Wie Transformation wirklich gelingt! Mit Dr. Peter Russo | The Future Factory (#52)
Shownotes
In der 52. Ausgabe von Finance | Data | People spreche ich mit Dr. Peter Russo, Geschätsführender Gesellschafter von The Future Factory.
Als Erster in seiner Familie ging Peter Russo aufs Gymnasium und studierte – über eine Banklehre, mehrere Auslandssemester und eine Promotion zur Preistransparenz im Bankensektor führte sein Weg zur Deutschen Bank, in die eigene Unternehmensgründung und schließlich in die Innovationsforschung. Heute begleitet er mit The Future Factory vor allem mittelständische und produzierende Unternehmen durch tiefgreifende Transformationsprozesse. Sein Lebensmotto dabei: "Every problem is an opportunity."
In dieser Episode erfährst du mehr über
- Peters Werdegang von der Banklehre über Studienstationen in Mainz, Hohenheim und Würzburg bis zur Promotion und acht Jahren bei der Deutschen Bank im Retail- und Private Banking
- wie er von der Deutschen Bank in die Selbstständigkeit wechselte, ein Unternehmen im Bereich Innovationsberatung gründete und eine feindliche Übernahme miterlebte
- seinen Weg an die EBS Universität, wo er als einer der Ersten in Deutschland Entrepreneurship und Design Thinking unterrichtete
- warum er 2016 die EBS verließ, um sich mit The Future Factory ganz auf Beratung zu konzentrieren
- was Zukunftsfähigkeit für ihn bedeutet: die Übertragung von Kernkompetenzen auf neue Anwendungsfelder statt reiner Kostensenkung oder Restrukturierung
- ein konkretes Transformationsbeispiel: wie ein Zulieferer für Kaffeemaschinengehäuse sein Geschäftsmodell in Richtung Medizintechnik weiterentwickelt hat
- warum viele Transformationsprojekte am fehlenden Veränderungswillen des Top-Managements scheitern – und - was das mit Silodenken, Konsensrunden und der Babyboomer-Generation zu tun hat
- wie Investoren im Rahmen einer Due Diligence das Transformationspotenzial eines Unternehmens erkennen können, statt nur auf das Restrukturierungspotenzial zu schauen
Darüber hinaus sprechen wir über den Einsatz von KI in Innovationsprojekten, die geringere Weiterbildungsbereitschaft deutscher gegenüber amerikanischer Unternehmen und warum Peter überzeugt ist, dass echte Transformation immer auch mit Schmerz verbunden ist.
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Finance | Data | People mit Dr. Sascha Haggenmueller erscheint wöchentlich jeden Freitag um 08:00 Uhr. Überall, wo es Podcasts gibt.
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Media: Sebastian Pleyer
Transkript anzeigen
00:00:00: Der erste Entrepreneurship-Kurs auf der Welt fand in Harvard statt.
00:00:05: Hast du eine Idee, wann das war?
00:00:09: In den Fünfzigern.
00:00:10: Mitte
00:00:11: der Fünfzigerjahre wurde in den USA schon how to start my business und how write a business plan unterrichtet ihn.
00:00:18: Wir haben viel mit Agilität zu tun gehabt als dieser Begriff noch gar nicht explizit in der Welt war.
00:00:24: Ich war einer der Ersten, der diesen sogenannten Design Thinking Ansatz nach Deutschland gebracht hat habe ich gelernt, bei IDEO.
00:00:32: Erfinder und ist dann praktiziert im Rahmen meiner Vorlesungen dort.
00:00:38: Und ich kam an die Apps zurück und sagte zu meinem Dekran Ich möchte einen Kurs in Design Thinking.
00:00:46: und er sagte Design Thinking wir sind eine Business School.
00:00:49: was ein Quatsch!
00:00:50: Dann habe ich durchgesetzt und habe es gemacht.
00:00:54: Wir haben diese Ansätze genommen und haben sie so adaptiert in deutschen Unternehmen funktionieren.
00:01:01: Herzlich willkommen in München, Peter.
00:01:31: Danke schön!
00:01:32: Genauer sagen müsste ich Professor-Doktor Peter Rousseau hat ein paar Titel angesammelt in deiner Vergangenheit.
00:01:39: jetzt warst du aber der erste in deine Familie der diesen Weg gegangen ist.
00:01:43: also kommt das keine Akademikerfamilie so wie ich das verstanden habe.
00:01:46: hol uns da gerne mal bisschen ab was dich da so bewegt hat das ganze zu tun.
00:01:52: ja also in der Tat bin ich der Erste in meiner Familie gesammten Familie gewesen da zum Gymnasium gegangen ist, der studiert hat.
00:02:04: Der dann den akademischen Weg weitergegangen ist.
00:02:08: Aber am Ende war ich ja nie ein Forschender-Professor, sondern ich war immer jemanden, der den Bezug zur Industrie, zur Praxis gesucht hat.
00:02:15: Das war mir immer ganz Wichtige und später in der Apps konnte ich das sehr gut ausleben in meinem Institut.
00:02:21: Da war ich dann derjenige für die Lehre zuständig und es hat mir immer Spaß gemacht Natürlich für die Akquise der Mittel, um das Institut zu finanzieren.
00:02:31: Das Prinzip war dort immer so lange man sich von den Kollegen abgegrenzt hat und neue Ideen hatte konnte man dir auch umsetzen aber du musstest sie halt finanziert.
00:02:42: Die Frage ja warum bin ich diesen Weg gegangen?
00:02:47: Ganz ehrlich!
00:02:49: Das war eigentlich Schritt für Schritt immer etwas was ich in dem jeweiligen Moment entschieden habe.
00:02:57: Ich wollte eigentlich ursprünglich, und das ist interessant, gar keine akademische Laufbahn.
00:03:01: Und ich habe eine Banklehre gemacht nach dem Abitur.
00:03:05: Oder hätte mir das gut vorstellen können bei der Bank zu bleiben?
00:03:08: Und wie es dann halt so ist... Ich wollte in die Kreditabteilung und wenn man eine sehr gute Ausbildung gemacht hat, dann hatte man ein Wahlrecht.
00:03:16: Da musste ich zur Bundeswehr kommen zurück und es gab keinen Platz in der Kredit-Abteilung.
00:03:21: Man hat mich so ein bisschen aufs Abstellgleis geschoben.
00:03:23: Das hab' ich am Anfang auch gemacht, weil ich ein gut mediker Mensch bin.
00:03:27: Und irgendwann habe ich dann gedacht, nee also das kann's ja auch nicht sein und hab dann doch mal nachgefragt.
00:03:33: Und jetzt ist es nie, ist nicht.
00:03:34: Dann habe ich mich umgeschaut wo man denn was studieren könnte.
00:03:39: Hab dann Studienplatz bekommen und bin zur Personalabteilung gegangen, hab gekündigt worauf der Personalbetreuer sagt welch ein Zufall?
00:03:48: Jetzt hätten wir doch einen Platz in der Kreditabteilungen.
00:03:51: Manchmal muss man kündigen dass sich etwas tut
00:03:54: manchmal muss man... Das ist das Learning.
00:03:56: Manchmal muss man eine Entscheidung treffen und aus dieser Entscheidung ergeben sich dann wieder andere Entscheidungen.
00:04:03: Und so war das bei mir eben auch, ich habe nicht die Kündigung zurückgenommen sondern hab dann meinen Stolz bewahrt und hab gesagt ne also jetzt braucht der auch nicht herkommen was ich schade fand weil die Ausbildung war wirklich sehr gut auch im Vergleich zu heutigen Ausbildungen.
00:04:19: Wo
00:04:19: war das?
00:04:20: In der Sprachkasse
00:04:22: in meiner Heimatstadt in Borns.
00:04:23: Ich bin dann zum Studium nach Mainz gegangen und habe dann auf das nächste Problem gestoßen, dass ich nämlich meinen Grundstudium damals – da gab es noch die sogenannten Diplom-Studiengänge.
00:04:36: Noch nicht Bärschwein Master war ja vor der sogenannten Bologna Verordnung.
00:04:40: Und man hatte eingeplant vier Semester Grundstudium und ich hatte meine Grundstudie mit drei Semestern fertig und wollte wechseln nach Hohenheim.
00:04:49: Dort gab es den Studiengang Wirtschaftswissenschaften, das fand ich ganz toll.
00:04:52: Es war so eine Mischung aus BWL und VWL.
00:04:55: Heute sage ich Gott sei Dank, kam das nicht zustande?
00:04:58: Hab mich dann dort beworben und die haben meine Bewerbung abgelehnt mit der Begründung Ich hätte nicht die volle Anzahl der Semester Worauf ich dachte Alter wieso geht es um die Anzahl des Semesters oder nicht um die erreichten Scheine also die Leistungen?
00:05:12: Und hab dann Parallel mich beworben für ein Auslandssemester, bin in den USA gegangen.
00:05:18: Was sehr interessant war, kam dann zurück und konnte im Hauptstudium wechseln nach Würzburg.
00:05:26: In meinem Grundstudium BWL und Jura parallel studiert habe.
00:05:30: Und Wurzburg war eine Uni, wo ich das fortsetzen konnte.
00:05:32: Das hat mir unglaublich viel Spaß gemacht!
00:05:34: Ich konnte mich vielleicht auch deshalb, weil ich mich nicht so wirklich entscheiden konnte, gestern die Richtung BWl Jura.
00:05:41: Und hab dann BWL abgeschlossen, hab das erste juristische Staatsexamen in Italien gemacht.
00:05:48: Weil ein damaliger Juraprofessor meinte ich muss unbedingt noch mal ins Ausland gehen.
00:05:53: und was habe ich denn auch gemacht?
00:05:55: Ich bin nach Pardua gegangen, hab dort eben das erste Staatsexam gemacht hätte mir das theoretisch dann auch anerkennen lassen können.
00:06:03: Habe ich dann aber nicht gemacht weil ich eine Promotionstelle hatte.
00:06:06: also so hat sich ... Das könnte man jetzt noch fortsetzen immer das eine aus dem anderen ergeben.
00:06:13: Und das waren, es könnte man denken, immer rationale Entscheidung oder so?
00:06:18: Nein!
00:06:18: Wenn ich ehrlich sein soll, war's das gar nicht.
00:06:20: Das war immer ne Bauchentscheidung.
00:06:23: Ich glaube ... Es ist auch gar nicht schlecht.
00:06:26: Man muss nur das Gefühl haben, dass man sich auf seinen Bauch verlassen kann und dass dein Körper dir sagt, das is gut Oder das ist nicht gut.
00:06:36: Das fühlt sich gut an und es fühlt dich nicht gut an,
00:06:38: und man weißt du dass das es sich gut anfühlt?
00:06:41: Wenn die Entscheidung reif ist.
00:06:43: also ich setze mich schon mit Entscheidungen sehr strukturiert auseinander.
00:06:47: Also ich erroh ihre alternativen Wäge ab was sind die Vorteile, was sind den Nachteilen?
00:06:53: Was sind die Chancen oder Risiken?
00:06:55: Manchmal mache ich das auch echt strukturierend und schreibt mir das auf und dann schaue ich mir das an.
00:07:01: aber gehe nicht so weit, dass ich eine Scorekarte baue und Punkte vergebe.
00:07:05: Sondern ich schaue mir das einfach an und dann sagt mir mein Bauch, das ist ne richtige Entscheidung.
00:07:09: oder soll es zu tun oder soll das nicht tun?
00:07:11: Was ich auch mache ist... Ich spreche viel, habe immer vor solchen Entscheidungen mit meiner Frau gesprochen, mit Freunden gesprochen und hab deren Auffassung eingeholt und hab mir daraus meine Meinung gebildet.
00:07:22: Und so hat sich sozusagen diese Schritte meines beruflichen Wertegangs.
00:07:28: die haben sich immer ergeben aus dem vorhergehenden Schnitt.
00:07:33: Okay, dann hast du ... Wann hast du promoviert?
00:07:37: Ich hab promovier- t. äh, das erwischst du mich.
00:07:39: Äh ... Trinundzig war ich fertig in einem Studium zwischen ... Äh, dreiundneunzig und fünfundneunsig.
00:07:48: Auch im Wirtschaftswissenschaftlichen Bereich?
00:07:49: Ja, ja, in der BBL aber inhaltlich an der ... An der Schnittstelle zur Rechtswissenschaft.
00:07:58: Also es ging viel um das Thema ... Wettbewerbsrecht, Kartellrecht.
00:08:04: Aber im Grunde war das mein Einstieg in das Thema Innovation.
00:08:09: Innovationen gab es als Fach nicht zu meinen Zeiten.
00:08:12: Das konnte man nicht studieren.
00:08:15: Ich bin über meine Doktorarbeit zur Innovation gekommen kann man sagen und zwar wirklich im Doing.
00:08:23: Es war ganz interessant Als ich mich beworben hatte und die schriftliche Zusage bekommen habe erinnere ich mich heute noch ganz genau war in diesem Schreiben meines Doktorvaters gestand nicht, soll mir ein paar Gedanken machen über mögliche Themen.
00:08:39: Das habe ich dann gemacht und hab eine Liste gemacht mit möglichen Themen, hab die schön ausgearbeitet und ich hab ihm die eins zu eins vorgetragen.
00:08:46: und er hat das erste abgelehnt, das zweite abgelehnd den dritten Vorschlag abgelehmt und so ging es bis zum fünften Vorschlag.
00:08:53: Und dann stand er auf und hatte in seinem Büro eine riesige Bibliothekung, ging dann so an seinen Büchern auf und sagte, dazu würde ich gerne was wissen.
00:09:03: Und es ging um Preistransparenz im Finance-Sektor also insbesondere bei den Banken.
00:09:13: Ich habe das mitgenommen, hab mir ein paar Notizen gemacht und bin dann von Nürnberg nach Hause in auch München gefahren und dann mir gedacht, nee, das kann's nicht sein!
00:09:21: Mein Bauchgefühl hat mir im ersten Moment auf dieser Fahrt gesagt, vergiss das mit dem Thema Promotion Mit dem Thema kannst du nichts anfangen.
00:09:29: Dann kam ich zu Hause an und das meiner Frau erzählt, die sagte Mensch every problem is an opportunity Und überleg doch mal was man da ausmachen könnte.
00:09:43: Das war auch der erste Mal dass ich in dieser Situation war Aus etwas Negativen Etwas Positives zu drehen.
00:09:52: Es war ganz spannend.
00:09:53: Ich habe mich dann hingesetzt und überlegt wie könnte ich das Thema drehen damit es mir Spaß macht.
00:09:57: Ich habe das dann gemacht und habe es ihm vorgestellt.
00:10:01: Das fand er sehr gut!
00:10:03: Dann habe ich ein kleiner braver Doktorant, wie man das so tut, eine Briefe geschrieben an die Banken, ob sie den Interesse hatten am Thema.
00:10:09: Und tatsächlich hatte sich damals die Deutsche Bank gemeldet, die sich mit diesem Thema Mangel der Preistransparenz befasst hat.
00:10:16: Der praktische Hintergrund war folgende... Man zahlte früher für sein Chirokonto immer für jede Leistung separat.
00:10:24: beim Ende des Quartals ist so eine Rechnung bekommen.
00:10:26: Ich hab so viel Abhebungen gehabt, Konterauszüge gebraucht.
00:10:30: Ich habe so viele EC-Checks damals noch.
00:10:35: Die älteren Semester von uns erinnern sich noch.
00:10:39: Im Grunde war das immer schon ein Dorn im Auge der Verbraucherschützer.
00:10:43: Weil du nie wusstest was kommt auf dich zu.
00:10:46: und die Deutsche Bank war damals Vorreiter.
00:10:49: Nämlich wollte sie eine Flatrate für das private Shirokonto einführen.
00:10:55: Und dann kam ich gerade recht weil das im Grunde der praktische Ausfluss meiner Dessertation war.
00:11:02: Und dann saß ich irgendwann mal mit der Deutschen Bank zusammen und man fragte mich, ob ich mir denn vorstellen könnte für die Deutsche Bank zu arbeiten?
00:11:09: Fand ich natürlich toll damals.
00:11:11: War auch toll!
00:11:11: Nach deiner Promotion dran in den fünfenwundneunzig?
00:11:13: Das
00:11:14: ging dann... gab noch so eine Überlappung im Vorstellungsgespräch.
00:11:18: Batig doch darum, die Promotion zur Ende führen zu dürfen und der zuständige Manager sagte damals ne sie sind jetzt schon viel zu alt.
00:11:25: naja Leere Bundeswehr, zwei Studiengänge.
00:11:29: Drei Auslandsaufenthalte?
00:11:31: Ich war dann knapp dreißig und er meinte es sei doch opportun bevor ich Dreißig werde mit der Arbeit anzufangen.
00:11:38: Interessant!
00:11:39: Und habe ich dann gemacht.
00:11:40: das heißt ich hatte dann noch in in fünfundneunzig mein Trainierprogramm tagsüber und bin dann am Abend vom Promenadeplatz zur Stabi gefahren oder in die juristische Bibliothek.
00:11:52: da konnte man sehr gut arbeiten war natürlich nichts mit Internetrechage, von Clot gar nicht zu denken.
00:11:59: Oder von ChatGPT und hab dann die Nächte mehr oder minder durchgearbeitet hat sich gelohnt habe dann meine Arbeit abgegeben und meiner Promotion beendet.
00:12:11: ging dann zu meinen damaligen Vorgesetzten sagte Mensch ganz stolz die Promotionsruhrkunde auf den Tisch gelegt Und meine Erwartungshaltung war dass ich an meinem Gehalt irgendwas verbessert.
00:12:21: sagte er das interessiere ihn überhaupt nicht.
00:12:25: Das habe ich auch gemacht.
00:12:26: Es war eine sehr fruchtbare Zeit, muss ich sagen.
00:12:30: Ich habe sehr viel gelernt und es war eine Zeit in der man stolz war bei einem solchen Institut zu arbeiten.
00:12:39: Ich will nicht sagen, dass das heute nicht mehr so ist, aber die Zeiten waren damals schon anders.
00:12:45: Wie lange warst du dann bei der Deutschen Bank?
00:12:46: Insgesamt
00:12:48: acht Jahre.
00:12:48: In welchem Bereich?
00:12:50: Erst im Retailbanking und dann dem Private Banking.
00:12:54: Und das sagte vorhin, die ... Das Thema meiner Doktorarbeit hat mich zur Innovation gebracht.
00:13:03: Es war der erste Schritt.
00:13:04: in der Tat, der zweite Schritt, der dann das Thema Innovation sehr, sehr verfestigt hatte, war dass ich dann eben irgendwann bei der Deutschen Bank Leiter des Private Bankings Center Maximilierstraße Marienplatz wurde mit über eine Milliarde Asset Under Management Anfang XXX, das war schon... Und ich hatte mein Büro an der Maximilianstraße und schaute dann so rechts raus auf Hotel für Jahreszeiten, Bulgarie oder Soläden die da waren.
00:13:31: Da gab es früher dieses Trümmergebäude, dass man später abgerissen hat wo heute das Brenners drin ist.
00:13:39: Man hat die Fassade noch stehen lassen.
00:13:42: Dann gab's ein großes Plakat über das gesamte Gebäude hinweg, so riesig!
00:13:48: Da hat die Deutsche Bank eine Werbung geschaltet zu der flatrate fürs schirokonto.
00:13:54: und da schaut ich eines morgens raus und dachte wow Das ist das ist dein produkt.
00:14:01: Da hast du mitgearbeitet.
00:14:02: wie cool ist das denn?
00:14:05: Und es war so der zweite schritt, der mich emotional in richtung innovationen damit zukunftsfähigkeit gebracht hat.
00:14:10: und Ich habe dann noch eine weile bei der deutschen banke arbeitet und hatte aber immer kontakt zu der zu einer Werbeagentur, die da involviert war und habe mich dann irgendwann entschlossen, Deutsche Bank zu verlassen.
00:14:28: Eben mehr oder minder in die Selbstständigkeit zu gehen.
00:14:32: Erste so mehr-oder-minder Startup.
00:14:34: Und als ich das beim Vater erzählt habe der beschlossene zehn Jahre mit mir nicht mehr zu reden weil er das überhaupt sich nicht vorstellen konnte.
00:14:41: Das macht einen Sohn im Institut?
00:14:42: Dann sowas wahrkeissiges Mal.
00:14:45: Er hat mich immer als Enker gesehen Und wollte, dass sein Sohn am liebsten irgendwie Sparkassen- oder Flexbankervorstand hört.
00:14:53: Und dann ist er Direktor bei der Deutschen Bank und entscheidet sich zu gehen.
00:14:58: Ganz kurz?
00:14:59: Während der ganzen Zeit hat sich da das Thema mit dem Institut und Apps schon gegeben ... Das kam
00:15:04: viel später.
00:15:07: Ja, ich hab dann das erste Unternehmen gegründet und bin dann gewechselt als Vorstand in ein damals neu marknotiertes Unternehmen weil es die technologische Ergänzung hatte zu dem, was wir damals gemacht haben.
00:15:20: Also wir wurden sozusagen vom reinen Berater zum integrierten Technologiehaus hat sich dann aber auch eine gute Erfahrung nicht wirklich als erfolgreich herausgestellt, weil wir einfach mit der Technologie zu früh waren.
00:15:38: Hol' uns mal nochmal kurz ab!
00:15:39: Was habt ihr genau gemacht?
00:15:40: Bist du bei der Deutschen Bank raus?
00:15:42: Was gegründet und was genau?
00:15:45: Also wir haben eine Ausgründung gemacht.
00:15:47: Und dann haben uns im Grunde auf Innovationsbehaltungen fokussiert, vergleichbar wenn du das vielleicht kennst mit IDEO als Designagentur aber weniger jetzt auf die physische Gestaltung von Produkten sondern eher in Richtung Dienstleistung war super spannend war sehr interessant.
00:16:11: Dann ergab sich eben die Möglichkeit, in den Technologiebereich zu wechseln.
00:16:16: Und das war im Grunde mobile Technologien.
00:16:19: Mobile Technologies – wir haben damals die erste Mobile Banking App entwickelt auf Basis der WOP-Technologie.
00:16:27: Die
00:16:27: sind jetzt so in dem Jahr
00:16:28: zwei Tausend Fünf rum?
00:16:29: Nein, das waren Anfang des Jahr zweitausender.
00:16:31: Wir
00:16:33: haben viel mit SMS Technologie gearbeitet Und haben uns auch sehr stark engagiert in Innovation, in Forschung und Entwicklung.
00:16:43: Es war dann aber zwei, dass wir festgestellt haben der Markt ist noch relativ früh, haben dann pivotiert was alles gut war und es kam zu einer feindlichen Übernahme.
00:16:54: die übernehmenden haben das dann auch büßen müssen weil sie zumindest zum Teil im Knast saßen War auch eine erste Erfahrung.
00:17:09: Das war ein börsenrötiges Unternehmen immerhin, und konntest du nicht jetzt so frei entscheiden?
00:17:15: Hatte ne tolle anwaltschaftliche Vertretung in der Phase sehr viel persönlich mitgenommen.
00:17:20: aber ich muss sagen es war auch wahnsinnig anstrengend Anfang dreißig.
00:17:26: Verantwortlich zu sein für über vierhundert Mitarbeitern diese unternehmerische Erfahrungen zum Machen zu hoffen, dass der Kunde zahlt am Ende des Monats.
00:17:36: Pünktlich damit du die gehälterten Mitarbeiter zahlen kannst.
00:17:39: viele viele schlaflose Nächte unglaubliche viel Arbeit Familie Zuhause zwei kleine Kinder.
00:17:45: das war schon eine extrem belastende Phase für mich.
00:17:47: und dann gab es sich.
00:17:49: er gab sich eben die Gelegenheit das Unternehmen aufzuspalten Und und und und zu verkaufen.
00:17:57: und Dann kam ich in Kontakt mit einem venture capitalisten den ich dieser Zeit des neuen Marktes kennengelernt hatte.
00:18:07: Und der sagte, Mensch ich habe eine Stiftung gegründet die Entrepreneurship fördern soll in München.
00:18:15: Haben sie nicht Lust Gründungsgeschäftsführer zu sein?
00:18:17: Das war das Straschexenter für Entrepreneurshop.
00:18:20: Dass dann später an Institut an der Hochschule München wurde.
00:18:23: und aus diesem Institut ist dann das erste Institut.
00:18:34: eine Professorenkollegin von der TU, die früher in der Apps unterrichtet hatte und die sagte Mensch wenn du das vor hast dann solltest du mal mit der App sprechen.
00:18:43: Das ist eine sehr gute Universität Und ich war so naiv damals dass ich dachte mensch also vor dem Hintergrund dieser Belastung also dieser psychischen aber auch körperlichen Belastungen dieses Jobs Der Professor arbeitet ja Dienstag bis Donnerstag und das von zehn bis zwölf Und von zwei bis um vier.
00:19:07: Es habe ich auch in der Tat drei Monate durchgehalten und dann habe ich aber gemerkt, nee das ist nichts für mich!
00:19:13: Ich muss was bewegen
00:19:14: und... Hast du da nur noch Professor gemacht?
00:19:16: Tatsächlich eine Zeit?
00:19:17: In dieser Zeit ja.
00:19:18: Das war tatsächlich zwölf und früher heute
00:19:21: einen Tag.
00:19:22: Ja, ich hab das drei Monate doch gehalten.
00:19:24: naja also Ich habe das nicht genau geschaut, aber es war deutlich angenehmer als in der Vorzeit.
00:19:29: Dann war dann in der Tat einer der Ersten in Deutschland die Entrepreneurship also Gründungsmanagement unterrichtet haben und das muss man sich mal vorstellen.
00:19:41: Wir waren jetzt im Moment in den Jahr zwei Tausend zwei und der erste Entrepreneurshop Kurs auf der Welt fand in Harvard statt.
00:19:55: Hast du eine Idee, wann das war?
00:20:01: In den Fünfzigern.
00:20:03: Mitte
00:20:03: der Fünfzigerjahre wurde in den USA schon How to start my business und how to write a business plan unterrichtet in Harvard.
00:20:13: also wir waren in Deutschland damals kann man sagen fünfzig Jahre
00:20:16: hinterher wie heute halt auch
00:20:19: wie heute infilm und daraus hat sich dann die Konnexion zu Elfs ergeben.
00:20:24: und hab dann das Trashik-Institut dort gegründet.
00:20:28: Hab mich aber nach einigen Jahren mit einem Kollegen zusammen, wir haben uns dann dort getrennt... ...und ich habe mein eigenes Institut gewandt!
00:20:40: Und ich hab vorhin schon gesagt so hat sich bei mir so ein bisschen dieses Motto Every Problem ist an Opportunity der sich übrigens in Stanford gelernt habe von einem Kollegen ganz zu Anfang als ich der ersten Mal in Stanford war.
00:20:50: So für mich als Lebensmotorhaus gestellt.
00:20:53: Egal auf welchen Punkt ich zurückgehe in meinem Leben, es hat sich aus jeder Herausforderung eine Chance ergeben.
00:21:03: Aus der Tatsache dass die Sparkasse damals mir keinen Job angeboten hat, hat sich die Opportunität des Studiums ergeben, aus der Opportunität das Studium hat sich diese Opportunität der Promotion ergeben.
00:21:15: Die Herausforderungen, das wir uns nicht auf ein Thema einigen konnten Der Doktorarbeit Hat die Chance zur deutschen Bank ergeben.
00:21:24: Und das hat sich so verfestigt in mir, dass ich mittlerweile fest überzeugt bin.
00:21:31: Und davon, dass manche Herausforderungen einfach gut sind.
00:21:37: Weil sie einem die Augen öffnen um über die aktuelle Situation nachzudenken und daraus dann neue Entscheidungen zu treffen.
00:21:43: Ich
00:21:43: glaube es ist ein wesentlicher Differenzierungsfaktor auch.
00:21:45: Ob man dann ... Ich sag mal Flapsig ob man dann halt jammert weil jetzt gerade irgendwas schwierig ist oder ob man eben auch nach diesen Opportunitäten ganz aktiv sucht.
00:21:55: Meines Erachtens beeinflussen die dein Leben ganz maßgeblich, wenn man da irgendwie proaktiv hinterher ist.
00:22:01: Absolut und wenn ich Menschen treffe... Ich bin mittlerweile soweit, sag' ich auch offen, dass ich ... Wenn ich Menschen trafe, die nur jammern egal über was du sprichst ob das im privaten Umfeld in beruflichen Umfeld ist dann versuche ich mich so schnell wie möglich von diesen Menschen loszusagen.
00:22:19: Das tut mir nicht gut es raubt mehr Energie und das brauche ich nicht.
00:22:22: Ich will nicht sagen, dass immer alles einfach ist.
00:22:24: Es gab sicherlich auch schwierige Situationen, schwierige Entscheidungen die jeder von uns in seinem Leben trifft.
00:22:31: Ich will auch nicht sagen das mir Veränderung grundsätzlich immer sehr leicht fällt und bin auch nur ein Mensch.
00:22:38: aber wenn ich auf so viele Punkte in meinem Leben, in meinem beruflichen Leben, auch im privaten Leben zurück schaue dann muss ich einfach zum Ergebnis kommen dass sich aus jeder Herausforderung immer wieder eine neue Gelegenheit ergeben kann.
00:22:56: Man muss ihn nur nutzen, und man darf nicht in der Situation der Herausforderung verzagen.
00:23:04: Das ist glaube ich das Wichtigste.
00:23:06: Jetzt bist du ja heute mit The Future Factory am Markt unterwegs, machst da verschiedenste Dinge im Bereich Innovation.
00:23:14: Jetzt haben wir gerade aufgehört zu bei Apps-Institut Innovationsforschung etc.
00:23:20: PP, jetzt Future Factories?
00:23:22: Ist dazwischen noch was passiert?
00:23:23: oder wie kam es dann zur Gründung der Future Factory?
00:23:26: Die gleiche Situation, Every Problem is an Opportunity.
00:23:31: Das Institut das ich aufgebaut und verantwortet habe bis zum Jahr war, hat sich beschäftigt mit dem Thema Innovation und Transformation.
00:23:42: So hieß es auch Innet, Institute for Innovation and Transformation.
00:23:48: Wir haben es sehr eng mit der Industrie zusammengearbeitet.
00:23:53: Vornehmlich aber nicht ausschließlich produzierende Unternehmen, klassischer deutscher Mittelstand, aber auch größere Unternehmen.
00:24:01: war eine Telekom dabei, eine BSF.
00:24:04: Es waren viele Familienunternehmen dabei und was wir gemacht haben war im Grunde – das beschreibt unser damaliges Geschäftsmodell eigentlich ganz gut.
00:24:15: Wir haben die Ansätze der Innovations- und Transformationsforschung, die ja im Wesentlichen aus dem USA kommt.
00:24:21: Die amerikanischen Kollegen sind da sehr aktiv heute noch.
00:24:26: Clayton Christensen, David Thies und wie sie alle heißen.
00:24:31: Die haben wir uns angeschaut und haben überlegt, wie diese Ansätze auf deutsche Unternehmen übertragbar sind.
00:24:40: Beispiel ich war einer der Ersten dieser sogenannten Design Thinking Ansatz doch Deutschland gebracht hat.
00:24:47: Und ich gelernt, bei IDEO, dem Erfinder und in Stanford praktiziert im Rahmen meiner Vorlesungen dort.
00:24:56: Ich kam dann an die Apps zurück und sagte zu meinem Dekran, ich möchte einen Course in Design Thinking.
00:25:07: Und er sagte, Design Thinking ist in der Business School.
00:25:09: was ein Quatsch!
00:25:10: Dann habe ich einfach durchgesetzt und habe es gemacht.
00:25:15: Wir haben diese Ansätze dann genommen und haben sie so adaptiert, dass Sie in deutschen Unternehmen funktionieren.
00:25:23: Ganz viele andere Lead-Useransatz Open Innovation – wie kann Open Innovation in einem deutschen Mittelständler funktionieren?
00:25:29: Es war total spannend und gleichzeitig natürlich auch mein Institut finanziert weil die Unternehmen, die sich dafür interessiert haben, haben Geld auf den Tisch gelegt.
00:25:38: davon haben wir die Doktoranden finanzierte das Institut.
00:25:44: Das hat mir einen sehr engen Kontakt zur Industrie gebracht.
00:25:47: Daraus sind auch viele sogenannte Executive Education Programme entstanden und schon vor zwanzig Jahren für ganz, ganz spannende Unternehmen von Porsche über Wacker und viele, viele mehr.
00:26:02: Und die Gründung der Future Factory – das war ja deine Frage – sagte ich gerade gegen auch auf so ein Ereignis, dass man sehr gut mit every problem is an opportunity überschreiben könnte.
00:26:15: Nämlich ich hatte für ein Unternehmen ein sehr innovatives Executive Education Program entwickelt, die Innovation etwas technokratisch ausgedrückt lag im Grunde darin dass wir nicht generische Case Studies verwendet haben sondern das wir ganz konkrete Herausforderungen aus diesem Unternehmen in das Executive Education Programm eingebaut haben.
00:26:41: Ich habe die Methodik unterrichtet und wir haben dieses konkrete Problem für dieses Unternehmen mit den Führungskräften dieses Unternehmens gelöst.
00:26:52: Ich fand das damals überzeugend, der Kunde fand es extrem spannend und wollte das ausprobieren.
00:26:58: Und mein Dekran als ich ihm das vorgestellt hatte, das war immer noch der gleiche, sagte, dass ist doch keine Executive Education, das ist doch Beratung!
00:27:13: dachte ich mir noch gut, okay dann ist das Beratung.
00:27:17: Und es war mir vertragsgemäß erlaubt einen Tag die Woche Dinge zu tun, die ich für richtig halte.
00:27:24: also habe ich die Future Factory gegründet und hab dann Executive Education wie er es nannte gemacht.
00:27:31: daraus ist dann sozusagen aus der reinen Executive Education aus den Anfängen die dann eher auf theoretischen Seite unterwegs waren, diese Mischung entstanden zwischen Executive Education und konkreter Beratung.
00:27:50: Und ja in dieser Waagschale hat seine Beratungen immer mehr überhand genommen und dann war es dann irgendwann so dass meine Universität verkauft wurde und das Management mit meinen Themen relativ wenig anfangen konnte weil sie aus der komplett anderen Ecke kamen.
00:28:08: Ja, und dann habe ich dann die Kattelungsstory-Shot entschieden ... ... zu verlassen.
00:28:15: Und mich auf dieses Thema Beratungen zu
00:28:17: konzentrieren.
00:28:18: Tatsächlich hat er auch ganz gut ergeben oder?
00:28:20: Das war toll!
00:28:22: Also auch da wieder, every problem.
00:28:24: Es geht irgendwo nicht weiter, warum auch immer.
00:28:28: Hat sich eine neue Opportunität aufgebaut... Dann kam Corona ja nach einer Weile.
00:28:32: das war für mich keine einfache Zeit.
00:28:36: Ich glaube wie für alle Berater in Anführungszeichen
00:28:40: Außer, dass wir nicht mehr so viel reisen mussten.
00:28:42: Ja man konnte gar nicht mehr reisen aber der Nachteil war man hat natürlich auch die Kunden nicht mehr wirklich erreicht also die bestehenden schon aber nicht mehr die neuen die man gerne hätte.
00:28:53: und ja dann tut man natürlich das was man tun kann nicht als Unternehmer.
00:29:00: und dann kam dann das Jahr nach nach Corona.
00:29:03: Und das war dann so der klassische Ketchup Effekt, durchaus zehnmal auf die Flasche und es kommt nix und beim elften Mal kommt der ganze Inhalt.
00:29:11: Ja, das ist schön!
00:29:12: Das macht mir riesig Spaß, weil ich mir einfach auch eine Position erarbeitet habe, die mir erlaubt, auch mal wirklich zu sagen wie es funktioniert oder nicht funktioniert.
00:29:26: Diese Senderität brauchst du.
00:29:29: Du brauchst natürlich auch das Vertrauen.
00:29:32: Du musst natürlich bewiesen haben, dass du ein Projekt erfolgreich zu Ende bringen
00:29:39: kannst.
00:29:40: Aber in meinen Themen ist es vielleicht auch manchmal notwendig zu sagen, finde ich nicht gut.
00:29:49: So jetzt habt ihr ... Ist das eine One-Man Show oder ist das ein Team?
00:29:52: Oder wie seid ihr aufgestellt?
00:29:55: Also rein faktisch ist es ein Team aber Jetzt eher auf der flexiblen Basis, also Freelance-Basis.
00:30:07: Weil die Projekte immer einen Kern haben den ich sehr gut abdecken kann und merkt mal ein Kollege gesagt mein Problem sein dass ich mich viel zu sehr in die projekte operativ einbringe.
00:30:22: mag sein das es aus einer sich problem war für mich war das einfach das was mir Spaß gemacht hat.
00:30:28: dann sind wir wieder bei diesem bauchgefühl Und wenn ich bei etwas Spaß habe, dann mache es auch und dann entsteht so dieser Dreiklang.
00:30:36: Weiß nicht ob du von dem schon mal was gehört hast?
00:30:38: Vision comes to passion comes to creativity.
00:30:42: Wenn ich weiß wo ich und vision muss jetzt nicht notwendigerweise irgendwas Highly Sophisticated sein ist kann einfach nur sagen Ich weiß was mir Spaß macht Dann kommt die Leidenschaft dafür und wenn die leidenschaft kommt dann da ist dann kommt auch irgendwo der Erfolg.
00:30:56: Das möchte ich auch ehrlich gesagt, kann nicht aufgeben.
00:30:58: Aber es gibt auf der anderen Seite natürlich immer unterschiedliche Industrien.
00:31:01: Es gibt immer unterschiedliche vor allem auch in der produzierenden Industrie viele technische Grundlagen die du mit einbeziehen musst.
00:31:09: das kann ich als Betriebswirt gar nicht.
00:31:11: und dann habe ich sozusagen meine Kollegen die sich um das Thema Financial Model im operativen kümmern, die sich über das Thema Market Research kümmeren, die sie sich ums Thema HR kümern etc... Und die bin ich dann ebenfalls.
00:31:26: Was sind jetzt so die typischen Projekte?
00:31:30: Sind es Strategiethemen, sind das Produktthemen?
00:31:33: Bei Innovation ist ja ein breiter Begriff um was geht's da beispielsweise konkret?
00:31:38: Sind das irgendwelche Automobilzulieferer, die keine Ahnung in die E-Mobilität transformiert werden?
00:31:44: oder sagen wir mal nur rufen dich jetzt Kunden spezifisch an.
00:31:51: Was man über alle Projekten glaube ich, so als Überschrift drüber schreiben könnte es der Begriff der Zukunftsfähigkeit.
00:31:57: Also das geht bei mir immer um die Zukunfts-Fähigkeit.
00:31:59: Die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen und am Ende des Tages würde man auf Neudeutsch sagen ist es immer top line also Zukunfts Fähigkeit nicht durch finanzielle Restrukturierung oder organisationale Restrukturierungen sondern in erster Linie um die Frage Wohin kann ich meine Kernkompetenzen übertragen?
00:32:28: Kann ich sie weiterentwickeln, inkrementell.
00:32:31: Kann ich Sie in andere Anwendungsbereiche übertragen oder kann ich Sie durch neue Technologien wettbewerbsfähiger machen und vielleicht dann – das ist die höchste Kunst der Innovation bekanntlich – durch Kombination neuer Technologie-, neuere Anwendungspfelder bis hin zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle.
00:32:52: Und ich glaube, so das ist ein bisschen meine Kernkompetenz.
00:32:57: Wenn Unternehmen einen Produkt evolutorisch verbessern möchten dann glaube ich können es die Unternehmen heute sehr gut alleine da brauchen sie mich nicht dazu.
00:33:08: in dem Moment wo aber der Veränderungsgrad weil neue Technologien, weil neue Märkte vielleicht auch weil Unternehmenskulturelle Veränderungen notwendig werden kommen dann komme ich ins Spiel.
00:33:21: Also so hat sich, glaube ich über die Jahre diese Fähigkeit gebildet bei mir Menschen unterschiedlicher Auffassung zu integrieren und sie zu motivieren vielleicht sogar auch an der einen oder anderen Stelle zu begeistern Veränderung zu wagen was immer am Ende rauskommt.
00:33:46: das können Projekte sein Innovation systematisieren, also der Aufbau eines oder Entwicklung eines Innovationsmanagementsystems in dem die Rahmenbedingungen vorgegeben sind.
00:34:00: Die strategischen Leitplanken verantwortlichkeiten definiert sind Prozessestrukturen definiert und in denen dann neue Produkte, neue Dienstleistungen entwickelt werden oder neue Technologien eingesetzt werden.
00:34:16: das können wirklich übergreifende Transformationen dann sein.
00:34:22: In erster Linie heißt der Transformation mal nichts anderes, als kommt ja von Transformare lateinisch in eine neue Form überführen ein Unternehmen in einer neuen Form über führen.
00:34:31: und dann sind wir bei den Fällen die im Wesentlichen aber nicht ausschließlich im Moment in der Automobilindustrie tatsächlich insbesondere in der Zulieferindustrie auftreten durch zwei Dinge getrieben einerseits durch die generell sinkende Nachfrage wir wachsen in Europa nicht, die Bevölkerung wächst nicht.
00:34:53: Ein Auto ist ein grundsätzlich sehr gutes Produkt egal von welchem Hersteller es kommt.
00:34:57: das kann man mal ein paar Jahre fahren und vor dem Hintergrund der aktuellen konjunktualen Situation entscheiden sich logischerweise viele Menschen dann ja Auto länger zu fahren.
00:35:05: das heißt der Absatz sinkt das wissen wir oder zumindest steigt er nicht je nach Marke.
00:35:12: Und zweitens natürlich der Schiff zur Elektromobilität OEMs viel versprochen haben, wahnsinnig viel Geld investiert haben.
00:35:21: Der aber ob der mangelnden Offenheit des Marktes einfach nicht in der Geschwindigkeit kam wie man es erhofft hat so das zieht sich dann durch die Wertschöpfungskarte nach hinten durch.
00:35:33: Die Zulieferer haben entsprechende Investitionen getan.
00:35:36: Aber wir wissen im Schiff zur Elektromobilität brauche ich Und das muss man sich mal vorstellen, ungefähr ein Drittel der Wertschöpfung gegenüber einem Verbrenner Fahrzeug.
00:35:45: Weil schließlich dort die Komplexität viel geringer ist.
00:35:48: Ein Elektromotor hat viele weniger Teile Die gesamte Antriebseinheit ist wesentlich weniger komplex.
00:35:55: Also haben viele Zulieferer vor allem die mit hohem Verbrenner also Combustion Exposure auch heute ein riesiges Problem.
00:36:03: Das lesen wir in der Zeitung täglich.
00:36:06: und dann habe ich Steh ich vor der Frage, was mache ich mit diesen Kapazitäten?
00:36:12: Kann nicht die retten.
00:36:14: Ja grundsätzlich... Also es gibt bestimmte Voraussetzungen.
00:36:16: natürlich, Transformation läuft nicht immer.
00:36:22: Die klassische Denke des Strategien ist ja Fix-It-Supply Closet.
00:36:25: Fix it heißt Ich rechstrukturiere.
00:36:28: Gut das funktioniert heute bei den wenigsten Zulieferern noch wirklich wirklich signifikant, weil die einfach extrem durch die Reihe extrem professionell aufgestattet sind.
00:36:39: Also du kannst da nicht mehr viel kosten?
00:36:40: Du kannst dir keine Kosten herausnehmen!
00:36:41: Nee das ist schon ziemlich... Das kenne
00:36:43: ich aus meinen Restrukturierungsprojekten.
00:36:44: auch wenn du dann von den typischen Sachkosten dran willst.
00:36:47: Ich meine dann, keine Ahnung... Kaufst du weniger Globapier ein oder?
00:36:51: Jo,
00:36:52: zehn Prozent gehen immer.
00:36:53: Sagt der Rektor, er hat das gelernt.
00:36:55: Aber die Musik spielt
00:36:56: ja mit dem Rohertrag oben.
00:36:57: Nein!
00:36:58: Die Zitrone ist mehr damit rausgequetscht.
00:37:01: Sellet – das ging vor vielen Jahren noch.
00:37:03: Da gab es noch Investoren, die sich so einen auslaufenden Zulieferstandort
00:37:09: gekauft
00:37:10: haben.
00:37:11: Das ist dann vielen Zulieferern ein, zwei Jahre später auf die Füße gefallen weil sie's natürlich auch nicht geschafft haben.
00:37:16: was kann jetzt ein...was kann im Private Equity wenn er an der Form nichts ändert, Stichwort Transformation.
00:37:23: Wenn er das nicht tut, sondern das alte Geschäft weiterarbeitet, was kann er besser als der alte Eigentümer?
00:37:30: Die dritte Alternative ist gleichzeitig mit Abstand in Deutschland die teuerste Alternative.
00:37:35: So grundsätzlich gibt es einen vierten Weg den ich mal vereinfacht Geschäftsmodell Innovation nenne.
00:37:43: Also die Frage, wohin welche Kernkompetenzen habe ich?
00:37:47: Und was sind die technischen Kompetencen eines Standorts.
00:37:53: Was sind die Skills und Capabilities der Menschen, die dort arbeiten?
00:37:57: Welche Infrastruktur habe ich und welches Match mit welcher Industrie außerhalb der Automotive-Industrie gibt es?
00:38:10: Automotive Zulieferstandort hat, der mechanische Fertigung macht.
00:38:17: Gibt es Getriebe baut?
00:38:20: Beispielsweise gibt es andere Industrien, die auch Antriebe brauchen.
00:38:28: Die Verteidigungsindustrie ist das Robotik ist Medizintechnik was auch immer.
00:38:35: Gibt's da irgendein cooles Projektbeispiel, wo du sagst das war so ein richtiger Kracher den wir da gelandet haben?
00:38:41: Ja ja gibt es schon.
00:38:42: Das muss ich nur aufpassen dass sich nicht was verraten darf.
00:38:47: aber es gibt dann sehr interessantes Beispiel dass man auch sehen kann.
00:38:53: ich sage jetzt nicht den Namen aber es ist eine Beteiligung einer Industrie Holding die im Blechbieden unterwegs waren.
00:39:04: Gehäuse, sehr hochwertige Gehäusse für Kaffeemaschinen.
00:39:07: Für Kaffee voll Automaten gemacht.
00:39:09: Waren sehr abhängig von diesem Kunden damals gefühlt.
00:39:12: Achtzig Prozent, neunzig Prozent des Umsatzes mit diesen Kunden.
00:39:14: Wenn da viele Kaffeemaschinen gekauft hat ging es diesem Unternehmen gut.
00:39:18: Sehen wir in die Kaffeemoschienen verkauft war schlecht und das Unternehmen sollte eigentlich geschlossen werden.
00:39:24: Und ich habe dann gesagt gibt mir oder gibt uns ein halbes Jahr.
00:39:29: Ich möchte mit dem Team vor Ort ein neues Geschäftsmodell entwickeln.
00:39:34: Dieses Unternehmen macht meines Wissens heute, hat heute noch diesen Kunden, fertigt also die alten Produkte.
00:39:42: Anteilmäßig immer weniger.
00:39:47: Die Hauptprofitabilität generiert sich aus der Medizintechnik.
00:39:51: Gehäuse Anforderungen, Hygieneanforderungen.
00:39:56: Eine Kaffeemaschine hatten Gehäuse, die ist ausgeschnitten weil das im Display und ähnliche Bedientheile, hat man auch in der Medizintechnik in vielen Geräten.
00:40:05: Das ist jetzt sehr vereinfacht ausgedrückt um zu sagen ja das ist ja nicht so einfach.
00:40:08: nein es ist auch nicht einfach.
00:40:10: aber wenn man klare IUSPs hat was die technischen und personellen Kompetenzen angeht dann lohnt es sich auf jeden Fall zu probieren denn Schließen ist teuer Verkaufen funktioniert nicht mehr und restrukturiert es oft.
00:40:29: Das Ende der Fahnenstange erreicht.
00:40:30: Holt
00:40:30: dich bei so was die existierende Geschäftsführung rein?
00:40:34: Da könnt ich mir vorstellen, dass sie vielleicht sagen, wir besten Ideen haben natürlich wir und da wollen wir uns jetzt nicht von jemandem extern reinreden lassen.
00:40:43: oder wer ist denn die Auftraggeber?
00:40:44: oder heute auch mein Investor rein, der dann sagt du guck dir das Portfoliounternehmen mal genauer an weil da kannst du ja dann oftmals knirschen glaube ich auf der hohen Ebene wo du unterwegs bist.
00:40:56: Ja, also im Wesentlichen sind es die Unternehmen selber.
00:41:01: Es kommt auch mal vor dass eine Bank anruft und sagt wir haben da einen Fall das sind wir nicht happy mit.
00:41:07: Hatt ich auch einmal vor einiger Zeit und dann habe ich mit dem Geschäftsführer dieses mittelständischen bayerischen Automobilzulieferers telefoniert und hab ihm geschildert was ein vierter Weg sein könnte und dann habe ich heute noch ein Ohr dass er mir sagte ja verstehe ich grundsätzlich aber wir waren immer automobil zu liefern, wir können gar nicht anders.
00:41:34: Habe ich gesagt naja das sagen Sie jetzt weil sie es ja noch nie probiert haben?
00:41:38: Ja brauchen wir nicht probieren wir wissen das!
00:41:41: Und damit war dieses Gespräch auch beendet.
00:41:43: so viel zum Thema Veränderungsbereitschaft.
00:41:45: also in den überwiegenden Fällen sind die Verantwortlichen im Unternehmen oft dann in der Tat auf Vorstandsebene oder auf Ebene des Top-Managements Und dort braucht es natürlich die Einsicht, diese Veränderung zu wagen.
00:42:03: Das funktioniert nicht von unten nach oben.
00:42:05: das funktioniert zumindest im Initial immer nur von oben.
00:42:10: Wenn oben jemand ist der sagt hey wir müssen einen Standort schließen weil wir keine Beschäftigung mehr haben Wir müssen die Leute freisetzen.
00:42:22: Bevor wir das tun lass uns doch probieren ob es ein Weg gibt.
00:42:27: Selbst wenn wir nichts finden, haben wir das Argument auch gegenüber der ja in der Regel sehr gut organisierten Arbeitnehmer schafft.
00:42:36: Auch der Gewerkschaften zu sagen schaut her!
00:42:40: Wir haben alles versucht.
00:42:43: Wir haben mit denen gesprochen.
00:42:45: Ihr habt keine geheimen Kompetenz die überzeugt oder es passt einfach aufgrund der konjunkturellen Lage nicht.
00:42:51: aber selbst wenn man scheitert hat man einen Wert geschaffen Dieser Wert, der drückt sich dann natürlich auch in den späteren Verhandlungen im Zweifel positiv aus.
00:43:04: Gab es Projekte wo du mal auf Granit gebissen hast und irgendwann gesagt hast jetzt machen wir hier nicht weiter?
00:43:12: Ja definitiv, definitiv!
00:43:15: Nicht so viele Gott sei Dank aber einige erinnern mich an ein sehr prägendes Erlebnis.
00:43:26: Ich will jetzt nicht sagen welches Unternehmen Wir kennen es alle.
00:43:31: Paketzulieferbranche, Cap-Branche – wir alle schon mal Pakete von ihnen bekommen haben in Zweifel zu Hunderten.
00:43:39: Wir haben dort Innovationen versucht neu aufzustellen.
00:43:44: Die Cap-Branche macht jedes Jahr mehr Umsatz aber verdient jedes Jahr weniger Geld und die Frage war wie können wir zusätzliche Wertschöpfung generieren?
00:43:57: Und dieses Unternehmen hatte ich glaube sieben oder acht Geschäftsführer und einen CEO.
00:44:04: Und wir haben verschiedene Aspekte erarbeitet, die sich verändern mussten unserer Auffassung nach.
00:44:13: Haben das der Geschäftsführung vorgestellt?
00:44:17: Und haben gemerkt es gibt wesentliche Hürden bei diesen Verantwortlichen.
00:44:25: Der Hintergrund war, die waren alle so Ende Fünfzig Anfang Sechzig zum Teil Mitte Sechszig also Renten nah würde man Heute sagen und sie waren incentiviert nach dem e-bit.
00:44:38: warum sollte jetzt heute jemand etwas verändern?
00:44:40: warum sollte jemand heute investieren wenn dann der Nachfolger Irgendwann erntet?
00:44:46: also ich muss als heutiger geschäftshörer verzichten.
00:44:49: Ich muss vielleicht auch schmerzen aushalten weil Veränderungen Und das kann man glaube ich grundsätzlich sagen nur dann wirklich wirksam sind wenn Sie auch Schmerz verursachen.
00:44:57: Also, warum soll ich mir heute schmerz zufügen?
00:45:00: Wenn ich keine möglichkeit habe aus dem Abseiten nachher, aus dem Erfolg zu profitieren.
00:45:07: Und dann habe ich zu dem CEO gesagt das macht keinen Sinn wir machen jetzt eine ... Wir präsentieren jetzt das Ergebnis in der Geschäftsführungssitzung.
00:45:16: Sie werden jetzt ne Abstimmung machen und dann haben wir das Ergebnis schwarz auf weiß.
00:45:20: Es waren neun Geschäftsführe weil die Abstimmung war fünf dagegen vier waren für weitermachen.
00:45:25: Dann hab' ich gesagt dass ist die Entscheidung wir machen nicht weiter.
00:45:30: Es hat sich in der Branche generell nicht viel getan.
00:45:33: Die Entwicklung ging weiter in den letzten sechs, sieben, acht Jahren.
00:45:37: Immer mehr Umsatz immer weniger Erfolg und Profitabilität ist leider heute noch so.
00:45:47: Kann man klar als Veränderungsbereitschaft in der Geschäftsführung Top-Down und so?
00:45:53: Das Hauptthema was am Ende so ein Erfolg herbeiführt von einem Projekt oder nicht gibt es sonst noch irgendwie ... keine Ahnung, Organisationsstrukturen oder Ähnliches die Innovation wirklich fördern.
00:46:07: Also weil im Sinne sagen jetzt hast du viele Silo gesteuerte Unternehmen klassische Management Theorie keiner redet miteinander.
00:46:13: Unternehmen wird irgendwie in vertikalen Strukturen geführt aber Prozesse laufen ja irgendwie horizontal durchs Unternehmen.
00:46:21: gibt es irgendwie andere Faktoren wo du sagst das begünstigt Innovation grundsätzlich mal neben dem Topmanagement was Veränderungs bereit ist?
00:46:30: Ja Lass mich aber erstmal erklären, warum Innovationen in einem höheren Veränderungsgrad.
00:46:37: Also nennen wir sie einfach mal radikale Innovation oder die Neugestaltung eines kompletten Geschäftsmodells.
00:46:43: Warum
00:46:44: uns das heute so schwer fällt?
00:46:47: Deutlich sperrer fällt übrigens als amerikanischen Unternehmen.
00:46:51: Es ist nämlich eine kulturelle Frage Wenn wir mal zurückschauen bis in die Wirtschaftswunderzeit, Unternehmen haben damals etwas neu geschaffen weil einfach nichts da war.
00:47:06: Haben sich Produkte entwickelt und diese Produkte in den Markt gebracht Und haben sie über Dekaden hin immer optimiert Ob das ein Auto ist oder ob das ein Haushaltsprodukt ist was auch immer.
00:47:20: Auch Dienstleistungen haben sich evoluturisch weiterentwickelt.
00:47:25: Diese Unternehmer haben sich fokussiert in ihrem kulturellen Verständnis.
00:47:28: Und Kultur bedeutet immer die Wert und Normen, die wir definieren für unser Verhalten.
00:47:37: Die Ausrichtung war sehr stark auf Beständigkeit, auf Replizierbarkeit – also Millionen von Produkten in gleichbleibender Qualität zu fertigen.
00:47:49: Das hat dazu geführt dass sich Unternehmen eben sehr strikte Prozesse und Strukturen gegeben haben um eben diese Replizirbarkeit zu erlangen.
00:47:58: Das war rational und damals auch richtig, aber das was damals richtig war in Zeiten des beständigen Wachstums ist heute unsere Bremse weil wir schlichtweg verlernt haben Entscheidungen unter Risiko einzugehen.
00:48:16: viele Unternehmen haben neben dieser diesem Effektes Silo Denkens.
00:48:21: ich weiß es am besten Der Kollege in der Sparte BCD kann mir sowieso nichts über mein Geschäft erzählen.
00:48:29: Warum soll ich mit dem reden?
00:48:31: Hat sich das in eine Richtung entwickelt, dass Manager verlernt haben um mal kurz zu fassen alleine unter Unsicherheit eigenständig Entscheidungen zu treffen.
00:48:48: Entscheidungen wurden delegiert aber nicht nach oben, sondern ins Kollektiv.
00:48:52: Immer größere Abstimmungsrunden immer größere Gremien hier noch eine Konsensrunde da noch ne Konsensrunde bis man am Ende sagen konnte das sind alle einer Meinung.
00:49:02: so machen wir es.
00:49:04: was in der damaligen Zeit jetzt nicht grundsätzlich falsch war das darf man auch nicht verteufeln.
00:49:11: Es ist nur heute nicht mehr das richtige Instrument vor allem weil es letztendlich viel zu lange dauert Und die Frage ist, ob zehn Menschen einen besseren Input geben können als ein Manager der sich als unternehmerischen Manager versteht.
00:49:31: Sein Markt kennt seine Mitarbeiter kennt seine Kompetenzen kennt und sagt okay wenn das so und so ist dann erscheide ich jetzt das um das zu tun.
00:49:38: Das ist heute immer noch zu spüren.
00:49:40: hinzukommt dass diese Manager Generation die heute noch in der Verantwortung sitzt dass es die Baby Boomer sind also meine Generation Ja, oftmals.
00:49:51: Die ja nie wirklich Krisen erlebt haben und wir haben ja nie existenzielle Krisen erlebten.
00:49:55: Okay da gab es die Finanzkrise, im Jahr zwei Tausend acht, in dem Jahr zwei tausend neun.
00:50:00: Die war dann mehr oder minder schnell vorbei aber eigentlich sind wir ja in einer Zeit beruflich groß geworden.
00:50:10: beruflichen und unternehmerischem Erfolg geprägt war.
00:50:13: Und diesen Menschen jetzt heute zu sagen, pass auf alles das was du die letzten dreißig Jahre gemacht hast, das musst du im Grunde von oberes zu unterstehen.
00:50:20: Ja ihr müsst, dann komme ich auf deine Frage der Organisation zurück, ihr müsst eure Organisation so aufstellen dass sie in der Lage ist flexibel und schnell unser Risikoaspekten zu entscheiden, Risiken also nicht mehr zu minimieren.
00:50:36: sind dann Risiken aktiv zum Manager.
00:50:38: Dazu braucht ihr neue Instrumente dazu braucht ihr zusätzliches Wissen.
00:50:43: Ihr könnt es nicht nur von euren Managern einfordern, ihr müsst diese Menschen auch qualifizieren dafür.
00:50:50: und was ganz eindrücklich ist, die Zahl hat sich jetzt gerade noch mal ein bisschen verschlechtert.
00:50:58: zu unseren Ungründen sozusagen Die amerikanischen Unternehmen geben dreimal so viel Geld aus für Weiterbildung wie deutsche Unternehmen.
00:51:06: Das muss man wissen.
00:51:07: im USA ist das Preiseniveau etwas höher, also wenn man es ums Preis-Niveau oder um den Preisniveau Unterschied bereinigt bleibt da immer noch mehr als das Doppelte über.
00:51:17: Das spricht auch Bände was die Wertigkeit von weiter Qualifizierung von Menschen in vielen Unternehmen angeht.
00:51:27: ich will nicht sagen in allen Unternehmen aber Es begegnen mir schon sehr häufig, wo ich ja sehr viel mit Executive Education, mit Weiterbildung zu tun habe.
00:51:36: Viele Unternehmen sagen achja jetzt gebe ich da viel Geld aus um meine Manager weiterzubilden dann sind sie schlau und dann gehen Sie.
00:51:46: also hab' ich den Kostenauspekt aber... Ich betrachte nicht die Ertragsseite, also die Art des Abseit das ich habe von motivierten unterlitzenden Menschen.
00:51:58: Und das ist das was uns bei diesem zweiter Faktor, der uns behindert.
00:52:03: Bei diesen großen Veränderungen.
00:52:06: Okay verstanden aber das hat ja dann schon eine sehr menschliche Komponente.
00:52:11: also das ist wahrscheinlich auch ne wahnsinnige Coaching Funktion.
00:52:14: Also es geht jetzt weniger um irgendwie fachliche Begleitung und irgendwie tiefgründig gut aus dir deine Experten dafür Aber deine Rolle ist ja dann wahrscheinlich schon eine Aufbrechfunktion antrainierter Normen und Ansichten, die in so einem Management vorhanden sind oder?
00:52:33: Es ist beides.
00:52:35: Also ich glaube der eine Vorteil... ...ist dass sich das jemand gesehen werde, der end-to-end einen solchen Veränderungs-, oder Innovations-, oder Transformationsprozess begleiten kann.
00:52:51: heißt von der Methodik Prozessen, Strukturen die ich brauche.
00:52:57: Auch die organisationalen Aspekte.
00:53:01: Governanceaspekte Aber auch das Mitnehmen und es ist der zweite Strang sozusagen Das mitnehmen der Menschen.
00:53:12: Und dass schafft man indem man Narrative Darstellt Dass man menschen positive Beispiele zeigt, dass man offen auch über Risiken spricht.
00:53:29: Wie gesagt es geht nicht darum, Risiken zu minimieren sondern es geht darum Risiken zum Managen das sich den Menschen aufzeige wie sie dieses Risiko ganz hands-on managen können zb durch kleine Schritte und diese dieses agile Überprüfen.
00:53:44: wir haben viel mit Agilität zu tun gehabt als dieser Begriff noch gar nicht explizit in der Welt war.
00:53:51: Insofern habe ich mich dann irgendwann mal gewundert wie intensiv das Thema Agilität in der Literatur und auch in der populärwissenschaftlichen Literatur behandelt wird.
00:54:03: So nach dem Motto Alter ist ja eigentlich nicht wirklich was Neues, haben wir doch schon immer gemacht.
00:54:07: wer in Innovationen nicht agil ist es nicht erfolgreich gewesen und das galt schon vor dreißig Jahren.
00:54:13: wie gesagt Menschen abzuholen, Menschen im persönlichen Austausch dafür zu gewinnen diesen Weg mitzugehen gelingt Manchmal schneller, manchmal ist es schwierig.
00:54:27: Manchmal ist es in der sehr harten Nuss und manchmal gelingt's auch gar nicht.
00:54:30: Und dann muss man auch die Konsequenz ziehen und muss dann diesen Menschen sagen dass sie vielleicht in einer anderen Aufgabe besser aufgehoben
00:54:38: sind.
00:54:38: Verstanden Stichwort Methodik.
00:54:41: noch mal folgt jedes Projekt sage ich meinem ähnlichen Ablauf bei euch weil ihr habt ja wahrscheinlich etablierte Werkzeuge Methoden Dinge wie an sowas rangeht.
00:54:50: Wie kann man sich das vorstellen?
00:54:51: Sind es Workshop-Serien, sind es... Was ich mache jetzt viel mit KI schon oder wie sieht zum Projekt in der Praxis dann aus?
00:55:02: Grundsätzlich gibt es das.
00:55:03: Ich würde mal sagen das beste Bild ist das des Baukastens.
00:55:07: Es gibt verschiedene Module die wir haben, die wir einsetzen je nachdem wie das Projekt ausgestaltet ist.
00:55:13: Nur wenn es um eine Weiterentwicklung eines Produktes geht, eine technologische, dann kommen verschiedene Module zum Einsatz.
00:55:21: Wenn es so eine Standort-Transformation ist gibt es verschiedene Module und die folgen eigentlich einem Prinzip, dass durchaus jeder nachvollziehen kann.
00:55:31: Das ist also jetzt keine High Technology.
00:55:37: Wichtig ist, einzelnen Module ausgestaltet und welche Bedeutung sie haben.
00:55:46: Die Instrumente sind, ja das sind mal Workshops, das sind Gespräche, Austausch kleinere Runden mit den entsprechenden Mitarbeitern um die Kernkompetenz zu definieren.
00:55:58: ist es viel im persönlichen Gespräch also im Ausschuss hinterfragen wie meinst du?
00:56:02: Das kannst du noch einmal erklären?
00:56:03: wo ist das eigentliche Herausforderungen um dann dieses Bild der Kompetenz immer klarer zu bekommen?
00:56:12: Die erste Frage zur Kompetenz ist, was könnt ihr?
00:56:16: Wir können Getriebe bauen oder wir können elektronische Komponenten bauen.
00:56:21: Oder wir können Kaffeemaschinengehäuse bauen.
00:56:26: Nein!
00:56:26: Das meine ich nicht.
00:56:29: Lass uns das vom Produkt abstrahieren.
00:56:30: Was sind die technologischen Kernkompetenzen?
00:56:33: Ach so und dann... Verstehen so Schritt für Schritt die Menschen, wo wir hin müssen.
00:56:38: Und irgendwann ist es dann so dass die Menschen es verstanden haben und Es läuft dann immer mehr auf Kundenseite und du kommst so von der Moderation dem Coaching den Mentoring würde ich eher sagen Immer mehr in die koordinierende Rolle hinein bis es dann auch Hineingeht im klassischen M&A-Prozess zu begleiten, die Interessenten anzusprechen und die Verhandlungen zu führen.
00:57:09: Verstanden.
00:57:11: Vielleicht noch mal so.
00:57:12: zu deinem persönlichen Weg mit Future Factory macht das ja offensichtlich sehr viel Spaß und dich challenget es jetzt auch.
00:57:21: Sag mal ist das jetzt so das Thema was du in den nächsten zwanzig Jahre oder dreißig Jahre machen willst?
00:57:26: bittet dich noch irgendwas anderes im Bauch, wie wir vorhin besprochen haben.
00:57:29: Was dann vielleicht noch kommen könnte?
00:57:32: Ich hoffe nicht, dass ich in dreißig Jahren noch arbeiten muss.
00:57:38: Das ist ja bei mir kein Müssen.
00:57:41: Also, ich bin froh, dass sich das tun kann was ich heute tue.
00:57:46: Was hält
00:57:46: dein Ja auch wahrscheinlich am Zaun der Zeit?
00:57:48: Merkt
00:57:49: das macht mir das unglaublich viel Spaß.
00:57:51: und wenn man so eine so eine Anerkennung erfährt seitens der Kunden, dann fällt die ja nicht vom Himmel.
00:58:00: Das heißt du musst ja einfach bei mir sage ich mal die letzten zwanzig Jahre habe ich dahin gearbeitet.
00:58:08: ein kunde greift mich einfach zum mein Unternehmen greifen dich einfach zum Telefon und ruft mich anen sagt ich brauche ihre Hilfe.
00:58:14: das muss man schon selber anstoßen.
00:58:17: wie es weitergeht ich weiß es nicht.
00:58:19: ich habe mir auch dass folgt ja dem Prinzip, das ich vorhin geschildert habe.
00:58:24: Jetzt noch keine Gedanken gemacht wie es weitergeht.
00:58:28: Wir haben zwei Kinder.
00:58:30: vielleicht hat unser Sohn Spaß da einzusteigen aber der ist jetzt gerade fertig mit seinem Master.
00:58:39: Der soll jetzt erstmal seinen Weg gehen und dann schauen wir, wie sich das entwickelt.
00:58:44: Und ganz ehrlich... Da fällt mir ein there's no innovation for innovations sake also Veränderungen der veränderung will.
00:58:56: im moment bin ich glücklich und Ich kann mir vorstellen dass das noch eine ganze weile so weitergeht.
00:59:03: sicherlich wird sich das, was wir tun und wie wir es tun verändern.
00:59:07: Das ist vorhin des Stichwort KI gebracht.
00:59:08: Es ist ein großer Treiber auch für das, wat wir tun hilft uns ungemein gerade in diesen Innovationen oder Veränderungen mit hohem Neuigkeitsgrad wo du immer neue Märkte analysieren musst, wo du neue Technologien analysieren muss.
00:59:25: Da setzen wir heute schon sehr stark KI ein.
00:59:30: Wir sind bei Weitem noch nicht so weit, dass sie die Lösung ausspuckt.
00:59:34: Das kann ich mir nicht vorstellen und wir haben es noch nicht probiert aber in diesen einzelnen Modulen setzen wir eigentlich fast immer.
00:59:48: Verstanden!
00:59:50: Jetzt sind wir ja viel im Private Equity unterwegs oder im Private equity Umfeld unterwegs.
00:59:54: und jetzt habe ich einen oder es zeichnet sich gerade ein spannender Trend ab das die Bewertung von Softwareunternehmen eher nach unten geht, logischerweise durch das ganze KI-Thema.
01:00:05: und jetzt vermuten viele oder man sieht es teilweise auch schon in den Daten.
01:00:09: Da sitzt wieder ein Run auf die klassischen asset heavy Unternehmen stattfindet.
01:00:15: ich habe da auch irgendwas gelesen so eine CNC Maschine wird halt nicht zu schnell von KI ersetzt oder irgendwie.
01:00:20: sowas war mal die Überschrift von einem Artikel.
01:00:23: Das heißt es kann ja sein dass jetzt viele Investoren wieder so in den klassischen produzierenden Mittelstand gehen.
01:00:31: Mit deiner Erfahrung jetzt, was rätst du diesen Investoren die in sowas wieder rein investieren wollen?
01:00:38: Jetzt auch gerade vor diesem Thema wie transformiere ich so ein Unternehmen, was sind die ersten Schritte?
01:00:41: worauf muss ich vielleicht unter due diligence achten?
01:00:44: Gibt es also vier fünf Kernaspekte wo du sagen würdest guckt da wirklich unbedingt hin?
01:00:50: Guckt auf in der due diligence auf das Transformationspotenzial Und damit nicht nur auf das Restrukturierungspotenzial, also das Kostensenkungspotenzial.
01:01:05: Sondern schaut euch an was die Kernkompetenzen dieses Unternehmens sind.
01:01:10: Schaut euch an wie entwickelt sich der Markt in dem dieses Unternehmen heute unterwegs ist?
01:01:14: Das ist der Regelstandard bei der Dual Illegence.
01:01:19: Schau aber bitte und das machen noch viel zu wenige finde ich.
01:01:22: Schaud euch die Kern Kompetencen abstrahiert vom gehenwärtigen Produkt an und überlegt euch wie das Match mit anderen Industrien, anderen Anwendungsfeldern innerhalb dieser Industrie sein könnte.
01:01:36: Das ist etwas was noch meines Erachtens viel zu wenig Bedeutung hat.
01:01:42: Innerhalb einer due diligence gut oft wird sie unter Zeitdruck gemacht.
01:01:46: man versucht die wesentlichen Daten des heute zu analysieren was ja definitiv notwendig ist.
01:01:54: deswegen meine Meine Aussage schaut euch, nehmt euch die Zeit zumindest grob anzuschauen wie ihr das morgen ausschauen könnt aus dem ganz einfachen Grund.
01:02:05: Wenn ich heute investiere dann tue ich es um Unternehmenswertsteigerung zu schaffen.
01:02:13: Die kann ich durch Reestructurierung schaffen.
01:02:15: zu einem gewissen Teil aber im Wesentlich kommt der Unternehenswert aus dem was das Unternehmen an profitablen Umsätzen macht und Die müssen nicht notwendigerweise aus dem kommen, was das Unternehmen heute macht.
01:02:27: Oftmals wissen da sind gerade jüngere Unternehmen einfach aus einer gewissen Opportunität heraus gegründet worden.
01:02:33: Aus dieser haben sie sich eine Technologie entwickelt und man ist so beschäftigt grade in kleineren Unternehmen wenn wir die Aussourcen auch gar nicht mit den mit dem Abwickeln der Aufträge für diese Kunden so dass oft gar nicht mal aus böser Absicht oder aus Verweigerung neue Opportunitäten, einfach schlicht die Zeit und die Ressourcen gar nicht da sind sich dazu Gedanken zu machen.
01:02:54: Da könnte ein Investor aus meiner Sicht auch sich positionieren weil wir wissen ja interessante Targets finden viele Investoren gut.
01:03:04: und da würde ich jetzt aus Sicht des Unternehmens auch mir mal den anschauen der mir vielleicht sagt hey hast du schonmal darüber nachgedacht?
01:03:12: lass uns doch mal schauen ob das nicht eine Opportunität ist.
01:03:15: Ja, also im Sinne der Unternehmenswertsteigung.
01:03:19: Also eine Art Transformations-DD, ne?
01:03:21: Dass man sich von den klassischen Märkten löst und auf den klassischem Zahlen löst.
01:03:26: Und mal überlegt okay was hat das Unternehmen eigentlich für Kernkompetenzen und was kann ich damit
01:03:31: ja vielleicht
01:03:31: zukünftig machen?
01:03:32: Ja!
01:03:33: Und sowas muss man auch nicht aber so festikaten, sag' ich mal.
01:03:38: Sowas kann man in einen halben oder zwei Tagen maximal Da kann man sich schon ein recht gutes Bild machen.
01:03:46: Das ist dann noch nicht wirklich stabil und natürlich noch nicht, wie es wirklich mit detaillierten Zahlen untermauert aber da kann man sie schon mal einen Bild machen.
01:03:54: was mögliche neue Anwendungsfelder sind behauptet ich länger braucht man da nicht
01:03:58: so.
01:03:59: Spannend.
01:04:00: haben wir noch irgendwas vergessen aus deiner Sicht
01:04:03: sicherlich nur viel zu erzählen aber ich fand meine Fragen sehr spannend und hoffe ich konnte Sie einigermaßen verständlich und nachvollziehbar wahrtodend.
01:04:14: Dann sage ich auf jeden Fall vielen, vielen Dank fürs Kommen!
01:04:17: Haben wir sehr viel Spaß gemacht bei euch zusammen?
01:04:20: Eine innovationsreiche weitere Zeit!
01:04:22: Danke schön!
01:04:24: So, das war jetzt ein sehr spannender Ausflug in die Welt der Transformation und Innovation von einem wahrhaftigen Veteran auf diesem Gebiet.
01:04:33: Ganz herzlichen Dank an Prof.
01:04:34: Dr.
01:04:34: Peter Russo fürs Vorbeischauen!
01:04:36: Und wenn ihr auch weiterhin so spannende Einblicke haben möchtet dann schaltet auch unbedingt das nächste Mal wieder ein, wenn sie da heißt Finance Data People.
01:04:44: Ich bedank mich ganz herzlich für's Zuhören und fürs Zuschauen.
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