetzt fünfzehn Exits gemacht habt?
00:15:08: Also das Family Office wurde so zero sieben, zero acht gegründet.
00:15:12: dann wurde sich sozusagen formatiert.
00:15:15: und diese Strategie dass wir in Direktbeteiligung gehen wollen, weil wir Unternehmertum fördern wollen, Weil wir Arbeitsplätze in Deutschland sichern wollen und weil wir nachhaltig Werte schaffen wollen haben wir halt entschieden Das geht nur mit direkt Beteiligungen Und deshalb wurde dann so ... in Jahrzehnte und Zwölf, wo diese Strategie festgeschrieben.
00:15:37: Dann haben wir halt aber auch gesagt, wenn wir direkt mit Teiljungen machen möchten, müssen wir genauso professionell sein wie unser Wettbewerb.
00:15:47: Der Wett-Bewerb sind Private Equity Player meistens.
00:15:50: Ich weiß nicht, wie oft du für die Offices siehst, aber leider sind noch zu wenig genauso unternehmerisch investiert als wir.
00:15:59: Ja, da will ich ja so ein bisschen drauf hinaus.
00:16:01: Weil das ist wie gesagt eher ungewöhnlich und auch sehr unternehmerisch auch zu sagen, ich exit dann halt auch mal was.
00:16:10: Wahrscheinlich macht ihr es dann opportunistisch wenn sich's halt gerade anbietet weil ihr müsst ja theoretisch nicht.
00:16:15: oder wie kommt eine Exit-Entscheidung zustande?
00:16:19: Genau, wir haben Evergreen Struktur.
00:16:21: Das heißt, wir müssen kein Exit vollziehen.
00:16:24: Wir haben auch unsere Schmuckplattformen zum Beispiel seit Jahrzehntausendelf und dort einfach mehrere Ad on Acquisition gemacht.
00:16:33: Aber wenn es einen Käufer gibt wo es Sinn macht sowohl natürlich preislich als auch operativ als auch das ist Management mit dem neuen Investoren mitgehen möchte.
00:16:50: Und dass der bessere Besitzer ist für das Unternehmen, in der vielleicht nächsten Phase geben wir das Unternehmen dann auch weiter.
00:16:57: Habt ihr dann auch an klassische Finanzinvestoren veräußert oder waren es Strategen?
00:17:02: Oder war das Punkt gemischt?
00:17:05: Der letzte Exit meiner Bikeplattform waren ein Strategen aus Taiwan und davor haben wir aber auch schon an institutionelle Investoren verkauft
00:17:17: Verstanden.
00:17:17: Okay, jetzt auch noch mal zu Yellow Fox als Beispiel.
00:17:22: also wie gesagt Telematik Software Anbieter.
00:17:26: Software ist ja gerade eine spannende Branche in den ganzen KI-Zeiten.
00:17:32: ich weiß viele es ist auch vertraulich aber was war für euch sofern du das beantworten kannst?
00:17:36: Die Rationale sag' ich mal beispielsweise so ein Software die zu machen.
00:17:41: Jetzt hast Du schon gesagt bauschentechnisch sei dir offen.
00:17:44: Gibt es vielleicht noch irgendwie größen Kriterien, die euch präferiert anschaut?
00:17:48: Oder gibt's einen Raster was ihr abprüft oder sind das eher auch weichere Faktoren, die außen herum eine Rolle spielen.
00:17:56: Das ist immer ein Mix aus Beidem!
00:17:58: Wir haben natürlich harte Investmentkriterien und auch quantitative und qualitative Investmentkritorien.
00:18:05: wir suchen zum Beispiel Investments für eine neue Plattform in den größten Ordnungen hundert bis dreihundert Millionen Enterprise Value.
00:18:16: Und da hat Yellow Fox reingepasst, aber worauf wir am meisten gucken würde ich sagen sind drei Dinge die Menschen das Geschäftsmodell und die langfristige Perspektive.
00:18:30: Wir suchen nach einem Management oder nach Eigentümern, die fachlich stark sind, aber die genauso unternehmerisch denken wie wir und wo es menschlich passt.
00:18:40: Bei Yellow Fox haben wir uns halt gefragt, passen die Füchse in die Familie und die Antwort war ja.
00:18:47: Das zweite ist das Geschäftsmodell.
00:18:49: Das muss profitabel etabliert und differenzierbar sein.
00:18:54: Das heißt dass das Geschäftsmodell nicht kopierbar ist und es einen kleinen Wettbewerbsvorteil gibt den es gegenüber seinen Konkurrenten abgrenzt.
00:19:05: Das nennen wir intern Resortwissen.
00:19:10: auf Yellow Fox bezogen, fanden wir besonders interessant das tiefe Marktverständnis die Technologie und den besonderen Kundenzugang.
00:19:21: Und das Dritte ist die langfristige Perspektive.
00:19:23: also sind wir und unser Kapital wirklich der beste Partner um das Unternehmen auf die nächste Stufe zu heben.
00:19:31: Verstanden ja es sehr sehr sehr spannend prüft ihr das Management irgendwie strukturiert ab oder ist es dann eher auch so.
00:19:43: Transaktion bahn sich an mal die ersten Workshops ersten kennenlernen und macht ihr da auch so, keine Ahnung, Management Assessments und Coachings und Psycho Tests und Systemen?
00:19:53: Oder ist es denn wirklich nur so, man spricht von Unternehmer zu Unternehmer und schaut halt ob's funktioniert.
00:20:00: Es kommt natürlich darauf an wie groß und professionell das Management is und wie die langfristige Entwicklung des Managements in der Firma ist.
00:20:11: Aber man merkt dann doch schon sehr viel im ersten Coffee-Chat und dann den darauffolgenden Managementpräsentationen, da es uns sehr wichtig, dass wir vor Ort sind.
00:20:21: Dass wir auch gucken, wie ist denn die Stimmung vor Ort?
00:20:25: Wie ist der Umgang untereinander mit dem Mitarbeitenden?
00:20:30: Wir sind vielleicht auch die Bewertungen im Internet bei gewissen Plattformen.
00:20:35: Also da machen wir uns schon ein klares Bild von dem Management und den Stärken und Schwächen.
00:20:40: Verstanden, aber eher dann in der Kollaboration und eher so mal Vibe sozusagen abtesten anstatt dass man jetzt irgendwie strukturiert durch so einen Assessment oder sowas durchläuft.
00:20:50: Das haben wir jetzt ehrlicherweise noch nicht gemacht.
00:20:52: Verstand.
00:20:54: Ansonsten wahrscheinlich klassische To-Diligence dann in allen Bereichen.
00:20:58: Finance Tax, Liegel ... In diesem Fall wahrscheinlich auch Tech.
00:21:03: Definitiv.
00:21:04: Tech war sehr, sehr wichtig und commercial.
00:21:07: Und commercial.
00:21:08: Verstanden ja.
00:21:09: Gut so dann ist der Deal rum.
00:21:11: Dann geht es in die ersten noch hundert Tage.
00:21:13: jetzt hast du vorhin schon gesagt ihr habt da ja einen gewissen Vorteil als Family Office weil ihr teilweise ein bisschen aktiver sein dürft auch aus steuerlicher Sicht.
00:21:23: was macht ihr dann konkret?
00:21:25: also habt ihr so einen aktiven Blueprint?
00:21:30: wie ihr so ein hundert Tage Plan aufsetzt, wie aktiv arbeitet ihr mit Management zusammen?
00:21:34: oder ist das immer in die Railway?
00:21:36: Wie geht dir so die ersten Hundert Tage nach so einem Deal dann an.
00:21:41: Da wir unterschiedliche Firmen kaufen und unterschiedlichen Stadien gibt es nicht den einen Blueprint wenn wir ehrlich sind.
00:21:49: Das kommt ganz aus Unternehmen drauf an und auch die Bedürfnisse von dem Unternehmen.
00:21:54: was man aber bei jedem Unternehmen sagen kann, ist das allerwichtigste in den ersten hundert Tagen ist die Kommunikation.
00:22:03: Sowohl die interne Kommunikations mit den Mitarbeitenden als auch mit den externen Stakeholdern – den Lieferanten, den Kunden
00:22:10: etc.,
00:22:11: um wirklich sich vorzustellen und zu zeigen dass wir gekommen sind um zu bleiben, dass sich im operativen Tagesgeschäft auch erst mal nichts ändern wird.
00:22:21: Also ich glaube, die ersten hundert Tage sind eher für die Ordner als für die Ex-Scheeds.
00:22:27: Ja.
00:22:27: Verstanden.
00:22:29: Gibt es da Dinge wo viele andere vielleicht unterschätzen in den ersten hundert Tagen?
00:22:34: Wo ihr sagt achten wir besonders drauf?
00:22:36: Ich glaub das ist wirklich... Es kommen wirklich auf die Kommunikation darauf an und zwar in beide Richtungen.
00:22:43: Und wenn man diese Kommunikations wirklich gut macht dann sieht man auch wie der Wechsel, der Eigentümer überall ankommt und kann dann aber auch schnell einspringen wenn... ...der Weg ein anderer ist als man antizipiert hat.
00:23:02: Also auch Faktor Mensch.
00:23:03: tatsächlich das A&O Die Tese ist ja auch oder eine der Thesen von dir ist ja nicht am Preis sondern an den Menschen scheitert in der Transaktion.
00:23:19: Ja, ja und nein.
00:23:23: Ich glaube das muss man so ein bisschen differenziert betrachten.
00:23:26: in der Größenordnung wo wir unterwegs sind ist der Markt sehr transparent und sehr kompetitiv Und ich finde es auch vollkommen fair wenn die Eigentümer oder Management für ihr Lebenswerk fair vergütet werden wollen.
00:23:40: Aber wer jetzt nur denkt dass man im Excel den Preis berechnen könnte Und dabei übersieht, was das Businessmodell wirklich ausmacht.
00:23:49: Was sind die Motive?
00:23:50: Warum der Verkäufer genau jetzt verkauft und was ist dem Verkäuer der Verkäuferin eigentlich wichtig?
00:23:58: Das musst du genauso verstehen wie... ...was ist der richtige Preispunkt zu dem die Transaktion closing wird.
00:24:04: Wurde das euch nach Deals auch schon öfter gespiegelt?
00:24:07: also wenn es dann darum spricht man ja bestimmt auch mal warum habt ihr euch für uns entschieden?
00:24:12: Sind da so Das menschliche, so der Kernfaktor?
00:24:16: oder sind fühlen die sich dann in einem Family-Office umgebung vielleicht ein bisschen wohler ist.
00:24:21: In der Umgebung von den Finanzinvestoren wird euch da gespiegelt.
00:24:24: an Feedback
00:24:26: also bei den beiden letzten Unternehmen größeren Unternehmen, die wir gekauft haben.
00:24:30: Also sowohl LAPS als auch Yellow Fox war es definitiv eine menschliche Entscheidung.
00:24:35: also die sind sehr froh jetzt mit uns zusammenzuarbeiten weil wir sehr langfristig orientiert sind und das ist halt für beide Branchen einfach sehr wichtig.
00:24:47: aber es sind natürlich auch kommerzielle Punkte.
00:24:51: wie sehr hat der Investor versucht meine Industrie wirklich zu verstehen?
00:24:56: Wie gut waren die Fragen?
00:24:57: Wie gut haben sie sich angestellt.
00:24:59: Kennen die unsere Differanten, kennen die unsere Kunden?
00:25:03: wissen Sie wovon sie sprechen?
00:25:04: also Die versuchen schon immer so ein bisschen zu testen?
00:25:08: Hat der einmal kurz das Kurzprofil von Praktikanten gelesen oder versteht er wirklich was die wirklichen Treiber in meiner Industrie sind?
00:25:16: Also das zu kombinieren dass Wissen über die Industrie als auch glaube ich der menschliche Faktor war wer natürlich auch ein cooles Team sind führt dann sie mal Falk.
00:25:27: Verstanden, aber ich sag mal da waren jetzt ja durchaus auch wahrscheinlich irgendwie reine Software-Investoren dabei die wahrscheinlich vielleicht noch ein tieferes Verständnis von der Branche haben.
00:25:38: ist es dann einfach so dass ihr euch intensiver mit dem Thema auseinandersetzt und dann vielleicht jetzt auch nicht irgendwie zwanzig Deals parallel screened?
00:25:46: also sortiert ihr schon vielleicht im Vorfall besser aus und geht dann tiefer rein?
00:25:51: oder wie denkst du?
00:25:52: Ist das im Unterschied zu anderen?
00:25:57: Klar, gibt's einmal die ganz großen Investoren.
00:26:00: Die zwanzig dreißig vierzig Investment Professionals dort sitzen haben, die nur deals screenen den ganzen Tag.
00:26:06: Die haben natürlich den Vorteil dass sie noch mehr sehen.
00:26:10: Das heißt wenn wir uns Deals angucken dann müssen wir da schon sehr präzise und sehr stringent machen um einfach rauszufinden was in Adi Unternehmen, die uns wirklich interessieren wirklich die Rendite auch bringen, die wir haben wollen und was sind aber auch Unternehmen wo wir überhaupt eine Chance haben.
00:26:32: Und wenn wir diese Unternehmen gefunden haben dann kümmern wir uns schon als Team sehr intensiv um diesen Unternehmen.
00:26:41: Darf man fragen wie viele Deals bei euch so ankommen im Jahr?
00:26:44: Kann man das grob überschlagen?
00:26:46: oder schwierig wahrscheinlich?
00:26:49: Also wahrscheinlich ist es circa ein Teaser pro Tag Aber die Dealqualität ist sehr unterschiedlich.
00:26:58: Also, ich finde es kommen sehr viele Teaser rein oder das werden mal Sachen angesprochen mit Beratern und es ist auch total wichtig zu verstehen was im Markt ist.
00:27:08: Und dann gibt's aber nicht so viele Deals wo du ein NDA unterschreibst, dann gibts noch weniger Deals, wo du nachdem du das Information Memorandum bekommen hast erste Experteninterviews oder eine kleine DD-Mahl machst etc.
00:27:24: Verstanden!
00:27:25: Vielleicht mal aus dem Softwarebereich raus, das noch irgendwie die Verantwortung für so eine Fahrrad E-Commerce Plattform.
00:27:33: Das war ja während Covid.
00:27:35: ich weiß nicht wie lange die habt aber während Covid war da ja wahrscheinlich Highlight angesagt nach Covid dann wahrscheinlich nicht mehr so.
00:27:45: Ich habe auch in der Restrukturierung des ein oder andere Thema gesehen Wie ist da so die Die Gemengelage, seit wann habt ihr das Asset?
00:27:53: Was waren da so die Investmentkriterien?
00:27:56: und mit was beschäftigst du dich gerade so momentan.
00:28:02: Das sind viele Fragen auf einmal.
00:28:04: Fangen wir mal an, seit Wann habt ihr
00:28:05: es?
00:28:05: Wir haben's seit Jahrzehnteinundneunzeln also das war noch vor meiner Zeit.
00:28:10: Das heißt ich war im Investmentprozess damals nicht involviert.
00:28:17: Ich glaube, was ganz klar damals schon die Trends war ist, dass es einfach ein sehr nachhaltiges Thema ist.
00:28:24: Ein Thema jetzt nicht mit dem verrückten Wachstum wie wir das in der Softwarebranche teilweise sehen oder im Halbleiterbereich aber wir haben schon klares konstantes Wachztum.
00:28:37: Es ist etwas, was politisch und regulatorisch unterstützt wird.
00:28:42: Also es ist eigentlich ein sehr schönes und auch ein Leidenschaftsthema, aber im besten Prozess damals war ich noch nicht involviert.
00:28:51: Und was sind jetzt unsere Themen?
00:28:53: Wie du richtig gesagt hast wir hatten das Corona hoch wo man am Markt quasi alles verkaufen konnte, was nicht unangelfest ist – auch zu sehr guten Preisen!
00:29:07: Und die Branche an sich hat geglaubt, dass es immer so weiter geht und aufgrund der langen Bestellzyklen.
00:29:14: Also du arbeitest mit Vorordern das heißt du bestellst teilweise sechs bis zwölf Monate im Voraus vielen
00:29:21: China dann ja auch
00:29:22: viele in China und Taiwan also noch mehr Taiwan wobei das ich gerade ein bisschen mehr jetzt in Richtung China dreht.
00:29:30: Das heißt, in den Corona-Hus wurde ganz viel bestellt und dann kamen diese Lieferungen nicht.
00:29:34: Und da wurde noch mehr bestellt.
00:29:36: So, und dann kommen die ... ... und dann musste die ganze Industrie mit diesen riesigen Inventar arbeiten.
00:29:46: Und das ist ja Nachfrage bestimmt das Angebot.
00:29:49: aber die Nachfrage ging zurück und das Angebote wurde immer höher.
00:29:52: Das heißt dass die Preise extrem gedrückt worden sind.
00:29:56: Also man hat wirklich versucht zu fast Einkaufspreisen die Ware wieder rauszudrehen um seine hohen Lagerbestände abzubauen.
00:30:04: und das hat man bei den OEM's gesehen, dass hat man mit den Herstellern gesehen Das hat man Bei den Händlern gesehen bis zum Fahrradhändler an der Ecke Und das dreht sich so langsam wieder.
00:30:20: Also wir haben jetzt ja auch leider sehr viele Insolvenzen gesehen, auch weil es ein sehr saisonales Geschäft ist.
00:30:29: Haben viele Fahrradhändler, Fahrradhersteller sind im Laufe der Zeit leider pleite gegangen und jetzt sehen wir aber dass es sich so ein bisschen normalisiert, dass das Inventor auf einem gesünderen Level sind paar Player die Industrie verlassen haben.
00:30:47: Verstanden, was ja wiederum eine Chance ist für die, die überlebt haben.
00:30:51: Wobei klar, e-Commerce ist jetzt auch nicht das einfachste Business logischerweise und man musste schon durch die Phase durchgehen.
00:30:59: also da hat es auch viele wie du sagst viele tatsächlich gebeutelt.
00:31:04: Mir spannend aber ich finde das schon wahnsinnig interessant als wie gesagt ich kannte euch ja vorher auch nicht auch als der Deal dann damals durchging Die lieben Rothschild-Kollegen gefragt haben, wir hatten das Esset jetzt am Ende gekauft.
00:31:18: Und dann dieses Peter Möhrle Holding und ich so ... okay ja.
00:31:22: Sammlere Speedboot von Wirknatt!
00:31:26: Also hochinteressant auch dieser aktive Investmentansatz und die Geschwindigkeit auch oder die Möglichkeit so ein Deal zu machen.
00:31:35: Das finde ich wahnsinnig inspirierend.
00:31:39: Komm mal nochmal zu deiner Person kurz zurück.
00:31:41: Jetzt machst du auch gerne ein bisschen Sport?
00:31:44: Und gib's da ordentlich Gas, holen uns mal kurz ab.
00:31:48: Wenn du nicht bei Peter Murley sitzt und Deals machst, dann hast du sonst noch so treibst!
00:31:56: Ich liebe eigentlich jede Form der Bewegung also mich kannst Du überall hin mitnehmen.
00:32:01: ich war... Ab sehr hochfußbar gespielt in meiner Jugend.
00:32:05: Ich liebe Skifahren, ich fahre gerne Rennrad, ich mach Triathlon, Jägern wandern ... Ich hab jetzt beim ersten High Rocks gemacht.
00:32:14: Also... Ich mag alles was mit Sport und Bewegung zu tun hat.
00:32:18: Wie baust du das in den Alltag ein?
00:32:21: Ich plane es sehr klar an meinen Alltag rein.
00:32:25: also so wie ich mein Job plane, plane auch klar meine Sports-Sessions ein.
00:32:32: Ich hab eigentlich immer mein Sportbeutel dabei, das heißt wenn ich abends mal eine Stunde früher rauskomme oder wenn ich vor dem Dinner noch ne Stunde Zeit habe versuche auch einfach mal joggen zu gehen.
00:32:44: Okay und Dreadlern machst du?
00:32:46: Genau!
00:32:47: Was ist die Lieblingsdisziplin?
00:32:51: Also im Trainieren das Radfahren draußen, das Radfahrt auf der Roller bringt mir nicht so viel Spaß und deshalb trainiere ich wahrscheinlich im Winter am liebsten das Schwimmen.
00:33:00: Das Schwimmen okay... Weil das mögen ja viele, glaube ich nicht so.
00:33:04: Aber wie ist es?
00:33:05: Also jetzt arbeiten unsere Branche generell nicht wenig.
00:33:10: Baust du das dann spontan?
00:33:11: Ich sage mal für einen Triathlon hast du ja ein Trainingsplan wahrscheinlich und musst ja irgendwie pro Woche wahrscheinlich die zweistellige Anzahl an Stunden trainieren.
00:33:20: also wir haben auch eine Kollegin, die Magda Lena, die hat sogar die Triathlon-Weltmeisterschaft er hat direkt gemacht.
00:33:26: Die ist doch nochmal krass unterwegs.
00:33:28: aber wie baust du Weil?
00:33:30: ich höre ja oft auch gerne viele Ausreden.
00:33:32: Ich bin auch sportsbegeistert, mich höre immer so viele ausredende.
00:33:35: Ich habe keine Zeit und es geht nicht
00:33:37: usw.,
00:33:38: die muss man sich halt nehmen in die Zeit.
00:33:40: Aber wie kriegst du das hin?
00:33:43: Genau, ich glaube ist es ... Wie du sagst... Es gibt viele Ausreten.
00:33:47: da ist ein bisschen mein Ansatz do it anyway.
00:33:51: Also ich hab mit mir die Vereinbarung.. Ich geh jetzt aufs Laufband Viertelstunde keine Lust mehr habt, dann darfste runtergehen.
00:34:00: Aber du fängst einfach mal an!
00:34:02: Weil danach fühlst du dich ja nie schlechter und du hörst das auch nicht nach viertel Stunde auf.
00:34:06: aber du musst halt mal anfangen.
00:34:09: Dann ist es Thema Priorisierung.
00:34:11: also für mich ist das einfach mein Ausgleich.
00:34:14: ich glaube er macht mich auch im Job besser.
00:34:17: Das heißt Ich nehme mir die Zeit auch Sport zu machen.
00:34:22: aber natürlich is meine erste Priorität der Job Die Familie und die Freunde.
00:34:27: Und auch wenn ich meine Session nicht mache, dann mach' ich mir Geschächtes Gewissen.
00:34:32: Sondern schlafe auch mal eine Stunde länger!
00:34:33: Ich glaub', das ist hier ganz wichtig zu sagen... dass es nicht einfach ist, vierzig Stunden zu trainieren, vierzehn Stunden zu arbeiten und danach noch sich um die Familie zu kümmern.
00:34:43: Und ich glaube wir arbeiten auch selten nur vierzig
00:34:46: Std.,
00:34:47: ja.
00:34:47: Mhm,
00:34:48: verstanden okay.
00:34:49: also du bist zwar sehr sehr diszipliniert aber ... massakrierst dich auch nicht selber und hast dann immer ein kleines schlechtes Gewissen.
00:34:57: Ich glaube, das ist auch eine wichtige Message weil viele Jungs sind ja sehr verbissen.
00:35:02: Bei mir ist es auch so.
00:35:03: also ich bin da sehr verbissend.
00:35:04: was Sport angeht, da muss die auch mal sagen jetzt lasst man mal drei Grad sein aber... Es ist mit sich ein guter Hinweis.
00:35:12: Und dass die positive Wirkung vom Sport auf deinen Job ist dann einfach der Ausgleich.
00:35:17: oder kommt da diese Disziplingedanke manchmal durch?
00:35:20: Und dieses Durchziehen und Durchhalten Sag mal bei Dieter Merle kannst du ja nicht sagen, jetzt nach fünfzehn Minuten habe ich keinen Bock mehr und dann gehe ich vom Laufband sondern da musste er wahrscheinlich durchziehen.
00:35:31: Ich finde Unternehmertum investieren und Sport haben eigentlich eine Sache gemeinsam und das ist das Thema Kontinuität.
00:35:42: Ein Triathlon gewinnst Du nicht an einen perfekten Tag.
00:35:45: Das Gewinnst du in den nur über Monate lang konsequent, unspektakuläre aber die richtigen guten Entscheidungen triffst und diese auch durchziehst.
00:35:58: Also diese Kontinuität bringt dich sowohl beim Sport als auch auf der Arbeit weiter.
00:36:04: ich glaube dazukommt und das ist in der Finanzindustrie einfach super wichtig dieser Wettkampfgeist also stetig an sich zu arbeiten zu trainieren besser zu werden denn Erfolg kommt nicht über Nacht sondern es ist einfach ein kontinuierlicher Effort.
00:36:24: Und mit Leidenschaft und Leistung wirst du dann aber definitiv besser.
00:36:29: Das kann ich nur unterschreiben, ja da ist nichts hinzuzufügen.
00:36:34: Jetzt muss ich noch kurz auf das Thema Diversity eingehen in der Finanzbranche.
00:36:39: Es ist mir immer leicht unangenehm weil man muss mal genau gucken was man sagt.
00:36:42: Aber es ist jetzt zumindest mal Fakt dass sag' ich mal weibliche Teilnehmerinnen bei uns in der Branche eher rar gesät sind.
00:36:54: Leider auch immer im Podcast Not gedrungen, deswegen freue ich mich immer umso mehr wenn Damen hier mit am Werk sind und du sagst auch das diversity kein ice to help ist sondern must have.
00:37:06: Wie meinst du es genau?
00:37:08: Und wie äußert sich das?
00:37:13: Das sind mehrere Punkte und das Interessante ist, über Diversität zu sprechen.
00:37:18: Ist ja nicht nur schwierig für dich sondern es ist auch schwierig für uns Frauen manchmal aber ich finde es total wichtig dass man die Frauen in der Branche auch sichtbar macht oder alle anderen Gruppen die es so gibt.
00:37:31: deshalb fühle ichs auch super schön dass ihr auch uns Frauen einladet.
00:37:39: Warum is diversity not nice to have?
00:37:43: Ich glaube es ist ein wirtschaftlicher Vorteil, weil wer Kapital investiert gestaltet die Wirtschaft.
00:37:50: Und wir wollen ja eigentlich das die besten Köpfe für die Wirtschaft gestalten.
00:37:54: und wenn wir uns jetzt nur eine Gesellschaftsgruppe angucken würden dann wäre dieser Talent sehr begrenzt.
00:38:00: Das heißt sie sollten aus allen aussuchen!
00:38:04: Der zweite Punkt wo Diversität hilft ist bei Entscheidungen Und zwar findest du leichter die Blankspaces, weil du einfach mit einer diversen Gruppe auch die diversen Bedürfnisse der Endkunden widerspiegelst.
00:38:19: Also wir hatten das Beispiel dass bei unserer Fahrradhändler wenn man nach Darmrädern gesucht hat kam kleine Männerräder.
00:38:30: als Frau siehst du das und denkst so keine Frau möchte allen Herrenrad fahren genauso wie kein Mann ein Damenrad fahren würde in der großen Größe.
00:38:42: Aber diese Kleinigkeiten siehst du halt nur, wenn du diverse Teams hast die auf die Sachen gucken.
00:38:49: Wie siehst Du Diversität als Vorteil?
00:38:51: Ich seh das genauso.
00:38:52: also ich habe die besten Projekte gemacht, wenn mindestens eine Frau im Team war und es ging jetzt dann gar nicht um Fahrräder oder so aber einfach verschiedenen Sichtweisen da an Tisch zu bekommen.
00:39:07: Und ich hab manchmal schon auch das Gefühl, dass Männer dann eher auch unter sich gerne mal kompetitiver sind und ein bisschen mehr Ego haben und so Sachen.
00:39:14: Ich find's eine Frau im Team, die fängt es oft auf natürliche Art und Weise irgendwie auf weil so ne Diskussion dann auch anders läuft.
00:39:23: Also...ich bin ja ein starker Verfechter der ego-free Leadership, weil Ego am Ende alles zerstört.
00:39:30: also wenn du ... dein Ego regieren lässt als Führungskraft, dann... ... baust du quasi jegliche psychologische Sicherheit im Team ab.
00:39:39: Du kriegst die Ideen nicht mehr geliefert,... ...du wirst nicht mehr gechallengt vom Team.
00:39:43: Keiner will mit dir quasi offen zur Kultur und zu sprechen.
00:39:48: Und ich finde immer das gerade diese Egos durch eine Dame im Team einfach aufgelöst wurden.
00:39:55: hat ich zumindest teilweise so dieses Gefühl.
00:39:57: Ich habe wie gesagt also ich hab die deutlich besseren... Erprojekte gemacht, wenn Frauen dabei waren.
00:40:04: Ja also ich bin da ein absoluter Verfechter davon und ich finde es auch schade dass die Finanzbranche nicht von mehr mehr Frauen noch unterstützt wird oder begleitet wird.
00:40:16: Ich weiß ja nicht woran das liegt ob da irgendwie zu viel wie du es siehst aber ist da zuviel Respekt vorhanden?
00:40:23: Ist die Branche zu hart vielleicht für viele Frauen?
00:40:27: Ich
00:40:29: glaube, ah was du gerade so ein bisschen gesagt hat.
00:40:32: Es gibt zu wenig weibliche Vorbilder.
00:40:35: also man guckt ja schon so Gibt es da auch vielleicht eine Frau als Partnerin?
00:40:39: können Frauen da Managing Director werden?
00:40:43: Also diese weiblichen vorbilder braucht es und er braucht das auch einfach viel mehr.
00:40:48: Die Finanzbranche ist eigentlich sehr dankbar für Frauen weil wir sind genauso schlau wie ihr.
00:40:55: Männer oder Schauer Körperliche Sachen sind ja irrelevant, also man muss ja nichts Schweres tragen oder so.
00:41:04: Und alle meine Chefs und Chefinnen wollten die besten Leute im Team haben.
00:41:10: Den war das total egal von wo du kommst welches Geschlecht du hast Sondern die wollten...die, die am meisten Leistungen gezeigt haben Die am meisten lernen wollten und die am Besten sich ins Team integriert haben.
00:41:23: Das heißt dass die Frauen da super reinpassen.
00:41:28: Trotzdem glaube ich, dass unterschiedliche Gruppen unterschiedlich gefordert und gefördert werden müssen.
00:41:37: Und zwar es gibt so ein Bild – das zeichne ich ganz gerne – wir haben einen schwarzen Holzzaun.
00:41:45: Dieser Holzzaund ist ein Meter neunzig oder ein Meter achtzig hoch?
00:41:50: Mein männlicher Kollege ist ein meter neunzig!
00:41:52: Ich bin ein Meter zweiundsiebzig.
00:41:55: So, die Aufgabe ist darüber zu gucken und sich möglichst viel zu merken.
00:42:00: Wenn man mir jetzt einen Tritt gibt der nur zehn Zentimeter hoch ist kann ich auch über diesen Zaun gucken.
00:42:07: Jetzt ist halt die Frage lässt man das so wie es ist oder gibt bei mir diesem Tritt?
00:42:12: Das Ergebnis wird dann besser aber wir beide über den Zaun kucken uns wahrscheinlich sogar andere Sachen auffallen wenn es andere Sachen merken um mit einem besseren Ergebnis zurückkommen.
00:42:22: was ich damit sagen möchte is Wir Frauen müssen nicht bevorzugt werden.
00:42:26: Wir brauchen keine leichteren Einstellungstests, wir brauchen ... Voten helfen alleine nicht.
00:42:32: Sondern wir müssen Frauen aber ein bisschen anders fordern und fördern.
00:42:38: Ja, das würde ich so unterschreiben.
00:42:39: Ich glaub die reine Quotendepatte führt am Ende zwar auch nichts.
00:42:42: Aber ich glaube schon dass es einfach psychologisch und auf dem Wiring her ist, dass Frauen wahrscheinlich andere Dinge wahrnehmen als ... Männer als ist eh der Mensch unterschiedlich, also im Gottes Willen.
00:42:55: Aber ich glaube schon dass da die Magie dann entsteht wenn man dieses Skillsets halt in den Topf wirft.
00:43:01: und wie gesagt ich kann es nur noch mal betonen.
00:43:03: Also jedes Projekt was ich in einer diverseren Gruppe gemacht habe hat am Ende zum besseren Ergebnis geführt und tatsächlich glaube ich manchmal deswegen das sich die Männer auch ein bisschen zurücknehmen.
00:43:17: Ja, die benehnlich dann schon mal.
00:43:19: Die leben sich ein bisschen
00:43:20: besser und sind nicht so ego driven und ich glaube dann kommt teilweise auch was besseres am Ende dabei raus.
00:43:29: Und du fällst ja auch auf als Frau?
00:43:32: Wenn du in den Raum von Männer kommst, dann reden sie ja auch ganz gerne mit dir.
00:43:36: also ich finde das ja eigentlich auch nett ... smarten Frau zu sprechen, weil mit den Männern haben sie vielleicht alles schon gesprochen.
00:43:45: Von daher kann man das auch fürs Netzwerk.
00:43:47: und das Netzwerken ist super wichtig für jede Karriere.
00:43:51: Kann man es auch nutzen?
00:43:53: Das würdest du einer jungen Studentin raten die jetzt in die Finance Private Equity Investoren Investment Banking Branche möchte?
00:44:03: Wie eben schon gesagt, das Thema Netzwerk finde ich super wichtig.
00:44:07: Sucht die Mentoren und Mentorinnen.
00:44:10: also Ich habe auch tolle männliche Mentoren.
00:44:13: Die meisten meiner Chefs sind und waren Männer Und die haben mich wunderbar gefordert und gefördert.
00:44:21: Aber ist natürlich auch schön.
00:44:22: Ich hab auch so ein paar sehr senior Frauen in meinem MentorInnenkreis und dass es schon sehr ... motivieren zu sehen, wo die sind und wie sie dahin gekommen sind.
00:44:34: Also das Thema Netzwerk ist super wichtig!
00:44:38: Und dann setz dich durch sei wissbegierig... ...und dein Einsatz wird sich auszahlen.
00:44:44: Ja, davon gehe ich auch aus.
00:44:48: Es gibt ja auch zum Beispiel so Vereinigungen Level-Twenty.
00:44:51: Zum Beispiel für Private Equity in Deutschland oder sogar über Deutschland hinaus.
00:44:56: Das sind natürlich ganz tolle... Vereinigungen, wo sich die Frauen dann noch treffen und die Branche auch irgendwo mit schäpen.
00:45:05: Es gibt ganz tolle Netzwerkmöglichkeiten im Bereich.
00:45:09: Total!
00:45:09: Und es ist auch super wichtig... Wir Frauen nicht nur reden und uns connecten, das ist auch super wichtig.
00:45:17: Und das ist super motivierend weil manche Probleme die wir Frauen haben habt ihr Männern nicht dass genauso.
00:45:23: ich war doch nie schwanger.
00:45:25: Ich könnte auch Nicht einschätzen was eine schwangere Frau braucht nicht brauche wie sie gefördert gefordert werden möchte.
00:45:33: Aber es hat auch ganz wichtig dass frauen untereinander sich business geben Weil das ist wieder was eben gesagt hat dort wo Geld fließt entsteht, was Neues wird die Wirtschaft gestaltet und deshalb ist auch der Punkt super wichtig.
00:45:48: Ja ja sehr schön.
00:45:51: Letzte Frage von mir?
00:45:53: Was ist in den nächsten Jahren bei Filine geplant?
00:45:57: Das ist eine spannende Frage.
00:45:59: also auf einen kurz- und mittelfristig ist eine Halbtestanz geplant in Leipzig.
00:46:10: Dann gibt's sowohl bei Yellow Fox gerade spannende Themen, die wir uns angucken mit der Fahrradfirma.
00:46:18: Gibt es auch immer neue Themen, Märkte, Wachstumsmöglichkeiten?
00:46:23: Also da sind wir grade gut mit unserem Portfolio-Firm beschäftigt.
00:46:28: Da gibts spannende Themen und Mittel.
00:46:31: bis langfristig möchte ich weiterhin kapitalunternehmerisch einsetzen.
00:46:37: Haben wir noch irgendwas vergessen was dir ... auf dem Herzen liegt.
00:46:41: Traut euch, seid wissbegierig und auch an die Frauen.
00:46:46: geht in die Finanzbranche, geht in den Family Office und Private Equity Industrie.
00:46:51: es ist super wichtig dass ihr mit entscheidet wo Geld hinfließt und wenn irgendjemand Fragen hat oder Tipps braucht könnt ihr euch jederzeit natürlich gerne mich wenden.
00:47:04: Sind doch schöne Schlussworte danach kann nichts mehr kommen.
00:47:08: Vielen Dank für deine Anreise auf Hamburg.
00:47:10: Vielen Dank fürs offene Gespräch und den Einblick in die Welt eines sehr aktiven Family Offices.
00:47:16: Danke dir!
00:47:18: Ja, das war jetzt wie gesagt ein Ausschlag in der Welt der Family Office auch im Thema Diversity in der Finanzbranche.
00:47:25: Ich habe mich sehr gefreut, dass wir es offen besprechen konnten.
00:47:28: Und wenn ihr weiter spannende Einblicke haben wollt aus der Welt von Private Equity deals and Corporate Finance dann bleibt unbedingt dran bei Finance Data People.
00:47:39: Vielen Dank fürs Zuhören und fürs Zuschauen!
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