Private Debt Insights aus 1. Hand! Mit Benjamin Schall | Kartesia (#57)

Shownotes

In der 57. Ausgabe von Finance | Data | People spreche ich mit Benjamin Schall, Head of DACH bei Kartesia. Benjamin leitet die DACH-Region bei Kartesia mit Sitz in München und verantwortet die Investitionstätigkeiten des Unternehmens in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Nach 13 Jahren im Leverage-Finance-Geschäft der UniCredit und einem mutigen Wechsel mitten im Corona-Lockdown zu einem kleineren Private-Debt-Fonds ist Benjamin seit letztem Jahr bei Kartesia, einer Plattform mit 7,5 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen und rund 130 Mitarbeitenden europaweit. Während im Podcast sonst viel über Private Equity gesprochen wird, blicken wir diesmal mit einem Deep Dive auf Private Debt.

In dieser Episode erfährst du:

  • was Private Debt eigentlich ist, warum es keine reine Notlösung, sondern eine bewusst gewählte, oft hybride Finanzierungsalternative zur klassischen Bank ist
  • wie Private-Debt-Fonds gerade bei Nachfolgesituationen in Familienunternehmen helfen können, etwa wenn ein Gesellschafterstamm aussteigen möchte, ohne dass gleich ein Private-Equity-Investor einsteigt
  • wie ein typischer Analystentag im Private-Debt-Geschäft aussieht, welche Karrierepfade und Verdienstmöglichkeiten (inklusive Carry) es gibt – und warum Benjamin nie zur klassischen Private-Equity-Seite gewechselt ist
  • wie stark der Markt vom Menschlichen lebt: Wie geht man mit Unternehmen um, die unter Stress geraten, was passiert bei Covenant-Brüchen – und warum das Klischee vom kalten, unfreundlichen Private-Debt-Geschäft aus Benjamins Sicht nicht stimmt

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Finance | Data | People mit Dr. Sascha Haggenmueller erscheint wöchentlich jeden Freitag um 08:00 Uhr. Überall, wo es Podcasts gibt.

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Media: Sebastian Pleyer

Transkript anzeigen

00:00:00: Wie siehst du den Markt in den nächsten fünf Jahren?

00:00:03: Ich denke, er wird sich weiter professionalisieren.

00:00:05: Es wird eine Konsolidierung geben zwischen den verschiedenen Spielern.

00:00:10: die passiert ja schon indem sich große internationale Asset Manager hier einkaufen in das Segment und es führt dann eben auch dazu dass kleinere sich zusammenschließen werden.

00:00:21: Insofern wird da viel passieren, das Marktumfeld bleibt natürlich sehr herausfordernd.

00:00:27: also wir sind als private debt normalerweise nicht in der Kontrolle des Unternehmens sondern wir bieten Kapitallösungen an dem Eigentümer sei es ein Unternehmer, ein Family Office oder eben ein Private Equity Portfolio Unternehmen Kapital zur Verfügung stellen mit dem beispielsweise der Kaufpreis finanziert wird oder eben Wachstum oder eine Transformation.

00:00:46: Ganz herzlich willkommen zu einer weiteren Episode von Finance Data People.

00:00:51: Mein Name ist Sascha Hagenmelon und in dieser Folge begrüße ich Benjamin Schall, Partner bei Cartesia!

00:00:57: In diesem Podcast sprechen wir ganz viel über Private Equity Deals & Corporate Finance – aber bisher noch relativ wenig über den Private Dead-Bereich.

00:01:06: Und um das zu ändern habe ich Benjamin Shull eingeladen und wenn ihr das nicht verpassen wollt, dann bleibt uns unbedingt dran.

00:01:12: Viel Spaß beim Zuhören und beim Zuschauen!

00:01:15: Benjamin, herzlich willkommen in München.

00:01:17: Freut mich sehr hier zu sein!

00:01:18: Wir machen jetzt eine Folge über Private Debt.

00:01:21: Viele hören ja immer nur Private Equity und so.

00:01:25: Aber die andere Seite gibt es ja bekanntlich auch sowohl für Leute, die da vielleicht einen Berufseinstieg interessiert sind als auch fachlich wollen wir uns das Thema mal ein bisschen angucken freue ich mich jetzt extrem drauf.

00:01:35: Und wie bei all meinen Gästen fange ich aber ganz von vorne an.

00:01:39: Du hast mal Zivildienst beim Goethe-Institut gemacht, dass VWL studiert.

00:01:44: Ja, dreizehn Jahre bei der Uni Kredite hast du da richtig Karriere gemacht.

00:01:47: Hol uns gerne mal ein bisschen ab so ab im Studium.

00:01:50: was hat dich da umgetrieben?

00:01:52: Wie bist Du vorangeschreitet?

00:01:55: Du hast das Goethe-Institut erwähnt.

00:01:57: Das ist tatsächlich nicht ganz unwichtiger Aspekt in allem wie sich das bei mir entwickelt hat.

00:02:02: also ich...das ist eine Zivildienststelle gewesen damals sehr bewusst gewählt mit einer sehr coolen Aufgabe die man da hat nämlich das Kultur und Freizeitprogramm für die Studenten die mehrere Monate in Deutschland sind zu organisieren.

00:02:14: Also cooler Job.

00:02:15: Andere machen das in irgendwelchen Hotels, in den Ferien oder so und ich habe damals sehr international Leute kennengelernt also zum einen die ganzen Studenten und Studentinnen die da waren aus der ganzen Welt und eben für mehrere Monate in Deutschland waren Und zum anderen auch meine Mit-Zivis.

00:02:35: Also wir waren da drei bis vier immer parallel und wenn ich jetzt gucke, jeder von denen macht was anderes.

00:02:40: also einer ist Künstler geworden der andere ist VWL Professor eine arbeitet bei europäischen Kommissionen also gibt es verschiedenste Wege und das hat mir sehr dabei geholfen mich zu identifizieren.

00:02:51: Ich habe danach dann praktisch studiert und das VW L Studium die Entscheidung dafür eigentlich auch dort fixiert warum Ich wollte international arbeiten, ich wollte da Zusammenhänge verstehen.

00:03:01: Und das ist so der Weg, der sich dann im Laufe des Studiums auch ergeben hat und so bin ich am Ende im Finanzsektor gelandet.

00:03:07: Das hatte ich nämlich nicht geplant.

00:03:09: Sondern es war einfach so ein Aspekt, der dich in der Zeit entwickelt hat.

00:03:12: Du bist an dem Jahr für die Uni?

00:03:15: Genau!

00:03:15: Okay, also auch in einer spannenden Phase wahrscheinlich?

00:03:18: Ja genau.

00:03:19: Also ich habe meinen Trainee-Programm da im Januar zwei Tausend Sieben angefangen.

00:03:22: Da war die Welt noch in Ordnung oder war gerade dabei zu überhitzen im Finanzmarkt und hatte dann insofern sehr, sehr spannende erste Jahre dieses Investmentbank-Trainingprogrammen gewesen.

00:03:33: das heißt Ich bin in verschiedenen Bereichen gewesen Und hab also sehr hautnah quasi das miterlebt was da alles passiert ist Auch weil die Unikredit in München damals auch noch ein Eigenhandel hatte und in allen Produkten aktiv war.

00:03:47: Also da ist alles, was da so passiert ist, hab ich da relativ nah gesehen.

00:03:51: Und im Investmentbanking warst du aber auf der Kapitalmarktseite unterwegs?

00:03:55: Ich

00:03:55: bin immer im Fremdkapital gewesen also in verschiedensten Ausprägungen.

00:04:00: Also mit Projektfinanzierung angefangen war dann eine Weile in der Urstofffinanzierung kapitalmärkt und irgendwann kam der Leverage Finance.

00:04:07: Verstanden

00:04:08: okay.

00:04:08: Gut das haste dann dreizehn Jahre erfolgreich durchgezogen vom Analysten bis zum Director, war relativ schnell.

00:04:14: dann wahrscheinlich oder die Karriere?

00:04:16: Das hat gut funktioniert.

00:04:17: Ich hatte die Möglichkeit in der Bank alle vier bis fünf Jahre einen Wechsel zu machen.

00:04:23: Wenn ich mal wieder überlegt hätte, extern zu gehen, hatte die Bank eine gute Idee, wie es weitergehen könnte.

00:04:29: und ich glaube, der ganz wichtige Schritt war eben im Jahr zwei Tausend Sechzehn da war ich schon Director Idee angetragen, das Leverage Finance-Geschäft für Mittelstand Small Cap Lower Mid Market zu entwickeln.

00:04:42: sprung ins kalte Wasser.

00:04:43: Ich hatte das ja vorher nicht gemacht und das war eine sehr gute Erfahrung noch einer der glaube ich relevanten Scheidewege in meiner Karriere.

00:04:54: Viel gearbeitet wahrscheinlich!

00:04:56: Ja, schon.

00:04:56: Also das ist allein schon weil es damals einfach wirklich für mich sehr neu war und ich kam in den Umfeld rein.

00:05:02: die Bank hat ja Leverage Finance schon betrieben aber eben eher so im größeren Bereich und der mittelständische Bereich war neu.

00:05:07: also es war eine Abwägung aus zum einen hier auf die Geschwindigkeit zu kommen und die Professionalität mit der man eben arbeitet im Leveraged Finance Geschäft.

00:05:15: Das ist ja Projekt getrieben sehr viel Druck und muss schnell sein Und andererseits irgendwelche politischen Geschichten mit den Filmkundenbetreuern aussortieren intern, die dann natürlich eine andere Agenda im Zweifelsfall hatten.

00:05:28: Mhm!

00:05:29: Und danach hast du ja zwanzig-zwanzig, also nach dreizehn Jahren entschieden zu einem Private-Dead-For zu gehen, zur Perra ein kleineres Umfeld wahrscheinlich als jetzt ne Uni Credit wieder in der spannenden Phase nämlich mitten zu Covid.

00:05:44: war das dann oder?

00:05:45: Genau, also direkt in Covid rein.

00:05:46: ich hab am ... Tag der Verkündung des ersten Lockdowns, mein Aufwirkungsvertrag unterschrieben.

00:05:51: Das fühlte sich nicht so gut an in dem Moment aber auch da.

00:05:54: es war richtig an der Stelle Risiko zu nehmen und da praktisch aus der Komfortzone herauszugehen.

00:06:02: Ich fand den Wechsel interessant weil ich habe diese Asset-Klasse für mich entdeckt.

00:06:05: also nachdem ich eben vorher anderes gemacht hab war klar dieses Mittelstandage Leveraged Finance Geschäft ist super und es gibt dabei einfach Limite was man da jetzt für sich persönlich in so einem Konzernumfeld erreichen kann.

00:06:17: und dann zu einem kleineren Spieler zu gehen, der stark im Aufbau war.

00:06:23: Appera hat sehr stark skaliert, hat da begonnen und danach noch sich sehr erfolgreich weitervergrößert.

00:06:29: Das war super in dieses Umfeld zu kommen auch Sienna mit dem Gründer zu arbeiten!

00:06:33: Ich bin selber kein Gründer-Typ, ich könnte keine Firma gründen.

00:06:37: Hab großen Respekt vor jedem der das tut.

00:06:39: Bin aber sehr interessiert daran so eine Entwicklung voranzutreiben und mich da quasi mit einzubringen.

00:06:45: Und die Gelegenheit gab's.

00:06:47: Quasi mit einer Essetklasse, die mir ans Herz gewachsen ist und auch mit ein paar Leuten um mich herum, die ich bereits kannte war es dann ne sehr schöne Gelegenkeit.

00:06:55: Cool!

00:06:55: Wie lang warste denn dort?

00:06:56: Fünf Jahre.

00:06:57: Also bis zwanzig, fünfundzwanzig und dann ging es zu Cartesia?

00:07:01: Dann ging's zu Cartésia.

00:07:02: genau das ist ein Wechsel der jetzt auch ich sag mal gut überlegt und ja bisschen zufällig passiert ist wie das oft so ist.

00:07:13: also ich habe mich da eigentlich sehr wohl gefühlt in diesem Umfeld.

00:07:16: Und dann kam die Gelegenheit mit Cartesias an mich heran und sich es gereift und ich hab sie dann getroffen war auch eine sehr gute Entscheidung.

00:07:24: vor dem Hintergrund, dass Catesia einfach eine sehr breite Plattform ist.

00:07:30: Etabliert groß als siebeneinhalb Milliarden Assets managen wir ja was jetzt für den Detfund gar nicht so klein ist aber vor allem eben mit einem sehr flexiblen Mandat.

00:07:41: also wir sind ja eben jemand der jetzt nicht nur ein Leverage Buyout finanziert sondern die unternehmerische Lösungen anbieten und eigentlich die ganze Kapitalstruktur spielen können.

00:07:53: Und das fand ich sehr, sehr reizvoll hat mich so ein bisschen so an die Wurzeln zurückgebracht zu dem was ich am Anfang im Kreditgeschäft gemacht habe nämlich mich mit deutlich komplexeren Sachen auseinanderzusetzen.

00:08:06: Das ist reiz voll auch hier wieder unternehmerisch im Rahmen einer etablierten Plattform arbeiten zu können.

00:08:12: Das heißt wie groß ist euer Team oder das Team das du leitest?

00:08:16: Also wir sind europaweit knapp hundertdreißig Leute auf die ganzen großen relevanten Städte verteilt.

00:08:24: Die Standorte sind relativ autark, also unsere Headquarters in Brüssel wobei das nur ein Standort ist der jetzt ähnliche Größe hat wie beispielsweise London oder Paris und wir sind dann eben neben Madrid-Mailand auch noch eben in München vertreten und hier sind wir aktuell zu neunt.

00:08:43: Okay, also das sozusagen dein Team dann und...

00:08:46: Das ist das Investment-Team.

00:08:48: Und noch ein bisschen Leute die sich um unsere Investoren kümmern und das zusammen.

00:08:53: jetzt direkt des Investment-Teams.

00:08:55: für uns sind wir praktisch aktuell sechs Leute.

00:08:58: Da kümmern wir uns um alles was wir in den deutschsprachigen Ländern, also Deutschland Österreich Schweiz und auch in Osteuropa vor allem Polen in unserem Fall tun.

00:09:11: Anwarnung der Transaktionen, Umsetzung und dann auch die Portfolio-Betreuung der laufenden Messungen.

00:09:17: Verstanden!

00:09:17: Jetzt haben wir ja auch ein paar jüngere Zuhörer immer dabei, die sich vielleicht auf den Berufseinstieg in so einem Bereich interessieren.

00:09:24: Was ist jetzt Private Dead genau?

00:09:29: Also ... Das kommt darauf an, ist jetzt wieder so die klassische Ausweichantwort.

00:09:35: Also Private Debt ist eine Alternative zur Bankfinanzierung in bestimmten Situationen also meistens immer dann wenn es eine Veränderung gibt sei es eine Transformation, sei es ein Eigentümerwechsel, Wachstum in Form von Zugauf weiterer Unternehmen oder Zusammenführungen von Unternehmen.

00:09:55: aber es ist eben auch mehr als der reine Bankkredit.

00:09:59: Es ist in unserem Fall und das ist insgesamt etwas, was man im Markt immer häufiger sieht eine Lösung von hybriden Kapital.

00:10:07: also das heißt es eben erstrangiges Bremdkapital nach einem Kapital Messernähen Finanzierungen auf der Holtkoebene bis hin zu Equity Investments die wir auch tätigen können aber immer eben als etwas was flankieren zu anderen ist.

00:10:24: also sind als private debt normalerweise nicht in der Kontrolle des Unternehmens, sondern wir bieten Kapitallösungen an dem Eigentümer.

00:10:33: Sei das ein Unternehmer, ein Family Office oder eben ein Private Equity Portfoliounternehmen kapital zur Verfügung stellen mit dem beispielsweise der Kaufpreis finanziert wird oder eben naja Wachstum oder eine Transformation.

00:10:48: Private Equity-Markt, da höre ich ja auch relativ viel drüber.

00:10:51: Was weiß ich, Exits sind immer schwieriger weil die Zinsen hochgegangen sind.

00:10:55: dann würde während Covid zu teuer gekauft.

00:10:56: jetzt hängt jeder LP liquide in den Assets fest und kann keine neuen Funs deployn.

00:11:02: deswegen ist das Fundraising schwieriger als ich glaube.

00:11:04: so Private Equity das haben wir durchdekliniert.

00:11:06: Das ist auch was was wir tagtäglich an unseren Projekten sehen.

00:11:10: Jetzt ist der Private Dead wahrscheinlich anders oder funktioniert anders.

00:11:15: eine große Restrukturierungswelle, die in Deutschland schon da ist beziehungsweise auf uns zukommt.

00:11:20: Wo ich jetzt hypothetisch sagen würde ... Da tut sich bei euch jetzt wahrscheinlich relativ viel.

00:11:25: Jetzt schon und in den nächsten Jahren holen wir's doch mal ab, wieso sich der Private Debt-Markt in den letzten zehn Jahren entwickelt hat?

00:11:33: Also gab es da auch bestimmte Phasen.

00:11:36: wie wirken die Zinsen sich aus?

00:11:38: Was hat sich da so die letzten zehn Jahre getan?

00:11:41: Ich denke er ist jetzt auf Europa geschaut schlichtweg sehr stark gewachsen und hat sich professionellisiert.

00:11:49: Das ist so vor ungefähr zehn Jahren richtig losgegangen, viele der Plattformen die damals im kleineren Loa mit Market also mittelständischen Bereich angefangen haben sind groß geworden und finanzieren inzwischen dreistellige Millionenbeträge bei Unternehmen.

00:12:07: das hat sie also professionellisiert.

00:12:10: Gleichzeitig ist der Markt eben breiter geworden.

00:12:12: Das heißt, das haben sich Spezialisierungen herausgebildet und eben eine davon ist was jetzt speziell uns bei Cartesia betrifft dass wir eben weiterhin fokussiert auf diesen mittelständischen Bereich bleiben.

00:12:25: Und hier ist glaube ich vor allem die Ernsthaftigkeit und Professionalität mit den Investoren und auch die Assetmanager selber herangehen stark gestiegen Und das hat dazu geführt, dass wir als Finanzierungsalternative etablierter geworden sind.

00:12:43: Also man schaut weniger skeptisch drauf.

00:12:46: also private debt ist keine Notlösung weil die Bank keinen Kredit gibt sondern oft eine ganz gezielt gewählte Option in bestimmten Situationen.

00:12:56: Also meistens eine Lösung auf Zeit für drei, vier, fünf, sechs, sieben Jahre aber eben sehr bewusst gewählt weil es ist ja meistens nicht die günstigste Art sich zu finanzieren aber eben eine die in bestimmte Fällen sehr viel Sinn machen kann.

00:13:09: Was sind so Fälle dann zum Beispiel?

00:13:11: Also wann gehe ich jetzt nicht zur Bank obwohl ich weiß ich zahle vielleicht irgendwie drei Prozent weniger oder vier?

00:13:17: Ich glaube die ganz große Trennung Schlagwort Sponsored versus Sponsorless.

00:13:24: Sponsord bedeutet, dass man letztendlich eine Kaufpreisfinanzierung für ein Private Equity Investor macht.

00:13:29: Das ist so der Bereich in dem Private Debt am schnellsten gewachsen ist und sich auch wirklich etabliert hat also wo die Banken noch eine Rolle spielen aber eine deutlich geringere als in der Vergangenheit.

00:13:39: Und der zweite Teil ist dann dieser Sponsoreless-Bereich.

00:13:45: Ich find's besser, ihn einfach als unternehmerisch zu bezeichnen.

00:13:48: So und da gibt es bei Familienunternehmen viele Themen die da adressiert werden müssen.

00:13:55: Da kommt auch hier dieses große Thema Nachfolge wieder ins Spiel Und in vielen Fällen gibt es ja Wege dass man Richtung Private Equity gehen möchte.

00:14:04: Das kann ja auch durchaus sehr sinnvoll sein für eine Nachfolger Aber möchte das vielleicht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht machen?

00:14:10: Also ich habe ein Unternehmen, dessen mehrere Familienstränge beteiligt und der eine möchte raus.

00:14:18: Der andere möchte weitermachen.

00:14:19: Dann kann durch ne Lösung von uns so nen Thema gelöst werden.

00:14:22: also Ich kann eben Minderheitsgesellschaft da raus kaufen ohne dass ich ne starke Eigenkapitalverwässerung damit erzeuge oder eben das Kapital vielleicht gar nicht verfügbar ist, weil Familienunternehmen sind ja oft, ich sag mal, Vermögens auf dem Papier vorhanden.

00:14:37: Aber es ist nicht liquide.

00:14:38: Insofern ist es notwendig aber auch kapitaleffizientes dann über so eine Lösung zu lösen.

00:14:44: Also da is der eine Weg und der zweite ist dass man diesen Management einfach hier ein Management-Byout macht und in so einer Konstellation beispielsweise die führende Rolle in einem Familienunternehmens übernimmt.

00:15:00: Und dann gibt's vielleicht irgendwann noch einen weiteren Exit zu Private Equity ein paar Jahre später, aber wir können da durchaus so'n Zwischenschritt sein.

00:15:07: Das heißt, wir konkurrieren nicht wirklich mit Private Equity – es ist eine andere Lösung in der man eben sehr unternehmerisch arbeitet und da ist dann wiederum ne Ähnlichkeit dazu, Private Equity sehr intensiv dran ist.

00:15:18: Da macht man due diligence genauso umfangreich wie das letztendlich reiner Eigenkapitalin-Invester auch

00:15:24: machen würde.

00:15:25: Würdest du sagen ihr konkurriert dann zu klassischen Banken?

00:15:29: Wir konkurrieren mit den Leverage Finance Abteilungen von klassischen Banken.

00:15:35: Aber darüber hinaus würde ich das eigentlich nicht sagen, weil die Bankdienstleistungen in vollumfänglicher Form können wir ja gar nicht erbringen.

00:15:45: Also manches wollen wir nicht beispielsweise Working Capital Finanzierungen, die regelmäßig gezogen wieder zurückbezahlt werden.

00:15:52: Das passt nicht zu dem wie wir aufgesetzt sind.

00:15:55: also Ja, wir können es irgendwie darstellen aber ist immer eine Krücke.

00:15:59: Und dann Dinge wie Kontenführen, Cash Management, E-Banking, Avale Garantienstellen usw.

00:16:05: Das können wir gar nicht.

00:16:06: Also insofern sind wir an der Stelle komplementär zu einer Bank und man spielt da immer gemeinsam eine Rolle.

00:16:12: Und ich habe vorhin gesagt Wir sind Partner auf Zeit.

00:16:14: also wir sind eben jemanden Unternehmen in einer bestimmten Phase im Rahmen eines Projektes Wachstums Transformation oder so begleitet wohin gegen die Bank ja üblicherweise über Jahrzehnte eigentlich eine stabile Kundenbeziehung hat.

00:16:26: das ist nicht so der Weg.

00:16:29: Wir sind deswegen nicht kurzfristig, nur für ein paar Monate da aber es ist immer eine bestimmte Phase die durch einen Ereignis entstanden ist oder entsteht.

00:16:37: Was ist zum Beispielhaftes Thema an dem ihr jetzt zum Beispiel gerade arbeitet?

00:16:41: Oder irgendwas Komplexeres?

00:16:42: vielleicht dass man einfach mein Gefühl kriegt?

00:16:44: Ja ich glaube es gibt hier drei Säulen.

00:16:49: das eine sind wirklich leverage buyouts also private equity.

00:16:53: kauft ein Unternehmen und sucht eine Kaufprassfinanzierung ist inzwischen ein sehr professioneller Bereich, indem viele Intermediäre auch aktiv sind.

00:17:01: Kurze Zwischenfrage!

00:17:03: Da wird es ja jetzt für einen Line eigentlich Sinn ergeben, dass ich lieber zur Bank gehe und weniger Zinsen zahle oder?

00:17:09: Bei einer klassischen Private Equity-Aquifinanzierung...

00:17:13: Auch das würde ich jetzt so pauschal nicht sagen.

00:17:15: Ja die Bankfinanzierung ist günstiger.

00:17:17: Es kommt hier stark darauf an was man als Eigentümer möchte.

00:17:22: also Zum Beispiel lassen sich einfach bei ein Bildkonzepte also sprich wenn ich im gleichen segment weiter zukaufen möchte mit private debt einfacher umsetzen.

00:17:32: Weil die strukturen flexibler sind es gibt da klare regeln wie man zu kauf kann das auch meistens ausschließlich mit fremdkapital machen, also das geht vor allem hier im kleineren bereich also weiter oben.

00:17:45: Wenn ich weiter oben sage, meine ich so ab Kreditvolumina von hunderthundertfünfzig Millionen Euro sind die Märkte schon sehr stark zusammengekommen.

00:17:53: Also da ist der Unterschied zwischen einem syndizierten Kredit und einer Private-Date Lösung fließend geworden.

00:18:01: im jetzt mittelständischen Bereich wo ja dann die Alternative häufig eine lokale Bank ist ne Sparkasse oder sowas Da macht es schon einen Unterschied weil dann eben mit uns Zugkäufe einfacher umzusetzen sind.

00:18:17: Wir haben ja keine Tilgung beispielsweise und haben auch... immer in unseren Finanzierungsdokumenten, Strukturen drin mit denen sehr klar definiert ist.

00:18:27: Wann und zu welchen Kriterien darf ich zukaufen?

00:18:29: Und auch ohne weiteres Eigenkapital dafür anzusetzen können Bangen teilweise auch.

00:18:33: aber die Detfundlösungen sind hier üblicherweise geeigneter für solche Zwecke und dann lohnt sich auch der höhere Preis.

00:18:39: Das heißt ihr habt keine Tilgung das verzinnst dich wenn die Zinsen laufend bezahlt oder dann auch irgendwie am Ende einmal.

00:18:47: Die Zinsen werden üblicherweise laufend bezahlt.

00:18:50: Es gibt aber auch als Teile der Struktur hier diese Pick-Komponenten, wie man das ja nennt also dass praktisch die Zinsenden auflaufen.

00:18:58: Das kommt drauf an ob es Sinn macht.

00:19:00: Also das kann hier sein wenn ich eine Phase habe mit starkem Wachstum und sehr viele Unternehmen zu kaufe Kann das sinnvoll sein den Cashflow zu schonen indem Ich an der Stelle das mache.

00:19:11: Aber grundsätzlich ist es schon so dass wir wenn ich jetzt über eine Senior-Finanzierung spreche, dass wir zwar keine Tilgung haben aber das Zinsen in voller Höhe in Cash bezahlt werden.

00:19:22: Dann sind ja eure Renditen eigentlich relativ planbar oder für eure Investoren?

00:19:26: Das ist

00:19:26: so.

00:19:27: also wenn es um den ganzen senior debt Bereich geht Ja da sind wir für unsere Investoren letztendlich ein Produkt, das eine Alternative zu Fixed Income darstellt Und eben hier mit planbaren Renditen und auch laufenden Auszahlungen aus den Fonds arbeiten.

00:19:48: Und eure Investoren sind auch die Klassiker, oder?

00:19:50: Also irgendwie Pensionsfonds oder Versicherungen rübersichere... Ja okay!

00:19:56: ...also einfach große Geldgeber, die dann quasi in einen Teil da reinschieben.

00:20:01: Das ist jetzt, genau das ist der ganze Teil jetzt senior debt.

00:20:05: Wenn man jetzt weitergeht unsere zweite große Strategie ist ja das Fybride Kapital durch Credit Opportunities.

00:20:13: Das ist Arbeit im höheren Renditen was daran liegt dass wir hier tiefer in die Kapitalstruktur reingehen.

00:20:20: Das es also nicht nur erst fanglich besichertes Fremdkapital sondern da kommen dann auch Messernien Komponent mit rein nachher Komponente und Eigenkapitalkomponenten.

00:20:29: Das ist ein Produkt, das insofern auch für eine breitere Investorenbasis interessant ist.

00:20:35: Also hier gibt es durchaus auch Family Offices und andere, die hier investieren, die das als eine Alternative zu Private Equity ansehen.

00:20:44: Die Renditen sind gar nicht so weit davon entfernt eigentlich von dem was man mit Private Equity auch erzählen

00:20:50: kann.

00:20:50: Wenn man bei euch jetzt einsteigt als Analyst oder weiß ich wie die erste Stufe heißt?

00:20:55: Analyst wahrscheinlich!

00:20:57: War praktikant, vielleicht sogar noch vorgelagelt.

00:20:59: Okay ...

00:21:01: Sucht ihr wahrscheinlich auch laufend?

00:21:03: Könnte ich mir vorstellen.

00:21:03: Ja!

00:21:05: Jetzt in Private Equity.

00:21:06: was mache ich da, da lese ich irgendwelche Info-Memos durch, analysier die oder die KI hilft mir schon, die zu analysieren und ich bereite dann Unterlagen für das Investment-Commentee vor und steuer so ein bisschen den Detail-Diligence-Prozess mit usw.

00:21:19: Wie sieht jetzt so'n klassischer Analystenarbeitstag im Private Dead bei euch beispielsweise aus?

00:21:25: ihr müsst ja auch financial diligence machen und solche Sachen.

00:21:27: aber wie?

00:21:29: was machen die im ganzen tag die leute.

00:21:32: Ich glaube, der Unterschied ist gar nicht so groß.

00:21:34: Die Frage ist ein bisschen bin ich jemand, der nur eine Fremdfinanzierung zur Verfügung stellt?

00:21:41: Dann bekomme ich eigentlich die Berichte alle auf den Tisch gelegt, analysiere die eben selber oder mit Hilfe von KI und schreibe auf dieser Basis dann praktisch einen Memo das dem Investment Committee vorgestellt wird.

00:21:53: Also in der Stelle wiederhole ich genau das was du gerade gesagt hast.

00:21:57: Das ist also sehr ähnlich.

00:21:58: Aber jetzt auch in einem leverage-finestime in der Bank arbeitet man so.

00:22:01: Also da sind tatsächlich die Arbeitsweisen sehr ähnlich.

00:22:04: unterschiedlicher wird es an dieser Stelle sobald wir uns vom klassischen Fremdkapital wegbewegen.

00:22:10: Da müssen wir sehr viel eigene Arbeit machen, eben due diligence auch selber einen Auftrag geben.

00:22:16: gerade wenn ich mit Unternehmern oder Family Offices zusammen arbeite da sind wir derjenige der solche Berichte mandatiert und die dann ja auch abstimmen muss.

00:22:26: also ich meine da muss man dann mit Häusern wie eurem hier dann eben Prozesse besprechen, Ping-Pong spielen mit diversen Daten damit dann am Ende da ein vernünftiger Bericht herauskommt.

00:22:38: Also das ist etwas, was bei uns dann auch mehr als jetzt glaube ich in der Bank oder in einem ganz klassischen Direct Landing-Umfeld passiert und dann geht es natürlich darum alle Annahmen die man getroffen hat zu verifizieren.

00:22:53: Das heißt dass wir alles was uns vorgelegt wird immer noch durch weitere Expertengespräche oder eigenes Netzwerk Experten aus dem Sektor, die wir kennen noch verifizieren.

00:23:08: Also auch da wieder sehr ähnlich zu dem was ein Private Equity Investor an der Stelle auch macht?

00:23:15: Auch einfach vielseitig komplex bisschen denken muss man wahrscheinlich in den Beruf und gleichzeitig kreativ sein um gute Lösungen zu finden.

00:23:26: und von dem her stelle ich mir das auch sehr spannend vor.

00:23:30: Klingt auf jeden Fall so!

00:23:32: Und ich glaube einen Aspekt den nicht noch mit dazu bringen, weil du sagtest man als Analyst das mache ich dann nicht aber zum späteren Zeitpunkt.

00:23:40: Wir haben ja recht aktive Rollen in diesen Transaktionen.

00:23:44: also gerade wenn wir Jetzt nicht nur klassisches Fremdkapital zur Verfügung stellen, sitzen wir eigentlich immer in den Beiräten der Unternehmen.

00:23:53: Also das heißt, wir haben da auch Bezug zum Management sprechen mit denen und haben da sehr viel Austausch, der deutlich intensiver ist als wenn ich jetzt eben hier ein reiner Fremddkapitalgeber bin weil wir, ich meine wir haben aktuell Hundert Portfolio-Unternehmen, dreihundert sind so über die Historie von Cartasia finanziert worden.

00:24:12: Es gibt also bei uns Firmenübergreifend sehr viel Wissen was man hier dann auch eben zur Verfügung stellen kann.

00:24:19: Also das machen wir auch sehr aktiv.

00:24:22: dass wir in diesen Ballräten dann ... Wir sind nicht in der operativen Unternehmenssteuerung aber es ist ein Private Equity ja üblicherweise auch nicht.

00:24:28: Aber wir stehen damit Rat und Tat zur Verfügung und natürlich diskutieren und entwickeln wir Budgets und langfristige Pläne diskutieren, add-on Möglichkeiten oder was auch immer hier dann eben für ein Unternehmen sinnvoll ist.

00:24:43: Was mit unserem Kapital dann umgesetzt werden kann.

00:24:45: Ja, ist spannend!

00:24:48: Ich vermute dass es auch menschelt in den ganzen Prozessen.

00:24:51: also jetzt haben wir viel so über die analytische Seite gesprochen was man sachlich bezogen so macht.

00:24:56: aber siehst du schon sagst ihr seid jetzt ja auch nah an den Unternehmern, Investoren etc.

00:25:02: dran und habt da auch irgendwo einen Mitspracherecht.

00:25:05: Was waren da so, was sind das so?

00:25:07: die typischen Befindlichkeiten Situationen?

00:25:10: Jetzt seid ihr wahrscheinlich auf vielen Restruh-Kontext unterwegs und mandatiert.

00:25:16: Was begegnet einem da so?

00:25:18: Naja es ist so Leute agieren unter Stress einfach anders als sie jetzt sonst agieren führt dazu dass Verhalten nicht unbedingt rational ist.

00:25:29: weswegen für mich die Zahlen des eine sind Viele Aspekte darüber hinaus das andere und dass muss man entsprechend kombinieren.

00:25:38: es ist am ende in people business.

00:25:41: Und eine Finanzierung zur Verfügung stellen ist jetzt erstmal nur die Liquidität.

00:25:46: Eine Analyse zu machen, ist auch sehr technisch aber ich muss im Vorfeld schon viele Einflussfaktoren berücksichtigen, die nicht unbedingt planbar sind.

00:25:57: und noch extremer wird es dann natürlich wenn in einem Unternehmen Dinge nicht ganz so laufen wie sie eben sein sollen.

00:26:02: da geht's drum einen Ausgleich zu finden Harte Position zu haben und die zu verteidigen.

00:26:09: Spätestens wenn unser Kapital im Risiko ist, müssen wir auch relativ harsch agieren weil in erster Linie sind bei unseren Investoren verpflichtet.

00:26:18: Die möchten ihr Geld wiederhaben idealerweise mit Rendite also insofern geht es darum das zu verteiden.

00:26:24: aber meistens zumindest meine Erfahrung einfach hart zu sein führt nicht zum Ziel.

00:26:32: irgendwie brauche ich ja ein Kompromiss Und es gibt immer den rechtlichen Aspekt und er gibt mir bestimmte Rechte und Möglichkeiten, die ich mehr oder weniger gut umsetzen kann je nach Juristikion.

00:26:41: Aber am Ende muss ich für alle Stakeholder eine Lösung bauen, die irgendwie funktioniert.

00:26:47: Die ist vielleicht idealerweise gesichtswahrend aber nicht immer.

00:26:51: Dann muss ich sie halt durchziehen, sprich ich muss hart sein wenn das notwendig ist, empathisch agieren und mein Gegenüber verstehen.

00:27:00: Was hat der gerade für eine Intention?

00:27:02: Ich meine, wenn da ein Manager sitzt, der unter Druck steht, neigt er dazu sich selber zu schützen.

00:27:11: Und dann fängt er an, in den Zahlen kreativ zu werden.

00:27:14: Das muss ich unterbinden!

00:27:15: Weil damit macht das nur schlimmer.

00:27:17: Insofern, wenn ich offen darüber sprechen kann ... idealerweise Ziel führen.

00:27:23: Da muss man ein Vertrauensverhältnis aufgebaut haben und wie immer im Leben, Vertrauungsverhältnisse zeigen dann, wie stark sie sind, wenn's drauf ankommt.

00:27:32: Solange alles gut ist ... hat man kein Stress.

00:27:36: Das ist in jeder Beziehung so, das ist im Job so.

00:27:39: Und es ist natürlich auch mit der Zusammenarbeit mir so.

00:27:43: Ist dir eine besondere harte Situation hingeblieben in deiner Karriere?

00:27:47: Wo du sagst, das war das knackigste?

00:27:50: Das kommt immer wieder vor.

00:27:51: Es gibt natürlich Situationen, wo man merkt, dass Manager oder andere Akteure wirklich mit dem Rücken zur Wand stehen und dann muss man irgendwie eine Lösung finden die abzuholen.

00:28:07: Und ich glaube das gefährlichste auch da ein gutem wie im schlechten ist seine Machtposition einfach auszunutzen weil es kommt alles zurück.

00:28:21: Am Anfang eine Kreditvereinbarung bis zum Limit verhandelt habe, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Spieß umgedreht wird nun mal höher als wenn man am Anfang eine ausbalancierte Lösung schon gefunden hat.

00:28:33: Und das ist einfach an dieser Stelle wichtig und hilfreich.

00:28:37: Da finde ich diesen ganzen mittelständischen Bereich interessant, weil da Menschels eben mehr ... Es kommt mehr darauf an was für eine Beziehung aufgebaut worden ist als wenn ich jetzt in einem sehr großen Umfeld bin, wo es am Ende natürlich auch nicht rein rational zugeht.

00:28:56: Aber das ist noch mal eine andere Dimension ganz einfach aufgrund der Zahlen und der Anzahl an Menschen, die da involviert sind.

00:29:04: Wir führen sehr viele Gespräche wirklich bilateral mit Eigentümern, Managern

00:29:10: usw.,

00:29:11: Das ist anstrengend aber am Ende das was genau Spaß macht an dieser Stelle

00:29:18: Vielleicht noch mal so in Sachen KPIs gefragt.

00:29:22: Es wird ja schon auch Ausfälle geben, jetzt im Private-Dead-Umfeld nämlich mal an.

00:29:26: Also ihr macht, klar macht ihr eine DD und screenet das alles durch und haut da eure Expertisen in einen Topf.

00:29:34: aber kalkuliert ihr jetzt aus Gesamtportfolio betrachtet auch eine gewisse Ausfallquote ein von diesen Krediten oder ... Darf das eigentlich nicht passieren?

00:29:44: Also historisch ist es so, dass es sehr geringe Ausfallraten gibt.

00:29:49: Die Tendenziell auch im Lower-Mit Market geringer sind als auf den großen Transaktionen.

00:29:56: Es ist nicht der Base Case.

00:29:57: Wenn ich rein ein Fremdkapitalinvestment mache, habe ich ja kein Abseid Sondern ich bekomme Zinsen und mein Geld zurück.

00:30:05: Insofern ist die Basis Erwartung, dass das nicht passiert Und dann gibt es ja immer noch Abstufungen.

00:30:11: Wenn ein Unternehmen seine Covenants bricht oder selbst wenn es in Zahlungsschwierigkeiten kommt, heißt das nicht, dass es zu Ende ist.

00:30:19: An der Stelle muss ich als Fremdkapitalinvestor in der Lage sein hier zu agieren die richtigen Lösungen zu finden und das kann so weit gehen, dass man sich auch entweder darauf verständigt oder es herbeiführen muss, dass mein Eigentümer des Unternehmens wird mit der Intention, eben das Kapital zurückzubekommen.

00:30:40: Und das funktioniert meistens auch ganz gut.

00:30:43: Dass ich dann auf diesem Weg ja ... Der Eigenkapitalgeber hat an der Stelle natürlich seinen Einsatz verloren.

00:30:52: Erst mal wird vielleicht noch mal irgendwie beteiligt bei einem Exit aber grundsätzlich ist es erst mal weg.

00:30:57: Aber fürs Fremdkapital muss ich dafür sorgen dass es zurückkommt und das klappt ganz gut.

00:31:03: also Wir haben ein dediziertes Team beispielsweise bei uns, das sich um solche Fälle kümmert.

00:31:08: Kann man grob sagen wie viele das sind von zehn Fällen?

00:31:11: Ist es dann einer oder ist es einer von hundert?

00:31:13: oder kann man das so wahrscheinlich beantworten?

00:31:15: Das kann man so pauschal nicht beantwortet weil's ja auch immer wirklich drauf ankommt eben was passiert genau.

00:31:22: also Natürlich gibt es viele Covenant Brüche.

00:31:26: Es wurden auch durch Private Dead in den letzten Jahren mehrere Unternehmen dann eben übernommen, durch ein Dead Equity Swap oder wie immer man das genau strukturiert.

00:31:36: also sprich der Dead Fund ist Eigentümer geworden aber das schwankt wirklich sehr stark.

00:31:42: grundsätzlich ist es aber so dass die eben dann die effektiven Ausfälle sehr begrenzt sind, weil man eben dann agieren kann und hier die Unternehmen drehen kann in ordentliches Fahrwasser bringt.

00:31:55: Und wenn wieder Ruhe eingekehrt ist, dann auch im Prinzip wieder veräußern können.

00:32:01: Mhm, verstanden.

00:32:02: Zweite Frage noch an Sachen KPIs – Die Zinsen, die ihr öblicherweise aufruft, jetzt kann man da eine klassische Alternative für eine Bankfinanzierung Wenn jetzt den Bank irgendwie vier Prozent hat, habt ihr dann acht?

00:32:17: oder kann man das grob so pauschalieren?

00:32:20: Ist abhängig davon was ich genau für eine Struktur habe.

00:32:23: Also wenn ich ne reine erstranglich besicherte Kaufpräsonanzierung mache die sozusagen ein Bankprodukt ersetzt Dann ist es ein bisschen teurer.

00:32:37: Wenn es dann eine Hybridelösung wird, dann messe ich das ja ganz anders weil wir mit verschiedenen Instrumenten arbeiten.

00:32:44: Da gibt es Zins tragende Elemente.

00:32:47: Es gibt welche die eben diese Pickkomponenten nutzen, sprich wo die Zins sind praktisch auflaufen.

00:32:53: Und dann haben wir in sehr vielen Fällen auch Eigenkapital-Komponenten drin, indem wir entweder von Anfang an einen Teil an der Eigenkapitalsstruktur halten.

00:33:02: Also mit Gesellschafter sind oder eben bei einem Verkauf dann partizipieren über ein Konstrukt wie Warrens oder derartigen Dingen.

00:33:11: Das heißt also dass wenn das Unternehmen veräußert wird, dass wir dann einen Teil der Verkaufensterlöse bekommen die über das hinausgehen was wir ins frem Kapital haben.

00:33:19: so und hier wird die Rendite zu messen dann an, ich sag mal zum Zeitpunkt T-Null ein bisschen schwierig.

00:33:25: Weil ich mit anderem arbeiten muss.

00:33:27: also da ist dann halt das können durchaus mal sehr solide zweistellige Prozentsätze sein, die dann auch rauskommen.

00:33:35: Also eigentlich

00:33:36: so Private Equity?

00:33:37: Genau weil man ja auch in ähnlichen Risikoprofilmen unterwegs ist wobei es jetzt bei uns eher dann nicht der Fall ist dass wir so extreme Ausreißer haben also gerade Investoren in stark wachsenden Bereichen, mit den vergangenen Jahre im Softwarebereich zum Beispiel.

00:33:54: Da konnte man ja sehr gute Renditen erzielen.

00:33:57: Schauen

00:33:57: wir mal, ob es so bleibt?

00:33:58: Genau und das ist für uns üblicherweise nicht der Weg.

00:34:03: Wir wollen da irgendwo in der Mitte sein und deswegen auch ausbalanciert.

00:34:07: Ich meine wie gesagt unsere siebenundhalb Milliarden verteilen sich aktuell auf ungefähr hundert Portfoliounternehmen.

00:34:13: Das ist also sehr breit diversifiziert.

00:34:18: sehr große Summen in einem einzigen Esset drin.

00:34:21: Verstanden,

00:34:22: cool!

00:34:22: Vielen Dank für den Einblick auf jeden Fall.

00:34:25: Vielleicht noch eine persönliche Frage an dich.

00:34:27: jetzt warst du immer im Private Debt?

00:34:29: Müsste es ja nächstes Jahr dann zwanzigjähriges Feiern in der Branche?

00:34:33: Genau

00:34:35: hat sich nie in Richtung Private Equity gezogen?

00:34:39: Richtung Private equity nicht wobei... Du machst

00:34:42: das ja ein bisschen.

00:34:46: Das war etwas, was ich am Anfang meiner Karriere nicht auf dem Schirm hatte ehrlich gesagt.

00:34:52: Also das ist glaube ich da die Antwort, die am meisten Sinn macht.

00:34:59: Ich hatte das so nie angedacht.

00:35:03: Ich bin da so ein bisschen rein gewachsen eben über den reinen Fremdkapitalbereich.

00:35:08: Was ich allerdings mal überlegt hatte wäre vielleicht auf der Unternehmensseite zu gehen oder so.

00:35:11: also das sind schon Dinge Früher in der Karriere, ich hatte mal zu einem Zeitpunkt war ich kurz davor im Finanzbereich von dem Schweizer Mittelstand dazu wechseln.

00:35:21: Hab das dann schon endlich nicht gemacht und bin doch bei der Bank geblieben habe dort den Bereich gewechselt Aber das wäre jetzt so eher der Weg gewesen, aber da fühle ich mich auf der Investorenseite eigentlich am wohlsten.

00:35:34: Weil es kombiniert ganz gut zu dieses Kreditgeschäft was ich eben über die Jahre gelernt habe und in verschiedenen Aspekten kennenlernen durfte Und das jetzt eben als Investor ein bisschen auch mit nutzen kann.

00:35:50: Und davon profitiere, dass ich in einer Organisation bin die eben von Investoren gegründet worden ist und wo eine Investoren-DNA in allen Gremien und bei allen Entscheidern zu spüren ist.

00:36:04: Wir sind ja jetzt vom Grund auf nur bedingt Kreditleute.

00:36:08: wir analysieren Downside Risiken aber eigentlich sind wir Investoren.

00:36:13: Ist ja gut, dass wir den Podcast machen.

00:36:14: Weil dann geht es vielleicht den Zuhörern nicht so, dass sie nie was von Private Dead gehört haben als Alternative zur Private Equity.

00:36:23: Das ist ja vielleicht ganz gut jetzt für die jüngeren Leute, die hier zuhören.

00:36:27: also guckt euch gerne auch mal Private Dead an und nicht nur Private Equity weil das genauso spannend ist und sich wahrscheinlich da gerade auch in den nächsten Jahren einiges tun wird geben können, wie du es ja quasi vorgemacht hast.

00:36:46: Ich glaube

00:36:46: was für uns auch spricht ist dass wir einfach sehr viele Transaktionen sehen.

00:36:53: also Stichwort Deal Flow besonders eben da wenn im mittelständischen Bereich unterwegs sind das sind über Europa verteilt mehrere hundert Transaktion die bei uns auf dem Tisch landen die angeschaut werden müssen die analysiert werden müssen.

00:37:08: Man hat da bei uns immer was zu tun und wir haben eben dadurch, dass die losgrößten der einzelnen dies kleiner sind.

00:37:13: passiert einfach mehr.

00:37:15: Dass bei uns mal ein Büro ein ganzes Jahr keinen Deal macht, wäre jetzt eher ein Unfall.

00:37:21: Was im Airman Equity

00:37:22: schon vorkommt?

00:37:24: Ist wohl so tatsächlich für ein paar Mitmarkt-Investoren – da ist es so -, dass bei uns immer Dealflow in jede Woche Investment-Committees in den mehrere Sachen diskutiert werden und wir setzen die Sachen dann auch um.

00:37:38: Dass man, dass man pro Büro sowieso viele Investments anschaut aber auch eben mehrere pro Jahr dann auch sicher tätigt.

00:37:47: Das ist so.

00:37:48: also Man kommt bei uns Egal auf welchem Level man einsteigt sehr schnell an die Situation das man Deals auch wirklich umsetzt und nicht nur anschaut.

00:37:56: habt ihr im private debt Dann auch zur carry vereinbarungen und zu sagen

00:38:00: die gibt es da auch ja.

00:38:00: Also das ähnelt dem wie das in private equity strukturiert ist sehr.

00:38:05: Kannst du auch richtig Geld verdienen?

00:38:07: Es ist auf jeden Fall ein attraktives Umfeld, in dem grundsätzlich gut bezahlt wird.

00:38:11: Was glaube ich für den ganzen Sektor gilt aber wo wir uns jetzt auch was die langfristigen Incentivierungen betrifft nicht verstecken müssen.

00:38:18: Die finde übrigens auch wichtig weil da kommt dann doch der Kreditmenschen mehr wieder durch.

00:38:25: Mit kurzfristigen Erfolg kommt man bei uns nicht so weit.

00:38:28: Man muss langfristig denken, das ist wirklich ein Spiel, das über viele Jahre funktionieren muss.

00:38:34: und ob ich ein gutes Det-Investment getätigt hab, weiß ich fünf, sechs, sieben, acht Jahre später.

00:38:40: Deswegen ist es auch wichtig, dass alle die da arbeiten langfristiger entsprechend incentiviert werden.

00:38:47: Wenn man das gut macht, kann man da gutes Geld verdienen.

00:38:50: Das ist auch gut so.

00:38:51: Wie sieht's den Markt in den nächsten fünf Jahren?

00:38:54: Ich denke, er wird sich weiter professionalisieren.

00:38:58: Es wird eine Konsolidierung geben zwischen den verschiedenen Spielern – die passiert ja schon in dem sich große internationale Assetmanager hier einkaufen in das Segment und es führt dann eben auch dazu dass kleinere sich zusammenschließen werden.

00:39:16: Insofern wird da viel passieren.

00:39:18: Das Marktumfeld bleibt natürlich sehr herausfordernd.

00:39:21: Auch auf der Private Equity Seite gibt es Probleme im Portfolio, die dann auch irgendwie gelöst werden müssen.

00:39:27: Da kann Private Data eine Rolle spielen.

00:39:29: also auch hier können wir ja mit komplexeren Konstrukten durchaus helfen indem man eben beispielsweise auch um das Thema Management By-Ort noch mal vorzubringen.

00:39:40: Auch so kann man ja ein Unternehmen aus einem PE-Portfolio rauslösen oder man kann eine Lösung schaffen dass man hier die Banken rausnimmt und eine komplexe Lösung baut.

00:39:52: Das sind also alles Instrumente, die sehr relevant werden in den nächsten Jahren und die dazu führen, dass dieser Markt weiter wachsen wird.

00:40:01: Aber eben auch er unterlegt einen Stresstest im Moment.

00:40:05: Und da wird sich jetzt schon zeigen wer hat Restrukturierungsexpertise?

00:40:09: Wer kann Unternehmen wirklich drehen?

00:40:11: Weil die Probleme treten nun mal auf und man muss mit denen umgehen.

00:40:15: Rein mit dem Investieren von Kapital und Stellendipläumen ist es nicht getan.

00:40:20: Die Sachen müssen langfristig gut laufen, wenn sie nicht laufen muss ich mich proaktiv darum kümmern.

00:40:25: Und das machen eben Spieler unterschiedlich gut.

00:40:29: Und Investoren werden das honorieren oder eben abstrafen?

00:40:33: Mhm.

00:40:34: Erste Frage vom einer Seite gibt's noch irgendwas oder irgendein Vorurteil auf Private Dead was du öfter hörst, was du gerne noch aufräumen würdest im Rahmen dieser Episode?

00:40:44: Ja, ich glaube es ist wichtig zu verstehen dass es eben kein kein rein technisch mathematisch finanzieller Job ist sondern das ist eben sehr menschelt wie wir vorhin auch darüber gesprochen haben und dass die persönliche Komponente in allem was man tut eine sehr große Rolle spielt.

00:41:03: Und ich glaube Es wird auch viel erwartet, naja das ist da irgendwie ganz eiskalt und hart.

00:41:10: Ja klar ich muss dies gewinnen und dafür muss ich kämpfen.

00:41:13: Das ist anstrengend.

00:41:14: insofern gibt es Spitzen in denen man viel arbeiten muss aber im Großen und Ganzen kann man da schon einen sehr angenehmen Umgang miteinander pflegen.

00:41:23: also ich glaube dem Sektor wird oft unterstellt dass da einfach Leute unfreundlich und hart zueinander sind.

00:41:31: Das ist oft auch so, ich versteh es ehrlich gesagt nicht weil man kann ja durchaus freundlich sein und nett sein aber im richtigen Moment muss man dann halt durchgreifen.

00:41:41: Und das ist sowas was da glaube ich falsch eingeschätzt und auch unterschätzt wird.

00:41:45: Im Gegenteil dazu wenn man nett isst wirkt man oft weich bei sich für völlige Blödsinnhalte.

00:41:51: Weil es kommt im Prinzip am Ende darauf an dass in der richtigen Situation durchgreifen und hart agieren kann.

00:41:58: Deswegen kann ich aber in den anderen ninety-fünf Prozent der Zeit trotzdem nett und freundlich sein, und ich glaube das ist so ein Vorurteil, dass auch dem Sektor ein bisschen anhaftet, dass man da auf die Seite schieben muss.

00:42:09: also wir brauchen unternehmerische Menschen, die hart arbeiten können, die gewinnen wollen.

00:42:15: Das ist schon wichtig!

00:42:17: Also gemütlichen Stuhl setzen und passieren lassen eher nicht so.

00:42:21: Ich meine jeder Prozess ist kompetitiv und man muss ihn gewinnen.

00:42:25: Dieses Adrenalin braucht man schon auch ein bisschen, aber darüber hinaus ist es eigentlich ein sehr spannendes und auch planbares Umfeld.

00:42:33: Und auch da letzter Aspekt wir in den Unternehmen investieren sind wieder lang investiert sprich werden ja fortlaufend Renditen erzählt.

00:42:44: also wir haben nicht diesen Zwang, jetzt in einem Jahr riesengroße Fee-Events produzieren zu müssen oder so.

00:42:52: Sondern es muss langfristig laufen und das macht an der Stelle einfach das Geschäft hier planbarer und langfristiger.

00:42:59: Sehr schön!

00:42:59: Dann wenn ja vielen Dank für deine Zeit.

00:43:03: Hat viel Spaß gemacht, vielen Dank dir.

00:43:04: Die Ara ist und wo's grad viel zu tun gibt.

00:43:06: Das heißt du kannst die auch anders verwenden?

00:43:08: Das ist mir bewusst.

00:43:09: deswegen vielen dank für den Einblick in den Private Advertide Bereich.

00:43:12: Gerne, die Stunde hängen mal abends dran.

00:43:16: So ihr Lieben, das war ein Ausflug in den Bereich Private Dead.

00:43:19: Da wir ja so viel über Private Equity in dem Podcast sprechen finde ich mal ganz schön auch den Private Dead-Bereich kennenzulernen sowohl was die Gemeinsamkeiten angeht als aber auch die Unterschiede angeht.

00:43:30: und was ich mitbekommen habe oder mitgenommen hab ist auf jeden Fall dass es sich hier um ein Peoples Business handelt trotz aller analytischen Fähigkeiten die gefordert sind.

00:43:41: Und wenn ihr weiterhin so spannende Einblicke haben wollt, dann denkt unbedingt daran unseren Podcast auf Spotify, YouTube und allen gängigen Plattformen zu abonnieren.

00:43:50: Und schaltet auch das nächste Mal wieder ein, wenn es wieder heißt Finance Data People.

00:43:53: Vielen Dank fürs Zuhören und fürs Zuschauen!

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