Gründen jenseits von KI: Die BiMA-Story! Mit Greta Garkisch | BiMA (#61)

Shownotes

In der 61. Ausgabe von Finance | Data | People spreche ich mit Greta Garkisch, Co-Founder von BiMA.

Ein analoger Projektor, der Kinderzimmer ohne Bildschirm, WLAN oder App in Fantasiewelten verwandelt: Das ist die Idee hinter BiMA. Die austauschbaren Bildwelten stecken in kleinen, raketenförmigen Modulen, die Kinder selbst bedienen können. Für die ersten Produkte fertigten Greta und ihre Mitgründerin Larissa 2.000 Acrylscheiben im Lasercutter und bauten mit Freunden und Familie eine improvisierte Produktionsstraße auf. Heute hat BiMA mehr als 5.500 Produkte verkauft und die Produktion kommt mit der Nachfrage kaum hinterher.

In dieser Episode erfährst du:

  • wie Greta und Larissa ihre ursprüngliche Softwareidee bei Antler innerhalb einer Woche losließen und das Konzept für BiMA entwickelten
  • wie Tests in Kindergärten, Kitas und Schulen zeigten, dass die Projektionen Kinder zur Ruhe bringen und ihre Fantasie anregen
  • wie aus 3D-gedruckten Prototypen und einer improvisierten Produktionsstraße ein marktreifes Hardwareprodukt entstand
  • wie BiMAs Geschäftsmodell aus Projektor und nachkaufbaren Bildwelten funktioniert und welche Rolle Kooperationen mit Verlagen dabei spielen
  • welche Herausforderungen Produktion, Zertifizierung und Vorfinanzierung mit sich bringen und wie BiMA trotz eines kleinen Teams weiter skalieren möchte

Außerdem sprechen wir über Gretas Erfahrungen bei Wirecard, ihre Zeit in Kapstadt und Tel Aviv, die Finanzierung durch Antler und EXIST sowie die Frage, warum eine erfolgreiche Gründung nicht mit der perfekten ersten Idee beginnen muss.

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Finance | Data | People mit Dr. Sascha Haggenmueller erscheint wöchentlich jeden Freitag um 08:00 Uhr. Überall, wo es Podcasts gibt.

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Media: Sebastian Pleyer

Transkript anzeigen

00:00:00: Was, wenn wir versuchen diese Faszination für Bildschirme, Bildschirmfreien Skinderzimmer zu bringen?

00:00:05: Gibt es ja mittlerweile sehr viele Software und KI-Startups und Gründer in dem Bereich.

00:00:10: Aber ihr habt tatsächlich ein Hardwareprodukt rausgebracht... ...und

00:00:13: sind dann auf das Konzept der Immersion gestoßen.

00:00:16: Dieses Konzept, wenn man das richtig anwendet, fördert Ruhe, Kreativität und Fantasie.

00:00:21: Am Ende schaffen wir Familienrituale und unser Ziel ist es dass Bima der moderne Sandmann ist, der einfach das andere Ritual ist oder Nachmittagsritual, das Kinder und Familien haben um echte analoge Bildschirmfreie Zeit zu haben.

00:00:36: Die Profitabilität eures Unternehmens kann ja eigentlich nicht so weit weg sein.

00:00:42: Herzlich willkommen zu einer weiteren Episode von Finance Data People!

00:00:45: Mein Name ist Sascha Hagenmühler und in dieser Episode spreche ich mit Greta Garkisch.

00:00:50: Greta hat direkt nach dem Studium in sehr sehr jungen Jahren BIMA gegründet einem Hersteller für immersive Projektoren für Kinderzimmer.

00:00:59: Ein großer Shoutout geht an Christoph Kling von Antler, der den Kontakte hergestellt hat und hier investiert hat.

00:01:06: Und entsprechend wechseln wir jetzt gemeinsam die Seite und hören uns die wahnsinnig beeindruckende Story, der noch sehr, sehr jungen aber sehr ambitionierten und driven Gründerin Greta an.

00:01:17: Wenn ihr das nicht verpassen wollt dann bleibt uns unbedingt dran.

00:01:19: viel Spaß bei dieser Folge!

00:01:24: Danke für die Einladung.

00:01:25: Jetzt freu ich mich, weil es gibt mittlerweile sehr viele Software und KI-Startups und Gründer in dem Bereich.

00:01:31: aber ihr habt tatsächlich ein Hardwareprodukt rausgebracht.

00:01:35: da bin ich jetzt gleich sehr gespannt drauf, weil's so Geschichten momentan eben nicht mehr so oft gibt.

00:01:41: Aber ich fange mal ganz von vorne an mit meinen Gästen holen uns mal ab Studium Und die Zeit was hat dich da so geprägt?

00:01:49: Gerne ja Ich glaube, es gibt gar nicht so.

00:01:52: die eine Sache, die mich geprägt hat.

00:01:53: Das ist eher die Summe aller Dinge!

00:01:57: Man kann auf jeden Fall sagen dass ich immer schon recht umtriebig war.

00:02:02: also es fängt irgendwie wirklich an während der Schulzeit immer gearbeitet im Café meiner Mama als Barista bei Events als Hostess etc... Also wirklich nur die akademische Ausbildung hat nie gereicht.

00:02:15: das heißt haben super früh angefangen.

00:02:18: Ich hab dann nach der Schulzeit überlegt, was soll ich studieren und wollte zuerst Patentanwältin werden weil mein Vater Patent an Wald ist.

00:02:26: Dafür brauchst du aber ja ein naturwissenschaftliches Studium.

00:02:30: Hab dann überlegt was könnte sein?

00:02:31: Worin war ich gut?

00:02:32: Bin da noch Physik gekommen wurde dann aber zum Glück von meinem Papa noch abgehalten.

00:02:37: Und er meinte so ich glaub Deine Persönlichkeit passt nicht so richtig zu dem Job.

00:02:45: Dann habe ich das Buch Silicon Valley gelesen von Christoph Käse, wo es darum ging was macht es halt besonders da?

00:02:54: Und dann hat mich das irgendwie so gehockt dieses innovative Schnelllebegegründen und hab dann Tumbywell gefunden an der Technischen Uni hier in München Also eine Mischung aus BWL und einem technischen Schwerpunkt.

00:03:08: Hab mich dafür entschieden, hab Informatiker-Schwerpunkt genommen Und das hat mir tatsächlich so gut gefallen dass ich das dann sowohl im Bachelor als auch konsekutive Master gemacht habe.

00:03:19: Es blieb eigentlich dabei, dass ich nicht nur studiert habe sondern super früh schon wieder geschaut habe.

00:03:24: was kann ich sonst alles währenddessen machen?

00:03:30: zweiten Bachelorsemester zu Academy-Konzelt gegangen.

00:03:33: Das ist eine studentische Unternehmensberatung hier in München, das bedeutet dass sich Studierende zusammenschließen um für reale Unternehmen externe Beratungsprojekte zu machen sind aber intern auch selber wie ein Unternehmen aufgestellt.

00:03:49: Das heißt man kann auch interne Projekte machen.

00:03:51: Was

00:03:51: hast du da gemacht?

00:03:53: Viel!

00:03:54: Ich bin ja schon mit nineteen hingekommen.

00:03:56: also ich war ultragrün hinter den Ohren und war super schüchtern und alles.

00:04:01: Und wurde da aber hineingeworfen in ein Umfeld von Studierenden, die alle entweder älter als ich waren, von ganz anderen Fachrichtungen kamen, super neugierig und umtriebig waren und bin dann zuerst so im Bereich Social Media gegangen Total schnell Teamleitung, bin danach in dem Bereich Kundenbetreuung gewechselt.

00:04:20: Also es gibt quasi so verschiedene Vorstandsbereiche war da unter anderem im Team Nachhaltigkeit.

00:04:26: wir haben das mit aufgebaut eine Nachhaltigkeitspolizie.

00:04:30: ich habe einen Impulsvortrag über Gleichberechtigung gehalten.

00:04:34: Ich hab ein Event ins Leben gerufen Events organisiert etc.

00:04:38: Das war also die ganze interne Perspektive weil man da wirklich Die Möglichkeit hat eine Spielwiese zu haben, in der du dich komplett austoben kannst und lernst so erste Verantwortung zu übernehmen und Teamführung zu erlernen.

00:04:53: Und bin dann aber auch schon mit ich glaube zwanzig oder so ins erste Externe Projekt gegangen In Summe, ich weiß nicht wahrscheinlich.

00:05:01: Fünfzehn Projekte oder sowas jetzt gesehen.

00:05:03: mittlerweile in verschiedenen Rollen war da für eine Versicherung tätig, für Zeppelin Rental also Construction Machines flexible Verpackungen es ist wirklich irre in wie viele verschiedene Bereiche man da schauen kann wurde dann ultra schnell Teamleitung schon was eine der prägensten Erfahrungen für mich war.

00:05:23: und generell habe ich meinen fast gesamten Freundeskreis mittlerweile von Akademiekonzelt und bin auch tatsächlich jetzt noch verbunden mit dem Verein als Controllerin.

00:05:34: Das ist so eine Instanz, Controlling-Kreis heißt der bei dem erfahrene ältere Mitglieder sich zusammentun und auf die externen Projekte gestaft werden als Qualitätsinstanz und vor allem auch Mentoring Und so versuche ich den Verein noch nahezu bleiben genauso wie meine jetzige Mitgründerin, die habe ich nämlich schon Genau, es hat aus dem Jahr.

00:05:53: Sie hat mich damals lustigerweise interviewt im Aufnahmeprozess und meine Anwärter betreuerend war.

00:06:01: Das heißt Academy-Konzelt eigentlich so während des Studiums.

00:06:03: die ganze Zeit hat mich ultra geprägt fast alle meine Soft Skills und so weiter habe ich von dort noch die ganzen guten Kontakte Und unter anderem durch die Kontakte bin ich dann auch in diverse Werkstudierenden Stellen und Praktika gekommen.

00:06:19: Ich bin direkt im ... ich glaub, zweiten Semester zu Wirecard gegangen.

00:06:25: Hab da eine Werkstudenten-Stelle gehabt?

00:06:29: War aber in den letzten drei Monaten der Existenz von Wirecard also tatsächlich ne ziemlich spannende Zeit, in der ich relativ viel Krisenkommunikation sage ich jetzt mal mitbekommen hab.

00:06:42: Warst du da im Marketing?

00:06:43: oder wo warst du dann?

00:06:44: Nee das war Product Management!

00:06:47: Also

00:06:49: der Technologie Teil aus dem Studium, der hat dann da hingeführt?

00:06:54: Ja genau.

00:06:54: Ich habe das immer geliebt und mich sofort auf diese Technik Sachen im Studium konzentriert, weswegen ich auch heute noch bei uns für Product verantwortlich bin.

00:07:03: Und es war aber die erste Stelle, bei der ich wirklich mal ehrlich gesagt... keine Ahnung, vom Produkt hatte.

00:07:10: Ich bin einfach rein mit meinen Neunzen, wusste nicht mehr wie man Outlook bedient und hab mich da halt irgendwie in die Unsicherheit geworfen und gedacht, ja wird schon irgendwie klappen und habe mich halt eingearbeitet.

00:07:21: Und war natürlich ultra spannend aber dann unverhofft früher zu Ende als gedacht nach drei Monaten.

00:07:29: Wie war der Moment?

00:07:31: Meinem Gute war es jetzt wahrscheinlich nicht mental oder emotional schon so ... fest da drin.

00:07:37: Aber was ging da ab in dem Unternehmen?

00:07:41: Ja,

00:07:41: also ich habe natürlich das alles nur am Rande mitbekommen.

00:07:44: als Werkstudentin ist man jetzt nicht an den strategischen Themen mit drinnen.

00:07:50: aber es war eigentlich schon recht spannend weil ich war da nochmal Werkstunt und das war auch Ganz üblich und ich war dann eine Woche im Urlaub tatsächlich, und war in Hamburg.

00:07:59: Und saß da mit meinem Freund im Café und hab die Nachrichten gelesen.

00:08:03: Da kam das erste Mal auf.

00:08:05: Ja irgendwie, Reijakart!

00:08:07: Da ist so ein Skandal... Wenn man jetzt angeschaut wird, weißt du was davon?

00:08:11: Also hat mich mein Freund dann gefragt.

00:08:13: Ich so ... Nee ehrlich gesagt nicht.

00:08:17: Dann war es halt ultra spannend zu sehen Als ich wieder zurückgekommen bin um ein Laptop aufgemacht habe und dann konnte ich quasi chronologisch die E-Mails verfolgen, die vom Vorstand verschickt wurden.

00:08:27: Und es war ganz spannend zu sehen wie sich das halt so kommunikativ verändert hat am Anfang von noch super High Level und hey da ist was aber alles gut bis hin zu hmmm okay da müssen wir jetzt nochmal gucken und so und dann kamen die Mails von anderen Mitarbeitenden mit rein.

00:08:43: Das war dann immer so eine fast Wirecut Global Unterhaltung auf E-Mail Ebene, weil alle immer auf Reply All geklickt haben.

00:08:53: Es war ultra spannend einfach zu sehen bis hin zu.

00:08:57: irgendwann wurde gesagt hey ihr werdet jetzt gerade noch nicht gekündigt wir gucken mal was passiert bleibt mal arbeitsbereit und dann war der letzte monat eigentlich so dass ich Arbeits bereit blieb.

00:09:07: aber so what's the point die Themen dann auch so richtig voranzutreiben, bis hin zu.

00:09:13: irgendwann hieß es halt okay jetzt seid ihr König bitte gibt ein Laptop ab und dann bin ich noch einmal nach Aschein gefahren.

00:09:21: Und hab alles abgegeben?

00:09:23: Ja lebt man nicht alle Tage sowas.

00:09:25: Ne!

00:09:26: Muss man auch nicht.

00:09:28: Du hast noch eine besondere Verbindung zur Kapstadt und zu Tel Aviv.

00:09:33: War das auch irgendwie mit Studium in Verbindung oder was war da?

00:09:38: genau?

00:09:39: Ja, voll.

00:09:40: Also ich habe eben Bachelor und im Master jeweils ein Auslands-, ich sage jetzt mal Praktikum gemacht.

00:09:47: Im Bachelor war das in Kapstadt als Teil eines Projektstudiums.

00:09:51: Das bedeutet dass du mit einem Team von anderen Studierenden ein reales Projekt durchführst und wir haben es gemeinsam in Kapstedt gemacht weil wir einen amerikanischen Start-up geholfen haben ihren Markteintritt nach Südafrika vorzubereiten.

00:10:06: Das war damals ein Startup, die haben einen physischen Sicherheitsring mit Panic-Button gemacht.

00:10:12: Das heißt es war so mein erster Anknüpfungspunkt zu Hardware und die wollten einen Eintritt in den südafrikanischen Markt und wir sind als junges Team dorthin, haben Umfragen in Universitäten gemacht usw.

00:10:24: Und haben quasi geschaut hey wie wird das angenommen?

00:10:27: Welche Security Layers gibt's hier etc.

00:10:30: pp?

00:10:32: Und waren dort dann Witzigerweise als Corona aufkam.

00:10:37: Das war also wieder die nächste Sache, die ich unverhofft früher abbrechen musste weil kaum waren wir irgendwie ein paar Wochen dort hieß es ihr müsst jetzt alle wieder zurück.

00:10:46: Also, das war dann die nächste interessante Phase.

00:10:49: Aber das war cool weil ich halt zum ersten Mal mit einem Start-up zusammengearbeitet habe.

00:10:54: in dem Team.

00:10:54: Wir haben selbstständig Dinge vorangetrieben.

00:10:57: Es waren physisches Produkt wir konnten es anfassen wir konnten sehen wie Leute darauf reagieren wenn sie etwas Physisches in der Hand haben und es hat mir dann gezeigt hey dieses Gründen oder irgendwie selbständig was machen im Vergleich zu jetzt beispielsweise Praktikerin den nicht angestellt war ist mir ultra die Erfüllung gibt.

00:11:17: Und das war quasi das eine.

00:11:19: und dann hab ich im Master noch mal ein Praktikum gemacht in Tel Aviv, das war bei einem Smart Mobility Hub.

00:11:26: Das bedeutet, sie haben E-Mobility Startups israelisch gescoutet und sie gematched zu globalen Automobilherstellern.

00:11:34: Die hatten auch einen Angrenzenden VC Arm, das bedeutet da habe ich wieder den Kontakt so zu Venture Capital bekommen, zu Start Ups etc... Und die Zeit war für mich fast mit.

00:11:46: Die Prägenste, weil ich fast unmittelbar nach dem Praktikum nach Deutschland gekommen bin und gesagt habe ... Also das Gründen ist es für mich.

00:11:54: Das muss es irgendwie sein.

00:11:56: Ich hab mir versucht viel von dem Vibe von dort abzugucken, weil sie schon eine sehr andere Kultur haben als wir sie haben.

00:12:04: Ja.

00:12:04: Es

00:12:04: ist unfassbar was da aus dem Boden gestampft wird an Risikokapitalan-Ideen, einfach mal probieren?

00:12:12: Das hat sowas so Amerikanisches eigentlich.

00:12:14: Voll, also ich war einerseits beeindruckt andererseits auch ein bisschen schockiert von der Art und Weise wie sie so arbeiten weil ... Also ein witziges Beispiel Ich hatte damals einen Call mit einem ... als damals mit halt eine Mitarbeiter Und der war im Gespräch mit dem Start-up und ich durfte dabei sein.

00:12:35: Dann haben die ihr Produkt vorgestellt und alles was dann mein Kollege gesagt hat ist er hat kurz geschwiegen Und dann eher so, mhm?

00:12:44: Your product is shit.

00:12:46: Und ich so ... Ah krass!

00:12:49: Okay, kenne ich jetzt nicht aus Deutschland und das war gar nicht böse gemeint oder so.

00:12:55: War ehrlich.

00:12:56: Ja

00:12:56: genau und es war halt dieses.

00:12:57: Hey Ich bin hier ehrlich, so können wir's nicht machen.

00:13:01: Ich möchte gerne mit euch zusammenarbeiten.

00:13:04: Wir machen was jetzt so.

00:13:05: Was könnt ihr ändern?

00:13:06: Und ich fand es total beeindruckt weil die so ehrlich sind in allem, was sie sagen und alles grundsätzlich mal hinterfragen.

00:13:15: Also ich hab schon gemerkt dass die nicht so für selbstverständlich nehmen wenn irgendwas schon mal funktioniert hat so dieses naja wir machen es halt schon immer so das gibt's da halt nicht und auch hierarchien werden hinterfragt.

00:13:28: aber ist halt die disruption die dann auch findet

00:13:31: ja genau Natürlich irgendwo auch Innovationen aus einer Not heraus, weil politisch gesehen haben sie halt Notsituation.

00:13:38: Ich weiß auch nicht inwiefern man das eins zu eins auf Deutschland übertragen kann, weil wir sind politisch einfach in der ganz anderen Lage.

00:13:45: Ich glaube, man kann sich viele Dinge so ein bisschen abschneiden oder abgucken aber dieses Chaos aus dem Innovation entsteht fand ich wahnsinnig spannend.

00:13:54: und dieses Hinterfragende wie können wir es irgendwie anders machen?

00:13:58: Wie können wir's besser machen?

00:14:01: Die haben ja schon eine sehr große Multikulturalität, weil die halt aus allen Nationen kommen.

00:14:07: Viel auf Reisen sind nachdem sie aber militär waren alle sowohl Männer als auch Frauen und dadurch bringt man halt von allen Kulturen irgendwie was Spannendes mit ein.

00:14:18: Seit sehr progressiv alles.

00:14:19: also ich kann mich nur noch an Straßenverkehr erinnern in Tel Aviv wenn du da Auto fährst mein lieber Schorley das äußert sich auf jeden Fall auch dar

00:14:28: Voll.

00:14:29: Aber so, dass es schon wieder Spaß macht, finde ich.

00:14:32: Es wird einfach immer gehubt und das ist die letzte Ecke wo sich nur drei versuchen irgendwie rein zu quetschen.

00:14:38: Das ist halt progressiv einfach.

00:14:41: Ja wir hatten einmal ein Beispiel da waren wir im Restaurant und wollten den Platz und dann haben wir uns typisch Deutsch so hingestellt und haben gewartet Way to be seated.

00:14:50: Dann haben wir gesehen, dass immer andere sich an uns vorbeigedrängt haben und hingesetzt Und irgendwann kam ein Gast zu uns und meinte hey ihr seid nicht von hier oder?

00:14:57: Wir so näseln wir nicht, warum?

00:14:59: er so setzt euch einfach.

00:15:02: Wieso wartet ihr hier?

00:15:03: Und wir so ... Ja okay es ist irgendwie anders und wir versuchen das für uns auch mitzunehmen, dieses Speedboat-artige.

00:15:11: man muss sich nehmen was man will, nicht zu viel Zerdenken alles einfach mal machen und ausprobieren und so.

00:15:17: Und dafür bin ich wahnsinnig dankbar dass ich die Erfahrungen da machen konnte.

00:15:22: Gut augenscheinlich hast du ja was mitgenommen, wie du vorhin schon gesagt hast.

00:15:25: Der war dann klar dass du gründen musst.

00:15:27: also das ist quasi keine andere Alternative.

00:15:29: gibt noch mal ganz kurz von der Einordnung das studiert von zwei neunzehn zu achtzehn bis zu dreiundzwanzig.

00:15:35: Dann?

00:15:37: Was haben wir jetzt zur sechs und zwanzig?

00:15:39: Nee bis zum

00:15:40: vierund zwanziger hast du studiert Und da warst du auch zu vierundzwantig in Tel Aviv oder drei.

00:15:46: Das

00:15:46: war ... ... das war- ... das waren zwei-undzwanzig.

00:15:50: Genau, ich hab quasi während des Studiums schon immer noch dieses Bild vor Augen gehabt, dass sich mal in die Beratung muss.

00:15:56: Durch Academy-Consult wird einem das natürlich auch irgendwie in die Wege geleitet... Ich kann

00:16:01: mich ja nur unterstützen!

00:16:04: Ja und es war klar so da möchte ich hin und alles und es hat sich aber durch die verschiedenen Praktika und Station halt so ein bisschen anders entwickelt.

00:16:13: sagen wir's mal so Ich war dann auch bei Accenture im Praktikum und hat mir das noch mal angeschaut.

00:16:18: Und fand es auch alles super, ich mag die Neugierde und die Vielfalt

00:16:22: etc.,

00:16:23: aber hab dann halt gemerkt so irgendwie Gründen selber was in die Wege leiten, das passt irgendwie einfach mehr zu meiner Persönlichkeit.

00:16:34: Das heißt aber du hattest nie jetzt einen klassischen Job-Namenstudium?

00:16:38: Also gut, Accentsure halt ein Praktikum nochmal gemacht, aber du hast eigentlich Namenstudium direkt gesagt

00:16:46: Ja, eigentlich schon im Studium.

00:16:48: Ich hab noch während des Übergangs in den Master schon mein erstes Unternehmen gegründet mit meiner jetzigen Mitgründerin auch schon und damals noch zwei beziehungsweise dann einem anderen von der Academy Consult.

00:17:03: Das war eine kleine Beratung.

00:17:04: Wir haben uns überlegt, was können wir eigentlich gut?

00:17:07: Und dann haben wir gedacht, na ja, wir sind die junge Generation und wir kennen uns selber am besten.

00:17:12: Warum helfen wir nicht Unternehmen dabei sich vorzubereiten auf diese neue junge Generation an Talenten aber auch an Käufern und Käuferinnen?

00:17:24: Was macht die besonders worauf achten, die diese klassische Gen-Sie, die ihr allen irgendwie so Angst macht?

00:17:32: Und dann haben wir sehr viel eines als beraten, aber auch einfach Vorträge gehalten.

00:17:37: Also Führungskräfte – ich sage jetzt mal Seminare – es war mir oder weniger ein.

00:17:43: Wir erzählen euch aus unserer Perspektive wie diese Generation so tickt!

00:17:47: Und das haben wir zwei Jahre gemacht, noch während wir beide studiert haben nebenbei und hat uns eigentlich alles so mal gelernt was wir jetzt im Großen wieder brauchen.

00:17:58: Also Akquise, Marketing, Buchhaltung usw.

00:18:03: Und dann sind wir in den Jahr zwanzig zu Antler gegangen also Larissa und ich wo dann BIMA, unsere jetzige Startup gegründet wurde.

00:18:15: da war Ein Jahr lang im Master.

00:18:18: Also ich hab dann quasi ein Jahr lang Vollzeit gegründet, während das in dem Master beendet und dann... ...zweitausendfünfundzwanzig.

00:18:26: Ich habe bis letztes Jahr studiert.

00:18:30: Ja!

00:18:31: Ich habe sogar bis letztens Jahr studieren.

00:18:33: Genau Christoph Kling war ja auch schon bei uns.

00:18:36: darüber kam er auch der Kontakt dankenswerter Weise zustande und hat mir das Endler im Thema ja so'n bisschen näher gebracht dass man an unserem Co-Working irgendwie Ideen generiert, Ideen berühtet.

00:18:48: Ja.

00:18:49: Seid ihr mit der Idee für, wir kommen gleich drauf was es ist aber seid ihr mit die Idee für Bima schon zu Endler gegangen oder war das noch einfach?

00:18:57: Wir gehen da mal rein und dann brüten wir was wir machen könnten.

00:19:00: Mhm!

00:19:01: Wir sind nicht mit der idee reingegangen.

00:19:03: bei Larissa und mir war's so dass wir nach der Beratung ein Produkt entwickeln wollten also etwas das sich nicht nur über Workforce skalieren lässt sondern über ein tatsächliches Produkt Und haben durch unsere Beratungszeit gesehen, dass viele Unternehmen nicht nur damit zu kämpfen haben sich auf diese neue Generation vorzubereiten sondern auch mit Diversity und Diversity Management, ESG Reportings etc.

00:19:29: und hatten dann eine Idee im Diversity Management Reporting Bereich und sind dann mit dieser Idee zu Antler gegangen waren dann ich glaube eine Woche oder sowas bei Antler haben diese Idee gepitched Und die haben uns sehr schnell genau die Fragen gestellt, bei denen es noch gehakt hat und auf die wir keine Antwort wussten.

00:19:51: Und eigentlich so die schwarzen Flecken aufgedeckt an unserer Idee.

00:19:56: Und dann haben wir gedacht naja gut was machen wir jetzt?

00:19:59: Also wir können es wieder gehen oder irgendwie etwas anderes machen.

00:20:03: Und wie wir halt immer sind waren wir so Na ja... Dann schauen wir mal was wir sonst machen können.

00:20:12: Und waren dann tatsächlich mit Freunden unterwegs, die auch Kinder haben und haben gesehen dass wahnsinnig viele Kinder vom Bildschirm sehr abhängig sind.

00:20:22: Unsere Freunde haben uns dann gesagt wie aufwendig es ist Kinder zur Ruhe zu bringen das diese Bildschimme sie halt noch mehr aufhypen.

00:20:29: Dann haben wir mit einer anderen Freundin gesprochen dies Kinderpsychotherapeuten und dann kam quasi so Die Idee über Nacht wo wir waren hey Was wenn wir versuchen diese Faszination für Bildschirme, Bildschirmfreien Skinderzimmer zu bringen?

00:20:44: Und haben an dieser Idee weiterentwickelt.

00:20:45: und wirklich genau eine Woche später mussten wir wieder pitchen.

00:20:50: Das muss man nämlich jeden Freitag bei Entler!

00:20:53: Dann waren wir so ja gut dann werden wir jetzt einfach mal nur in Pitch bauen und schauen wie das eigentlich ankommt und hatten voll Feuer gefangen oder halt Leidenschaft aufgebaut mit der Idee.

00:21:04: Und man hat direkt gemerkt, dass die Fragen ganz anders waren bei der Idee.

00:21:07: Dann haben wir richtig gemerkt so okay geil das kann richtig geil werden.

00:21:12: und ab dann haben wir nur noch an der Idee gearbeitet.

00:21:15: Standen,

00:21:16: vor fünfundzwanzig ging es los?

00:21:18: Das war zu

00:21:19: vieren zwanzig gingen das los bei Endler und dann habt ihr wie lange an der idee gearbeitet.

00:21:25: also natürlich bis heute wahrscheinlich in irgendeiner Form aber bis ist dann bis mal gesagt hätte jetzt Grund meine Firma machen das etc.

00:21:31: pp.

00:21:33: Also das Endler-Residency-Programm haben wir zu Ende gemacht.

00:21:36: Und am Ende... Das geht mir

00:21:38: lang?

00:21:38: Jetzt hat mir der Christoph bestimmt gesagt, jetzt kriege ich eine auf die Mütze aber ...

00:21:42: Ja wenn ich sie noch so genau wüsste!

00:21:44: Ich glaube es waren ungefähr elf Wochen, wenn ich mich nicht täusche.

00:21:48: Zwar ein fließender Übergang dann.

00:21:51: Und da haben wir dann beim Investment-Komitee gepitched und haben auch das Investment von Antler bekommen.

00:21:57: Das war sozusagen der Startschuss mit, jetzt haben wir Kapital womit wir die Idee weiterentwickeln können?

00:22:03: Haben uns noch auf Exist beworben also ein staatliches Förderprogramm?

00:22:06: Haben da auch Exist bekommen was ja das Gehalt bezahlt für einen Jahr und man noch Sachmittelzuschüsse bekommt?

00:22:15: Und mit dem Geld haben wir dann im August, um den Markt zu eintreten.

00:22:24: Vorbereitet sozusagen und sind dann ein Jahr später auf dem Markt gekommen.

00:22:28: Kurz vorher haben wir noch mal eine Angelrunde gemacht letztes Jahr, wo wir auch Oettinger also die Verlagsgruppe Oetningers Investor bekommen haben.

00:22:36: Ultra gute Leute den ehemaligen Managing Director von Disney, Kick-Bass Founder wirklich wirklich ganz ganz tolle Leute Und mit denen konnten wir dann letztes jahr aufm Markt.

00:22:46: Das heißt er hat einen Jahr entwickelt an dem Produkt?

00:22:48: Genau!

00:22:50: Habt ihr das out gesourced?

00:22:52: Alles, also Geschäftsmodell-Technis wird er wahrscheinlich nicht in Deutschland jetzt mit eigenen, in einer eigenen Fabrik produziert.

00:23:01: Nämlich mal anders.

00:23:02: wie ist die... Doch!

00:23:05: Okay

00:23:07: Ja, es war eine ganz wilde Zeit.

00:23:09: Also teilweise wir haben ja den Projektor oder vielleicht kurz was ist prima eigentlich.

00:23:18: Wir haben eben gesehen, dass viele Kinder sehr Schwierigkeit haben, abends zur Ruhe zu kommen.

00:23:23: Unter anderem wegen diesen wahnsinnig schnelllebigen Serien und Videos die man Kindern teilweise halt gibt.

00:23:32: Und wir uns gefragt haben wie kann man diese Faszination eigentlich Bildschirmfreies Kinderzimmer bringen?

00:23:36: Und sind dann auf das Konzept der Immersion gestoßen.

00:23:39: warst du schon mal in einer immersiven Kunstausstellung?

00:23:42: Ja

00:23:43: Genau, dann kennst du ja dieses Gefühl von.

00:23:45: ich gucke mir nicht was an.

00:23:46: Ich bin nicht dritte Person Betrachter sondern ich bin Teil von etwas weil egal wo ich hinschaue links rechts oben unten ist irgendwas.

00:23:56: und dieses Konzept wenn man das richtig anwendet fördert Ruhe Kreativität und Fantasie.

00:24:01: Und wir haben uns gefragt wie kann man das eigentlich Familienfreundlich ins Kinderzimmer bringen?

00:24:07: Uns sind dann auf Projektoren gestoßen Das heißt es sind sehr analoge Projektoren, mit denen man das Kinderzimmer in Fantasiewelten verwandeln kann und dem einfach ein Bild ultra großflächig an die Kinderzimmewende projiziert wird.

00:24:23: Das sich ganz langsam rotiert so dass Kinder wirklich Zeit haben zur Ruhe zu kommen aber trotzdem dass es nicht langweilig wird.

00:24:31: also sie können immer wieder was Neues entdecken.

00:24:34: Und diesen Projektor haben wir entwickelt, zusammen mit physischen Raketen.

00:24:39: Das sind quasi Discs die man in den Projektorein schiebt in der Form von Raketen, denn du kannst mir dir da Rakete in eine Welt reisen und jede Rakete steht quasi für eine Welt also enthält eine Illustration, die durch dem Projektor an die Wand geworfen wird.

00:25:00: Das haben wir so entwickelt, dass wir erst mal bestellt haben was es eigentlich so auf dem Markt gibt und versucht möglichst nahe Hardware zu finden damit wir nicht alles neu entwickeln müssen.

00:25:11: Sie sind dann mit diesen Produkten in Kindergärten, in Schulen, in Kitas gegangen und haben einfach getestet wie die wilden.

00:25:20: Wir machen Praktikum im Kindergarten gemacht zwei Tage und haben alles hingestellt und beobachtet.

00:25:27: Also haben wir es zurückgezogen und geschaut, wie reagieren Kinder.

00:25:30: Können sie sich besser konzentrieren?

00:25:32: Wenn Sie beispielsweise eine immersive Welt sehen, wären Sie eine zugehörige Geschichte vorgelesen bekommen wirklich erstaunlich.

00:25:42: Also die Kinder konnten danach total gut beantworten, was ihnen gerade vorgelesen wurde.

00:25:47: Die waren Mux-Mäuschen still während sie diese Projektion angeschaut haben.

00:25:51: Die haben dann nach Sachen erzählt, die waren da überhaupt nicht zu sehen.

00:25:55: aber ihre Fantasie war wirklich verrückt und das war so toll dass wir gesagt haben also das ist es.

00:26:01: dieses Konzept müssen wir weiter verfolgen.

00:26:03: Das ist eine ganz wichtige Lehre glaube ich wieder in Sachen Unternehmensaufbau was sich von allen Gründer und Hörder, die erfolgreich sind.

00:26:10: Dass einfach draußen im Markt getestet wird.

00:26:14: Dass du nicht im schnellen Kämmerlein sitzt.

00:26:16: Ihr hättet jetzt vielleicht irgendwelche Studien lesen können wo dann drin steht der Projektionen an der Wand machen Kinder ruhig und dann hätte da irgendwie wissenschaftlicher erörtern können dass das alles Sinn ergibt und hättett vier Jahre das perfekte Produkt entwickeln können und dann jetzt vielleicht gar keinen Sinn ergeben.

00:26:31: sondern ihr seid einfach mit irgendwas mal raus am Markt habt klingen geputzt und habt halt geguckt ob es funktioniert.

00:26:38: Hörst du von jedem, der irgendwie erfolgreich wurde?

00:26:41: Dass er halt auf der Straße wird's Geschäft gemacht und nicht im stillen Kämmerlein.

00:26:46: Außendeutsches Ding oft, wo dann am Ende nix entsteht.

00:26:49: Weil die nur kurz ist mir grad ... Ja.

00:26:51: Nur gekommen ja.

00:26:53: Das stimmt auf jeden Fall weil am Ende wir sind beide keine Mütter Wir haben das nicht selber zu Hause.

00:26:59: also was müssen wir machen?

00:27:01: lernen und beobachten von Kindern Also denen die es nutzen sollen.

00:27:06: Und das haben wir eben sehr viel gemacht.

00:27:09: und wir haben diese physischen Raketen so entwickelt, dass sie in Kinderhände passen.

00:27:15: Denn Kinder lieben es selbstwirksam zu sein.

00:27:18: Deswegen machen Sie ja zum Beispiel auch immer Eltern nach mit Kreditkarte bezahlen oder telefonieren oder sowas.

00:27:25: Die gucken was machen die Eltern?

00:27:26: Dann sagen sie will ich auch machen!

00:27:30: Wir haben deswegen gesagt, Universum aufbauen, dass ein Sammel-Element enthält.

00:27:37: Inspiriert natürlich von Unternehmen wie die Tonys bei den Kinder sammeln können und bei denen sie selbst aber designen können, die dieses Produkt bedienen.

00:27:46: Und deswegen sind unsere Raketen so groß, dass man sie in eine Kinderhand packen kann und die das selber einfach wechseln, einschieben können etc... Und diese Raketen haben wir bei uns im Co-Waking Space, im Munich Urban Co Lab entwickelt selber.

00:28:03: Wir haben ganz, ganz tolle Praktikanten gehabt, Werkstudenten die uns dabei unterstützt haben in der Konstruktion, in der Produktion.

00:28:11: wir haben die drei D-Drucker im Makerspace benutzt, wir haben zwei tausend Akrülscheiben im Laser Cutter produziert.

00:28:20: das darf man in der Mosel glaube ich gar nicht aber es war halt so ein richtiges Garagengefühl.

00:28:25: und als wir dann wussten dass wir eben September zu fünfundzwanzig auf den Markt kommen werden wussten wir, also brauchen wir mal unsere ersten Produkte.

00:28:34: Und die haben wir alle im Munich M-Collab gebaut.

00:28:38: Wir

00:28:38: hatten selber zusammengebaut.

00:28:41: Ja es war so eine geile Zeit!

00:28:43: Wir hatten da so ne Produktionsstraße und dann haben wir auch von der Academy-Konzalt oder Freunden, hatten wir einfach Helfen in der Hände.

00:28:51: Die sind jeden Tag nur ein paar Stunden gekommen, haben Raketen zusammengebaut... Dann hatten wir die da alle Gesammelt und dann haben wir auch begonnen zu verschicken für Weihnachten.

00:29:02: Dann habe ich mir einen Versand-Label Drucker gekauft, im Munich Urban Collab.

00:29:07: und dann kam meine Mama Larissas Eltern, alle haben geholfen beim Paketepacken.

00:29:14: Und dann habe ich literally jeden Tag so ein riesiges Paket mit kleinen Paketen runter zum Empfang gebracht die ja überhaupt nicht... Also deren Aufgabe ist wirklich nicht, unsere Pakete zu verschicken.

00:29:25: Und ich so ... Hey!

00:29:26: Ich hab mal wieder Pakete.

00:29:28: Kann dir die verschicken?

00:29:30: So lief das alles bis noch im Februar diesen Jahres und es war eine geile Zeit, weil man hat alles selber gemacht hat.

00:29:38: Auf deine Frage noch der nächste Schritt war da ein Out-Sorcerer aber das macht einen ... also einen Dreadedrucker in Deutschland.

00:29:47: Der druckt die quasi und baut sie zusammen.

00:29:49: Das ist das Set-Up, dass wir jetzt noch haben.

00:29:51: Und jetzt stehen wir aber wieder vor dem nächsten Punkt der Skalierung weil wir jetzt gerade mehr Nachfrage haben als wir irgendwie produzieren können und jetzt wird das Ganze natürlich nochmal ein bisschen professioneller gemacht.

00:30:02: Vielleicht nochmal zum Produkt dieser Projekter.

00:30:04: den habt ihr ja quasi auch neu entwickelt dann?

00:30:08: Wir haben gesucht was es schon so gibt damit wir's nicht komplett neu entwickeln müssen Aber

00:30:11: es ist euer Projektor.

00:30:13: Genau.

00:30:13: also das ist unser Projektor Kein Fremdprodukt

00:30:15: oder irgendwas sondern das is euer.

00:30:18: Das heißt, man kauft

00:30:19: ... Den kaufen wir aber ein.

00:30:21: Den kauf dir ein?

00:30:22: Okay, verstanden.

00:30:23: Also den kaufst du ja ein und dann kann man sich quasi als Eltern oder was auch immer kaufen wir einmal diesen Projektor und dann kannst du dir immer Raketen nachkaufen.

00:30:32: Genau!

00:30:33: Das ist das Produkt.

00:30:34: Genau, das klassische Razer Blade-Modell.

00:30:36: Und diese Raketen ist es tatsächlich der Projekter nur in Licht und durch die Rakete wird das ... kommt dann wie so ein Acryl-Ding drauf, was das Licht irgendwie verteilt.

00:30:48: Oder ist es technologisch?

00:30:49: dann ... Ein Bild, was an die Wand geworfen wird?

00:30:52: Kennst du noch Diaprojektionen?

00:30:55: Ja!

00:30:55: Ist eine DIA-Projektion.

00:30:57: Genau.

00:30:58: Also nichts Digitales, sondern es ist wirklich einfach ne Scheibe drauf, blöd gesagt und dann entsteht daraus das Bild.

00:31:04: Genau also es ist Licht durch Fotopapier, dass so großflächig gebrochen wird, wahnsinnig großflächige Projektion ist.

00:31:14: Aber du brauchst beim Setup weder WLAN, Bluetooth noch irgendwas.

00:31:18: und das hat einen wahnsinnigen großen Charme tatsächlich gerade bei Großeltern weil es so einfach zu verstehen dieses Produkt dass sehr viel fast schon melancholische Gefühle aufruft bei den meisten Eltern Großeltern.

00:31:36: Das schreiben die uns auch regelmäßig?

00:31:38: Ja, das halt auch mal erquicken wenn es mal keine App ist oder kein internetbasiertes Produkt oder ohne Account oder sowas.

00:31:46: einfach mal hinstellen stecken rein Rakete drauf und oder rein und falla ledig.

00:31:52: wie viele dieser raketen Welten gibt's.

00:31:55: Wir haben jetzt fünfzehn verschiedene Motive.

00:32:00: davon sind elf Wenn ich jetzt richtig im Kopf hab, unsere eigenen.

00:32:06: Wir illustrieren die selber, unsere IP und DNA.

00:32:10: Und vier sind lizencierte Welten.

00:32:13: Wir haben ja den Oettinger Verlag als Investor.

00:32:16: Mit dem haben wir jetzt schon vier Raketen auf den Markt gebracht, die wir lizenziert haben.

00:32:21: Also die kleine Eule zum Beispiel, die euch hieß, die Einhörner.

00:32:26: Wir arbeiten an einem sehr tollen Charakter gerade, den wir alle noch aus unserer Jugend kennen.

00:32:33: Das ist quasi unser Anspruch, dass wir einerseits eine Plattform werden möchten oder auch schon sind für Verlage die ihre Charaktere mit denen wir alle aufgewachsen sind in eine neue Form bringen können oder auf neue Art und Weise ins Leben rufen können.

00:32:52: Und das wir weiterhin aber immer unsere eigenen Welten haben und wir arbeiten gerade mit allen großen deutschen Buchverlagen zusammen, dass wir da perspektivisch ähnlich auch der Tony-Box eigentlich alle beliebten Charaktere aufnehmen können.

00:33:08: Wie komplex ist es so eine Rakete zu entwickeln?

00:33:11: Die Illustration meinst du also.

00:33:14: das ist genau wo mit ich mich beschäftige.

00:33:16: Ich mache bei uns Product, d.h.

00:33:18: sowohl Hardware als auch Content die tatsächliche Welt Und das beginnt bei uns eigentlich immer mit der Konzeptphase.

00:33:26: Was mögen Kinder?

00:33:28: Welche Motive mögen sie, was sind Themen die ihnen gefallen... Testet

00:33:31: ihr das immer noch vorab dann?

00:33:33: Also welche Motive gut ankommen oder so?

00:33:35: Geht ihr immer nur in die Kindergärten und schaut mal wie, keine Ahnung, Charakter XY oder Welt XY da ankommt bevor er es dann auf den Markt bringt.

00:33:45: Ja, wir haben den hohen Anspruch, dass wir immer ganz nah an der Community sind.

00:33:51: Wir haben auch eine Parent-Community of WhatsApp mit ganz tollen Eltern die uns sehr nahe stehen und gerade mit denen sparen wir auch oft welche Welten sie als nächstes wollen.

00:34:01: also wir geben zum Beispiel Umfragen fragen Sie hey was interessiert eigentlich eure Kinder grade?

00:34:05: Und so lernen wir halt was einfach der Renner ist.

00:34:09: ich gehe auch ultra gerne einfach in den Hugendubel und gehen die Kinderbuchabteilung.

00:34:14: Und schaue, welche Themen sind für Kinder welchen Alters eigentlich prominent?

00:34:19: Und so schauen wir uns das am Ende auch ab... ...und schreiben auch Eltern auf Instagram proaktiv.

00:34:25: Hey wann kommt die Fahrzeugwelt zum Beispiel und geben uns so Ideen?

00:34:31: So entsteht es eigentlich!

00:34:33: Ich arbeite auch sehr eng mit einer Kinderpsychotherapie zusammen evaluiere welche Farben beispielsweise Schlaffördern sind, Ruhe fördern sind.

00:34:44: Welche Motive man vielleicht eher weglässt und so weiter.

00:34:47: Und so entwickeln wir dieses Bima Format kontinuierlich weiter weil wir auch zwei Use Cases passieren.

00:34:55: der eine ist wirklich zum Träumen und Einschlafen.

00:34:58: Der hat sehr ruhige Farben eher weniger Motive.

00:35:02: Der andere ist zum Entdecken.

00:35:03: da geht es eher um die fünfzehn Minuten Formschlafen gehen, bei denen die Kinder eigentlich nicht ins Bett wollen.

00:35:10: Sie aber mit Bima dann doch in's Bett wollen weil sie noch ein bisschen entdecken können was lernen sich selber Geschichten ausdenken können und am Ende schaffen wir Familienrituale und unser Ziel ist es dass Bima der moderne Sandmann isst der einfach das andere Ritual oder Nachmittagsritual das Kinder und Familien haben um echte analoge Bildschirmfreie Zeit zu haben.

00:35:36: Bis zu welchem Alter eines Kindes ist so?

00:35:39: was gedacht?

00:35:41: Weil ich habe jetzt, bei Fahrzeugwelt hab ich gerade hellhörig geworden weil ich einen totalen nagel im Kopf habe was Autos angeht.

00:35:48: Da kann ich mir da theoretisch auch mit Mitte dreißig so eine Porsche Welt bauen oder sowas.

00:35:55: Ja.

00:35:56: Also tatsächlich höre ich das nicht zum ersten Mal, dass auch Erwachsene das gut finden?

00:36:00: Das können

00:36:00: wir schon vorstellen.

00:36:01: oder so ein bisschen abtaucht und dann ein bisschen guckt an der Decke und so.

00:36:05: Also unsere Kernziehgruppe sind bis acht Jahre.

00:36:09: Wir haben gestartet mit zwei bis fünf Jahren weil wir von dem Use Case vorlesen kamen.

00:36:16: aber die Familien, die es genutzt haben, haben uns dann irgendwann gespiegelt Einjährigen Kinder nutzen, zum wickeln und stillen.

00:36:26: Und dann sind wir hellhörig geworden und wussten, wir können es eigentlich schon jünger beginnend anfangen?

00:36:33: Das Gleiche ist auch in die andere Richtung passiert, dass uns eine Familie zum Beispiel geschrieben hat, hey!

00:36:39: Wir finden das nicht so gut, dass ihr schreibt bis sechs Jahre, das hatten wir damals geschrieben weil meine achtjährige Tochter findet das total geil.

00:36:48: Die fragt sich dann, warum sie ein Spielzeug für sechsjährige gut findet.

00:36:52: Und dann haben wir das weggemacht und seitdem schreiben wir einfach ab zwei oder ab drei je nach Welt.

00:36:58: Open End wissen aber dass meistens Kinder so mit acht neun Jahren beginnen auch mal irgendwie andere Interessen zu haben.

00:37:05: die sind dann teilweise schon too cool for school.

00:37:08: und Dann hören wir aber auch sehr oft dass Jugendliche zum Beispiel diese young und new adult Romane lesen sich ja sehr oft über YouTube zum Beispiel irgendwie so einen Kamin anmachen.

00:37:20: oder im Klappentext bei diesen Romanen ist oft eine Playlist vorgegeben, die man anmachen kann um sich in diese Stimmung zu versetzen.

00:37:28: Das heißt da sehen wir einen riesigen Use Case zum Beispiel... Kannst du mit

00:37:31: jedem Buch so ein Ding mit schicken theoretisch?

00:37:33: Ja genau!

00:37:33: Oder Erwachsene, die uns teilweise eine Mail schreiben mit Na ja weil mein Kind eingeschlafen ist dann nehme ich es mal mit zu uns rüber Weil das hat einfach ne schöne Atmosphäre bringt und es wurde auch schon einer, also eine Bekannte von uns hat ihrer Oma geschenkt.

00:37:48: Weil sie gesagt hat abends die Shortes halt einfach ultra gerne ahnen und das ist wahnsinnig schön.

00:37:55: Tolles Produkt.

00:37:57: nochmal so ein Produktentwicklungsprozess, also BIMAS soweit erledigt, also den BIMASS, der Projektor ist quasi zugekauft, d.h.

00:38:09: den kaufst du einmal?

00:38:10: Ja Der hält dann theoretisch auch ewig.

00:38:12: Die Raketen kommen dann immer neu.

00:38:15: Und jetzt hast du vorhin gesagt, da ist eine Konzeptionsphase wo du quasi kreativ dir irgendwo Ideen holst gehst ein Hugendubel in die Kinderabteilung sagst ah das wär cool.

00:38:24: und dann was weiß ich muss man das Ding wahrscheinlich irgendwie lizenzieren lassen falls es irgendwie einen Copyright drauf gibt oder irgendwas und wie lang oder wie komplex ist es dann dieses physische Produkt?

00:38:38: dann herzustellen.

00:38:39: Also braucht ihr dann irgendwie zwanzig Prototypen, bis die Qualität mal stimmt oder geht sowas total einfach?

00:38:44: Wie kann man sehen wird es dann... ist das dann Laser der das dann auf diese Aquifläche lasert?

00:38:51: oder wie wird?

00:38:52: was passiert da dann genau?

00:38:56: Wir sind tatsächlich sehr schnell in der Entwicklung.

00:38:59: einerseits weil wir noch ein kleines Speedboat sind und einfach keine großen Entteilungswege haben.

00:39:05: Andererseits aber auch, weil wir mittlerweile so ein gutes Verständnis von den Illustrationen haben dass ich eigentlich schon weiß wenn die Sohn so aussieht muss sich sie mir nur einmal in echt anschauen und weist danach eigentlich was wir noch anpassen müssen.

00:39:20: das heißt ihr läuft es bei uns meistens ab.

00:39:23: Wir haben die Konzeptphase Danach kommt die illustration.

00:39:26: Das hängt maßgeblich davon ab, ob wir die Eigen kreieren oder ob wir sie lizencieren.

00:39:31: Wenn wir lizencieren nehmen wir die Originaldateien von den Illustrator-Innen und setzen die zusammen auf unser Bima-Format denn wir haben eine Kreishunde eigene Projektions- oder Illustrationsart.

00:39:46: Ist da ne Umrechnung sozusagen?

00:39:48: Oder von diesem Bild diese...

00:39:51: Ja teilweise also.

00:39:54: wir können nicht Ein Bilderbuch zum Beispiel einfach eins zu eins an die Wand projizieren, weil du hast ja diesen Umblätter-Effekt.

00:40:02: Dadurch dass wir nur eine kreisrunde Illustration sind können wir das nicht.

00:40:07: Das heißt, wir schaffen eine neue Art wie verschiedene Szenen in einem Bild gesamtkomponiert

00:40:15: wird.

00:40:15: Und dann rotieren sagst du ja?

00:40:17: Genau

00:40:18: und deswegen nutzen wir die Originalillustration setzen sie aber immer zum gewissen Grad neu zusammen.

00:40:24: Wenn wir unsere eigenen Welten kreieren, ist es leichter.

00:40:27: Weil dann können wir von Haus aus die Illustration so gestalten dass sie passt.

00:40:33: und wenn die illustration fertig ist Dann bestelle ich die immer einmal auf Nadia.

00:40:37: das heißt die wird eingekauft Das wird das Fotopapier das wird bedruckt in speziellen Druckern Und kommt dann zu uns.

00:40:44: dann habe Ich immer Prototypen da.

00:40:46: in denen kann ich das halt einmal zusammenbauen.

00:40:48: dann setze ich mich hier mal in mein Schlafzimmer und Schauen wir das abends einmal an wie das aussieht oft auch in anderen oder verschiedenen Zimmern, weil die Projektion hängt natürlich maßgeblich davon ab wie dein Raum aufgebaut ist.

00:41:03: Ob der groß ist ob der klein ist ob er verwinkelt ist Dachschräge etc.

00:41:09: und dann sehe ich meistens was noch angepasst werden muss?

00:41:12: Dann machen wir das!

00:41:13: Und meistens war es das dann...

00:41:16: Also wir reden da von drei Wochen.

00:41:19: vier Wochen.

00:41:19: fünf Wochen

00:41:20: Also die schnellste Welt haben wir mal in einer Woche illustriert.

00:41:24: Sonnenidee bis Umsetzung.

00:41:27: Bis halt die Datei steht, sobald quasi diese Illustration fertig ist beginnt der Produktionsteil und das besteht einfach aus verschiedenen Komponenten.

00:41:38: ich kaufe die Diaz ein Ich kreiere die Verpackung Die Sticker usw.

00:41:43: Das wird alles zugekauft Und dann wird es quasi noch montiert Dreidit gedruckt, das Gehäuse ist quasi noch dreiditgedruckt.

00:41:50: Bald spritzgegossen und wird zusammengebaut und dann wird es an unser Fulfillment-Center geschickt und von dort verkauft.

00:41:57: Und ich sag meistens so im Schnitt drei Monate können wir schon halten Von Konzept bis Verkaufsstaat.

00:42:07: Was kostet zum Projekt da?

00:42:08: Im Einkauf

00:42:09: Nehmenverkauf

00:42:12: Wir verkaufen es im Starter-Bandel,

00:42:13: d.h.,

00:42:13: du hast immer zwei Welten mit dabei und das kostet neunundsebzig, neunneunzig.

00:42:18: Okay, als Projektor plus zwei Welte?

00:42:20: Und was kostet dann jede Welt?

00:42:21: Zwölfneunneinzig beziehungsweise die Lizenzierten werden jetzt dann dreizehnneunneneinzig kosten.

00:42:26: Damit ihr ein Euro abgeben könnt!

00:42:29: Ja weil für uns hat einfach mehr dahinter steckt.

00:42:30: wir haben die Lizenzkosten, die noch mitterein sind.

00:42:32: Er legt

00:42:33: dann das um.

00:42:33: Verstanden okay gut und Spritzkuss macht ihr wahrscheinlich, weil ihr mehr Menge braucht ja und der drei D-Druck nicht hinterherkommt.

00:42:42: Es ist halt einfach der nächste Professionalisierungsschritt, wir können viel mehr Masse produzieren und es wird auch von der Qualität her einfach besser weil man sieht beim Dreiddruck hinten noch so ein bisschen dass es halt dreidegedruckt ist.

00:42:57: und das wird jetzt den nächsten Schritt dann.

00:43:01: einfach weil wir gerade merken dass wir überhaupt nicht hinter herkommen weil die Nachfrage so groß ist ansteht, bei dem wir den größten Boost des Jahres erwarten.

00:43:15: Du hattest ja gesagt ihr habt dann am Markt gestartet und musstet direkt wie die Blöden produzieren dass ihr irgendwie hinterherkommt?

00:43:23: Wie habt ihr das Marketing technisch gemacht?

00:43:26: weil es müssen ja Leute auch wissen dass es euch gibt.

00:43:29: also habt ihr klassisch euer Ads Thema und Social Media.

00:43:34: oder wie geht dir das Thema Marketing an?

00:43:36: Ja, Larissa macht bei uns alles rund um Marketing und Sales.

00:43:41: Und wir versuchen uns sehr stark auf Meter zu konzentrieren und da eine Kanalexzellenz

00:43:46: aufzubauen.

00:43:47: Das habt ihr aber beim Ramp-Up dann wahrscheinlich schon gemacht oder?

00:43:50: Also da ist schon ordentlich Geld reingeflossen das ihr zum Projekt Produktstart ready wart.

00:43:56: So viel Geld hatten wir leider nicht.

00:43:58: also wir müssen immer das nehmen was wir haben.

00:44:02: In Hardware-Produkte fließt ja leider nicht so enorm viel Geld, wie es in Software und AI Startups fliesst.

00:44:11: Noch genau deswegen müssen wir mal ein bisschen gucken dass wir unser Budget sehr effizient verwenden Genau.

00:44:17: Aber wir haben einen Instagram-Kanal aufgemacht, haben Meta Ads begonnen anzugehen.

00:44:23: Das ist natürlich sehr viel Testing und Iterieren, welche Marketingmessages funktionieren, welche Bilder usw.

00:44:30: Und wir haben auch Google, SEO und SEA, wobei das nicht ganz so ein großer Fokus von uns ist.

00:44:36: Und natürlich am Anfang sehr viele Friends and Family die weiter empfohlen haben.

00:44:41: Wir wollen jetzt auch ein Referral-Programm aufsetzen, weil Word of Mouth ist unter Eltern gerade einfach extrem gut.

00:44:50: Und es funktioniert gut.

00:44:52: Das heißt, das sind unsere zwei Kanäle.

00:44:54: Eine sind authentische Weiterempfehlungen und das andere ist Meter.

00:44:57: Da machen wir Founder Ads.

00:44:59: Wir nehmen selber mal Videos auf.

00:45:00: Wir platzieren uns als Gesichter der Marke um Vertrauen aufzubauen und einen engen Kontakt zu halten.

00:45:07: Das funktioniert gerade wirklich hervorragend!

00:45:10: Die Marketing-Kennzahlen sind glücklicherweise sehr, sehr gut grade.

00:45:14: Sehr schön.

00:45:15: Wie viele Leute seid ihr im Team?

00:45:18: Wir sind zwei ein halb.

00:45:20: Also es sind immer noch Larissa und ich.

00:45:22: Und eine Teilzeit Angestellte, die Tina ist in Hamburg, unsere Content- und Community Managerin.

00:45:29: Wir werden jetzt aber auch noch Support durch Praktikanten bekommen.

00:45:35: Nächstes Jahr steht dann auch mal der erste FTI an.

00:45:38: Aber aufgrund der Budgetthematik ... Machen wir das relativ Lien, wobei ich auch sagen muss dass wir mit Agenturen viel zusammenarbeiten die uns extrem viel helfen und uns.

00:45:50: Das ist schon

00:45:51: viel outsourcing dann entsprechend.

00:45:53: Also mit zweieinhalb Leuten kannst du es ja nicht soviel also ganz viel machen wie man sieht.

00:45:58: aber du musst ja dann schon deine Prozesse und so bauen dass du da auch was auf die Kette kriegst.

00:46:03: Ja also wir haben uns Letztes Jahr dafür entschieden es im kleinen Team zu machen.

00:46:09: Wir waren letztes Jahr mehr Leute, teilweise auch mal zehn Elf die nicht Vollzeit aber durch Studierende et cetera mit uns dran gearbeitet haben und da haben wir beide einfach gemerkt wie viel Zeit für Teammanagement aufzubringen ist.

00:46:28: Und gerade wenn man agil isst Es ist manchmal schwierig zehn leute gesammelt plötzlich um hundred und achtzig Grad in eine andere Richtung zu bewegen.

00:46:39: Und wir haben dann gesagt, hey lass uns doch einfach das ganze Team lean halten und bei den Themen, bei denen wir wissen dass wir sie konstant brauchen auf Agenturen gehen die ihre Arbeit exzellent meistern.

00:46:51: Das ist zum Beispiel ein Fulfillment Center weil ich kann es nicht selber verschicken mehr.

00:47:00: Social Media zum Beispiel.

00:47:02: Ich habe auch eine Hardware-Entwicklungsfirma, die mich immer unterstützt wenn wir über den Entwicklungsthemen sprechen etc.

00:47:08: und wollen da jetzt aber nächstes Jahr auf jeden Fall ein bisschen mehr Mischung noch aufbauen dass wir mehr Ressourcen intern haben, aber weiterhin bei manchen Themen auch aushausten.

00:47:20: Das du kannst so grob über Zahlen sprechen also Stückzahlen die jetzt dieses Jahr geplant sind oder was jetzt an so einem Weihnachtsgeschäft an Projektoren und Raketen durchläuft bei euch?

00:47:32: Oder ist das alles...

00:47:35: Also es ändert sich täglich.

00:47:37: So viel kann ich auf jeden Fall sagen, wir haben oder erwarten ein sehr großes Weihnachtsgeschäft.

00:47:44: zum Beispiel die Tonys machen auch mehr als die Hälfte des Umsatzes allein in Hufier Und wir haben jetzt also im Sommer.

00:47:55: zum Zeitpunkt der Aufnahme haben wir schon mehr als fünf Tausend Fünfhundert Produkte verkauft.

00:48:02: Also es ist richtig gut, wir haben eine Return Rate von unter drei Prozent was wirklich Unter-Ecom-Benchmark

00:48:08: ist.

00:48:08: Das wäre auch noch ne Frage nämlich gewesen weil ja damals irgendwie das in der Garage selber zusammengebastelt habt und dann direkt irgendwo verkauft habt.

00:48:15: Gab's da auch keine Qualitätsthemen oder irgendwas?

00:48:19: Also größere sein, irgendwas wird sie immer geben.

00:48:21: aber ich sag jetzt mal größere Qualitätsissues oder so gab´s nicht.

00:48:25: Knock on wood!

00:48:26: Zum Glück noch nicht.

00:48:27: also... Ich hab das alles zertifizieren lassen, die Normen, die man dafür braucht.

00:48:36: Das ist jetzt nicht so, dass wir mal irgendwelche Sachen in Kinderzimmer gestellt haben.

00:48:42: Da waren ja auch schon gut beraten und es hat alles Hand und Fuß aber ... Nee also zum Glück nicht klar gibt's immer irgendwie mal Sachen, Projektor funktioniert nicht, Kabel ist abgebrochen irgendwas, keine Ahnung dreht sich nicht.

00:48:56: Aber das ist zum Glück wirklich wenig.

00:49:00: Und die Return Rate spricht, ich hoffe sie bleibt jetzt auch so irgendwie auch für sich dass die Eltern glaube ich wirklich zufrieden damit sind und wir haben auch eine Wiederkaufsrate von jetzt fast fünfundzwanzig Prozent.

00:49:12: das heißt es quasi jeden Monat fast fünfund zwanzig prozent der Kunden wiederkommen um neue Welten zu kaufen.

00:49:19: Das ist schön.

00:49:20: Es

00:49:20: skaliert schön!

00:49:21: Ja es macht doch einfach so viel Spaß.

00:49:24: Alles heftig, ja.

00:49:25: Ich meine mir jetzt zur Jahreshälfte fünf und ein halb tausend Produkte verkauft habt ... Und dann quasi mit dem geplanten Weihnachtsgeschäft was dann noch kommt.

00:49:36: Ja?

00:49:37: Dann keine Ahnung, zwanzig Tausend dann oder so aufs Jahr oder fünfundzwanzig können sie dann schon werden, ne?

00:49:43: Also wir... Das ist eine

00:49:44: Stückzahl mittlerweile!

00:49:45: Ja es is irre.

00:49:47: Vor allem wenn man das alles noch selber macht und jedes Produkt durch die eigenen Hände geht, dann hat man so'n Gefühl für die Menge.

00:49:57: Und manchmal tendiere ich dazu, so den Kontakt zu verlieren zu dem Produkten, die wir gerade verschicken weil das halt alles über das Fulfillment Center

00:50:06: läuft.

00:50:07: Du siehst ja nur Zahlen eigentlich oder?

00:50:08: Ja und deswegen schick ich Returns oft zu uns zurück ins Büro damit ich selber noch mal quasi was habe von unseren Produkten weil ich das nicht mag wenn es so losgelöst ist und quasi so anonym wird.

00:50:25: Aber ja, gerade wenn die Aufnahmen rauskommen werden wir auch noch mal eine Runde geraisst haben mit der wir ein besseres Kuffier machen können als wir es gedacht haben.

00:50:38: weil wir haben halt immer waren Vorfinanzierung Liquidität und Marketing Ausgaben Und Wir wollen uns nicht künstlich bremsen Weil wir einfach nicht genug Barreserven haben, sondern wollen halt einfach der Nachfrage nachgehen.

00:50:53: Ja das ist ja auch ein Thema im Geschäftsmodell.

00:50:55: dann dass du eigentliches Weihnachtsgeschäft vorfinanzieren musst ne?

00:50:58: Also kannst du nicht in Dezember sagen jetzt produziere ich mal, sondern es musste irgendwie vorher mit den Lieferanten klären und alles durchorganisieren.

00:51:06: Ist ja wie in der Mode auch was da die Kollektion muss.

00:51:08: Da hat man es ja vorher irgendwo fertigen lassen und so und das muss halt irgendwie finanzieren.

00:51:13: Ja, oder wir machen gerade auch schon den Adventskalender.

00:51:16: Das muss alles Monate im Voraus sein und das ist immer ein bisschen komisch weil man im Hochsommer ist und die Weihnachtsthemen vorbereitet und dann in Weihnachten die Sommerthemen.

00:51:27: Aber wie gesagt ich weiß es alles wahrscheinlich wenn nicht zu viel fragt sag's einfach aber die Profitabilität eures Unternehmens kann ja eigentlich so weit weg sein?

00:51:39: Also grade sind die Marketing-Kennzeilen sehr, sehr gut.

00:51:43: Und wie also gerade ein Blendetrohr seit Marktstart von fünf Komma Null was extrem gut ist.

00:51:49: ich hoffe also das ist jetzt gerade Das kann sich immer alles ändern aber dass es mega Gut.

00:51:55: wir haben halt unsere Kosten Also Lohnkosten Team etc.

00:52:00: und Wir Haben einen Jahr entwickelt.

00:52:02: Das heißt, wir haben natürlich schon ein bisschen externes Kapital, das man wieder erst reinholen muss.

00:52:07: Deswegen ist es jetzt noch nicht so dass wir profitabel sind.

00:52:10: aber gerade gehen wir sehr stark davon aus, dass wenn wir jetzt nochmal Geld aufnehmen wie ihr damit eigentlich in die Profitabilität kommen könnt.

00:52:17: Hätte ich zum Bauchgefühl her also ich führe ja ein paar so Gespräche hätte ich jetzt vermutet, dass das nicht soweit weg ist.

00:52:24: von den Zahlen her grob

00:52:26: Genau.

00:52:26: Und das ist eigentlich auch das, wo wir hinwollen?

00:52:28: Also wenn wir uns selber tragen können, ist es ultra gut!

00:52:31: Wir wollen dann entscheiden können ob wir noch mal Geld aufnehmen für eine USA-Expansion oder irgendetwas... Da rippen meine

00:52:38: USA alles weg also.

00:52:40: Ja die sind dafür schon auch ganz prädestiniert.

00:52:44: Oder wir können uns halt selber tragen dass wir das dann sehen können je nach dem was zu dem Zeitpunkt am besten ist.

00:52:49: für die Firma

00:52:51: Verstanden Ja, also ich find's eine tolle Sache.

00:52:54: Weil Hardware ist halt einfach was anderes.

00:52:57: Also ich kenn' es ja auch von der Gründung einer Beratung ... Du musst da nicht viel machen, ne?

00:53:02: Du brauchst irgendwie deinen Kopf mit hoffentlich genug zwischen den Augen und ein Rechner, der irgendwie funktioniert.

00:53:09: Und vielleicht noch so wenig Hardware aus dem Raum, aber man kann sie eigentlich loslegen.

00:53:13: Aber wirklich in der Garage ist so ein Hardware-Produkt entwickeln und das fortzufinanzieren und etc.

00:53:19: Das ist schon um wie du sagst Zertifizierungen Das muss ja wahrscheinlich auch alles abgesichert sein.

00:53:25: Dass der Kunststoff nicht gesundheitsschädlich ist und dass, wenn ein Kind das die Rakete da im Mund nimmt oder ... Speichel echt?

00:53:32: Ja, speichlecht.

00:53:34: Es muss ja irgendwie eine Rolle spielen.

00:53:36: Da kannst du richtig ins Klo greifen, wenn du da irgendwas übersiehst oder vorschnell an den Markt gehst.

00:53:42: Ja, das hat uns schon noch viele Kopfschmerzen bereitet, muss ich sagen.

00:53:47: Es gibt diesen Spruch Hardware as Hardt.

00:53:48: Wir hatten zum Beispiel einmal den Moment, dass wir loslegen wollten jetzt zwei tausend Raketen zu produzieren und die Kollegin war schon da und alles.

00:54:01: Und dann habe ich das aufgemachtes Paket und ihr gezeigt wie man es zusammenbaut und hat sich zusammengepasst.

00:54:08: Was ist jetzt hier los?

00:54:11: Dann hab' ich so ein Floh also unseren Hersteller angerufen wie's irgendwie passt nicht ... bis wir rausgefunden haben.

00:54:18: Na ja, die zweihundert Acryl-Scheiben... ... haben alle nicht gepasst aus einem Minigrund!

00:54:24: Naja konnten wir nicht starten.

00:54:25: eine Woche warten neue Zweihunderte her und da war ich auch so.

00:54:30: es gibt es nicht in der Software.

00:54:32: Es ist krass was für lange Wartezeiten du dann hast bis wieder irgendwie neues Material da ist.

00:54:37: und das hat schon seine Vornachteile muss ich sagen.

00:54:41: aber am Ende ist es wahnsinnig rewarding wenn wir Mails bekommen oder Bilder geschickt bekommen von Familien, die das in der Hand haben und deren Kinder so staunen.

00:54:52: Und ich finde, dass kann keine Software ersetzen.

00:54:56: Gerade diese Sandkastenmomente an die wir uns alle erinnern als wir Kinder waren ... Ja, an dir erinnerst du dich vielleicht nicht, wenn du eine Serie geguckt hast?

00:55:07: Ich find es wahnsinnig schön zu wissen, dass es mal Kinder geben wird, sich an ihre Kindheit zurückerinnern Bima-Momente erinnern und irgendwie ist das ganz toll.

00:55:18: Ja, ich find's Wahnsinn!

00:55:21: Was glaubst du, wo es mal hingeht?

00:55:24: In die große Weitewelt.

00:55:26: Weil das ist ja eigentlich, sag ich mal Länder kulturübergreifend für alle Nationen dieser Welt potenziell relevant.

00:55:36: Wir

00:55:37: haben den einen großen Vorteil dass wir Sprachen unabhängig sind.

00:55:40: Das heißt Expansion ist das was wir anstreben werden.

00:55:46: Unsere große Mission ist es, dass wir eigentlich in alle Kinderzimmer-Einzug finden und allen Kindern die Möglichkeit geben, dass sie diese magischen Momente mit ihren Familien erleben.

00:55:55: Nicht nur in Deutschland sondern überall!

00:55:58: Wir haben auch die Vision das wir eine Brand aufbauen.

00:56:02: also wir setzen nicht ohne Grund unsere beiden Gesichter auf die Marke weil wir eine Lovebrand sein wollen der Familien Emotionen zusprechen Weil eine Brand heißt ja nicht, dass ich vorsitze wofür dieses Produkt steht sondern das ist ja was deine Kunden aus deinem Produkt machen.

00:56:23: Und unser Ziel ist es, dass wir eben der moderne Sandmann sind und das Ritual für magische Momente und natürlich auch ne Plattform also... Gerade Verlage suchen oft Wege, um zu innovieren und wir sehen da auf jeden Fall einen großen Hebel wie wir diese Charaktere eben auf neue Art und Weise ins Kinderzimmer bringen können.

00:56:44: Ähnlich wie es ja auch andere gemacht haben, andere Audio.

00:56:49: Also wenn ich da so zuhör mir explodiert habe gerade ehrlicherweise der Kopf weil du da ja... Ich weiß also das ist ja auch altersunabhängig eigentlich.

00:56:56: Wie gesagt wenn du Bücher kaufst und irgendwie sagst du willst jetzt einen Roman Ich bin jetzt nicht so der Romanleser, aber du liest jetzt einen Roman und dann baust ihr da im Hintergrund vielleicht ein bisschen eine beruhigende Atmosphäre auf oder den Charakter langsam darum dich rotiert.

00:57:13: Und zu diese Welt ein bisschen kommt auch, dass du beruhigt einfach lesen kannst und in so einem Buch versinken kannst und solche Sachen.

00:57:21: Oder irgendwann das man vielleicht ... Digital mal aufbaut und dann vielleicht auch mit den Welten interagieren kann oder wie werdet ihr alle haben die Ideen, aber das ist ja irre was du daraus am ende basteln kannst.

00:57:32: Ja ich finde es ultra schön gerade dass du so viele ideen hast weil Das das ist was wir mit dem produkt schaffen wollen nämlich kreativität und fantasie.

00:57:41: Und wir haben tausend ideen Wie man dieses produkt auch digital weiterentwickelt kann.

00:57:46: und Wir werden das irgendwann natürlich machen weil wir dann best of both worlds haben.

00:57:51: und software hat auch eine gewisse Daseinsberechtigung und Vorteile.

00:57:56: Und so können wir noch mal mehr ein Ökosystem aufbauen, das ein Lock-in-Effekt hat und dass halt mehr dieses Bima eigene ist.

00:58:04: Wir denken auch in Zusatzprodukten eine Schachtelmagnetwand ... Diese Raketen sind auch magnetisch damit Kinder sie sammeln können.

00:58:13: Da haben wir selber Tausend Ideen.

00:58:15: Wir müssen uns manchmal bremsen, dass wir Fokus behalten.

00:58:20: Aber am Ende ... So was du gesagt hast, selber zur Ruhe kommen.

00:58:25: Das sehe ich ganz oft bei mir selber, weil ich ja schon durch die Gründung in einer sehr großen Leistungsgesellschaft bin und ich habe auch früher Leistungssport gemacht und war das schon immer.

00:58:36: Und es ist halt immer dieses

00:58:37: mehr

00:58:38: besser weiter

00:58:39: ... Ja klar, getrieben sein.

00:58:40: Genau!

00:58:41: Und das wird dir auch noch befeuert durch TikTok-Aufmerksamkeit, Spanne die singt usw.

00:58:47: Und manchmal wenn ich neue Welten teste bei mir zu Hause im Schlafzimmer Dann lege ich mich halt ins Bett und benutze das Produkt selber mal.

00:58:55: Und mache mir irgendwie eine Atmosphäre, und bei Meditieren zum Beispiel fällt mir total schwer.

00:59:01: Ich weiß aber dass mir das gut tun würde und ich versuche aktiv mehr Leichtigkeit in so diesen ganzen Alltag zu bringen.

00:59:08: Manchmal denke ich mir ja dann halt damit vielleicht wieder habe ich was zu gucken.

00:59:12: meine Gedanken schweifen nicht so ab.

00:59:15: Für manche ist es etwas für manche wird's nichts sein weil ... zu langweilig ist oder so.

00:59:20: Aber ich denke schon, dass es auch mal Erwachsene geben wird, wenn wir das Produkt nicht mehr ganz so kindlich machen, weil ... Das sieht natürlich auch

00:59:28: irgendwie aus!

00:59:29: Ich bin da hundertprozent davon überzeugt.

00:59:31: Wenn du das so sagst, mir geht's nämlich genauso.

00:59:33: Ich glaube, wenn du eine sensation-seeking getriebene Scannerpersönlichkeit bist würde ich es mal nennen.

00:59:41: Ich meditiere auch regelmäßig und das tut mir wahnsinnig gut.

00:59:45: Und aber du merkst schon wie du halt Wenn du mal zur Ruhe kommst und dich nur mit dir beschäftigen, hast du wieder acht Tausend Ideen, die sofort ins Hirn schießen.

00:59:53: Und dann ... Hast du wieder Hummeln und am Hintern, die irgendwie in die Umsetzung zu bringen?

00:59:58: Dann nervt dich grad die Meditation, weil du schon wieder Power hast ums nächste Thema anzugehen.

01:00:05: Ich kann mir das vorstellen, dass das vielleicht sogar für Erwachsene noch relevanter wird als für junge Kinder könnte ich mir vorstellen.

01:00:14: Weil die haben eigentlich das Problem.

01:00:15: Richtig!

01:00:17: Wobei wir uns dann gedacht haben, bei den Kindern kann man jetzt natürlich sehr früh anfangen.

01:00:21: Und wenn Sie damit aufwachsen, vielleicht hilft es Ihnen später mal weil sie das noch mehr in ihrem Kinderalltag integriert hat?

01:00:29: Spannend

01:00:29: müssen wir Studien machen wie sich die Gehirnströme von Kindern entwickeln, die eure Produkte nutzen.

01:00:35: So wird sicher immer spannend.

01:00:37: Also gerade diese Beruhigung und diese Konzentrationen und Fokussierungen auf sowas und dieser Trance... Zustand, wo du runterfährst.

01:00:45: Das macht was mit einem, glaub ich.

01:00:47: Vielleicht können die dann meditieren ...

01:00:49: Ich würd's ihnen wünschen?

01:00:51: Ja ist so.

01:00:52: Nee spannend!

01:00:53: Haben wir noch irgendwas vergessen?

01:00:56: Zubima?

01:00:58: Ich hab tausend Ideen.

01:00:59: Famous Last Words von Greta zu dieser Folge.

01:01:03: Oh, gute Frage.

01:01:08: Lass mich mal überlegen... Ich hab eine Vorbereitung, wenn ich über einen Zitat gestoßen.

01:01:14: Das habe ich irgendwie mitgenommen, das Highest dass most people constantly fear to overshoot and spend most of their times undershooting und Ich hab das irgendwie gesehen und ich dachte so ja irgendwie Gründungen und es gibt...ich bin ja ultra jung so am gründen Und dann lacht ich mir Ja warum mache ich eigentlich Sichtbarkeit?

01:01:36: So ich Warum mache ich das eigentlich?

01:01:38: und ich möchte auch motivieren für andere junge Gründer und Gründerin.

01:01:43: Und dann hab ich mir gedacht, ja eigentlich mach' ich das schon so mein ganzes Leben irgendwie nicht zurückscheuen vor Unsicherheiten, vor Dingen, für die man sich nicht perfekt qualifiziert fühlt oder halt diese Angst dauernd zu overshooten.

01:02:00: Das dachte naja... Ich glaub vielleicht möchte ich so als Famous Last Words mitgeben für vielleicht hören's ja Junge angehende Gründern und Grunderinnen, dass man keine Angst haben sollte zu overshooten, weil man sonst die ganze Zeit nur anders shootet und würde dich nicht versuchen dauernd zu overshooting.

01:02:16: Aber ist Bima nicht?

01:02:18: Und Larissa macht das gleiche... ...und so kann man es vielleicht mal weit bringen!

01:02:24: Vielen Dank für die Folge!

01:02:25: Danke für die Einladung, hat Spaß gemacht!

01:02:28: So jetzt haben wir hier mal wahnsinnig spannende Insights.

01:02:31: ich muss das gerade immer noch verarbeiten ehrlicherweise weil ich das Produkt zu toll finde.

01:02:36: Spannende Insight von einer jungen Gründerin zum Thema Hardware Gründung bekommen, finde ich sehr, sehr erquickend.

01:02:44: Weil wie gesagt viele Software und KI-Produkte gerade herumschwören.

01:02:47: aber wirklich mein tolles Hardwareprodukt was das Leben von Kindern wahnsinnig verändern kann haben wir ja auch noch nicht so oft im Podcast gehabt.

01:02:56: Ich hoffe es wird mehr nach dieser Folge Und ich tue.

01:02:59: meinem Best ist dass es mehr wird in diesem Sinne teilt, liked folgt und schaltet auch unbedingt das nächste Mal wieder ein wenn sie da heißt Finance Data People.

01:03:07: Vielen Dank fürs Zuhören und fürs Zuschauen.

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